Willkommen bei MANIAC.de, der Website von M! Games      Was erwartet mich hier?
Melde Dich an oder erstelle Deinen  I, MANIAC Avatar und kommentiere und diskutiere mit!
I, MANIAC Nick
Passwort (vergessen?)
Home News Tests Blogs Videos Download-Games Podcast Forum Heft & Abo
05.12.2011 11:25 — Stefan Stöckmann

Nachdem die Vorrunden bis tief in die Nacht andauerten und die Lederhosenträger den groß angelegten 7on7-Super Street Fighter IV Arcade Edition-Kampf zwischen Team Deutschland und Team Niederlande klar für sich entscheiden konnten, standen am zweiten Tag des FFM Rumble #5 die eigentlichen Turniere in Super Street Fighter IV Arcade Edition, Ultimate Marvel vs. Capcom 3 und Street Fighter III: 3rd Strike Online Edition auf dem Programm.

Da meine Wenigkeit bereits in den Vorrunden ausgeschieden ist, bleibt mit heute mehr Zeit, um mich mit anderen Dingen zu befassen. Zum Beispiel mit der Frage, wer denn wohl der fieseste Boss-Gegner ist, der jemals das Licht der Beat'em-Up-Welt erblickt hat:

Bevor die entscheidenden Kämpfe anstehen, versuche ich mich an SoulCalibur V, an dem heute anstelle von Street Fighter X Tekken Hand angelegt werden darf, und stelle fest: Assassine und Stargast Ezio Auditore da Firenze passt nicht nur optisch, sondern auch spielerisch hervorragend in die Geschichte um Seelen und Schwerter.

Bevor wir zu den entscheidenden Kämpfen kommen, gibt es noch einen kleinen Nachtrag in Form eines Bildes zu meinen Mitbringseln, die ich bei meiner Anmeldung erhalten habe, die so aussehen:

 

So, nun geht es aber an's Eingemachte: Wir starten mit dem Street Fighter III 3rd Strike Online Edition-Finale, in dem 'BakaNoobSama' auf 'Tsunami' trifft:

Als nächstes schauen wir in das Super Street Fighter IV Arcade Edition-Finale für die fortgeschrittenen Spieler rein, in dem sich 'Skatan und Sh1Nd' gegenüberstehen:

Und zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf den wohl wichtigsten Kampf des Abends: Das Super Street Fighter IV Arcade Edition-Finale für die professionellen Spieler zwischen 'ChaozTheory' und 'TR Halibel':

Wie der Kampf ausgegangen ist, erfahr Ihr in der kommenden M! Games...

Facebook studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace Windows Live Yahoo! Bookmarks del.icio.us Digg Wikio TwitThis Google MisterWong.DE StumbleUpon Technorati Webnews.de Yigg
04.12.2011 12:00 — Stefan Stöckmann

Mit etwas Verspätung (der Deutschen Bahn sei's gedankt) habe ich es dann gestern doch noch zum FFM Rumble #5 an die Fachhochschule in Frankfurt am Main geschafft. Zur Begrüßung haben die Veranstalter ein feines Paket aus netten Mitbringseln geschnürt: Mit meiner Anmeldung bekomme ich einen Street Fighter X Tekken-Turnbeutel, einen Street Fighter X Tekken-Energie-Drink und einige Street Fighter X Tekken-Pins in die Hand gedrückt. Die Titelauswahl hätte bei genauer Betrachtung aber vielfältiger ausfallen können.

Der Austragungsort ist bereits gut besucht, an den knapp 30 Bildschirmen wird bereits ausgiebig trainiert und gefachsimpelt. Die wichtigste Frage, die man immer wieder zu hören bekommt: "Na, mit welchem Charakter spielst du?" Nachdem ich die Lage sondiert habe, wage auch ich eine Trainingsrunde – auf die eine bittere Erkenntnis folgt: Worauf habe ich mich hier bloß eingelassen? Erst jetzt wird mir bewusst, auf welch hohem Niveau hier gespielt wird. M.Bison-Spezialist Robert Brandl, über den Ihr in der kommenden M! Games mehr lesen könnt, bestätigt meine Befürchtung: "Jep, hier tummeln sich einige der besten Spieler Deutschlands", stellt er fest. In den nachfolgenden Trainingsrunden habe ich nicht den Hauch einer Chance – egal ob Super Street Fighter IV Arcade Edition, Ultimate Marvel vs. Capcom 3 oder Street Fighter III: 3rd Strike Online Edition – dann kann das Turnier ja starten.

Bis dies geschieht, dauert es allerdings noch eine Weile: Wegen diverser Probleme fliegen die Fäuste mit beinahe dreistündiger Verspätung. Sehr ärgerlich. Dann geht es aber doch noch los und vor den meisten Bildschirmen herrscht nun Schweigen. Neben diversen modifizierten Arcade-Sticks (andere Eingabegeräte sucht man beinahe vergebens) kann man hier und da auch eine schweißnasse Stirn und zitternde Hände beobachten. Die Spannung, die in der Luft liegt, ist eindeutig zu spüren und wird hier und da durch unqualifizierte Kommentare gestört: "Scheiß Xbox." "Du bist scheiße." Stille.

Still bin auch ich, denn was sich im Training abzeichnete, setzt sich im Ernstfall fort: Meine Bilanz fällt nach sechs Kämpfen (gespielt wird Best-of three mit zwei Gewinnrunden pro Kampf) mehr als ernüchternd aus: 24 Runden – 24 Niederlagen. Autsch.

Meine Erkenntnisse des Tages:

  1. Griffe in Beat'em-Ups waren, sind und werden in meinen Augen immer ein Ärgernis bleiben.

  2. Trotz Niederlagen habe ich dank toller Atmosphäre und netter Leute eine Menge Spaß gehabt.

  3. Auch wenn sie nicht Fußball spielen können – Beat'em-Ups beherrschen die Niederländer.

  4. Abel nervt.

Ich bin gespannt, was der nächste Tag bringt. Damit Ihr Euch einen Eindruck von dem Event machen könnt, habe ich zur Videokamera gegriffen:

Facebook studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace Windows Live Yahoo! Bookmarks del.icio.us Digg Wikio TwitThis Google MisterWong.DE StumbleUpon Technorati Webnews.de Yigg
02.12.2011 18:30 — Stefan Stöckmann

Noch einmal schlafen, dann hat das Warten für viele Beat'em-Up-Fans aus der ganzen Welt ein Ende: Mit dem FFM Rumble #5 findet dieses Wochenende in Frankfurt am Main eines der Highlights des Jahres für Prügelspiel-Experten statt. In den Genre-Vertretern Super Street Fighter IV Arcade Edition, Marvel vs Capcom 3 und Street Fighter III: Third Strike Online Edition wird um Ruhm, Ehre und Preisgelder gekämpft. Wir sind selbstverständlich für Euch vor Ort und werden auch selbst zum Arcade-Stick greifen – zumindest in Super Street Fighter IV Arcade Edition und Marvel vs. Capcom 3. In meinem Blog werde ich Euch über den aktuellen Turnierverlauf auf dem Laufenden halten und Euch mit Bildmaterial zum Event versorgen.

Worauf ich mich da eingelassen habe, habe ich leider zu spät realisiert, denn mit Beat'em-Ups verbindet mich schon seit Jahren eine ausgesprochen starke Hassliebe. Mein Spielverhalten läuft nämlich stets nach demselben Muster ab: Nach der Ankündigung eines neuen Street Fighter, Soul Calibur oder Tekken, kann ich es kaum erwarten, den Titel in meinen Händen zu halten. Stets nehme ich mir vor, mich intensiv mit dem Spiel zu befassen, sobald es seinen Weg in mein Regal gefunden hat. Zwei Stunden Training pro Tag stehen auf der Agenda. Mindestens.

Am Release-Tag wird das Prügelspiel dann so schnell es geht vom Videospielhändler des Vertrauens besorgt, um sich möglichst bald rotierend in meiner Konsole wiederzufinden. Erste Anlaufstelle, falls vorhanden: Story-respektive Arcade-Modus – Schwierigkeitsgrad: schwer. Meine Motivation ist bis zu diesem Zeitpunkt ungebrochen, sinkt allerdings rapide, sobald ich auf Seth, Galactus, Azazel oder wie auch immer der fies designte Obermotz heißen mag, treffe. Was dann oft folgt, ist eine Symphonie aus Wutausbrüchen, kurzen Glücksmomenten, schweißnassen Händen, Verzweiflung und Ärger darüber, dass ich wegen solch eines Schmarrns auch noch um 60 Euro ärmer bin.

Irgendwann ist aber selbst der dickste Brocken besiegt, mag er noch so unfair designt sein. Während meine Controller solche Aktionen mit Ach und Krach überstehen, gelingt dies meiner Motivation nicht – der betreffende Titel landet im Regal und wird lediglich ab und an für einen geselligen Abend mit Freunden herausgekramt.

Das letzte Beat'em-Up, in das ich mich wirklich intensiv hinein gekniet habe, war Tekken Tag Tournament für die Playstation 2. Da standen tatsächlich zwei Stunden tägliches Training auf dem Programm. Mindestens.

Auf dem Programm des FFM Rumble #5 steht Tekken Tag Tournament leider nicht, meine Vorfreude auf das Event schmälert das allerdings kaum...

Facebook studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace Windows Live Yahoo! Bookmarks del.icio.us Digg Wikio TwitThis Google MisterWong.DE StumbleUpon Technorati Webnews.de Yigg
05.08.2011 17:45 — Stefan Stöckmann

Still und heimlich hat Phil Rogers, Entwicklungs-Manager bei Sony Europe, vor einigen Entwicklern die Revolution der Videospiel-Industrie verkündet, fernab vom großen Licht einer E3 oder gamescom: "Sony: Nutzt Vita als PS3-Controller“ titeln die Kollegen von eurogamer.net nüchtern und lassen das nahezu grenzenlose Potenzial, das dieses Vorhaben birgt, lediglich erahnen. "Was können Sie damit alles machen?“, fragt Rogers die kreativen Köpfer auf der Entwicklerkonferenz Develop in Brighton daher mit Recht, um kurz darauf selbst einige Antworten zu geben:

"Sie können die einzigartigen Möglichkeiten (der PS Vita) – Gyroskop, Touchscreen an Vorder- und Rückseite – als Steuergerät für ein PS3-Spiel nutzen“. Nicht schlecht, Herr Rogers, nicht schlecht. Aber Moment mal, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Nach einem Blick in das maniac.de-Archiv fällt es mir wieder ein: Hat Nintendo nicht vor kurzem einen Wii-Nachfolger vorgestellt, der mit einem ähnlichen Feature daherkommt? Da muss ich doch gleich mal den Trailer anklicken und zum Beweis ein paar Screenshots machen:

 

Oha, das ist bestimmt nur ein Zufall. Mal schauen, was Herr Rogers noch zu sagen hat: „Sie können Ihr Spiel auf der PS3 speichern und es dann auf Vita übertragen, (...) so dass sie das Spiel zuhause spielen und dann mit in den Zug nehmen können, um dort ihr Spiel fortzusetzen." Sehr nette Idee Herr Rogers, wirklich sehr nette Idee. Aber Moment mal, da war doch was. Aber das kann doch nicht sein, oder? Kurzer Blick in den Wii U-Trailer:

Seltsam, noch so ein Zufall? Na gut, eine Chance gebe ich Sony noch. Was haben Sie noch, Herr Rogers? "Die PS3 kann Daten an Vita schicken und Vita kann diese dann abbilden." Feine Sache Herr Rogers, sehr feine Sache, da haben Ihre Leute wirklich Einfallsreichtum bewiesen. Aber Moment mal, da war doch was...

Na gut, ich gebe es auf. Bereits auf der letztjährigen gamescom in Köln war ich von Sonys Dreistigkeit überrascht, als ich zum ersten Mal deren Antwort auf Nintendos Wii in Form von PlayStation Move in den Händen hielt. "Wii in HD", war damals nicht nur mein erster Gedanke. Nun scheint Sony also ein weiteres Mal auf den erfolgversprechenden Nintendo-Zug aufspringen zu wollen, doch das Unternehmen scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt zu sein. Lassen wir nur einmal die Zahlen für sich sprechen: Vorausgesetzt, die Entwickler lassen sich dazu ermutigen, bei zukünftigen Projekten auf die PS3/Vita-Kombination zu setzen. Dann müssen sie davon ausgehen, dass der Großteil der Spieler beide Geräte besitzt. Demnach müsste ich mir also nicht nur eine PlayStation 3 für 250 Euro ins Wohnzimmer stellen, sondern mir auch noch eine PS Vita für 250, respektive 300 Euro besorgen, um beispielsweise einen vierten Teil der Uncharted-Serie in vollem Umfang genießen zu können? Ich bin gespannt, wie Sony dieses Modell den Spielern und auch den Entwicklern schmackhaft machen möchte. Denkbar wäre natürlich, dass Sony jedem Uncharted 4 dann eine kostenlose PS Vita beilegt.

Auch wenn der Preis des Wii U noch nicht bekannt gegeben wurde, dürfte er mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich unter 500 Euro liegen. Und Entwickler können sich sicher sein, dass auch wirklich jeder Spieler die für das volle Spielerlebnis nötigen Peripheriegeräte griffbereit hat und nicht noch einmal bis zu 300 Euro investieren muss, bevor das Spiel beginnen kann.

Eine ernsthafte Konkurrenz für Nintendos Wii U wird die Kombination aus PlayStation 3 und PS Vita daher wohl eher nicht.

Facebook studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace Windows Live Yahoo! Bookmarks del.icio.us Digg Wikio TwitThis Google MisterWong.DE StumbleUpon Technorati Webnews.de Yigg
24.12.2010 00:07 — Stefan Stöckmann

160 Quadratmeter, fast 40 Jahre Computerhistorie, zwei Kellerräume, ein Mann und unzählige Monitore – seit über zehn Jahren sammelt Wolfgang Kainz-Huber Heimcomputer. Vom Altair 8800 über den Commodore 64 bis hin zu den ersten Apple-Rechnern hat der gelernte Landwirtschaftsmeister eine unüberschaubare Menge an Hardware in seinem Keller zusammengetragen. Auch die ein oder andere Videospielkonsole schaffte es in seinen Fundus. Der 53-Jährige möchte seine Sammlung aber nicht für sich behalten. Spätestens 2015 will er das Computermuseum München eröffnen. Wir haben uns seine Sammlung bereits angeschaut, mit ihm über seine Beweggründe geplaudert und unsere Eindrücke für Euch in eine Audio-Slideshow gepackt: 

You are missing some Flash content that should appear here!!!
Perhaps your browser cannot display it, or maybe it did not initialise correctly.

Weitere Informationen zum Computermuseum München findet Ihr auf der Homepage des Projektes: http://www.computermuseum-muenchen.de/
Hier könnt Ihr Euch bei Interesse auch für eine Besichtigung der Sammlung anmelden. 

Facebook studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace Windows Live Yahoo! Bookmarks del.icio.us Digg Wikio TwitThis Google MisterWong.DE StumbleUpon Technorati Webnews.de Yigg
16.09.2010 16:45 — Stefan Stöckmann

Wie Ihr unseren News entnehmen könnt, wird die 80er Jahre-Serie Saber Rider und die Star Sheriffs im kommenden Jahr mit einer Versoftung bedacht. In der Redaktion sorgte die Meldung für spontane Freudenausbrüche. Sofort entbrannte eine Diskussion: "Zu welcher Serie aus Eurer Kindheit hättet ihr gerne ein Videospiel?" Namen wurden in den Raum geworfen, Anekdoten zum Besten gegeben. Unsere grandiosen Ideen und nostalgischen Erinnerungen wollen wir Euch nicht vorenthalten. Doch welche Versoftung wünscht Ihr Euch?

 

M.A.S.K

Stefan: Würde ich im Lotto gewinnen, ich würde das Geld sofort in die Entwicklung eines Mask-Spiels im Sandbox-Stil stecken. Auch ein Vigilante 8-ähnlicher Titel wäre denkbar. Dabei verbinde ich mit der Serie nicht nur gute Erinnerungen: Weihnachten 1991. Das Christkind muss gerade durch die Hintertür verschwunden sein. Der kleine Stefan tritt freudestrahlend in das Wohnzimmer seiner Großeltern. Doch was ist das? Der ältere Bruder bekommt den LKW von Matt Trakker, dem Anführer von Mask (siehe linkes Bild)? Skandal, den wollte doch der kleine Stefan haben! Was anschließend folgt, ist ein Schreikrampf erster Güte, die Bescherung ist für den kleinen Stefan in diesem Moment gelaufen. Er muss sich am nächsten Morgen mit einer Holzeisenbahn zufriedengeben. Nach den Feiertagen bekam er den LKW aber dann doch noch von seiner Großmutter... 

 

Michael: Ich warte seit Jahren auf eine vernünftige Versoftung der Masters of the Universe. Einmal natürlich, weil ich als Bub gar nicht oft genug gegen Skeletor oder Hordaks Wilde Horde kämpfen konnte. Zum Anderen aber auch,weil die Welt und ihre Bewohner verdammt viel Potenzial für mehrere richtig geile Games bieten. Als Echtzeit-Strategie à la StarCraft II mit drei Fraktionen (Helden, Skeletor-Team und Wilde Horde) wäre mir das Spiel noch ziemlich egal, ein Bioware-RPG mit Gut/Böse-Entscheidung oder ein Open-World-Abenteuer in Zelda-Manier würde mir schon besser gefallen. Ein Action-Fest Marke God of War akzeptiere ich nur mit Unreal Engine 3-Muskeln! Meine bevorzugte He-Man-Versoftung wäre allerdings ein Beat'em-Up: Mit Clawful Gegner in die Zange nehmen, Fistos vernichtenden Fausthieb rotieren lassen oder mit Stinkor Widersacher tot stinken – ich gerate ins Schwärmen! Selbst einen an Diddy Kong Racing angelehnten Fun-Racer kann ich mir vorstellen, in dem He-Mans Ross Stridor gegen Man-at-Arms im Wind Raider antritt. Auch toll: Ein rundenbasiertes Rollenspiel inklusive Orkos Heilzauber – das sorgt für Unvorhergesehene Situationen im Kampf.

 

Behrang: Mit Saber Rider und die Star Sheriffs geht für mich bereits ein Kindheitstraum in Erfüllung - vorausgesetzt das Endergebnis taugt auch was.
Meine zweite Wahl würde dann wohl auf den nicht ganz so genialen, aber dennoch großartigen Sci-Fi-Cartoon Galaxy Rangers fallen. Was anfangs vielleicht noch wie ein billiger Klon der Star Sheriffs wirkte, hatte durchaus seine eigenen Qualitäten und eine Daseinsberechtigung. Ein Mix aus Action-Adventure und Ego-Shooter bzw. 3rd-Person-Action würde dem Kern der Serie am Ehesten entsprechen. Man sollte noch die Möglichkeit haben, aus allen Charakteren zu wählen (was ich mir für Saber Rider natürlich auch wünsche), denn die äußerst unterschiedlichen Fähigkeiten der vier Rangers (ein Revolver-Held und Allzweck-Waffe, ein Computer-Hacker, eine Schönheit mit Psycho-Kräften und ein halber Bionic-Man) scheinen wie gemacht für ein Videospiel und würden für reichlich Abwechslung sorgen. Ihr würdet einen Teil der jeweiligen Mission mit Euren Kameraden an der Seite bestreiten, aber auch oft auf Euch allein gestellt sein. Und je nachdem, wen ihr gewählt habt, passen sich die Missionen Euren besonderen Fähigkeiten an. Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich versucht zu glauben, dass sich die Rangers noch besser für ein Spiel eignen würden als die Sheriffs...
Natürlich dürfte der Original-Soundtrack auf keinen Fall fehlen. Dessen Ohrwurm-Potenzial hält durchaus mit dem von Saber Rider mit: "No guts no glooory, no pain no gaaaiin!"


Tobias: Einer der größten Helden meiner Kindheit war Mr. T vom A-Team. Ich wünsche mir jedoch keine Versoftung der Abenteuer von Hannibal, Murdock und Co. (die wird es nach der Verfilmung bestimmt noch geben), sondern von der Cartoon-Serie Mister T. Hier managed der Muskelprotz mit den Goldketten und Federohrringen eine Leichtathletik-Mannschaft und erlebt mit ihnen zahlreiche Abenteuer. Jede Sendung wurde mit einer moralisch wertvollen Botschaft vom Irokesenträger persönlich abgeschlossen. Das Spiel wäre perfekt für eine Move- oder Kinect-Fassung. Ich denke an eine Mischung aus Fitness- und Prügelspiel, gepaart mit den markigen Sprüchen von Mr. T höchstselbst. I pity the fool!

 

Ulrich: Ich bin ja eigentlich ein großes Kind und hatte zu meiner Schulzeit mit dem meisten B-Schund nichts am Hut, deshalb stammt mein Wunschkandidat aus diesem Jahrtausend und hat allseits anerkannte Klasse: Bernd das Brot hat endlich sein eigenes Spiel verdient! Software zu Plastik-Soldaten oder tumber 80er-Zeichentrick-Fließbandkost gibt es doch schon reichlich, jetzt sollte der Platz an der Sonne den Backwaren gehören. Das Kastenbrot mit Dauerdepression und viel zu kurzen Armen leidet unter seinen egozentrischen Mitstreitern Briegel der Busch und Chili das Schaf und kann seinem stressigen Schicksal in den legendären KiKa-Nachtschleifen nie entfliehen. Deshalb sollte er wenigstens virtuell die Chance dazu bekommen: In Splinter Brot schleicht Bernd vorsichtig durch düstere Gassen und lugt um die Ecken, immer mit dem Ziel, unentdeckt nach Bielefeld zu gelangen. Oder er entdeckt in Berndi Broter seine Zauberkräfte und hext sich den Weg frei. Oder er wird zum Brot Racer und lässt Schaf und Busch nur noch an den Auspuffrohren schnuppern. Oder... ach, die Möglichkeiten sind endlos!

 

Matthias: Uff, da fällt mir die Entscheidung aber schwer. Der gute Captain Future steht natürlich im Raum, aber ich will was weniger Bekanntes. Also kommt mir Puschel in den Sinn: "Eichhorn Puschel mit dem roten Schwanz und den vier flinken Pfoten..." und so weiter. Die fantastische Melodie müsst Ihr Euch einfach dazudenken. Aber da finde ich die Konzeption eines Spieles schwierig – natürlich wär' ein simples Jump'n'Run durch die Wipfel eines immergrünen Waldes denkbar. Ab und an vom Fuchs davonlaufen und beim Uhu Updates kaufen. Klingt nett, aber eben nicht fett. Und plötzlich fiel mir die perfekte Serie meiner von Tele 5 geprägten Kindheit ein: Mila Superstar. Und weil ich Sportspiele mag, muss daraus natürlich ein Sportspiel werden. Das darf dann sogar ein Download-only-Titel für die großen Konsolen mit geiler Anime-Optik sein oder ein hübscher 2D-Bitmap-Titel auf dem DS sein. Ich will aber keine Simulation. Stattdessen ein ruppiges Fun-Sport-Volleyball. Mit Fouls – wie auch immer das beim Volleyball möglich ist. Und mit Superschlägen inklusive Salti und krass verrückter Team-Manöver. Und zwischen den Spielen gibt's Intrigen und Liebeleien – und Auseinandersetzungen mit dem gestrengen Herrn Trainer. Fatalities wären auch denkbar – Mila könnte beim Stand von 14:14 mit einem Hyper-Monster-Schmetterball dem Kapitän des gegnerischen Teams einfach durch den Bauch schießen oder die Rübe runterpusten. Die potenziellen Entwickler (Sega?, Nintendo?, SNK Playmore?) sollten einfach mein geliebtes Nintendo World Cup als Basis nehmen, ein bisschen Metal Slug-Bitmap-Flair hinzufügen und das ganze noch mit einer Prise Windjammers mixen. Und fertig ist: Mila Superstar – Volleybattle galore!

 

Olli: Ich bin Methusalem der Redaktion, Weltraum-Fan und Kind der 1980er-Jahre – da kann es nur eine Serie geben: Captain Future. Keine Ahnung, wie oft ich mit dem Captain und seiner Crew via ZDF-Ferienprogramm auf Erkundungstour ging; Roboter Grag, Superhirn Simon Wright, Gummimann Otto und Blondine Joan waren mein visuelles Ticket zu fernen Planeten, die fantastische Musik von Christian Bruhn der Soundtrack meiner Kindheit. Heute bin ich erwachsen – und wünsche mir demnach ein erwachsenes Captain Future-Game. Denn die Anime-Serie bietet genügend ernsthaften Stoff dafür (hier klicken für eine Kurzbeschreibung der 40 TV-Folgen).
Als Entwickler beauftrage ich Valve, die mit Half-Life 2 und den Episoden 1 & 2 ein Ego-Shooter-Monument geschaffen haben, das für mich bis heute unerreicht ist. Spielerisch sollte meine Captain Future-Versoftung eine Mischung aus Ego-Shooter, Weltraum-Ballerei und Action-Adventure sein – gerne im Sandbox-Stil, quasi ein 'gutes GTA' im Sci-Fi-Gewand minus Verbrecher-Hauptdarsteller.
Das Ende kann ich Euch schon mal verraten: Ich... äh... Captain Future natürlich... und Joan kommen zusammen. Der erste Kuss. Romantische Musik. Schwarzblende. Credits. 95% Spielspaß in der M! Games. 

Facebook studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace Windows Live Yahoo! Bookmarks del.icio.us Digg Wikio TwitThis Google MisterWong.DE StumbleUpon Technorati Webnews.de Yigg
Kontakt | Anzeigen-Kontakt | Impressum | Team | Radio
Copyright 2012, Cybermedia GmbH und TURBO D3 GmbH