Wie war das noch mal? Videospiele machen dick, faul und dumm, wie Dr. Christian Pfeiffer in der Vergangenheit verbal um sich geschlagen hat. Eine BITKOM-Studie mit mehr als 1000 Befragten widerruft zumindest eine Spieler-'Eigenschaft': Videospiele sind bei Abiturienten deutlich beliebter als bei Menschen mit niedrigerem Schulabschluss. Während bei Abiturienten beinahe jeder Dritte an PC, Konsole oder Handy spielt, sind es bei Hauptschulabgängern nur jeder fünfte. “Mit dem Bildungsniveau wächst die Neigung zu Computerspielen“, präzisiert Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM, das Ergebnis der Studie.
Weiterhin hält die Studie fest, dass knapp 30 Prozent der Bundesbürger über 14 Jahre digital spielen – insgesamt sind das 21 Millionen Bundesbürger, mit eingerechnet in der Statistik sind freilich die populären Casualgames zur Mittagspause. Am populärsten sind die Computer- und Videospiele bei den 14- bis 29-Jährigen, mit einem deutlichen Trend in Richtung “vernetzten Spielen“ – also online.
Weitere Ergebnisse der Studie stellt BITKOM im Konferenzprogramm der Games Convention Online vom 31. Juli bis 1. August vor. Die offizielle Pressemitteilung des IT-Branchenverbands BITKOM findet Ihr hier.
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Kommentare
24.01.2009 - 15:16
vor 5 Stunden 28 Minuten
Tolle Statistik die viel aussagt und von trotzdem von den Politikern wieder ignoriert werden wird.Trotzdem schön zu wissen das wir Gamer nicht nur die blöden asozialen Hartz IV Empfänger sind als die wir immer gerne und oft dargestellt werden!!!!
;-)
http://www.youtube.com/user/FortunatoLukrezi/videos
12.03.2009 - 15:11
vor 2 Jahre 3 Wochen
wie war das nochmal, mastubieren macht blind?
wenn man schielt, und jemand dann einen selbst erschreckt währendessen, dann bleiben die augen so stehen?
wenn ich schluckauf hab, dann denkt jemand an mich?
sicherlich, wenn man von 24 stunden, 22 wow spielt, dabei haufenweise fast food (keine zeit zu kochen, mann!!!) in sich hineinschaufelt und sonst auch nur absolut notwendige game pausen einlegt, beispielsweise zur verrichtung gewisser körperfunktionen ( im klartext defäkation und miktion), mag herr dr. christian pfeiffe ( hab ich das r vergessen?) recht behalten.
solch verallgemeinerungen sind gefährliches halbwissen!
und im echten leben unhaltbare aussagen, wie beispielsweise oben genannte studie belegt:-)
von daher alles gut;-)
24.01.2009 - 15:16
vor 5 Stunden 28 Minuten
@eviljared79
Auch hier gehen meine Daumen zu deiner Aussage beide ganz weit hoch!!!!!!
Irgendwann kommt es noch so weit das wir Gamer uns so emanzipieren müssen wie die Frauen in den 70er.Zivilisierte Welt?????Wo???????Ich sage blos, eine Menge Menschen die sich sagen lassen müssen was sie zu tun haben von einem Haufen ignoranter und mit veralteter Denkweise behafteter und egoistischer Personen.Willkommen in der Diktatur der Angepassten!!!!!
;-)
http://www.youtube.com/user/FortunatoLukrezi/videos
12.03.2009 - 15:11
vor 2 Jahre 3 Wochen
die diktatur der angepassten:-)
jodie foster sagte mal: " normal zu sein ist ein zusatnd der wenig erstrebenswert erscheint. man sollte sich soweit wie möglich davon fern halten!"
ich sehe die videospiel kultur als alles andere als normal an, von daher fühle ich mich darin sehr wohl.
das problem ist, das wir im umbruch sind, von der subkultur zum mainstream, sodass personen wie herr pfeiffer sich zu solch eher amüsanten aussagen hinreissen lassen.
aber wir lassen uns nicht anpassen! gottseidank!
11.03.2009 - 20:32
vor 1 Jahr 2 Monate
@Napalus
Ich glaube du schreibst dich schon wieder etwas in Rage, kann das sein? Immer schön den Zusammenhang wahren...
@topic
Schön, dass es eine Studie gibt, die Gamer mal nicht negativ darstellt. Wenn wir uns aber schon immer gegen nicht so angenehme Korrelationsstudien wehren, indem wir ganz richtig sagen: "Na und? Gewalt und Videospiele müssen gar nichts miteinander zu tun haben!", so müssen wir auch hier sagen: "Na und? Intelligenz und Videospiele müssen gar nichts miteinander zu tun haben!". Wahrscheinlich ist die Ursache für dieses Phänomen eher, dass die meisten Abiturienten auch aus Haushalten mit mehr Geld kommen, in denen man sich eher Videospiele leisten kann. Genau so gut möglich. Wir lernen: Korrelationsstudien sind meistens ziemlicher Mist, ob sie nun den Gamern gefallen oder nicht.
24.01.2009 - 15:16
vor 5 Stunden 28 Minuten
@Nils der Pilz
Das ist keine Rage sondern Zynismus!!!!Ausserdem gibt es Leute die es sehen wie Ich und den Zusammenhang sehen aber selbstverständlich hast du ein Recht auf deine Meinung!!!Sieh dies bitte nicht als Angriff auf deine Person.Ist nicht böse oder gar beleidigend gemeint!!!
Zu meinem Standpunkt passt dieser Song.
http://www.youtube.com/watch?v=suhCZjNvqMs
;-)
;-)
http://www.youtube.com/user/FortunatoLukrezi/videos
24.01.2009 - 15:16
vor 5 Stunden 28 Minuten
@Nils der Pilz
Wenn du mich mal in Rage erleben willst und eine Xbox 360 hast dann spiel mal Left 4 Dead mit mir.Mein Gamertag heist auch Napalus.Melde dich und wir spielen mal zusammen!!!
;-)
http://www.youtube.com/user/FortunatoLukrezi/videos
29.09.2008 - 14:19
vor 1 Tag 4 Stunden
irgendwie mag ich der studie nicht glauben. gerade bei mir an der uni waren irgendwie kaum gamer (außer man zählt mine-sweeper-spieler dazu).
ich denke sicher nicht, dass zocken automatisch zu schlechteren schulischen leistungen führt – gleichzeitig denke ich aber aber auch nicht, dass der durchschnittliche real- oder hauptschüler weniger zockt als der gymnasiast
24.01.2009 - 15:16
vor 5 Stunden 28 Minuten
@Matthias Schmid
ich denke mal Gamer gibt es in jeder Schicht und in jedem Alter.Man kann es nirgends fixieren.Ich habe zum Beispiel in meinem Gamerkreis einen 34 jährigen Altenpfleger mit Abitur und Fachausbildung,eine 42 jährige Hausfrau und Mutter und einen 59 jährigen Professor der Philosophie.Es gibt uns eben überall.Ich selber denke mal bin das klassische Klischee.Bin 30 Jahre alt,spiele seit über 20 Jahren und war in der Schule nicht der beste.Mir waren die Games teilweise wichtiger was aber viele Gründe hatte die Ich hier nicht alle aufführen will.Trotzdem arbeite Ich heute im sozialen Bereich der Lebenshilfe für Menschen mit Suchtproblemen.Bin zwar nicht studiert aber trotzdem klappts.Man sieht,es gibt keine Norm wer Gamer ist und wer nicht.Das ist ja aber in vielen Bereichen so.Top Manager die Millionen im Jahr verdienen aber dann zuhause mit der Märklineisenbahn spielen.Nirgends gibt es eine Norm.Ich bin aber wie gesagt trotzdem sehr froh das die Studie aufzeigt das nicht alle Gamer dumm sein müssen.Ein Anstoss zu Umdenken in der Bevölkerung,dafür sollte man solche Studien nutzen.
;-)
http://www.youtube.com/user/FortunatoLukrezi/videos
12.03.2009 - 15:11
vor 2 Jahre 3 Wochen
also, herr schmid, mine- sweeper typen sind keine gamer!
tztz,...
ich denke eher, wenn ein mensch zu exzessiv zockt, kann das negative auswirkungen in vielen bereichen haben.
lassen wir die kirche mal im dorf. zocker kommen aus allen schichten, vom richter bis zum harz 4 empfänger ist alles dabei:-)
solch verallgemeinerungen sind letztendlich schubladen denken, eine abscheuliche weise dinge zu betrachten!
der spass am spielen hat meiner meinung nach nichts mit schulbildung, hautfarbe, beruf oder sexueller orientierung zu tun, eher mit dem spass an der sache:-)
27.11.2008 - 00:15
vor 3 Stunden 48 Minuten
@Matthias Schmid: Genau meine Meinung, sehe Studien die Zocken Positiv darstellen, ziemlich genauso kritisch wie gegenteilige Studien.
Zocken ist doch keine Frage des schulischen Werdegangs. Eher eine finanziele.
ES IST GANZ NETT, WICHTIG ZU SEIN,
ABER ES IST NOCH WICHTIGER, NETT ZU SEIN.
24.01.2009 - 15:16
vor 5 Stunden 28 Minuten
Man kann auch ohne viel Geld spielen.Es gibt Spiele die kann man Wochenlang spielen ohne ein anderes Spiel zu brauchen.Jeder kennt und oder hat so ein Spiel.Und die Konsolen sind nicht so teuer ausserdem gibt es Gebrauchtware,Ratenzahlung usw.Zocken ist auch keine Frage der Finanzen im weitesten Sinne.Es ist eher eine Frage dessen wie gerne man sich in andere Welten begibt oder den Wettbewerb mag usw.Das sind meiner Meinung nach die wichtigeren Faktoren.
;-)
http://www.youtube.com/user/FortunatoLukrezi/videos
12.03.2009 - 15:11
vor 2 Jahre 3 Wochen
man sollte meinungsmache immer kritisch hinterfragen.
beispielsweise wird die Quote fürs fernsehen via knapp 6.000 bundesbürgern ermittelt.
bei 80 mio. menschen im land sicherlich sehr aufschlussreich*g*
29.07.2009 - 19:24
vor 1 Jahr 8 Monate
die haben bestimmt nur tetris gespiel:-D
@out: "Zocken ist doch keine Frage des schulischen Werdegangs. Eher eine finanzielle." Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen Bildung (a.k.a. Schulabschlüsse) und Einkommen. Daher unterstreiche ich die Tendenz der Studie, dass Bildungsstand mit Zocken zu tun hat – auch wenn oder gerade weil es um Geld (Anschaffungspreis, teure Spiele, Pc-Aufrüsten etc.) geht.
@ eviljared79: Ob nun 6.000 Bürger oder 60 Millionen. Das sind repräsentative Panel-Studien, es wird ab einer gewissen Umfragezahl keinen signifikanten Unterschied geben, wieviele Menschen tatsächlich an einer solchen Qoutenbildung beteiligt sind. Das sind valide Prüfverfahren, die mathematisch gefestigt sind. Daher ist deine Aussage - mit Verlaub - Quatsch. Fernsehqouten sind allgemeingültig.
11.03.2009 - 20:32
vor 1 Jahr 2 Monate
@Philip:
"Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen Bildung und Einkommen."
Ich bin keine Experte, aber ich glaube, dass das nicht richtig ist. Es gibt einen Zusammenhang, aber der ist nicht bewiesenermaßen kausal (wie gesagt: das Problem mit der Korrelationsstudie)
"Das sind repräsentative Panel-Studien..."
Da hast du vollkommen Recht. Allerdings muss man natürlich auch in Zweifel stellen, dass eine Umfragegruppe von "mehr als 1000" zu einem validen Ergebins führt. Dieser Zweifel muss erlaubt sein und ist - mit Verlaub - ganz und gar nicht "Quatsch".
@ Nilz: Ich meinte die Fernsehquoten mit der Repräsentativität, die BITKOM-Studie darf in der Tat angezweifelt werden, vor allem weil es Telefoninterviews waren. Ich lasse dir deine Zweifel. ;)
Und bezüglich des Bildungs-und Einkommenszusammenhangs: Ich habe in dem Bereich der Sozialforschung einen Schwerpunkt in meinem Studium gelegt, schreibe also nicht einfach irgendwo ab oder aus dem hohlen Bauch heraus.
27.11.2008 - 00:15
vor 3 Stunden 48 Minuten
@Philip Ulc: Das bessere Bildung häufig auch besser bezahlte Jobs zu Folge hat und die Möglichkeiten dadurch erweitert sind ist schon richtig.
Nur hier wird es so dargestellt: Bildung macht den Spieler und nicht Bildung macht Besserverdiener und dadurch eher Spieler.
@Naplus: Ich mein, die Menschen haben ja meist mehrere Hobbys und Dinge die sie gern tun. Und wer wennig Geld hat konzentriert sich auf die Dinge die für ihn Unverzichtbar sind.
Und da kann Zocken schon mal wegfallen, weil es erst an zweiter Stelle oder anderer Stelle ist. Mit mehr Geld, würde diese Person auch Zocken aber mit wennig Geld wird sich z.B. Auf WE-Discobesuche mit Freunden beschränkt, oder auf Markenklamotten.
Bei mir ist das Zocken ganz oben, und da habe ich mich schon mal lieber mehrere Tage nur von Tee ernährt oder bin andere Opfer eingegangen um mir ein Spiel besorgen zu können.
ES IST GANZ NETT, WICHTIG ZU SEIN,
ABER ES IST NOCH WICHTIGER, NETT ZU SEIN.
07.12.2008 - 21:58
vor 6 Stunden 54 Minuten
Stimme out, Philip und co. zu, tendenziell weisen höhere Schulabschlüsse bzw. die "besseren" weiterführenden Schulen zumindest indirekt auf finanziell besser gestellte hin, und die haben eben eher Geld für spieletaugliche Rechner, Konsolen usw.
Einen klaren Zusammenhang zwischen Spielen und Bildungsgrad kann ich selbst zu Zeiten von Edutainment und Serious Gaming nicht wirklich erkennen.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
@Captain,
recht hast du! Ist doch auch irgendwie logisch, verdiene ich mehr Geld, kann ich mehr Geld ausgeben - und ich gebe mein Geld (fast) immer für Spiele aus : )
11.11.2008 - 17:46
vor 11 Monate 2 Wochen
mir als ehemaligem "hauptschulabsolventen" geht dieses thema gegen den strich.
ich weiss nicht was so eine studie beweisen soll.
was ist jetzt der genaue kern dieser studie,kann mir das jemand beantworten?
das ich mit besseren qualifikationen einen "besseren" job und somit auch mehr geld in der tasche habe,somit auch mehr euros für mein hobby habe,ist ja wohl klar.
12.03.2009 - 15:11
vor 2 Jahre 3 Wochen
@rummsbumms: die studie sagt aus, das von geschätzten 21 millionen gamern im land tausend nach ihrem schulabschluss und dem gamen befragt worden sind.
nicht mehr und nicht weniger!
natürlich kann man die ergebnisse der befragung der tausend menschen jetzt interpretieren wie man will.
das herr berg das "ergebnis" der studie mit den worten "mit der bildung wächst die neigung zu computerspielen" "präzisiert" ist meiner meinung nach eine grobe verallgemeinerung.
ich für meinen teil habe schon in der grundschule gezockt, in einem alter also, in dem man nicht unbedinngt von schulbildung, geschweige denn schulischem werdegang sprechen kann!
so, meine herrschaften, was jetzt??
macht gamen vielleicht einfach nur spass, egal auf was für einer schule (und vorallem unabhängig von den noten! - der besuch einer bestimmten schule sagt nämlich meiner meinung nach nichts über die intelligenz einer person aus!)?