
Im März feuerte Activision Vince Zampella und Jason West, die Topleute der Call of Duty-Entwicklerschmiede Infinity Ward. Die beiden kreativen Köpfe gründeten daraufhin Respawn Entertainment und arbeiten momentan an einem Spiel für Electronic Arts. Activision befindet sich seitdem im Rechtsstreit mit West und Zampella und jetzt möchte die Firma einen weiteren Platz auf der Anklagebank füllen: Electronic Arts soll die beiden Entwickler schon mit Angeboten gelockt haben, als sie noch regulär bei Infinity Ward gearbeitet haben. Bereits im Juli 2009 soll es Email-Kontakt zwischen EAs COO John Schappert und dem Duo Zampella/West gegeben haben, später wurde von dem Headhunter Seamus Blackley ein Treffen organisiert, zu dem die Beiden in John Riccitiellos Privatjet geflogen worden seien. Activision fordert 400 Millionen Dollar Schadensersatz.
Quelle: Gamespot
Kommentare
hmm, das ist natürlich auch ein Mittel um sein Image zu ändern....
"die Beiden" schreibt man leider klein =)
Anderswo gab´s das in ausführlich.
Demnach sollen sich laut Activision West, Zampella und EA verschworen haben, um Activision zu schaden.
Actigate-Skandal!!!
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
So ekelhaft sich Activision auch gibt, sollte es sich um einen gravierenden Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot handeln, ist die Nummer völlig legitim und kann richtig teuer werden.
Meine Signatur kann Ridge Racer nicht das Wasser reichen!
@Opalauge
jub haste recht!
Aber Activision sollte sich lieber mal nicht zu ark auf seine Call of Duty Marke verlassen, denn wird ihnen das vlt sogar noch öfter passieren...
Activision fordert 400 Millionen Dollar Schadensersatz!-WTF für was denn? -kann mir jemand nen Link oder sowas schicken damit ich das peile... Activision? schaden? wie? Ich denke, dass Spiele dieser beiden doch bevor das neue CoD erschien mehr eingefahren haben als GTAIV... Wie schadet das Booby Kockticks Miss........verein? *kopfschütteln an den Kopf fass*
Wie auch immer der Rechtsstreit ausgeht, es zeigt doch, dass unser geliebtes Hobby wie alles auch von Geld regiert wird... schade!
Ist sowas nicht völlig normal? Wenn ich in Chef von nem Netto Markt bin und da gibts zwei Total fähige Marktleiter im Aldi, ja warum sollte ich da nicht anfragen? Also ich seh da keinen Rechtsbruch...
Atari brought Videogames to Life, Nintendo brought them back from hell and Sony Killed them.
@Segabasti:
Das ist die Konkurrenzklausel des Wettbewerbsverbots, verankert im Arbeitsrecht.
Vertraglich ist man dazu verpflichtet, solange man bei einem Unternehmen beschäftigt ist (und auch eine festgelegte Zeitspanne danach) nebenher keinerlei Geschäfte im selben Wirtschaftszweig zu tätigen und erst Recht nicht bei der Konkurrenz.
Das ist Vertragsbruch und kann mit erheblichen Bußgeldern vergolten werden.
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Oh na gut, aber wer hällt das denn bitte ein? Ich meine, wenn ich vorher Pauschal bei netto gejobbt habe, und danach bei Aldi jobbe, verstoße ich dann gegen geltendes recht?
Aber ansich ist mir das ganze eh egal. Activision und EA waren mal wirklich gute Studios, aber jetzt....
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@ Opalauge
...und das bleibt die Frage. Haben die o.g. Personen Geschäfte mit EA abgeschlossen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das "reine" Jobangebot nicht erlaubt ist. "Du verdienst bei uns Betrag XYZ, wenn du bei uns anfängst."
Wenn die beiden aber aufgrund dieses Wissens bei Activision irgendwie bzw. absichtlich quergetrieben haben sieht wahrscheinlich anders aus.....und wenn EA die dazu noch angestiftet hat (siehe e mail verkehr)....ohoh...!!!
@Segabasti:
Das kommt natürlich auf den Kompetenzbereich an, in dem man arbeitet. Der Arbeitgeber ist im Zuge des Wettbewerbsverbots auch dazu angehalten, bei einem Arbeitsplatzwechsel einen für die Nachteile des Konkurrenzverbotes zu entgelten.
Man darf seine Kompetenz nicht dazu nutzen, in einer bestimmten Zeitspanne in direkte Konkurrenz zu seinem vorherigen Arbeitgeber zu treten und ihm somit zu schaden (Stichwort: Betriebsgeheimnisse, zukünftige Projekte, Betriebsinterna)
@Richie1982:
Das WENN ist der Knackpunkt...auch ist das Abwerben von Mitarbeitern rechtlich eingeschränkt, eben durch die Konkurrenzklausel.
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