ich lese maniac seit vielen jahren, einige dinge stören mich schon länger, besonders bei der aktuellen crew. ich finde dass ihr als aufklärendes medium, denn nichts anderes stellt eure journalistische tätigkeit dar, viel zu wenig verantwortung und selbstkritik in euren artikeln zum ausdruck bringt. auch wenn das thema gewalt schon ziemlich plattgetreten ist solltet ihr vielleicht mal einen artikel über die gründe, weswegen überhaupt videospiele gespielt werden oder welche wirklichen ursachen es für gewalt in videospielen gibt (jenseits von mario-schildkröten-polemik oder amokläufer propaganda). es wäre auch gut wenn ihr dazu mal echte psychologen interviewen würdet, nicht solche rtl-zirkuspferde wie herrn pfeiffer. versteht mich nicht falsch, ich selbst spiele seit 25 jahren videospiele, und gerade deswegen wäre ein wirklich intelligenter artikel, der unter die oberfläche schaut sehr interessant zu lesen. ich denke nicht dass es zuviel von den machern eines besseren videospielmagazins verlangt ist, ein höheres niveau und einen scharfen blick anzustreben. auf einen fundierten artikel über die zusammenhänge des militärs und der flut an kriegsverhamlosenden videospielen warte ich schon seit jahren. ehrlich, die "seriösen" medien sprechen angesichts der bilder aus drohnen im irak und afghanistan über den virtuellen krieg und wo bleibt ihr? ich weiß, ich verlange viel von euch aber etwas mehr selbstkritik und anspruch würde euch sicherlich nicht schaden.
auch die ganze retronummer hat sich langsam selbst überlebt, neogeo hin oder mega drive her. wir leben im jetzt und es wäre schön mehr aktuelle informationen zu lesen ohne diese ganzen hundertmal aufgewärmten ollen kamellen, langsam wissen alle wie toll es damals war und wer es nicht weiss, für den gibts wikipedia.
was in letzter zeit gut geworden ist, sind eure berichte aus japan (jetzt braucht ihr nur noch jemanden in amerika), die vielen interviews, das moderne bilderreiche design und die menge an randnotizen, seien es news oder infos zu den jeweiligen spielen. der kern eures magazins, die tests jedoch scheinen unter zeitmangel der redakteure zu leiden (teilweise) anders sind 92% für ein assassins creed 2 und 85% für infinite space nicht zu erklären (hätte genau anders herum gepasst).mehr liebe und tiefe für euer produkt würden mich sehr freuen, denn als leser ist es mir immer noch eine freude euer magazin monatlich zu lesen.
offensichtlich hat der autor der hochinteressanten, intelligenten und berechtigten kritik, keinen schimmer von abgeschlossenen sätzen oder korrekter interpunktion... eine schande was sich in eurem forum so herumtreibt.
Schön zu sehen @Sackus1 ;-) Freue mich über deine berechtigte Kritik!
Auch ich würde mir einen kritischeren Umgang mit dem ´Thema Gewalt´ wünschen. Aber auch sonst, generell!
Das Problem ist wohl die Abhängigkeit der M!Games vom Leser. M!Games braucht Kunden, und die gewinnt man nicht in dem man den Leser mit unangenehmen Tatsachen konfrontiert, oder vor den Kopf stößt. Das schreckt ab. Da ist es für die Verkaufszahlen förderlicher wenn man dem Ego des Kunden schmeichelt, aber sicher nicht wenn man den Leser bloßstellt. Ein kleiner Teil von M!Games Leser würde einen selbstkritischeren Umgang mit ihrem Hobby sicherlich begrüßen, aber der größere Teil der Leser würde man wohl damit vergraulen.
Solch selbstkritischen Umgang kann sich die M!Games nicht wirklich erlauben, wenn es denn nicht ihr eigenes Grab schaufeln will.
Ist ja nicht so das die M!Games gar keine Kritik zu übermäßiger Gewalt in Spielen zulässt, im Gegenteil, die M!Games war schon des öfteren kritisch zu Gewalt in Spielen wie zbs. CDMW2 oder God of War3. Bei letzterem gabs sogar eine Schelte seitens blutdurstiger Gamer an die Maniac-Redaktion hier im Forum.
Du siehst @Eiersackus ;-) es ist nicht leicht!
Habe´die Ehre!
☻
Hallo Du überaus lustig formulierender Forumsnutzer,
ich finde durchaus interessant, was Du da ansprichst. Welche Informationen erwartest Du Dir denn von einem entsprechenden Gewalt-Artikel? Mein Problem mit der Thematik ist, dass es letztendlich gar keine so große Thematik ist. Ein paar Politiker kramen ein paar Wissenschaftler hervor und wissen nicht, wie sie mit dem Medium umgehen sollen, weil sie es nicht verstehen. Möchtest Du zum 1000 Mal lesen, dass es keine brauchbaren wissenschaftlichen Belege gibt, die einen monokausalen Wirkungszusammenhang zwischen medialer und realer Gewalt zuließen? Wie wichtig das soziale Umfeld ist und dass entsprechende Medien bei geeigneter Disposition als Verstärker wirken können? Das Thema ist doch so ein alter Hut. Oder bin ich da einfach nur zu nahe am Thema dran? Ich besuche häufiger politische Veranstaltungen zu dem Thema und hab das mal studiert. Vielleicht langweilt es mich deswegen?
Was meinst Du?
Gruß,
Michael
P.S.: Assassin's Creed II finde ich prima. Punkt.
hallo mein lieblingsredakteur,
ich denke dass die gewaltdiskussion gerade von seiten der videospieler fast immer so eine gewisse rechtfertigungstendenz hat. dabei finde ich, dass es doch nur ein zeichen von stärke wäre, wenn wir unser eigenes verhalten und denken in frage stellen würden und uns über die ursachen weshalb wir diese art von spiele spielen oder weshalb so viele spiele einen so extremen grad an gewalt darstellen, gedanken machen würden. nach der egoshooterwelle sind die brutalen action adventures gerade in aller laufwerk, wohin man auch schaut macht gewalt in videospielen doch einen erheblichen teil aus. und gerade wenn ich sowas schreibe möchte ich direkt wieder einwenden, aber stop es gibt doch auch soo viele andere arten von videospielen... verstehste? genau darum gehts mir, eben nicht "aber stop" zu sagen sondern zu erfahren was es mit eben jenen spielen auf sich hat die auf einen nicht-videospieler einfach krank wirken. spiele wie manhunt, condemned oder madworld haben unseren blick abgestumpft. da hilft es auch nichts auf andere medien oder das internet zu verweisen, da es hier um videospiele geht. das thema GEWALT als alten hut zu bezeichnen finde ich persönlich extrem bedenklich. mir geht es auch gar nicht um politik, sondern um fundamentierten gut recherchierten journalismus der den leser auf eine intelligente art und weise überrascht. das mein lieber mike, würde eurem so hoch geschätztem magazin sicherlich keinen zacken aus der krone brechen.
wichtiger als das gewalt gedöns wäre mir aber eh ein artikel der das thema krieg aufgreift und die bedeutung von modernen videospielen für die wahrnehmung und verarbeitung von kriegsgeschehen (retraumatisierung als bewältigungsstrategie zb) gründlich und vor allem kritisch beleuchtet.
gruß,
Hodensackus I
P.S.: brauchst dich doch wegen AC2 net angegriffen fühlen eure wertung steht doch eh fest, war doch nur ne meinung. punkt.
Herzallerliebster Hodensackus,
vielen Dank für die erhellenden Worte. DAS klingt wiederum tatsächlich sehr interessant, was Du da formulierst. Mir ist schon vor langer Zeit aufgefallen, dass sich Gamer immer mit dem einen Argument zu verteidigen suchen: "Ich spiele auch solche Spiele und laufe nicht Amok": Falsifikation einer These durch ein Gegenbeispiel. So kann man natürlich die Gewaltdebatte nicht führen. Es ist in der Tat offensichtlich, dass Gewaltdarstellungen ein Verkaufsargument für Spiele darstellen. Das ist in meinen Augen ein ganz plumper Schockeffekt. Der kalkulierte Tabubruch für den heranwachsenden Teenager und eine offensive Zurschaustellung der eigenen Männlichkeit. Außerdem geht mit dem gewünschten Effekt der befreienden Katharsis durch die Beschäftigung mit Gewaltdarstellungen zwangsläufig ein Gewöhnungseffekt an die dargebotenen Bilder einher, sprich: man stumpft ab. Der Trugschluss besteht nun darin, dass damit eben NICHT zwangsläufig eine Abstumpfung gegenüber realer Gewalt einher geht. Wissenschaftliche Befunde stellen diesbezüglich bis heute nur einen kurzzeitigen Effekt fest. Von nachhaltigen Auswirkungen kann keine Rede sein. Ob es sie allerdings deshalb auch tatsächlich nicht gibt, ist wohl die Frage, die uns alle in diesem Rahmen am meisten beschäftigen sollte. Denn wie gesagt: Einfach nur zu kontern: "Ich bin harmlos!", bringt uns nicht weiter.
Und selbstverständlich ist es unangebracht, auf andere Medien zu zeigen - das Unrecht der Anderen legitimiert nicht unser eigenes.
Am interessantesten finde ich allerdings das Thema Krieg, denn hierzu habe ich mir auch schon ausgiebig Gedanken gemacht. Da ich gerade "MGS: Peace Walker" spiele, wo das Thema enorm präsent ist, fällt mir die andersartige Herangehensweise an Krieg und und vor allem dessen Bewertung im Vergleich zu amerikanischen Produkten auf. Ob da vielleicht politische Interessen meinungsbildend wirken? Wie verhält es sich analog dazu mit Michael Bay, der in jedem neuen Streifen die amerikanische Militärmacht familientauglich unterstreicht? Das Videospiel als Instrument nationalistischer Propaganda? Hirngespinst, Alltagsreflexion durch Medien oder gar Manipulation der Jugend? Ein spekulatives Thema, aber ein Interessantes.
Darüber wird nachzudenken sein...
Gruß,
Michael
Also ich vertrete eine ganz andere Sicht zu der Gewaltdiskussion- warum ist denn die Gewaltdarstellung überhaupt was böses?
Schon immer gehörte Gewalt dazu, die alten Mythen von großen Heldentaten sind alles andere als friedlich und in Literatur gehört ordentlich Gewalt dazu.
Und selbst kleine Kinder ballern virtuell (also in ihrer Phantasie) sich gegenseitig ab. Warum sollen das die großen nicht machen?
Und natürlich können Spiele aggressiv machen, die einigen brüllen nach FIFA Niederlagen wie verrückt und ich habe beim Pokern die eine oder die andere Maus (vorsorglich sind nur extra billige Mäuse im Einsatz) geschrottet.
Und gerade in Deutschland ist Gewalt verpönt, siehe Diskussionen um Waffeneinsatz der Truppen in Afghanistan usw.
Die Gesellschaft war noch nie friedlicher als jetzt. Trotz der millionenfachen Verkaufszahlen der Shooter rennen die Rekruten nicht die Türen der Bundeswehr ein.
Also Gewaltdarstellung ist nichts böses und verwerfliches.
Und gerade bei Spielen finde ich die Gewaltdarstellung viel unproblematischer als bei Filmen. Warum?
Die Spiele ist immer noch ein primitives Medium, bei Filmen sieht man wie der Oberschurke böse Taten beging und der Held ihn ganz moralisch um die Strecke bringt. Und der Zuschauer begrüßt diese Gewalt als willkommen und gerechtfertigt.
Bei Spielen dagegen bringt man gesichtslose Copy & Paste Typen um. Emotionen? Null. Wie Moorhuhn. Was ist da unmorlaisch? Nichts!
Dennoch sollte man mit den Spielen auch erziehen, statt idiotische Modern Warfare Patriotismus Geschichten zu erzählen.
Was stelle ich mir als gute Spielszenarien vor? Zivilisten abknallen! Also MoW II Mission in anders, der Held muss die Zivilisten erschießen und dann kann er damit nicht leben und begeht Selbstmord. Das nenne ich wahre Emotionen und Erziehung der Spieler^^
...
dann halt mitm holzhammer.
wenn man bei google "video games in the us forces" eingibt erhält man 145.000.000 einträge.
an erster stelle steht www.americasarmy.com, ein videospiel das von der us armee produziert wird um menschen für den kriegsdienst anzuwerben. ein paar einträge tiefer gibts dann den dazugehörigen artikel auf www.washingtonpost.com in dem sgt. 1st class bo scott, recruiting station commander feststellt :
"The game (...) does get some people talking to recruiters who might not have otherwise. It opens a window, and if they look in and they decide to join, great."
nur wenige einträge darunter ein artikel auf stars and stripes (www.stripes.com) der besagt:
"Not playing around: Army to invest $50M in combat training games" und "the Army gaming unit will watch trends in the industry and identify technology that can be used for military training"
und immer noch auf der ersten google seite, ein artikel des konservativen us fernsehsenders fox (www.foxnews.com), bezogen auf den beschuss von unbewaffneten "verdächtigen":
"The behavior of the pilots is like they're playing a video game," said Assange. "It's like they want to get high-scores in that computer game."
2 journalisten und ein kleines mädchen sind neben mindestens 8 weiteren unbewaffneten menschen (wie du und ich) ermordet worden.
und weils ja nur um spiele geht, probier doch gleich mal ein paar vorschläge von www.goarmy.com.
das war nur eine sehr grobe wiedergabe von seite 1 von 145.000.000. DAS ist die wirklichkeit, nicht so ein verharmlosendes, kindisches und unreflektiertes gerede.
unser hobby ist kein unschuldiges.
@H-SackusNR.1
Gibt nur ein Problem! Deine Links sind alle auf Englisch! (i hate english, and i think i am not the only one) und zum Teil fürn deine Links Foxnews/Washingtonpost ins Nirvana!
Das Video von foxnews über das real verübte Massaker, stammt ursprünglich von www.wikileaks.org (leider ist diese Seite auch NUR auf Englisch)
Da komm ich gleich zu meiner Frage!?!
Warum wird in unseren Medien ständig nur ´nicht reale Gewalt´ gezeigt, sei es in Spielen/Krimiserien/Filmen? Aber REALE Gewalt wird so gut wie NIE gezeigt! Darüber geredet sehr wohl aber nicht in Bilder und in Videos gezeigt! Obwohl solches Material ganz sicher vorhanden sein müßte!!!
............................ach ja Genau, das überläst ja man lieber mal der Unterhaltungsindustrie, wo man die gespielte Gewalt mit gutem Gewissen verharmlosen kann nachdem man sich zuvor noch an der so geil inszenierten Action sich ergötzen konnte!
Nur ums mal auf den Punkt zu bringen sollte sich jeder mal sich selbst fragen, wie viel un-reale und inszenierten Gewalt und wie viel WIRKLICHE Gewalt er in seinen bisherigen Leben in den Medien in ´´´BILDERN´´´ konsumiert hat! *Denk*
@Tak
*Haha* das nenn ich mal verharmlost! ☻
Zumindest bei dem Punkt das Filme schädlicher sind als Videospiele geb´ ich dir Recht!
Noch! Den Videospiel hohlen auf. Und das mit großen Schritten!
☻
Ich bezog mich ausschließlich auf die Gewaltdarstellung - die ich immer noch total harmlos finde.
Das Spiele als Werbemittel für die jeweiligen Ziele (also American Army oder diese Werbegames von Hamas und Co. über die immer mal berichtet wird- keine Ahnung ob es diese wirklich gibt) benutzt werden, ist was ganz anderes.
Und man kann jedes Medium für sich missbrauchen- ob Realfilme, Animationsfilme, Printmedien oder eben Videospiele.
Das Thema ist aber wirklich diskussionswürdig und vielleicht könnte ja die Maniac ein Bericht zu Spielen als Politik und Ausbildungsmittel veröffentlichen. 'Spiele außerhalb der Zockerhöhle'.
Interaktive Medien werden für die Ausbildung schon lange eingesetzt.
Ob die alten CDi Programme für Verkäufer, die Flugzeugsimulatoren für Piloten oder eben 'Spiele' für den Einsatz in der Armee.
Die Soldaten benutzen wohl kaum handelsübliche Modern Warfares, sondern spezielle taktische Programme um ihre Taktik, Orientierung usw. zu verbessern. Sind das dann noch Spiele? Die Simulatoren der Lufthansa bezeichnet man ja auch nicht als Spiele.
Und der Luftangriff, war nicht wie das Spiel, sondern das Spiel CoD 4 war wie die Wirklichkeit!
Die Bombenflieger und KZ Henker im 2. WK haben ihre Opfer genau so emotionslos umgebracht. Ohne jegliche Games.
Gerade die Szene fand in CoD 4 genial- die Soldaten waren eben keine gerechten Super Men, sondern verdammte Schweine die folterten und mordeten. Was ist der Realität näher- saubere Helden anderer Spiele oder Folterer von CoD 4?
Zumindest die Elemente der richtigen Herangehensweise an das Thema konnte man bei dem Spiel finden, Teil 2 hat aber wirklich alles ins lächerlich-patriotische gezogen.
Also der Unterschied zwischen echter und virtuellen Gewalt ist gewaltig. Wir könnten uns trotz aller Games und Filme das Leben in einem Kampfgebiet wohl kaum vorstellen.
Man könnte auch den Völkermord in Ruanda ganz ohne Spiele anführen.
Fakt ist aber, dass es schon gewisse abstumpfende Wirkung zu geben scheint. Die Frage ist aber, wie groß diese letztlich wirklich ist, vor allem bei Erwachsenen. Fakt ist aber auch, die von der Zivilisation so verpönte Gewalt ist Teil des menschlichen Wesens, das zu ignorieren macht es definitiv nicht besser. Wenn man etwas ändern will sollte man das zuerst akzeptieren.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Berichte über Gewalt in Spielen... den Umgang der "anderen" Medien damit... bla bla! :-)
Natürlich sind solche Informationen wichtig und relevant, aber das ganze wurde schon so oft durchgekaut und in seine Bestandteile zerlegt, dass es mir so langsam zum Hals raushängt. Entweder die Leser eures Magazins haben sich bereits wie ich schon zu oft mit dem Thema beschäftigen (müssen) oder wollen es vielleicht erst gar nicht tun, aus welchen Gründen auch immer. Wenn wirklich ein Spiel erscheint, dass entsprechende geschmacklosen Szenen à la MW2 oder einfach was "Neues" in Sachen Gewalt bietet, dann geht bitte einfach in dem Bericht oder meinetwegen auf einer Extra-Seite darauf ein. Aber nochmal das ganze "Gewalt in Spielen"-Thema auf zig (kostbaren) Seiten deswegen aufkochen ist schlicht und ergreifend überflüssig!
Also ich weiß nicht? Hab ich mich so undeutlich ausgedrückt?
Wahrscheinlich schon :-)
Da ist irgendwo mal wieder Bombe hochgegangen und X Menschen sind dabei umgekommen. Alles kommt in den Nachrichten. Hören tun wir alles nur sehen tun wir nichts! Wo sind den die zerfetzten Leichenteile vor dem sich unser Magen vor dem Fernseher regelrecht umdrehen würde??? Also ich seh sie nicht!
Und das ist bloß ein Beispiel von vielen!
Ich beschwer mich das reale Gewalt in Bild und Video in unser ach so friedlichen und zivilisierten Gesellschaft regelrecht ausgeblendet wird und stattdessen man der virtuellen und cineastischen Gewalt frönt!
Würde man in den Tagesnachrichten keine Zensur von Bildern und Videos betreiben würden sich viele viele Menschen davor hüten sich danach noch irgendwelchen dummen Mist wie CSI reinzuziehen! Ihr Durst wäre gestillt!
☻
Also da muss ich dir teilweise widersprechen: Gab z.B. mal Nachrichten mit Bildern aus Ex-Jugoslawien, wo eine Leiche mit völlig zerfetzter Brustkorbseite lag, diverse Massengräber, Aufnahmen von Auschreitungen im Stadion etc. nur wenn gerade jemand erschossen wird o.ä. wüsste ich gerade nix. Und wenn das ÖR-TV so sensationsgeil werden sollte, dass sie das zeigen werde ich darauf als Infoquelle auch gerne verzichten.
Wir haben uns in gerade mal zweihundert Jahren von einer Gesellschaft, in der die wöchentlichen öffentlichen Hinrichtungen mitsamt Bauchladenverkäufern mit SNACKS!!! das Entertainmenthighlight der Woche waren hin zu einer entwickelt, die lieber virtuelle Gewalt in Filmen, Spielen und Büchern konsumiert. Ein echter Fortschritt, wenn ihr mich fragt.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Nja, ist ja nicht so das ich sowas GERN sehen würde! Nein ganz im Gegenteil! Ich seh sowas eher als Abschreckung. Aber das währe zumindest ein ehrlicherer Umgang mit Gewalt! Für mich beginnt die eigentliche Gewaltdebatte hier mit dem Thema echter und unechter Gewalt und nicht ob Actionfilme oder Ego Shooter destruktiver sind!
Und ja zugegeben ist ja wirklich ein gewisser Fortschritt seit 200 Jahren erkennbar. Ob´s jetzt ein ECHTER Fortschritt ist wage ich aber dennoch nicht zu behaupten.
Denn in Kriegen sind wir Menschen immer noch so brutal wie eh und je! Da ist dann aus mit der so hochgepriesen Humanität.
Und so pessimistisch das sich auch anhören mag muß man vom Krieg schon von einem Zyklus reden! Und ob wir den durchbrochen haben?
Zitat "Und wenn das ÖR-TV so Sensationgeil werden sollte"
das ist natürlich noch ein weiters Problem! Denn unmoralische TV-Sender würden......Ja.....
Ich mein ich rede hier eher davon was ich denk was RICHTIG währe und nicht so sehr ob´s durchführbar ist! Natürlich Sender wie RTL und Co& in heutiger Form dürft´s natürlich nicht geben!
Gut Nacht!
☻
was ich ursprünglich mit meinem google post meinte ist, dass videospiele viel mehr mit der wirklichkeit zu tun haben als viele denken und es strukturen sind die hier etabliert werden, die unsere wirklichkeit in einer menschenverachtenden weise beeinflussen. ich sehe diese tendenzen sehr deutlich, daher denke ich dass es sicherlich einen kleinen oder grösseren artikel wert ist mal ein paar zusammenhänge aufzudecken die so, vielen spielern einfach nicht bewusst sind. und da sich maniac kritisch auf die fahnen geschrieben hat kann das in diesem falle nur selbstkritisch bedeuten.
es geht im prinzip ja nur indirekt um gewalt, interessant ist vielmehr die wirkungsweise und die wahrnehmung von videospielen die in bezug steht, zur abbildung und bildung der wirklichkeit. es geht auch um eine befreiung des spielers vom spiel, die real schon stattgefunden hat aber mental so noch nicht nachvollzogen wurde. (vielleicht erklärt das diese ständige retronummer, rückkehr zur unschuld blabla...) diese diskrepanz wird meiner meinung nach von einigen leuten ausgenutzt (siehe bo scott) was ich sehr bedenklich finde.
ich finde das thema hochinteressant und schäme mich nicht gleichzeitig bc2 zu spielen, doch sehe ich unser hobby offensichtlich deutlich kritischer als viele andere hier. ich sag nur rechtfertigungsdruck.
natürlich sind videospiele "schädlicher" als filme, da sie interaktiv sind und so handlungsweisen direkt beeinfllussen, während filme viel stärker reflektiv und abstrakt wahrgenommen werden.
Nur mal so nebenbei gefragt, wieviel % der erscheinenden Spiele beinhalten denn "Gewalt"? Vom Gefühl her würde ich sagen vllt maximal 5%, Tendenz eher weniger... aber vielleicht kann mir da einer ne Übersicht verschaffen :-)
@Poons - Naja, ich will auch nur DIE Toptitel spielen die so auf dem Markt gibt und wenn ich mal Mario/Sportspiele/Rennspiele/Musikspiele/Strategiespiele subtrahiere bleibt da wirklich nicht mehr sehr viel überig! Vielleicht Viva Pinata oder Beautiful Katamari! So werd halt auch ich im Grunde gezwungen Spiele wie etwa Fable/Gta/Mass Effect/Assassin creed usw. zu spielen☺
Für GUTE Spiele-ideen ohne Gewalteinwirkungen bin ich aber offen für Vorschläge!
Tschuldigung @Hodensackus1 bin hier ein wenig über´s Ziel hinausgeschossen :-) Hätte auch noch MEINEN Holzhammer in Reserve, aber den Wage ich hier nicht mehr einzusetzen!
Immerhin sollte es sich hier immer noch um Videospiele handeln!
Also ich kann dir im Grunde nur Recht geben! Gleichzeitig muß ich aber auch zugeben das ich nicht ganz verstehe was jetzt deiner Meinung nach das gefährliche Gewalt-Videospielen sein sollte?
Du deutest und weist auf vieles hin aber erklär mal das einem Durschnittsideoten wir mir ☺
Warum beeinflussen uns diese Spiele in unsere Wirklichkeit in einer Menschenerachtenden weise? (da hätte ich auch noch so meine Theorie aber die wäre eher religiöser Natur also erklär mir mal deshalb deine!)
Und was bedeutet - "die Befreiung des Spielers vom Spiel, die real schon stattgefunden hat"???
Aber das mit der Retronummer ist wirklich sehr trefflich beschrieben im angesichts von zukünftigen Spielen die in realen Krisenherden unserer Welt abspielen sollten! (Medal of Horror☻ Afghanistan)
Also da verlieren Spiele in meinen Augen definitiv ihre Unschuld!
Schlimm empfinde ich das dieses Spiel höchstwahrscheinlich schon ein vorprogrammierter HIT wird! Eben grade deswegen!
Natürlich kann sich jeder selbst vorstellen das Vereine wie etwa die US-Army keine Möglichkeiten auslassen um ihre eigenen Vorteile rauszuschlagen, das liegt schließlich ja in deren Natur :-)
Klar das sie sich so einem zukunftsträchtigen Medium wie Videospiele (Simulatoren aller Art) bedienen! Und auch ich finde das die M!Games sich endlich mal diesem Thema annehmen sollte!
Das kein alter Hut! Nein es fängt doch grade erst an!
Und zum Schluß! Zumindest in der Vergangenheit waren doch Filme manipulativer als wie Spiele! Schau dir mal all diese gewalttätigen brutalen Filme an! ( Quentin Tarantino) Alles was jungen Zuschauer da über die Lippen kommt wenn der Held grade mal wieder ein duzend Schurken äußerst brutal um die Ecke bringt, ist höchstens ein :"boooaaaaa, wie geile is das denn !"
☻
Für GUTE Spiele-ideen ohne Gewalteinwirkungen bin ich aber offen für Vorschläge!
GTA... ok, AC... vllt auch... aber Fable & Mass Effect haben nun sicherlich nicht den erwähnenswerten Gewaltanteil bzw. spielt das in diesen Spielen nun wirklich eine untergeordnete Rolle ;-)
*haha* da scheiden sich wohl die Geister☺
Ich find in Mass Effect (+18) und Fable hat Gewalt keineswegs eine untergeordnete Rolle! Nein, im Gegenteil sie ist sogar immer noch zentraler Bestandteil des Spiels! Zieh mal all die Gewalthandlungen von diesen Spielen ab! Da bleibt nicht mehr viel übrig☻ Sicher gegenüber zu anderen Spielen haben sie immer noch um einiges mehr zu bieten als nur stupide Gewalt!
Aber nur mal zur Erinnerung! In Mass Effect kann man Kreaturen regelrecht Hinrichten! ist deine freie Entscheidung!
Und bei Falbe kann man Gegner Köpfen!
Also mir genügt das komplett!
☻
Ich find in Mass Effect (+18) und Fable hat Gewalt keineswegs eine untergeordnete Rolle! Nein, im Gegenteil sie ist sogar immer noch zentraler Bestandteil des Spiels! Zieh mal all die Gewalthandlungen von diesen Spielen ab! Da bleibt nicht mehr viel übrig☻ Sicher gegenüber zu anderen Spielen haben sie immer noch um einiges mehr zu bieten als nur stupide Gewalt!
Aber nur mal zur Erinnerung! In Mass Effect kann man Kreaturen regelrecht Hinrichten! ist deine freie Entscheidung!
Und bei Falbe kann man Gegner Köpfen!
Also mir genügt das komplett!
Kreaturen, so wie z.B. auch Mario es tut ;-)
Ernsthaft, klar gibt es in diesen Spielen auch "Gewalt", aber sie ist nicht so ausufernd inszeniert wie in anderen Spielen.
Kreaturen wie zbs. menschenähnliche Aliens wie Asaris, ich erinnere mich auch an einen kleinkriminellen auf der Citadel! Dessen eigener Entscheidung es war, ob du Gnade vor ergehen lässt oder in ganz einfach gleich umnietest!
@Poons, mich überkommt zudem langsam das schleichende Gefühl das in dir ein kleiner Verharmloserer schlummert, nicht? ;-)
Aber ganz ernsthaft! Man muß sich ja nicht gleich an Spiele wie Resident Evil5 orientieren. Man nehme einfach unzählige afrikanisch arabisch ausschauender Menschen, verunstaltet sie im Gesicht ein wenig und gibt sie dann zum Abschuss frei!
Also ne wirklich, wenn man so etwas schon konsumiert, sollte man sich zumindest dessen bewußt sein!
☻
Verharmloser? Nö, zumindest nicht bewusst.
Ich frage mich nur ein wenig warum wir diese Diskussion überhaupt führen. Für mich sind die wirklich "schlimmen" Gewaltspiele allesamt "ab 18" Titel oder eben ohne Jugendfreigabe. Ein mündiger Bürger über 18 Jahre sollte sich (bei vernünftiger Erziehung) meiner Meinung nach auf einen differenzierten Umgang mit dieser virtuellen Gewalt verstehen. Wenn Eltern ihren Kindern solche Spiele zukommen lassen, ist die Schuld bei den Eltern zu suchen!
Die Frage warum überhaupt Gewalt in Spielen vorkommt, kannst du meines Erachtens damit gleichsetzen, warum in anderen Medien (Film, Musik und sogar Büchern bzw. Printmedien) Gewalt auftaucht.
Wären wir jetzt in den USA würde man die Frage einfach von Gewalt auf Sex umstellen ;-)
Also gerade den Abschuss von afrikanisch/arabisch/ ausshenden Menschen finde ich super! :D
Zumindest für mich sind alle Ethnien gleich und sollen gleich behandelt werden.
Wenn es Spiele mit Gewaltanwendungen gegen europäisch aussehende Menschen gibt, dann sollen die anderen Ethnien ihre Kugeln/Äxte auch abbekommen.
'Positive' Ausgrenzung bleibt dennoch eine Ausgrenzung.
Nur durch gleiche Behandlung wird man diese 'Sie sind so anders als wir' Empfindung stoppen können.
Und in Deutschland ist es Gewalt, in USA Sex und ich finde den übereifrigen Schutz vor diesen 'bösen Sachen' gleich lächerlich.
Ich würde auch den meisten ab 18 Games eine ab 16 verpassen - viele beenden mit 16 Jahren ihre schulische Ausbildung und steigen ins Berufleben ein, da sollen sie auch offiziell ab 18 Games zocken dürfen.
Keine Eltern werden ihren 16 Jährigen Kindern die games wegnehmen und Internet nutzt sowieso jeder.
Es gibt wohl wirklich keine 16 Jährigen die durch die Gesetze auf die Games/Alkohol verzichten.
menschenverachtend ist für mich die tatsache dass videospiele gezielt benutzt werden um menschen in einem belohnungssystem anzutriggern und diesen zu suggerieren dass sie reale belohnungen für ähnliche taten in der wirklichkeit bekommen. so werden unreife persönlichkeiten ausgetrickst und denken dann dass es eine gute idee wäre der armee beizutreten.
mit den wirkungsweisen die in bezug zur realität stehen meinte ich eben dies. da alle tätigkeiten und alles was wir wahrnehmen unser gehirn physiologisch beeinflusst, tun videospiele natürlich dasselbe und wirken so auf die beurteilung von situationen auch abseits der direkten spielumgebung, soll heissen wenn ich die ganze zeit bestimmte virtuelle belohnungsimpulse bekomme so ist es mehr als wahrscheinlich dass, wenn ich ähnliche impulse in der täglichen interaktion mit anderen menschen oder von anderen medien bekomme, ich in einer art und weise reagiere die virtuell erlernt ist. und wenn ich virtuell erlernt habe moralische bedenken zu verdrängen weil ich es nur mit "virtuellen" objekten zu tun habe und gewalt im minutentakt belohnt wird, so brauch man sich nicht über "menschroboter" wundern die hinter monitoren sitzen und echte menschen mit ferngelenkten waffensystemen ermorden, ohne diese handlungen moralisch zu hinterfragen.mit dem vom spiel befreiten spieler beziehe ich mich im grunde auf das zuvor beschriebene. der spieler spielt das spiel nicht weil es spass macht sondern weil belohnungseffekte erfolgserlebnisse in gezielt immer kürzeren abständen auslösen. das perfide an der sache ist dass moralische inhalte mit den belohnungen und den erfolgserlebnissen verknüpft werden.
aber eigentlich würde ich mir einen artikel von meinem lieblingsvideogamemag wünschen der genau diese dinge aufnimmt und nicht mich zwingt so etwas auch mal zu formulieren. ich finde all das ist hochaktuell und sehr spannend gerade weil das medium videospiele recht jung ist und vielen veränderungen unterworfen ist die nicht unkommentiert bleiben dürfen.
das junge medium film hat entscheidend zur propaganda im dritten reich beigetragen, was wiederum viele greueltaten erst ermöglicht und legitimiert hat. ich persönlich halte videospiele für wesentlich gefährlicher als filme bedingt durch die interaktivität, daher muss auch kritisch darüber diskutiert werden können. dennoch denke ich auch dass so enorm viel positives in diesem medium steckt, mehr noch als filme bieten können. wir sind erst am anfang einer interessanten entwicklung.
mit meiner kritik geht es mir weder darum kinder oder erwachsene zu bevormunden noch irgend etwas zu verbieten, es geht nur um einen bewussten umgang mit dem medium videospiele und nicht um oberflächliche/zynische argumente/gegenargumente.
Du beziehst dich hier auf ein einziges Spiel, das bereits von dir erwähnte "America's Army". Dahingehend sollte deine Kritik auch nur auf dieses Spiel gezielt sein und nicht generell angelegt.
Meines Erachtens lässt sich das nur schwer von den USA nach Deutschland/Europa übertragen und ich glaube kaum, dass sich Spieler hierzulande von Militär-Shootern (von AA sowieso nicht) dazu verleiten lassen, sich bei der Bundeswehr verpflichten zu lassen.
poons du verstehst mich einfach nicht, du fühlst dich angegriffen und verteidigst dich bloss. aber da gibts nix zu verteidigen, weil ich dich persönlich gar nicht angreife. ich beziehe mich grundsätzlich auf alle videospiele, aa ist nur ein extrem anschauliches beispiel.
Angegriffen? Nö wieso, ich bin schon lange aus dem Alter raus wo mich das grossartig stören könnte.
Ich fühle mich bei manchen deiner Aussagen nur etwas an Herrn Dr. Pfeifer erinnert xD
Achja, um noch ein anderes von dir genanntes Beispiel aufzugreifen im Bezug auf die Steuerung von militärischen Drohnen z.B. um die Hemmschwelle des "Tötenden" zu mindern. Ich glaube kaum, dass sich das Personal der US Armee hierfür aus Leuten rekrutiert, die entsprechende Videospiel-Erfahrungen vorzuweisen haben. Vielmehr greifen sie dafür auf entsprechende Kampfpiloten zurück, die viel mehr Erfahrung im Umgang mit Flugzeugen und ähnlichem besitzen. Generell wurden Soldaten schon seit jeher darauf gedrillt diese natürliche Hemmschwelle vor der Tötung eines Menschen zu senken bzw. komplett zu beseitigen. Das geschah auch schon lange vor Erfindung der Videospiele und auch vor der Verbreitung des Films.
im gegensatz zu pfeiffer bin ich aber zocker erster stunde, der mehrere konsolen aus jeder generation selbst mit leidenschaft bezockt hat und hier nur auf etwas aufmerksam machen wollte was mir persönlich schon lange auf der seele brennt und zwar im bezug auf mein fav vgmag. und um ehrlich zu sein empfinde ich deine meinung als zu oberflächlich und naiv um darauf zu antworten. ich sag nur 5% und gewalt spielt in fable und mass effect nur eine untergeordnete rolle...
Also meine Meinung ist oberflächlich, weil ich nicht verstehen kann wo du den Zusammenhang zwischen "Gewalt in Videospielen" und "Gewalt in der Realität" siehst?
Führt eine Runde "Mass Effect" eher dazu, dass ein Jugendlicher gewalttätig wird als z.B. ein gewalttätiges Elternhaus oder die schlichte Perspektivlosigkeit bzgl. Arbeit in der heutigen Gesellschaft?