
Bei der fünften Mechschlacht hat sich From Software von M.A.G. inspirieren lassen: Statt im Titelmenü landet Ihr nach dem Start in einem Söldnernetzwerk, in dem sich die Spieler in Teams organisieren und gemeinsam bzw. gegeneinander Missionen bestreiten. Ihr veranstaltet Trainingskämpfe mit Teamkollegen, wetteifert mit konkurrierenden Teams um Gebietsansprüche und ballert Euch durch zehn Missionen in der Kampagne sowie zahlreiche Nebeneinsätze. Die Missionen spielt Ihr wahlweise allein oder mit Online-Freunden. Dazu konstruiert Ihr im komplexen Editor einen Kampfroboter, den Ihr aus nach und nach im Shop freigeschalteten Bauteilen arrangiert – neben dem üblichen Zweibeiner lassen sich auch Mechspinnen und Kettenfahrzeuge erstellen. Diese bestückt Ihr mit Waffensystemen, welche kinetische, chemische oder thermische Geschosse spucken: So könnt Ihr die Feuerkraft für verschiedene PanzeÂrungstypen variieren. Insgesamt darf Euer Mech vier Waffen tragen sowie Raketen und Spionagedrohnen unterschiedlicher Gattung einsetzen. Zusätzlich richtet Ihr ein eigenes Versorgungslager ein, welches dann an bestimmter Stelle in den Missionen zu finden ist – so können die Spieler bei den umfangreicheren Missionen nachladen und dann alle Winkel des Einsatzgebiets erkunden. Auf dem Schlachtfeld wechselt Ihr zwischen Kampf- und Scanmodus, welcher taktische Daten der Drohnen, Wegpunkte und andere Informationen einblendet. Leider steuern sich die Mechs recht lahm, was trickreiche Kampfhandlungen nur im Team möglich macht: Solo wechselt Ihr je nach Feindtyp und Entfernung die aktiven Waffen und haltet dann einfach voll drauf. Die KI ist meist am Schlummern und eröffnet bei Annäherung das Feuer, lediglich die gefürchteten Top-Piloten (in Duellmissionen) empfangen Euch mit individueller Kampftaktik – die Dramatik kommt daher oft zu kurz.