+ einfallsreiche Handlung
+ verrückte Charaktere
+ einige echte Kopfnüsse, aber...
- ...auch viele holprige Rätsel
- ständiger Lesezwang
- zu wenig Hilfestellungen
Seit "Killer 7" (GameÂcube, PS2) und "No More ÂHeroes" (Wii) gelten die Spiele des Japaners Goichi Suda als Kult – die teils Âgroben Mängel bei der SpielÂbarkeit treten ob des grandiosen Stils in der Hintergrund. Darauf müsst Ihr Euch auch bei "Flower, Sun and Rain" einlassen – sonst werdet Ihr mit dem linearen Spielablauf und den erzwungenen Rätseln nicht viel Spaß haben. Held Sumio Mondo hängt in einer Zeitschleife fest, die Ihn jeden Tag aufs Neue dazu verdammt, einen Flugzeugabsturz zu beobachten, den er (noch) nicht verhindern kann; nebenbei löst er die Probleme verschrobener Hotelgäste. Dazu müsst Ihr viel zu oft in den ellenlangen Texten des Gästebuchs nachschlagen. Steht Sumio vor einem Punkt, der nach einer Interaktion schreit, kommt seine Hacker-Brieftasche Catherine zum Einsatz – mit Hilfe von Zahlencodes (die Ihr Euch erknobeln müsst), löst Ihr jedes Problem. "Flower, Sun and Rain" erschien in Japan schon vor sieben Jahren für die PS2 – die grobe aber stilsichere 3D-Grafik der DS-Version zeugt davon.
60 |
Abgedrehtes Detektivspiel in einer surrealen Inselwelt – aufgesetze Rätsel bremsen den Spielfluss unschön aus. |