
Wenn ehemalige Spitzenkräfte Microsoft verlassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wo sie enden: Manche verschlägt es z.B. zu Electronic Arts und deren Sport-Abteilung (siehe Peter Moore), andere machen eigene Firmen auf und bewegen sich weitgehend außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Letzteres trifft auf Ed Fries zu, der als Chef der Microsoft Game Studios wesentlich am Anfangserfolg der Xbox beteiligt war, bis er 2004 seinen Hut nahm.
Das Thema Videospiele hat ihn trotzdem nicht losgelassen, deshalb kehrte er zu seinen Wurzeln zurück:Die ersten Spiele entwickelte Ed Fries Mitte der 80er-Jahre für den Atari 800, jetzt versuchte er sich an einem Werk für den Konsolen-Urahn – das Atari 2600.
Für seine Programmierexperimente griff er sich eine der bekanntesten Figuren der Gegenwart – den Master Chief. In nur 4 KB Programmcode wuselt der nun bei Halo 2600 als niedliches Sprite durch ein 64 Bildschirme großes Abenteuer, das jedermann spielen kann: Am einfachsten geht das, wenn Ihr zur extra dafür eingerichteten Webseite geht, auf diversen Atrai-Retro-Seiten gibt es auch das ROM als Download.
Nicht weniger interessant als das Spiel selbst sind Eds Gedanken dazu, die sich auf der Facebook-Fanpage unter "Notizen" finden. Wie er selbst am Schluss feststellt: Der Text ist zweieinhalb Mal so lang wie Halo 2600...
Kommentare
Bin kein halo Fan... Das wäre aber sicher ein Hit geworden!
hab das vor einigen tagen mal gezockt...ja nach 5 minuten hatte ich kein bockt mehr...was aber nicht heist das ich die idee nicht super finde
Das Spiel bringt die guten alten Zocker-Frustzeiten gekonnt zurück - mann, is das schwer, dann auch noch begrenzte Leben...wo gibt's sowas heute noch ;-)
My Daddel-History: 1983:Atari2600 • 1985:C64 • 1988:AtariST • 1992:Mega Drive • 1994:MD32X • 1995:Atari Jaguar & PS1 • 1997:N64 • 1999:Dreamcast • 2000:PS2 • 2003:XBox • 2004:Gamecube • 2005:XBox360 • 2006:Wii • 2007:PS3 • 2012: PSVita
Ganz nett