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Green Lantern: Rise of the Manhunters (Test)
System PS3    System 360    Genre Action    Entwickler Double Helix    Hersteller Warner    USK 12

In der aktuellen DC-Comic-Verfilmung Green Lantern wird Testpilot Hal Jordan ungewollt zum interstellaren Superhelden – seine Kraft verleiht ihm ein mächtiger Ring. Während der Kinofilm zur grünen Laterne Jordans Geschichte von Beginn an erzählt, fängt das Spiel so ansatzlos an, dass Ihr zunächst glaubt, das Intro abgebrochen zu haben. Ihr seht Euch sofort einer Invasion der Manhunter-Roboter gegenüber – die gilt es zurückzuschlagen. Euer Ring kann im Kampf verschiedenste Formen annehmen, alle darauf ausgelegt, den Gegnern die Blechnasen einzuschlagen. Abseits von Standardangriffen verwandelt sich der Ring in ’Gebilde‘ wie Baseballschläger, Mech-Rüstung oder Kampfjet. Der Einsatz dieser ’Gebilde‘ verbraucht grüne Energie, die aus getöteten Feinden oder herum­stehenden Behältern gespeist wird.

Während das Kampfsystem samt Tastenbelegung an God of War erinnert (und fast an dessen Qualitäten heranreicht), fehlen Hüpfpassagen und ein ausgeklügeltes Level­design; auch die wenigen Rätsel löst Ihr, ohne groß nachdenken zu müssen. Zwischendurch bestreitet Ihr ­kurze Flugpassagen, in denen Ihr auf Bösewichte ballert – das schwammige Fadenkreuz erschwert die unübersichtliche Action zusätzlich. Das gesamte Spiel könnt Ihr übrigens auch zu zweit an einer Konsole bestreiten: Euer Kompagnon darf jederzeit einsteigen und Laternenträger Sinestro steuern, der über dieselben Fähigkeiten verfügt.

 

+ knackige Steuerung mit ordentlich Move-Vielfalt
+ 12 cool-grüne Superattacken
+ zu zweit spielbar!
+ grafisch sauber, läuft flüssig

- fast keine Abwechslung von den ständigen Kämpfen
- Story extrem dünne
- zahlreiche monotone "Zerstöre 3 Dimensionstore"-Aufgaben

 

Kerstin Mayer meint: Grüne Willensenergie, gelbe Angstenergie, violette Liebesenergie – hört sich nach einem Esoterikseminar an. Doch sieht man von diesen und ähnlichen Story-Peinlichkeiten ab, ist Green Lantern ein ordentliches Hack’n‘Slay à la God of War – jedoch ohne dessen Gewalt­exzesse. Das Kampfsystem bietet viele nette
Angriffsmöglichkeiten, die beim ersten Durchspielen jedoch zu kurz kommen: Ihr erhaltet so schnell neue Moves und Upgrades, dass die knapp sechs Stunden Spielzeit nicht ausreichen, um alle auszureizen. Mein Rat: Spielt im Koop-Modus! Was allein teils zäh und monoton wirkt, macht zu zweit viel mehr Spaß.

65
M Kompetenter, wenn auch abgespeckter ”God of War“-Klon mit biederem Leveldesign – dafür entschädigt der fetzige Koop-Modus. M
M!-Rating 65 von 100       Grafik 6 von 10       Sound 5 von 10       Singleplayer 6 von 10       Multiplayer 7 von 10
Jahr 2011      Region PAL      Test erschienen in der M! Games 09 / 2011      Seite 64      Redakteur km
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Kommentare

Bild von Zipangu

Die Wertung passt. nicht wirklich gut aber man konnte es spielen, und dazu war's noch ne schnelle Platin.

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