Ich bin heute über einen Facebookbekannt auf dieses "lustige" Thema aufmerksam geworden:
Eine Bloggerin hat einem Buch aus dem bereich der Phanthastik nicht gut gefunden. Das hingegen fand der Autor und auch der Verlag ihrerseits nicht gut gefunden. Lest selbst:
Der Blog:
http://buecherzeit.wordpress.com/2011/11/16/john-asht-twin-pryx-zwilling...
Der Autor:
http://john-asht.blogspot.com/2012/01/literatur-kriminalitat-im-internet...
Prinzipiell hat der Autor Recht, wenn er meint, dass früher nicht jeder ein Forum für seinen Meinungsschiss hatte, auf der anderen Seite stellt sich doch die Frage, wen interessieren die Meinungen aus dem Internet?
Auch geb ich ihm Recht, wenn er sich gegen eine negative Kritik verteidigt, aber SO sicher nicht. Zumal mich echt mal interessiert, woher er diese Informationen über die Bloggerin haben will, da diese ja, wie die Verlagsmitarbeiterin ja hinter einem Pseudonym versteckt.
hinter Verlagsmitarbeiterin fehlt ein "meint" ... wann gibts hier mal ne Editierfunktion für den Themenstarter?
Von Ulrich zu einem Schurken des M! Games Forums ernannt ... und stolz drauf!
http://www.youtube.com/user/NightwatcherReview
Zieh eine Nummer,
tritt dann
zur Kanzel hin,
falte die Hände
und
flehe zum Himmel!
Ach ja
und
Geduld solltest du haben!
Super*Magic*Ninja*Laser*Kraft*Geist*Klinge*Treasure*Rocketship
Mal abgesehen davon das die Rezension nicht wirklich gut ist, ist die Reaktion des Autors und Verlags natürlich kindisch. So was geht ja auch meistens voll nach hinten los. Typischer Fall von verletztem Stolz.
Man schaue sich mal die Rezensionen des Buches auf Amazon an.
Jeder Nutzer hat bisher genau eine Bewertung abgegeben.
Die sind ganz bestimmt nicht vom Verlag selbst eingestelt worden.
Kann ich da auch gerichtlich gegen vorgehen?
Erstmal ist "professionelle" Kritik nicht unbedingt besser als das, was manch einer im Netz postet, nur sprachlich vllt. gestochener. Eine feste Ausbildung/Studium oder sonstiges zum Kritiker für Kunst, Musik, Literatur oder Hautkrankheiten gibt es aber einfach nicht.
Zweitens gibt das Netz zwar der bösen Masse die Chance, zu bloggen, Autor und Verlag aber genauso eigene, neue Werkzeuge an die Hand. Das Verhältnis beruht also wieder einmal auf Gegenseitigkeit.
P.S.: Keine Ahnung, ob von dem, was der auf seiner "Über mich" Seite schreibt auch nur ein Punkt stimmt, aber mit zur Verfügung stehenden Textausschnitten, Inhaltsangaben und auch der "Kriminalität im Internet" Farce kann man hier wohl nur von eher dürftiger schreiberischer Leistung und ebenfalls eher mainstreamiger Phantastik ausgehen. Dämonen, Atlantis und Co. sind nicht unbedingt besser als die gemeine Klischeefantasy.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen