"Ach, was bist Du groß geworden." Diesen Spruch hat wohl jeder einmal gehört, als er noch ein Kind war. Manchmal lassen sich Eltern, Verwandte oder Bekannte noch Jahre später zu einer solchen Floskel herab, denn in ihren Augen bleibt man schließlich immer Kind. Aber nicht nur wir wachsen naturgemäß, auch um uns herum wird in der Regel alles anders – das betrifft auch die Unterhaltungsindustrie: Filme begannen in schwarz-weiß und ohne Ton, entwickelten sich über die Jahrzehnte aber rasant und kommen heute mit einem Aufwand daher, der die ersten Filmemacher vermutlich hätte verrückt werden lassen. Nun betrifft der Fortschritt natürlich ebenso die Welt der Games. Am Anfang waren es Strichgrafik und Piep-Sound, heute spielen wir wie selbstverständlich in 3D mit Raumklang. Unser einst so belächeltes Hobby scheint groß geworden zu sein. Aber ist das wirklich so? Sind Videospiele erwachsen geworden? Und wenn ja, wie eigentlich? Ich möchte das Ganze mal ein wenig genauer in Augenschein nehmen.
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In dieser Woche forderte Jade Raymond, Ubisofts Vorzeige-Entwicklerin und federführend beim ersten Teil von Assassin's Creed: Video Games müssen endlich erwachsen werden. Das klingt ja erstmal, als könne man die gerade gestellten Fragen nur mit "Nein" beantworten. Und Frau Raymond hat nicht Unrecht, steckt hinter Ihrer Aussage doch der Zweifel an einer Fort- oder Weiterentwicklung unseres Hobbys seit seinen kargen Anfängen. Doch die von ihr ins Leben gerufene Serie rund um den Assassinen-Bund könnte direkt auch als Beispiel für den Fortschritt dienen: Tolle Grafik paart sich mit einer wendungsreichen und interessanten Geschichte, die Steuerung ermöglicht präzise Klettereinlagen, welche es in dieser Form noch nicht zu sehen gab. Klingt alles nach neu und gut. Auch viele andere Spiele dürfen bei dieser Betrachtung nicht ausgeschlossen werden. Mario hat sich zu einem dreidimensional hüpfenden Klempner gemausert, die Final Fantasy-Spiele begeistern heute mit Wahnsinns-Zwischensequenzen, die Reihen Call of Duty und Battlefield schicken uns durch authentische Surround-Dschungel und lassen aufgrund toll gescripteter Events im Spiel die Kinnladen herunter klappen. Selbst auf dem Download-Sektor werden wir mit technisch sowie spielerisch hochwertiger Kost versorgt. Sogar unterwegs, auf unseren Smartphones und Tablets, sind heute Spiele möglich, die den mobilen Klassiker Snake wie die ersten Programmierversuche eines Kleinkindes aussehen lassen. Videospiele sind mit Riesenschritten nach vorn geprescht. Ihre technische Entwicklung hat die des Filmes längst überholt. Das sie weiter wachsen werden, scheint sonnenklar. Videospiele sind doch schon "so groß" geworden.
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Kommentare
07.12.2008 - 21:58
vor 15 Minuten 41 Sekunden
Kann man da bitteschön eigentlich nach der Art des Szenarios gehen?
SPIEL. Im Prinzip sollte das erstmal der Kern sein. Es sollte ein Spiel sein. Danach kommt auch erstmal die Frage des Zeilpublikums. Auf vielen Spieleseiten tummeln sich erstmal alte Zockersäcke und männliche Nager, die primär Tee mögen.
Klar, die wollen was "erwachsenes". Es gibt aber weit mehr Spieler, da hat ein bewusst kindliches Spiel ebenso seine Berechtigung wie ein Heavy Rain oder auch typische Shooter.
Obendrein spricht das Szenario nicht unbedingt für oder gegen ein insgesamt erwachsenes Spiel. Randgenre werden ebenfalls allzu gerne übersehen, es gibt zum Beispeiel einige sehr erwachsene Adventures.
P.S.: Die seichte Handlung von Assassins Creed ist zwar vieles, erwachsen ist sie aber wie das ganze Spiel nicht.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
29.10.2008 - 19:32
vor 1 Tag 21 Stunden
Ich finde den Begriff "erwachsen" etwas unglücklich. Eigentlich ist das vielmehr ein gesellschaftlicher Verhaltenskodex, den wir alle zu erfüllen haben.
Ich denke aber auch das Spiele inhaltlich noch ganz am Anfang stehen. Wären Bücher wie Spiele, gäbe es größtenteils billige Groschenromane und stereotype Sci-Fi Literatur (Master Chief rettet die Menschheit).
Für mich sind Spiele erwachsen die mich berühren, also über reinen Unterhaltungswert (d.h. Spaß, z.B. Mario) hinausgehen. Das kann durch eine besondere Ästhetik der Fall sein (Journey), durch dichte Atmosphäre oder einen Handlungsrahmen, der dem Spieler Raum für Interpretationen lässt (Limbo, SotC, Journey...). Wenn mich auch nach dem Spielen ein Titel nicht los lässt.
Heavy Rain ist da ein anderer Fall. Das Spiel vermittelt ein großes Maß an Authentizität. Für Spiele ist diese Reife ungewöhnlich und vor allem die Sensibilität mit denen diese Themen ausgefüllt werden. Mich hat das Spiel ziemlich begeistert. Trotzdem muss man zugeben das im Bereich Film jeder abendfüllende Krimi ein ähnliches Maß an Emotionalität bietet. Auch Themen wie Sexualität sind in anderen Medien längst eine Selbstverständlichkeit. In Spielen beschränkt sich das Thema auf Brustphysik und Anime-Mädels in Mini-Röcken.
Heavy Rain ist für mich also weniger aus künstlerischer Sicht von besonderer Bedeutung, sondern eher wegen der Normalität und Authentizität die das Spiel vermittelt. Eigentlich ist es das einzige Spiel dieser Art.
07.11.2009 - 11:52
vor 44 Minuten 16 Sekunden
Offen gesagt bin ich auch nach Lektüre dieses Artikels nicht
schlauer, was "Erwachsen werden" in Bezug auf "Videospiele"
bedeuten oder welcher Vorteil darin liegen soll? Im Prinzip sind
alle Spiele erwachsen, die für Kinder langweilig sind.
Ich habe viel mehr das Gefühl, dass diese Diskussion
entstanden ist, weil die gute Jade regelmäßig beim Latte-Treff
von ihren Freundinnen für AC belächelt wurde. Sie will einfach
ernstgenommen werden, verdammt nochma!
09.10.2008 - 17:25
vor 1 Stunde 49 Minuten
Bedeutet "erwachsen" womöglich eine Loslösung von juvenilen Allmachtsfantasien und deren Fokus auf Titten und Gedärm? Eine Abkehr von Rollenklischees gar? Ich muss auf Messen und Events immer wieder lachen, wenn mir ein Entwickler was von "mature game" oder "mature audience" erzählen will und ich dann wüste Blutfontänen und grobes Gesplatter mit dickbusigen und halbnackten Wichsvorlagen zu sehen bekomme. "Mature", also "reif" oder "erwachsen" ist das nicht. Wünschenswert wären Spiele, die sich differenziert mit Themen des verantwortungsbewussten sozialen Miteinanders, der Weltpolitik oder gerne auch auf metaphorischer Ebene mit den Zweifeln des eigenen Daseins auseinandersetzen. Dabei dürfte selbstverständlich das Spiel und der "Spaß" an selbigem nicht zu kurz kommen. Nur dann kann sich das Medium inhaltlich weiterentwickeln. Bessere Grafik oder andere Vertriebs- und Darreichungsformen machen doch keinen Unterschied für die inhaltliche Reife des Mediums.
Von diesem Punkt sind wir aber noch weit entfernt – nicht zuletzt wegen finanzieller Risiken der Entwicklung (Zielgruppe unreifer Jüngling) oder auch kultureller Differenzen (wollen Amis Anspruch oder doch lieber Haudrauf-Propaganda?). Und das KO-Argument wird hier noch folgen: Wer will schon pseudophilosophischen Quatsch? Lieber weiter mit dicken Wummen auf großbusige Lustgespielinnen schießen und das Testosteron in den Adern spüren...
29.10.2008 - 19:32
vor 1 Tag 21 Stunden
Darüber kann man sich streiten. Ein Typ erlebt mit Hilfe einer Maschine die Erinnerungen seiner Vorfahren. Zugegeben stark abstrahiert, aber als Rahmenhandlung ziemlich banal. Man muss sich dann auch die Frage stellen, haben Terminator, Matrix oder Avatar eine erwachsene Story? Ich tue mich deshalb schwer "erwachsen" an der Qualität einer Geschichte festzumachen.
Assassins Creed ist für mich zumindest ein großer Schritt in die richtige Richtung.Klar es bleibt Action und Unterhaltung. Aber die Ästhetik und Atmosphäre dieser Welt im Spätmittelalter gehören zum dichtesten was das Medium zu bieten hat. Alleine der Soundtrack hat mich stark an The Merchand of Venice erinnert (Jocelyn Pook) und ist für sich alleine schon künstlerisch wertvoll. Assassins Creed funktioniert zu einem Großteil auf emotionaler Ebene. Ich denke als Spieler benötigt man eine gewisse Reife um z.B. die Romantik und Schönheit dieser Welt zu erkennen.
11.03.2009 - 10:26
vor 29 Minuten 41 Sekunden
*die Steuerung ermöglicht präzise Klettereinlagen, welche es in dieser Form noch nicht zu sehen gab*
Ziwschen Präzise und halbautomatisch ist aber ein Unterschied. Ein Tomb Raider ist da einem Assasins Creed immer noch vorraus...
Ausser in der Präsentation hat Assasins creed nichts bahnbrechendes neues geleistet.
"I come in peace - But you go in pieces" ;)
29.10.2009 - 12:55
vor 1 Tag 8 Stunden
Es gibt doch nichts kindischeres, als wenn etwas zwanghaft "erwachsen" wirken möchte: wenn Assasins Creed, das den Spieler ja zum Zuschauer degrardiert, die Zukunft sein soll, dann steht es schlimm um unser Hobby.
07.12.2008 - 21:58
vor 15 Minuten 41 Sekunden
@Saldek: Nein, nein und nein. Erwachsen sind da z.B. Ghost in the Shell oder Blade Runner. Terminator bleibt doch alles in allem viel zu flach und beschränkt sich auf da klassische Spiel mit der Angst. Avatar fällt schlicht unter Popcornkino, Matrix erreicht handlungsseitig bei weitem nicht seine Vorbilder, es sieht einfach nur gut aus.
handlungsseitig ist Assassins Creed typisch banal, Wahlfreiheit wird ohnehin vorgegaukelt.
Nimm mal das für die Handlung extrem kritisierte Mirror´s Edge, das ist kein Stück banaler als die Assassinenseifenoper, nur um einiges direkter. Spielerisch ist es letztendlich sogar um einiges erwachsener.
Mass Effect 1 hat es auf der anderen Seite trotz SciFi Szenario durchaus geschafft, glaubwürdig zu sein und mir echte Entscheidungen abzuverlangen. Schwarzweiß war die Welt nicht, vom Star Trek Friede-Freude-Eierkuchen-Utopismus auch ein gutes Stück entfernt.
Das heisst im Umkehrschluss aber eben nicht, dass Spiele zwingend erwachsen sein müssen. Analog zum so gern genannten Film seh ich ebenso gerne Popcornkino wie Arthouse, Splatter wie eher fordernde Kost.
Ich denke, das ist der Punkt, an dem es in der Spieleindustrie wirklich noch hakt, obwohl so manches Spiel inhaltlich gesehen schon vor 20 Jahren erwachsen war.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
21.07.2009 - 18:56
vor 1 Stunde 25 Minuten
@Doctor Mario: Sehe ich genau so.
@Michael: Du hast da was sehr interessantes angesprochen. Dennoch bleibt meine Antwort darauf sehr simpel: Ein Spiel ist immer was der Spieler daraus macht.
Wenn er Spieler bei Halo einfach nur ballern will, kann er das tun. Wenn er etwas von der Story erfahren will und mitbekommt, dass die Menschen eigentlich nur Barbaren sind und alles nur mit Krieg lösen, spielt sich das Spiel aus einem anderen Blickwinkel.
Der Kaptain hat mal in einer Zelda Diskussion erwähnt (ja, son Mist merke ich mich), dass er sich zu den Charakteren bei Zelda eine Hintergrundgeschichte ausdenkt.
Mein Ende in Dragon Ages, ist ein anderes als mir gezeigt wurde.
Klar, ich zersäge oder zerballere bei Gears gerne meine Gegner. Ändert aber auch nichts daran, dass mich das Spiel emotional berührt hat, nachdem ich mich mit dem Hintergrund auseinandergesetzt habe.
Wer seichte Unterhaltung will, kann das Quasi mit jedem Game haben, wer mehr will, sollte einfach seine Fantasie benutzen, die Entwickler geben einem mehr als genug Möglichkeit dazu (ja, selbst in einem CoD, wenn man das möchte).
Dennoch würde ich natürlich auch gerne, dass etwas kritischere Themen in Games behandelt werden würden :o
In Soviet Russia, Tager Crushes you!
Zeldas Wiegenlied...so schöne Version ;_;
06.08.2011 - 20:56
vor 23 Stunden 32 Minuten
Gut dass Jade diese Woche keine Kaffe u Kuchen Simulation eingefordert hat-das wäre ein peinlicher Artikel geworden.
We"ll know our disinformation program is complete when everything the US Public believes is false
(W J Casey - CIA director 1981-1987)
24.07.2009 - 17:57
vor 4 Stunden 28 Minuten
Soll Spec Ops The LIne aus dem Entwickler Yager mit Anti - Kriegs Geschichte und moralichen Entscheidungen geben?
Solche Thematik wie etwa Krieg können die Japaner hinkriegen, da muss ich einiges schlucken was ich sehen muss ohne den moralischen Zeigenfinger etwa beim Spiel Tactics Ogre: Let us cling together, The Last Stor beim 2. durchspielen von Nier und bei Valkyria Chronicles bzw in der Metal Gear Universum. Echt schade das die Westen die schwarz - weiß anfiltern anschalten und nicht grau.
Dante, trotz deine Veränderung, bleibst du mein coolsten Helden der Videospiel Geschichte.
Spielfreak? Wo ist das Problem?
27.11.2008 - 00:15
vor 3 Stunden 16 Minuten
@DonCurrywurst: Bei mir spielt auch viel die Fantasie bei Games mit. Ich versuche auch immer so tief wie möglich in das Spiel einzutauchen.
Zum Beispiel laufe ich auch nicht mit der Spielfigur wie wild durch die Gegend, sondern gehe normal und schaue mich viel um. Dragaon Age Origins könnte ich nennen. Da bin ich auch schon mal 5-10 Minuten in einer Taverne um die Atmosphäre aufzusaugen. Lausche der Musik etc..
Bei Orten stell ich mir vor, das es sie wirklich schon lange gibt und dort viel Leben stattfand. Und nicht das Ort und Personen nur für die Zeit meines auftauchens existieren.
Brauche deshalb auch immer extrem länger, als allgemein angegeben.
ES IST GANZ NETT, WICHTIG ZU SEIN,
ABER ES IST NOCH WICHTIGER, NETT ZU SEIN.
06.11.2008 - 22:48
vor 59 Minuten 43 Sekunden
was bedeutet denn erwachsen werden? den satz "werd doch mal erwachsen" bekommt man meist ab dem 20 lebensjahr zu hören wenn eltern, freunde oder arbeitskollegen einen "freundlich" darauf hinweisen sich ein poloshirt statt nem gamershirt anzuziehen, den spiegel statt der maniac zu lesen, lieber früh uns bett statt auf ein konzert zu gehen und dann morgens total verschreddert auf der arbeit zu erscheinen kurz gesagt endlich "vernünftig" zu werden. das ist ein punkt an dem ich in meinem ganzen leben nie ankommen möchte! ich möchte weiterhin 2 tage vor releas meines lieblingsspiels/meiner lieblingskonsole kaum noch schlafen können und mich wie ein kind freuen wenn ich sie endlich in der hand halte. ich werd auch hoffentlich mit 50 noch über vorpubertäre fekalwitze lachen und lieber ne lange nacht mit freunden verbringen als am nächsten tag ausgeruht zu sein. für mich ist der begriff "erwachsen werden" somit eher negativ behaftet das es im allgemeinen bedeutet einen teil seiner verrücktheit und begeisterungsfähigkeit aufzgeben und sich eher anzupassen und verlässlich zu werden. somit hat der begriff im spieleberreich erst recht nichts verloren da mich spiele begeistern, überraschen und verrückt sein sollen!
ich würde mir eher wünschen das spiele endlich mal reif werden! was gibt mir z.b. der hunderste egoshooter bei dem ich mich als strahlender held durch terroristen baller? bringt mich das zum nachdenken? gibt mir das etwas mit? was sin denn die filme die einem noch lange im gedächtniss bleiben? die stumfen ballerorgien oder die die einem aufgrund ihrer thematik die eingeweide zusammen ziehen oder einen durch nen klugen storytwist sprachlos zurücklassen? ich habs schonmal geschrieben: wie wärs mit nem shooter den man als USA soldat beginnt und ein dorf voller "terroristen" ausräuchert. in der nächsten mission spielt man dann einen jugendlichen der durch diesen angriff seinen vater verliert der kein terrorist war sondern zur falschen zeit am falschen ort war. nächste mission ist man wieder der US-soldat der weiter einsätze absolviert während er immer wieder visionen von schreienden menschen hat, kameraden verliert und langsam den bezug zur relität verliert. dann wechselt die perspektive wieder zu dem jugedlichen der sich voller hass nun wirklich den terroristen anschliesst und seinen vater rächen will. in der letzten mission muss man dann in der rolle des "terroristen" einen selbstmord asnschlag auf unseren soldaten ausführen bei dem der jugendliche stirbt und der soldat ein bein verliert und als kriegsveteranen nach hause fährt und dort mit einer widerlichen, bunten parade gefeiert wird. DAS ist der weg den medien wie film und literatur schon längst gegangen sind und der auch das medium videospiele vorran bringen würde. allein das medienecho das so ein spiel hervorrufen würde.
Das Leben ist ein Spiel! Ein scheiss Spiel....................aber geile Grafik!
12.04.2012 - 13:32
vor 12 Monate 4 Tage
danke Sascha Göddenhoff, sehr guter text. kann nix hinzu fügen.
IN GRIND WE CRUST!
26.08.2010 - 19:52
vor 2 Stunden 44 Minuten
Erwachsen werden...
Sind wir den nicht im Herzen "Jung" geblieben, und freuen uns auf unsern Hobby?. Ist es nicht diese Freunde die wir als Kind kennengelernt haben, das uns weiter treibt auch noch im "hohen" Alter zu Spielen?. Das Abschalten, die Sorgen vergessen, das Spiel genießen.
Ich z.b., wenn ich ein Manga Serie anfange, und es mir gut gefällt. Lese ich alle Kapitel bis zum Aktuelle Ausgabe durch, und manchmal dauert es mehr als 2 Stunden. Jedenfalls vergesse ich in der Zeit alles um mich herum (naja nicht wirklich) und genieße einfach das Manga
Einfach mal, für kurze Zeit wieder Kind sein. Ist es nicht was uns am Herzen liegt?. Aber das Einsehen, das in der Realen Welt, man nicht ewig Kind bleiben kann. Den Merke, der Mensch lebt nicht ewig. Man sollte lernen Erwachsen zu werden, solange man noch das Sichere Heim hat und um Rat fragen kann. Das ist für mich ein Teil zum richtigen "Erwachsen" werden
Aber Spiele die Erwachsen werden... Heavy Rain z.b. ist ein gutes Beispiel. Die Emotion, sein Sohn zu verlieren.. Spiele halt die vom Spieler Emotionen verlangen, nicht einfach pures "Zack Rums Bums Peng Goal Rorrrar" Oberflächen dingsbums. Sondern, wo die Aktionen eine Reaktion auslöst und dem Spieler wirklich zum Nachdenken veranlasst. z.b. Mass Effect Serie
Das ist es was ich als "Erwachsen" werde ansehe in Spielen. Die Interaktion mit dem Spieler ist "tiefer" als nur kurzzeitige Adrenalin und Steilvorlagen.
09.10.2008 - 17:25
vor 1 Stunde 49 Minuten
@Seska1973;
"Abschalten" ist ein guter Punkt. Beim Putzen der Wohnung (auch sowas erwachsenes) kamen mir weitere Gedanken, weshalb sich Spiele schwer tun, "erwachsen" zu werden.
Wer spielt denn?
Jugendliche: Die stecken in einer Welt zwischen verantwortungsloser Kindheit und dem Erwachsenwerden und befinden sich somit in einem Rollenkonflikt, in dem sie sich immer wieder als machtlos erleben. Da kommen die Allmachtsphantasien eines übermächtigen Videospielhelden gerade recht – nicht umsonst stehen Jungs auf Superhelden.
Berufstätige Erwachsene: Wer den ganzen Tag reale Entscheidungen treffen muss und mit realen Schicksalsschägen sowie Verantwortung konfrontiert ist, dürfte sich sehr über konsequenzfreies Treiben auf dem Bildschirm freuen und "Abschalten" wollen – sinnfreies Krachbumm-Gedöns ohne Ballast und Nachdenken müssen kommen dabei gerade recht.
Menschen generell: Eskapismus, sprich: Realitätsflucht ist ein mächtiger Verführer. Viel einfacher ist es doch, im konsequenzfreien Raum "Videospiel" zu agieren und Erfolge zu erleben als sich im realen Leben mit "erwachsenen" Themen herumzuschlagen: Für's Studium lernen, sich mit Kollegen herumschlagen, das vollgeschissene Kind wickeln, während es gerade zahnt und dauernd plärrt, den krebskranken Freund stützen oder zu weltpolitischen Vorgängen eine Meinung zu haben, während das Konto zu früh schon wieder leer ist. Will ich denn all das auch auf meinen Reisen nach "Digitalien" haben?
Beim Frühstücken habe ich eine Folge "South Park" gesehen und wieder einmal bemerkt, wie beeindruckend "erwachsen" die Serie längst ist: Obwohl fluchende Hosenscheißer oftmals total absurden Quatsch erleben und so für Spaß sorgen, wohnt vielen Folgen eine sehr reife, ja erwachsene und vernünftige Sicht auf die Welt und ihre irren Begebenheiten inne. Die Herren Parker und Stone sind schon sehr wachsame Beobachter der Welt, die sie umgibt. Chapeau!
09.04.2011 - 11:27
vor 1 Tag 20 Stunden
Generell gilt es zu klären: Was ist erwachsen?
Erwachsen sein wird oft mit vernüftig sein gleichgesetzt. Aber wer ist das schon? Was für den einen vernüftig erscheinen mag, ist für jemand anderen ein absolutes No Go.
Auf Videospiele bezogen, gibt es kein "Erwachsenwerden"
Mittlerweile gibt es für jeden ansprechende Spiele, die begeistern. Egal ob Kind, Erwachsener, Mann oder Frau.
Was fehlt ist eine gewisse Weiterentwicklung der Spielinhalte. Ein Jump'n Run wie Mario kann dies nicht liefern ohne komplett aus dem Schema zu fallen.
Wie im Leitartikel bereits angedeutet, fehlt es an Gefühlen und Emotionen. Mehr Spiele die kontroverse Themen aufgreifen, Spiele die zum Nachdenken anregen und reale Sachverhalte aus einer anderen Perspektive zeigen.
Dies soll aber nicht für alle Viedeospie gelten. Bekannte Serien wie Angry Birts oder Final Fantasy sollten ihrer Linie treu bleiben.
In den meisten Spielen wird auf irgendeine Weise meist Gewalt eingesetzt oder es besteht ein Wettkampf.
Was würdet ihr von einem Spiel halten, in dem man die Rolle eines jüdischen Strafgefangenen im 2. Weltkrieg steigt.
Oder ein Spiel in dem Mann über Verbrecher aller Art richtet und sich an das Gesetz halten muß.
Ich glaube das ist es was Jade Raymond meinte, sie will mehr Games, welche unsere Leben direkter berühren. Was juckt es mich, wenn ich in Call of Duty irgendeinen Gegener per Headshot ausschalte und dafür Punkte kriege????
Das macht manchen Spaß und treibt deren Ergeiz an aber berührt emotional überhaupt nicht. Anderst wenn ich den Lauf meiner Waffe an die Schläfe meines Bruders legen muß.
Leben ist wertvoll und vergänglich
07.12.2008 - 21:58
vor 15 Minuten 41 Sekunden
@Michael:
Gegen Eskapismus generell ist erstmal nichts auszusetzen, gerade in der heutigen Welt. Allerdings auch nur solange es nicht in´s Maßlose ausufert.
Übrigens hat der Don ein interessantes Beispiel mit Halo genannt. Beschäftigt man sich etwas mehr mit dem Spiel und seiner Hintergrundwelt stellt man tatsächlich fest, dass da etwa auf der menschlichen Seite ein totalitäres Regime vorherrscht, das neben Militärdiktaturen eben auch amerikanische Strukturen mit zum Vorbild hat und in seiner Vorgehensweise oft ausgesprochen menschenverachtend vorgeht.
Alan Wake bietet mir wie viele (gute) Horrorstories ebenfalls viel Interpretationsspielraum, wenn ich die Handlung auf Wakes Geisteszustand projiziere. Genau damit arbeitet das Spiel auch noch in der Heilanstalt des Psychologen.
Natürlich geben sich hier gleichzeitig unzählige Popkulturreferenzen die Klinke in die Hand, das muss aber nicht schlimm sein.
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Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
02.01.2009 - 01:04
vor 1 Tag 10 Stunden
Über erwachsen werden in Bezug auf Menschen hab ich so meine Vermutung. Ich halte das oftmals für eine missbrauchte Ausrede älterer Menschen um sich nicht mit Emotionen, Lebenssituationen und Problemen von jüngeren Menschen auseinandersetzen und oder damit beschäftigen zu müssen.
Bei einem Medium wie Spielen, zu dem hier schon viel kluges geschrieben worden ist, sehe ich das anders. Bei mir hat das etwas mit der Auswahl zu tun. Wenn ich, wie Michael schreibt, genug in meinem Leben um die Ohren habe und nur abschalten möchte. Da tun hier schon sehr viele Spiele einen sehr guten Dienst. Was aber wenn in meinem Leben alles eitler Sonnenschein ist, und ich mich etwas inspirieren lassen möchte, oder mir einfach nach etwas Schwermut der Kopf steht. Dann würde ich auch gerne aus dem Vollen schöpfen könne, wie zu Beispiel im Filmbereich. Da ist meiner Meinung nach noch Luft nach oben, zumal Spiele noch zusätzlich manchmal Probleme mit dem Alterungsprozess haben. Da hat es der Film auch einfach leichter, und selbst dort sind einige Filme die mal hoch im Kunstkurs gehandelt worden sind heute kaum noch anschaubar. Ich möchte also vor allem jederzeit die freie Wahl haben könne, je nachdem wonach mir gerade ist, etwas auswählen zu können was ich noch nicht kenne. Denn hunderttausendmal Heavy Rain oder Shadow of the Colossos in Ermangelung an Alternativen spielen zu müssen, kann irgendwann auch keinen spaß mehr machen.
Spiele aktuell: ----FF1 / XCOM ----
29.10.2008 - 19:32
vor 1 Tag 21 Stunden
Ich glaube der einzige Konsenz bisher ist der Umstand das wir alle nicht wissen was mit "erwachsen" überhaupt gemeint ist. Jeder definiert es für sich anders.
Mein Bauch sagt mir das es kindisch ist z.B. mit einer lederbekleideten Hexe diverse Monser zu guillotinieren. Natürlich nicht ohne sie vorher mit zahlreichen Arschtritten auf die Maschine zu befördern. Limbo dagegen hat mich tagelang zum Nachdenken angeregt, bis heute habe ich dafür keine Lösung, was mich fasziniert. Aber ist das Spiel "erwachsen"? Kindertauglich ist es definitiv nicht.
Es liegt wohl einfach daran das ein Film oder Buch nur passiv eine Geschichte erzählen braucht. A (z.B. Regisseur, Autor) möchte B (Zuschauer, Leser) etwas vermitteln, was ihn ggf. zum Nachdenken anregt, Trauer auslöst usw. Die Natur von Spielen liegt aber in der Interaktivität. Es wird allgemein ja als besondere Qualität angesehen wenn dem Spieler mehr Freiheit überlassen wird, wenn der Spieler selbst das Ruder in der Hand hat. Zum Beispiel im Film "Von Menschen und Göttern" ist es natürlich beklemmend sich in die Situation der Mönche zu versetzen. In einem Spiel könnte man so eine Thematik nie umsetzen. Das Medium benötigt sehr viel Action. Videospiele sind schlecht geeignet um Geschichten zu erzählen. Wenn sie es tun greifen sie fast immer auf andere Medien (Text/ Film) zurück.
Vielleicht sind es also gar nicht die Produzenten die keine "reifen" Spiele machen wollen, vielleicht liegt es vielmehr in der Natur des Mediums selbst. Ein Fadenkreuz auf einem Pixelhaufen zu platzieren ist möglich, eine wirklich interaktive Geschichte zu erzählen käme einem Mammutprojekt gleich.
Selbst Heavy Rain ist da nicht wirklich interaktiv, die Geschichte bleibt immer linear und nimmt den Spieler an der Hand. Man gaukelt Interaktivität vor weil der Spieler die Cornflakes aus dem Schrank nehmen oder den Wasserhahn aufdrehen kann.
07.12.2008 - 21:58
vor 15 Minuten 41 Sekunden
Echte Nonlinearität lässt sich nach aktuellem Stand ja ohnehin nicht machen. Derzeit ist das einfach unmöglich.
Obendrein scheint auch nicht jeder in einem Spiel echte Entscheidungen treffen zu wollen, da ist es ja auch irgendwie einfach, sich zumindest handlungsseitig einfach berieseln zu lassen.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
31.01.2012 - 22:42
vor 2 Wochen 3 Tage
diese rubrik ist echt spitzenklasse und deren inhalt immer wieder überaschend und vor allem qualitativ hochwertig. so hochwertig, dass ich mir die artikel meistens ausdrucke um sie in ruhe bei einer tasse tee am küchentisch zu lesen.
hut ab.
sagen sie jetzt bitte nichts...
22.07.2011 - 23:32
vor 1 Monat 4 Wochen
Ich finde auch South Park ein gutes Beispiel. Es gibt keine zweite TV-Sendung, die sich so oft mit heiklen Themen auseinandersetzt und ihnen mit Humor den Schrecken nimmt.
... hoffentlich kommt mal das South Park RPG :)
(Auch wenn sich gewisse Qualitäten der Serie sicher nicht in ein Spiel transportieren lassen.)
09.04.2011 - 11:27
vor 1 Tag 20 Stunden
@ Funatic
Du sprichst mir von der Seele. Seh ich genau so, wer "Erwachsen" wird verliert ein Teil seiner selbst. Es gibt ja auch das Sprichwort, der ist im Herzen jung geblieben.
Wenn ich so darüber nachdenke, ist das einzige, was ich mit "Erwachsen" werden verbinde, die Fähigkeit soziale Kontakte zu knüpfen und im Einklang mit seinen Mitmenschen zu leben. Das heißt aber auch, dass ein Großteil der Menschheit nicht vernüftig und erwachsen ist.
Ist einer erwachsen der anderen seinen Glauben aufdrängen will?
Ist ein Politiker erwachsen, der einen Krieg in irgend einer Form gut heißt?
Ist es vernüftig, einen Mörder, der 77 Jungendliche mit Freuden getötet hat nur 21 Jahre weg zu sperren?
Vielleicht sollte es Spiele geben, die uns genau zu sollchen Fragen bringen. Spiele die uns einen Spiegel vorsetzen und uns zeige, dass wir als erstes an uns selbst arbeiten sollten.
Leben ist wertvoll und vergänglich
25.06.2011 - 10:20
vor 1 Monat 3 Tage
Christian schrieb:
"Vielleicht sollte es Spiele geben, die uns genau zu sollchen Fragen bringen. Spiele die uns einen Spiegel vorsetzen und uns zeige, dass wir als erstes an uns selbst arbeiten sollten."
Genau umgekehrt ist der richtige Ansatz: Erst bei nachhaltiger Selbstreflexion der Spieler reift der Wunsch nach sozialkritischer Software. Es bringt Nichts, wenn die Zielgruppe vielleicht das Licht gesehen, aber die Erleuchtung noch nicht gefunden hat.
Mittelfristig wird sich das nicht aendern. Die ueberwiegende Schar der, ich nenne sie zur Vereinfachung "Kaeufer", gehoert der Krach-, Bumm-, Baeng-, Ueberwalz-Fraktion an. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn Publisher aus nachvollziehbaren weil kommerziellen Gruenden dieser Zielgruppe Vorrang gewaehrt.
Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang nicht nur die Auslese der User, die in diesem Thread schreibt sondern auch die Meinung der Maniac Redakteure. Der beseelte Wunsch nach "anderer" Software wird ueberdeutlich. Muss der Spieler im Maniac-Heft noch zwischen den Zeilen lesen wird der Heft-Zielgruppen-Eiertanz hier im Forum ueber Bord geworfen. Und das ist gut so.
Liesel
09.04.2011 - 11:27
vor 1 Tag 20 Stunden
@ Liesel Weppen
Wie meinst du das mit der Selbstreflexion? Ich versteh das so wie, wenn wir uns in einen Spiel austoben sollen, allso unser Denken sich in der Spielweise wieder spiegelt.
Genau das will ich aber nicht, es sollte Spiele geben, die meine Handlungen und Vorgehensweisen in Frage stellen. Ein Spiel das mir vor Augen führt, dass jede Medallie zwei Seiten hat. Ein Spiel das mir glaubhaft die Motivationen eines Verbrechers vermittelt (nein GTA hat das bei weitem nicht geschafft)
Ansonsten finde ich deinen Beitrag super.
Die Idee mit dem Wechselspiel von Soldat und Terrorist ist genau das was ich meine.
Das Problem solcher Projekte ist wie bereits gesagt, das finazielle Risiko für die Entwickler. Ein sollches Projekt muß von jemanden geleitet werden, dem das Produkt bzw. die zu vermittelnde Botschaft wichtiger ist als der finazielle Erfolg.
Leben ist wertvoll und vergänglich
09.10.2008 - 17:25
vor 1 Stunde 49 Minuten
Ich finde es grundsätzlich auch interessant, welche Fragen und Themen auf dieser Seite teilweise sinnvoll und in lesenswerter Weise diskutiert werden - jenseits von abgedroschenen Phrasen Marke "mein Lieblingsspiel ist aber besser als Deins" und "Was, geschnitten? Scheiß Staat!" Womit wir schon wieder bei "erwachsen" wären. Solche Themen langweilen mich tierisch, weil es schlicht nichts Neues oder Kluges dazu zu sagen gibt - meiner Meinung nach, ich mag mich irren...
Ich habe schon vor zwei Jahren den Leuten bei Treyarch gesagt, dass ich gerne mal einen WWII-Shooter aus der Sicht eines einfachen Wehrmachtssoldaten spielen würde. Das wäre mal mutig: darzustellen, dass das auch nur Befehlsempfänger waren. Deren Militärberater Col. Hank Keirsey war sogar meiner Meinung. Glaube trotzdem nicht, dass das passieren wird.
09.04.2011 - 11:27
vor 1 Tag 20 Stunden
Penis gnihihi
Leben ist wertvoll und vergänglich
25.06.2011 - 10:20
vor 1 Monat 3 Tage
Christian schrieb:
"Wie meinst du das mit der Selbstreflexion? Ich versteh das so wie, wenn wir uns in einen Spiel austoben sollen, allso unser Denken sich in der Spielweise wieder spiegelt.
Genau das will ich aber nicht, es sollte Spiele geben, die meine Handlungen und Vorgehensweisen in Frage stellen."
Ohne es zu wissen hast Du die Antwort selbst gegeben. Du stellst Dein Tun und Handeln beizeiten in Frage, hast reflektiert. Das meine ich.
Du weisst, was Du kannst und noch viel wichtiger: Dir ist auch bewusst was Du nicht kannst.
Du forderst bei Spielen deshalb nicht nur kognitives, sondern auch emotional assoziatives Vermoegen. Du willst nicht nur Sieg sondern akzeptierst auch Niederlagen, sofern sie Dein handeln (logisch und emotional) widerspiegeln.
Aus Meiner Sicht hast Du alles richtig gemacht. Schoen, wenn noch andere (also sehr, sehr viele) so denken. Dann klappts auch mit adaequater Software. Der Weg dorthin wird ein langer und bestimmt auch steiniger.
Liesel
24.07.2009 - 17:57
vor 4 Stunden 28 Minuten
@ Michael Und ein Wehrmachtsoldat ingnorieren den Befehl seine Befelshaber und erschießt ihn. Sowas ähnlichen wie im Film Der Weg nach Ruhm von Stanley Kubrick.
Aber das problem ist, ob die Hersteller und die Kunden bereit sind eine ernsthafte Themen wie Heavy Rain zu kaufen? Haben die Hersteller auch Angst um ihren Verluste oder aber das Videospiel noch im Kinderschuh steck wie der Herr Schultes erzählt hat?
Ich möchte auch Spiel zur Thema über Schuldenkriese, nur ob Rockstar mit ihren Spiel GTA V so wollen weiß ich nicht.
Dante, trotz deine Veränderung, bleibst du mein coolsten Helden der Videospiel Geschichte.
Spielfreak? Wo ist das Problem?
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