Sie begegnen mir immer wieder. Auf den ersten Blick sind sie genau wie alle anderen auch. Gleiche Verpackung, gleiche Abteilung, gleiches System. Genauso käuflich wie alles andere auch. Allerdings gibt es einen großen Unterschied: ihr Preis. 30, 20 oder oft gar nur 10 Euro prangen auf dem Etikett und sollen dafür sorgen, dass sie überhaupt mal jemand mit nach Hause nimmt. Die Rede ist von den Ladenhütern im Videospiel-Bereich. Für wenig Geld gibts wenig Spielspass? Qualität ebenso pfui wie Quantität? Oder warum sind diese Games so billig? Dies ist der Versuch einer Erklärung.
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Besonders günstige Spiele gab es früher schon. Ich selbst erinnere mich dunkel an einen Laden um die Ecke, bei welchem von Zeit zu Zeit richtige Schnäppchen zu holen waren. Super Metroid wanderte damals für irgendwas zwischen 30 und 50 Mark in meine Sammlung. Ihm gleich tat es Secret of Evermore, und das zwar spielerisch schlechte, aber visuell ansprechende Rise of the Robots kostete mich nicht mehr als 20 Kröten. Alles Neuware, versteht sich. Noch mehr Schnapper taten sich beim Mega Drive auf, dort erhielt ich gleich mehrere Spiele für knappe 20 Mücken das Stück. Darunter befanden sich häufig Lizenztitel wie das schon damals unterirdische Cutthroat Island, aber ebenso das von mir bis heute geschätzte Phantom 2040. Licht und Schatten lagen also eng beieinander. Schon zu seligen 16-Bit-Zeiten, und vermutlich auch vorher schon, gab es regelmäßig die "Alles muss raus"-Mentalität zu bestaunen. Für den kindlichen Geldbeutel waren solche Angebote natürlich phantastisch, kam ich doch in den Genuss, mir vom hart ersparten Taschengeld häufiger mal neue Software gönnen zu können.
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Kommentare
26.08.2010 - 19:52
vor 9 Stunden 53 Minuten
*Sich die Finanzen sind alles Brille aufsetze*
Es ist halt der "Erfolgsdruck" das auf diesen Spielen lastet oder belastet hat. Dank der immer mehr Teuern Entwicklungen, MÜSSEN Sie eine bestimmte Anzahl an Kopien an den Mann bringen, damit sie +-0 herausbekommen.
Es ist also nicht nur wegen der bescheidenen Absatzzahlen, das Sie so schnell "billiger" werden. Es geht einfach nur ums JETZT KNETE und EGAL WIE!!. Sie müssen halt in einen Zeitraum so viel Geld einnehmen damit der Laden weiter läuft. Tja, früher waren Aktien in Software Fabriken noch eine Ausnahme. Aber heute? Ohne Aktien, geht gar nichts.
Die Spieler Firmen von damals, sind schon lange nicht mehr ihre einigen Chefs. Sonder andere sind dank Aktien Mehrheit am Drücker
Das ist es, warum es "Ladenhüter" gibt. Es wurde noch nicht genug verkauft für +-0 (Den auch diese Ladenhüter nehmen Platz weg für Frische Waren...)
16.11.2010 - 16:39
vor 4 Stunden 2 Minuten
Der letzte "Ladenhüter" der mich vom Hocker gehauen hat, war Mirrors Edge. Grandioses Spiel. Was die Preispolitik angeht, ist es ja mittlerweile so, dass die meisten Titel nach nicht mal einem Monat für ~20€ bei Importhändlern verramscht werden. Zuletzt war's so bei Spec Ops so. Zum Release geholt, jetzt bei Play asia für ~18€ gesehen. Da ballt man schonmal die Faust...
13.03.2009 - 17:58
vor 3 Monate 3 Wochen
Es gibt leider viele unterschiedliche Spieler. Manche wollen einfach Unterhalten werden, egal wie (ob Action, Horror oder oder ist egal).
Ich bin einer der sich die meisten Spiele nach 2 Kriterien aussucht.
1. Story
2. Charakter
Grafik ist mir schnuppe und auch das Genre ist mir egal.
Mass Effect 1 und 2 bot alles was ich von einem Spiel immer haben wollte. Spiele aber wie FIFA, Call of Duty oder GTA reizen mich überhaupt nicht. Sportspiele bieten nichts von meinen Kriterien. GTA mochte ich noch nie und bei Call of Duty lohnt sich nur der Multiplayer (für lange Motivation).
Das größte Problem sehe ich aber, dass an einer Spielreihe meistens nichts mehr Inovativ ist. Alle Jahre wieder kommt FIFA oder CoD, mit kleineren Veränderungen.
Final Fantasy, damals in der PSone Ära, da hat sich das warten immer gelohnt. Jedes spielte sich anders und die Charaktere und Story bot einiges. Heute ist FF schon fast tot. Gute Charakter oder ein Teil der eine unglaublich spannende und überraschende Story hatte, habe ich seit FF 10 nicht mehr gesehen.
Ich finde es schade das die Entwickler ihre Spiele immer mehr dem Einheitsbrei hinzufügen, anstatt für Abwechslung zu sorgen. Gut Bayonette war mir etwas zu durchgeknallt und Vanquish ... da sprang einfach nicht der Funke auf mich über. Aber sowas kann passieren.
10.05.2012 - 21:23
vor 55 Minuten 23 Sekunden
Gerade kleinere Titel sind es die meine aufmerksamkeit bekommen.Ich kann zum beispiel nicht mehr verstehen was an Resident Evil und Final Fantasy noch so toll sein soll.
Solche Firmen wie Square Enix und Capcom haben schon lange ihre Magie verloren.
Ich jedenfalls glaube dass wenn die Japanischen Entwickler in einer Krise stecken,dann nur deshalb weil sie die Westlichen Spiele kopieren.
Ich mag Japanische Spiele gerade weil sie so ausgefallen anders sind,das haben die wohl vergessen.
29.10.2009 - 12:55
vor 3 Stunden 36 Minuten
Tja, schuldig im Sinne der Anklage: bei bestimmten Herstellern warte ich tatsächlich ab, bis das jeweilige Spiel nur die Hälfte kostet - die Erfahrung lehrte einfach, dass beispielsweise Titel von Sega nach sehr kurzer Zeit nur noch für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises angeboten werden.
Allerdings finde ich, dass es vor einigen Jahren noch mehr Schnäppchen zu ergattern gab: da zu SNES- oder Dreamcast-Zeiten eben praktisch nur im Laden gekauft wurde (Versandhäuser waren ja meist teurer), gab es bei Lagerräumungen eben auch mehr Schnäppchen zu machen. Zudem hatte ich mehrfach ein glückliches Händchen, von Geschäftsaufgaben zu profitieren: SNES-Module für 20 Mark waren da keine Seltenheit. Und fast schon unanständig günstig waren die Dreamcast-Spiele für 5 Mark das Stück. Heute freut man sich schon über etwas zu 15 Euro: 30 Mark...
26.08.2010 - 12:31
vor 1 Stunde 1 Minute
Das sie Vanquish nich verkauft hat kann ich verstehen. Das game hat durchaus gute ansätze is aber in meinen augen zum großteil einfach nur schlecht.
Demon's Souls hats ja vorgemacht....auch wenn die fachpesse ein game runtermacht, kann es sich trotzdem verkaufen....wenns die spieler denn anspricht ; )
10.07.2012 - 09:26
vor 6 Tage 1 Stunde
Also ich schau auch auf die Spielzeit.Bei einem Spiel wie Dragons Dogma weis ich ,dass ich damit für paar Wochen beschäftigt sein werde und gebe deswegen gerne die 55€.
Für Mirrors Edge würde ich nicht mehr als 15€ zahlen das Game hatte ich nämlich nach 2 Tagen durch (habs für 5€ gekauft) Hat zwar Spaß gemacht aber Games mit weniger als 10 Stunden Spielzeit und ohne Online Modus sollten nicht mehr als 40 € kosten.
Highscores aufstellen ist auf die Dauer auch eher langweilig.
11.03.2009 - 10:26
vor 15 Stunden 19 Minuten
ein ladenhütter der eigentlich auch den vollpreis wert gewesen wäre war alan wake...ich hab seinerzeit 15 euro dafür bezahlt. was für ein geniales spiel...
ein doofer multiplayermodus ist für mich noch kein grund ein spiel überhaupt zu kaufen, egal ob billig oder normalpreis. die einzelspielererfahrung ist ausschlag gebend. alan ist für mich eines der best inszenierten spiele der letzten jahre. über die mängel im spielablauf kann ich angesichts der tollen story und inszenierung gern hinwegsehen.
"I come in peace - But you go in pieces" ;)
11.12.2008 - 10:31
vor 3 Tage 22 Stunden
Bei uns im Supermarkt gibt's noch jede Menge Ladenhüter, darunter Duke Nukem Forever für 19,95,-! Das Game hab ich mir damals noch zum Vollpreis geholt! Bereue es aber nicht, ich denke mal, der Preis fiel da einfach zu schnell, weil schlicht überproduziert wurde und das Spiel dann doch nicht so gute Kritiken bekam wie erhofft!
Ich denke aber auch, dass bei billigen Datenträgern wie Discs (auch Blurays) die Produktion wirklich nicht die Welt kostet und viele Hersteller absichtlich überproduzieren, denn auch die Peanuts nach einem Jahr bringen sicher noch Gewinn und sind auch eine gute Werbung für die Spieleindustrie, denn man kann mit günstigen Games ja Gelegenheitsspieler "anfüttern"!
My Daddel-History: 1983:Atari2600 • 1985:C64 • 1988:AtariST • 1992:Mega Drive • 1994:MD32X • 1995:Atari Jaguar & PS1 • 1997:N64 • 1999:Dreamcast • 2000:PS2 • 2002:Gamecube • 2003:XBox • 2005:XBox360 • 2006:Wii • 2007:PS3 • 2012: PSVita & WiiU
13.03.2009 - 17:58
vor 3 Monate 3 Wochen
Ich liebe Alan Wake. Habe mir damals gleich die Special Edition geholt und es kein Augenblick lang bereut. Es ist zwar nicht so lang aber die Atmosphäre und das Storytelling sind einmalig. Genial, unheimlich, einfach fantastisch. So muss man ne Story erzählen ^^
Dragon´s Dogma ... da bin ich immer noch am überlegen ob ich mir das holen soll. Ich mag das Zeitalter und die Welt. Aber die Thematik ... open world schön und gut aber ich verliere meist die begeisterung und das Ziel des Spieles auseinander.
Binary Domain werde ich mir demnächst anschaffen. Nette Story, indem man den Verlauf beeinflussen kann und viel Action. Ist zwar kein Mass Effekt oder so. Aber die Ansätze sind klasse.
Den traurigsten Ladenhüter-Award bekommt bei mir Shadow Hearts 1 und 2. Sau geile Story (schön düster und traurig), tolles Kampfsystem, durchgeknallte Charakteren und im gesamt Bild echt super. ^^
06.02.2010 - 06:27
vor 11 Minuten 30 Sekunden
Ich sag nur eins.
NIER : ) Für mich persönlich eines der besten Spiele dieser Generation. Interessiert hat das Spiel aber kaum jemanden.
28.10.2008 - 12:56
vor 5 Stunden 41 Minuten
Meine letzten Ladenhüter waren Sonic & Sega All-Star-Racing (was für'n sperriger Titel) für ca. 7€ und FF13-2 für 10€... beides Neuware und für das Geld ordentlich Spielspass.
Mirror's Edge hatte mich auch von Anfang an fasziniert und immer wieder vom Budget-/Grabbeltisch aus angelacht, aber verursachte bei mir leider schon bei der Demo damals Motion-Sickness... :(
@cloud1429:
Kann Dir bei den Shadow-Hearts-Teilen eigentlich nur zustimmen. Teil 1 war zwar selbst damals technisch nicht auf der Höhe der Zeit (und die Lokalisierung voller Fehler), aber Atmo & Story sowie Kampfsystem waren absolut außergewöhnlich!
Bei Binary Domain & Dragon's Dogma bin ich selber auch noch am überlegen, aber zur Zeit haben andere Titel Priorität... August/September überschlagen sich ja geradezu mit RPG's, Beat'em Ups und so manch anderen (Nischen-) Titel! ^_^!
@OneStepToDeath:
Dito!
Mich hat's schon interessiert und ich bereue es -trotz des Preisrückgangs- nicht, es damals zum Vollpreis gekauft zu haben. Hatte damit in weiten Teilen tatsächlich mehr Spaß als mit FFXIII - so traurig diese Aussage auch ist! ;)
03.03.2010 - 15:39
vor 6 Tage 19 Stunden
Bei günstigen SNES-Spielen habe ich bei Karstadt auch regelmäßig zugeschlagen: Super Star Wars für 40 DM, WWF Raw mit Video für 20 DM, von solchen Preisen träumen wir heute.
Zwei typische Ladenhüter habe ich aber gleich beim Release geholt: Killer7 und Okami. Beides fantastische Spiele, wenn man sich nur darauf einlässt.
06.08.2011 - 20:56
vor 26 Minuten 59 Sekunden
Also bei Rayman Origins ist es eher so dass sich das Spiel im nachhinein durch Mund zu Mund Propaganda doch sehr ordentlich, verkauft was sich auch am aktuellen Preis erkennen lässt.
Bei den Kinect Spielen gibt es aber bis auf Child of Eden nichts besonderes was einen Hering vom Teller zieht als dass man da irgendwas hinterher weinen müsste-da muss schon eine Star Wars Lizenz her damit was läuft.
Ansonsten gibt es zahlreiche sehr gute bis hervorragende Ladenhüter die,für damalige Verhältnisse sowohl innovativ als auch teuer in der Produktion waren:
Ob Blast Dozer,Assault Rigs,Ico,Viewtyful Joe,Herdy Gerdy,XIII,Munchs Odyssey,Enslaved,Outcast oder Omikron die spielerisch oder atmosphärisch einfach zu weit weg von der durchschnittshonkthematik waren als dass sie sich gut verkaufen konnten-da ist es bei Bayonetta oder Vanquish eher wenig verwunderlich.
We"ll know our disinformation program is complete when everything the US Public believes is false
(W J Casey - CIA director 1981-1987)
11.03.2009 - 10:26
vor 15 Stunden 19 Minuten
Noch ein trauriges bsp. für einen Ladenhüter mit anschliesender Pleite ist BLUR. Das hat wohl absolut keiner zum Vollpreis gekauft leider. Ich auch nicht, dafür ist mir diese low budget Perle irgendwann doch noch zugeflogen. Tolles Spiel...
"I come in peace - But you go in pieces" ;)
06.02.2010 - 06:27
vor 11 Minuten 30 Sekunden
@ tetsuo01
Hatte damals die Beta gezockt und hatte einen riesen Spaß.
Gibts da noch genug Leute die das online zocken?
11.03.2009 - 10:26
vor 15 Stunden 19 Minuten
Ich weiss nicht, habs schon lange nicht mehr eingeworfen. Wenn sich mal ein paar Leute finden würde ich es durchaus wieder spielen.
"I come in peace - But you go in pieces" ;)
07.11.2009 - 11:52
vor 1 Stunde 36 Minuten
Bester Ladenhüter ever: "Resonance of Fate". Das Spiel habe
ich gern zum Vollpreis gekauft. Mittlerweile entscheide ich ganz
hart nach geschätzter Spieldauer, ob ich ein Spiel neu- oder
gebraucht kaufe, oder es aus der Videothek leihe. Wenn ich Fan
einer Reihe bin, wie z.B. Metal Gear oder Mario, kaufe ich gern
zum Erscheinungsdatum. Ok, Mariospiele werde eh kaum
billiger über die Jahre. So oder so vekaufe ich 80% meiner
Spiele wieder.
Gestern habe ich mir allerdings Dragons Dogma mit geschätzten
40 Std. Spielzeit auf Ebay ersteigert. Ausnahmen bestätigen die
Regel ;)
Witzig waren letztes Jahr die 10 Euronen für eine neues
"El Shaddai" einige Wochen nach Erscheinen und noch vor
Weihnachten.
Das geniale "Vanquish" würde ich nicht als typisches Beispiel
für einen Ladenhüter anführen. Bei dem Spiel stimmt die
Qualität und nachdem was ich weiß, war der Absatz sooo
schlecht auch nicht. Wahrscheinlich wurde die Nachfrage bei
der Produktion schon überschätzt, aber auf hohem Niveau.
"Rayman Origins" ist ein Paradebeispiel für ein Spiel, dass
aufgrund seiner Veröffentlichung zur Primetime (im Herbst) viel
weniger Beachtung gefunden hat, als es verdient. Von meinen
Freunden hat es allerdings jeder.
"Sleeping Dogs" werde ich mir übrigens gezielt am 17.8. zum
Vollpreis kaufen, um den Mut, eine neue Serie zu etablieren zu
belohnen. Und weils ziemlich geil aussieht.
07.12.2008 - 21:58
vor 12 Minuten 35 Sekunden
Vanquish ist ziemlich schlecht gegangen, nicht mal 400.000 für beide Systeme in den ersten Wochen und 800.000 insgesamt. Im Vergleich damit ist Mirror´s Edge schon ein echter Erfolg.
Davon ab gibt es bei "Ladenhütern" gerade heutzutage oft nur einen Grund für mangelnde Verkäufe, das Spiel ist oft einfach zu speziell für die ganz große Masse.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
06.04.2010 - 14:40
vor 2 Minuten 3 Sekunden
Alan Wake ist übrigens kein Ladenhüter. Für ein Spiel auf nur einem System ist mehr als 1 Million schon ein recht guter Wert.
Und Rayman Origins scheiterte am Erscheinungsdatum aber vor allem am Preis. Ein 2D Jump & Run kostet auf Smartphones 99 Cent, bei Steam kosten Indietitel dieser Art 10 bis 15 Euro. Was erwarten die also? Das die Leute freudig das Doppelte und Dreifache hinlegen, bloss weil Rayman draufsteht?
Klar, um Spiele wie Blur ist es irgendwie schade. Da sieht man, das Viele einfach keine Tests mehr lesen und nur das 1000. Need for Speed kaufen, einfach weil sie den Namen kennen.
Ansonsten ist das Problem einfach, dass der Markt übersättigt ist. Soooo extrem viele Core-Gamer scheint es doch leider nicht (mehr) zu geben. Sobald man ins Berufsleben eintritt, und wenn dann noch Familie dazukommt, da wird es zeitlich sehr eng mit dem Hobby Spielen.
Dann das Konsolenalter, immerhin sieben Jahre. Warum sollte ich ein Spiel für 50 bis 70 Euro kaufen, wenn ich dafür drei oder gar vier ältere Titel bekomme, die nicht nur spielerisch genauso gut sind sondern sogar technisch oft genauso oder nur minimalst schlechter sind?
Es gibt doch überhaupt gar keinen Grund (mehr) ein Spiel sofort haben zu wollen. Erst mal wird sowieso noch gepatcht, dann kommen die DLCs. Da kaufe ich lieber ein Jahr später die GotY Edition fehlerfrei mit allen Inhalten für ein Drittel des Ursprungspreises! Ich spare nicht nur Geld, ich habe sogar noch das bessere Spielerlebnis!
Ich habe da auch kein Erbarmen mit den Herstellern. Die sind ALLESAMT Geldgeier ohne Ende (mit wenigen Ausnahmen, wo Kunden noch Kunden sind, wie CD Project Red). Soll sich der Markt ruhig ein wenig zurechtschrumpfen! Mal ehrlich, wer wird jemals GRIN auch nur eine Träne nachweinen? Es kann nur gut tun, wenn wir weniger aber dafür qualitativ bessere Spiele bekommen. Diese derzeitige Überflutung, wo jeder ein Stück vom Kuchen abhaben will, schadet der Branche und dem Hobby!
Meine Spiele-Blog: http://rpcg.blogspot.com/
10.05.2012 - 21:23
vor 55 Minuten 23 Sekunden
Also ich zock Blur noch ganz gerne,auch Split Second macht mir sehr viel spass.Wer interesse hat kann sich ja melden,bin allerdings PS3 Spieler.
11.03.2009 - 10:26
vor 15 Stunden 19 Minuten
Wobei ich Grin auch mal zu Hilfe eilen muss. Bionic Commando war wirklich nicht schlecht, nur diese Flugsequenz am Ende mit den Technoengeln hat mir den letzten Nerv geraubt. Es ist wirklich nur mit Glück möglich den letzten Engel zu erwischen, und ich hab irgendwann aufgegeben...
Grin ist auch ein typisches bsp für eine. Firma die ihre Auftragsarbeiten unter Zeitdruck erfüllem mussten.
"I come in peace - But you go in pieces" ;)
13.03.2009 - 00:18
vor 5 Stunden 11 Minuten
Ich denke auch das viele Spiele zu speziell sind. In meinem Fall z.B. Catherine oder El Shaddai, die mich(leider) überhaupt nicht angesprochen haben.
Auf gut bewertete Jump'n Runs ist da schon eher verlass: Rayman Origins habe ich bewusst zum Vollprfeis erworben, nicht zuletzt um die Chance für einen Nachfolger(wenn auch nur minimal)zu erhöhen
01.05.2012 - 10:14
vor 1 Monat 2 Wochen
.... es gibt einfach zu viele Spiele (ist mit Filmen und Büchern nicht anders) ... Und selbst wenn man sich 10 Games im Monat kaufen könnte: wann soll man die denn spielen :-)
20.07.2012 - 15:30
vor 1 Tag 14 Stunden
Es zeigt sich immer mehr, dass es den Firmen nicht reicht, nur ordentliche Absatzzahlen zu erreichen. Es muss immer ein Megakracher sein, sonst wird das Studio geschlossen (zumindest bei Activision). Das ist einfach ein Unding! Und deswegen sind mir Firmen wie Activision und vor allem EA(!!!) so unsymphatisch. Die haben sehr fähige Leute, lassen sie immer wieder den gleichen 08/15 Krempel programmieren, und wenns sich mal nicht so verkauft wie gewünscht, raus mit den Leuten!
Vielleicht, wie oben mal genannt, wird sich das alles etwas zusammenschrumpfen, aber Überleben werden am ehesten die, die so verfahren wie die grossen Studios, so bitter das für mich ist...
You must defeat Sheng Long to stand a chance!
06.04.2010 - 14:40
vor 2 Minuten 3 Sekunden
Nein, die großen sterben eher, weil die viel mehr Unkosten haben. Warum schaufelt sich Activision etwas gerade ihr eigenes Grab, indem sie gute Studios schließen? Weil die so teuer entwickeln, dass die Spiele Millionenseller sein müssen. Eine kleine Klitsche hingegen, die technisch sowieso nicht bei den Triple-A Produktionen mitspielen, die können sich ganz auf ihre kleine Nische konzentrieren, nur einen kleinen Teil der Spieler ansprechen und vielleicht schon bei unter 100.000 verkauften Games einen satten Gewinn einstreichen. Das klappt natürlich abe nur, wenn sie Qualität abliefern. Von den derzeitigen MILLIONEN an Indie-Entwicklern, von denen 99 Prozent nur Schrott oder den x-ten Aufguss produzieren, werden auch die meisten wieder untergehen. Und auch das ist gut so.
Meine Spiele-Blog: http://rpcg.blogspot.com/
07.12.2008 - 21:58
vor 12 Minuten 35 Sekunden
Die kleine Klitsche ist u.U. nach einem einzigen Flop Pleite und bekommt wegen mangelnder Erfolgsaussichten dann auch nicht mehr übermäßig schnell Geld, für wirklich kleine Entwickler kann da ganz schnell Ende sein.
Firmen wie Gameloft oder sogar Rovio sind allerdings alles andere als klein und gehören obendrein nicht selten großen Publishern. Da ist die Risikobereitschaft vor allem viel höher, weil man Titel en masse für relativ geringes Einzelbudget produziert und im Fall von Rovio ein einziger Erfolgstitel unzählige Flops ausgleichen kann.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
13.08.2010 - 23:26
vor 10 Monate 2 Tage
Mein letztes Schnäppchen war vor ca 2 Monaten Uncharted 3 für 15 € im großen roten Elektroladen. Kapier ich bis jetzt nicht wie das geht. Die müssen ja übest überproduziert haben, das der Preis bei solche einem Titel so schnell und weit fällt.
Ich finde eh, dass die Neupreise für die Spiele zu hoch sind. Der Markt hat sich halt verändert und wenn ein Spiel nicht mehr wie 10 Std. Spielzeit hergibt, zahl ich nicht den gleichen Preis wie bei einem Titel der 40+ Std. hat. Punkt.
Ich fand die 15 Euro für Uncharted angemessen. Hatte es in 4 Tagen durch (jeden Abend 1-2 Stunden) und hätte mich tierisch geärgert wenn ich über 50 Euro für aufgegeben hätte.
13.08.2010 - 23:26
vor 10 Monate 2 Tage
Doppelpost gelöscht. :-)
25.09.2009 - 15:36
vor 1 Stunde 17 Minuten
Das Problem ist die fehlende Preisdifferenzierung. Ein Mass Effect 3 ist mir locker 60€ wert, aber ein Spec-Ops wäre mir nicht mehr als 40€ wert. Würde es sofort zum Budgetpreis rauskommen, würd ich auch bei Release zuschlagen statt erst mal ein paar Monate zu warten. Allerdings gibt es auch Top-Spiele schnell für die Hälfte, nur Spiele von Nintendo sind fast immer preisstabil, sodass man bedenkenlos am Releasetag zuschlagen kann.
The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts.
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