Willkommen bei MANIAC.de, der Website von M! Games      Was erwartet mich hier?
Melde Dich an oder erstelle Deinen  I, MANIAC Avatar und kommentiere und diskutiere mit!
I, MANIAC Nick
Passwort (vergessen?)
Home News Tests Blogs Videos Download-Games Podcast Forum Heft & Abo
Operation Flashpoint: Dragon Rising (Test)
System 360    Genre Ego-Shooter    Entwickler Codemasters    Hersteller Codemasters    USK 16

Auf PC gilt ”Operation Flashpoint” als Kult-Shooter, den eine umfangreiche Modding-Community bis heute mit neuen Missionen versorgt: Mit ”Dragon Ring” will Euch Codemasters die taktischen Schlachten ans Herz legen. Hier folgen alle Soldaten aufwändigen KI-Scripts, die den Ablauf jeder Mission vielfältig variieren. Im Gegensatz zu anderen Shootern lassen sich so z.B. die Laufpfade der Feinde nicht auswendig lernen, sie reagieren auf jede Situation individuell. Zudem simuliert Codemasters allerhand Details wie Schallgeschwindigkeit und Verletzungen, die Soldaten beeinträchtigen oder gar verbluten lassen – mit etwas Geduld kommt der Sieg machmal von ganz allein.

In elf Kampagnen-Missionen und sechs geheimen Kurzeinsätzen führt Ihr drei KI-Kameraden durchs Gelände: Ihr könnt Euch an die Checkpoints der Mission halten, aber auch einfach türmen – auf der riesigen Insel gibt es haufenweise abgelegene Stellungen und Geheimnisse zu entdecken, die Euch Trophäen-Ruhm und Bonusausrüstung verleihen. Zudem kapert Ihr Kriegsgerät wie Panzer und Kampfhubschrauber, mit denen sich so manches Problem von einer anderen Seite anpacken lässt

Weil die cleveren KI-Soldaten bes­tens zielen können, müsst Ihr meist auf große Distanz kämpfen – so nah wie auf unseren Bildern kommt Ihr dem Gegner nur selten. Damit Ihr die verschanzten Truppen ins Zielkreuz bekommt, ist zudem Taktik nötig: Mit Steuerkreuzkombination (z.B. links, oben, rechts für ”Feuer auf mein Kommando”) gebt Ihr den Kameraden zahlreiche Befehle, um sie strategisch zu platzieren, Überraschungsangriffe, Flanken- und Ablenkungsmanöver zu inszenieren. Selbst ausgefallene Ideen lassen sich verwirklichen: Ihr könnt einen Panzer organisieren, die KI-Freunde einsteigen lassen und sie von einer Bergspitze aus oder mittels der taktischen Karte quer durch die feindlichen Linien dirigieren. Mit Artillerie-Befehl, Einweisung für Luftangriffe und Sniperrifle leistet Ihr Unterstützung: So macht ”Dragon Rising” richtig Spaß.  Wer das KI-Trio dagegen hinter sich hertrotten lässt und wie in ”Rainbow Six Vegas” von Deckung zu Deckung kommandieren will, kommt sich vor wie im Kindergarten: Im Detail ist es kaum möglich, die ganze KI-Bande zielgenau zu platzieren und man muss regelmäßig kontrollieren, ob sich nicht einer vom Trupp entfernt. Der Sani leistet praktisch nur in Feuer­pausen seinen Dienst, heilen will er nur auf Kommando und bei taktischen Schlüsselpositionen wie MG-Stellungen drängelt er sich vor.

+   offene Insel mit vielen Geheimnissen
+   11 wuchtige Missionen und 6 Kurzeinsätze
+   komplexe KI und realistische Schlachten
+   reichlich taktische Vorkenntnisse nötig 
+   klasse Koop-Modus für vier Freunde

- hoher Schwierigkeitsgrad
- keine Trainings/Tutorialmissionen
- kaum Story

Oliver Ehrle meint: Als Taktik-Fan bin ich von ”Dragon Rising” begeistert: Das riesige Terrain und die vielen Möglichkeiten bringen meinen Experimentiergeist so richtig in Fahrt – ich kann mich Stunden in einer Mission aufhalten und spannende Abenteuer abseits der Handlung erleben. Der variantenreiche Ablauf der Einsätze und Koop-Verstärkung rechtfertigen den hohen Schwierigkeitsgrad, schließlich läuft vieles beim nächsten Versuch anders ab – da kann man mal Glück, aber auch Pech haben. Für Neulinge ist der Taktikschinken allerdings ein schwerer Brocken, der keinerlei Einstiegshilfen bietet: Es gibt keinen Trainingslevel, nur Tippkästen mit vagen Hinweisen wie ”Du kannst Befehle erteilen”. Aber ohne die richtigen Kommandos erleidet Euer Trupp schon beim ersten Schusswechsel schwere Verluste, das kann mächtig frustrieren!

80
M Taktisch komplexe, mitunter auch höllisch knifflige Schlachten. Denn mit den KI-Kameraden müsst Ihr geduldig sein. M
M!-Rating 80 von 100       Grafik 8 von 10       Sound 7 von 10       Singleplayer 8 von 10       Multiplayer 8 von 10
Region PAL      Test erschienen in der M! Games 12 / 2009      Seite 58      Redakteur oe
Facebook studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace Windows Live Yahoo! Bookmarks del.icio.us Digg Wikio TwitThis Google MisterWong.DE StumbleUpon Technorati Webnews.de Yigg

Kommentare

Bild von dmhvader

Das Game ist schon geil gemacht! Leider trüben viele dumme Bugs das Spielvergnügen. So konnten ich und meine Kumpels einmal ein Missionsziel nicht erreichen, wobei ein Generator gesprengt werden musste - dieser ließ sich trotz entspr. Ausrüstung (C4) nicht vernichten, sodass wir diese Mission komplett wiederholen mussten - immerhin ca. 45 Minuten für die Katz! Dann gibt es in der Bugliste noch nach tödlichen Treffern zur Salzsäure erstarrte Gegner (man denkt, die leben noch und verballert unnütz Munition), lautlose Hubschrauber ohne drehende Rotoren (echt fieß, wenn die plötzlich vor einem Spezialkommandos absetzen), NPCs, die halb im Boden verschwinden und Munitionskisten, an die man nicht rankommt und meistens dann, wenn alles leergeschossen ist!
Schade, aber der Patch soll ja bald kommen!
Habe das Game aber schon mehrfach durch, auch auf Hardcore, wo alle Anzeigen abgestellt sind und man nicht nachspawnen kann - echt schwer! Bin deswegen echt stolz, mittlerweile die vollen 1.000 Gamerscore auf der Box abgeräumt zu haben ;o)

My Daddel-History: 1983:Atari2600 • 1985:C64 • 1988:AtariST • 1992:Mega Drive • 1994:MD32X • 1995:Atari Jaguar & PS1 • 1997:N64 • 1999:Dreamcast • 2000:PS2 • 2003:XBox • 2004:Gamecube • 2005:XBox360 • 2006:Wii • 2007:PS3 • 2012: PSVita

Bild von Jab

Ist was für Fans... Die Story finde ich weit hergeholt, China gegen Russland in naher Zukunft, die Amis eilen zur Hilfe? Ich weiß nicht...

@ Oliver Ehrle

Keine Ahnung, was du da gespielt hast, jedenfalls nicht die 360 Version. Die ist total verbuggt - das fällt selbst TFPS-unerfahrenen Spielern bereits nach kurzer Zeit auf, spätestens jedoch, wenn Sie sich erstmalig auf die Suche nach Waffen oder Munition machen. Diese verschwindet nämlich ganz gerne mal zusammen mit der Leiche. Darüber hinaus gibt es zahlreiche, schlimmere Bugs, die das Spiel mitunter unspielbar machen, vor allem im Ko-Op-Modus. Habe kein Problem mit der Bewertung, das Spiel ist gut, allerdings hätte ich von der Maniac eine Erwähnung dieser zahlreichen Probleme im Review erwartet. Tja, das war wohl einmal...

P.S. Patch und erster DLC sollen heute erscheinen:
http://community.codemasters.com/forum/showthread.php?t=394543

Heute hat sich bei mir ein Patch installiert.

Die zur Salzsäule erstarrten Gegner gibt's immer noch. Was nicht mehr geht ist, die Panzerfaust nachzuladen, indem man sich auf den Boden legt. Schade, das ging nämlich schneller als über den Button. :)

Zudem wurde mein Ingame-Spielstand gelöscht, ich musste die elfte Mission nochmal von vorne beginnen. Scheißschwer übrigens...

Die verschwindenden toten Gegner, bzw. Waffen, gibt's weiterhin. Das ist aber meines Wissens kein Bug, sondern works as designed.

Die KI der eigenen Mitstreiter ist immer noch grenzwertig. Die lassen mich da munter krepieren, weil sie den Höhenunterschied von einem Meter nicht überwinden können. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich die elfte Mission sauschwer finde? Also speziell den Abschnitt mit dem Hafen.

Einen Panzer konnt ich bisher auch nicht fahren und den Hubschrauber setz ich regelmässig in den Boden. Munitionsprobleme hatte ich bisher noch keine, unerreichbare Kisten oder ähnliches auch nicht.

Im Koop hatte ich bisher keine Bugs, nur Verbindungsabbrüche bei meinen Mitspielern. Meist kurz vor Missionsende.

Trotz allem aber immer noch ein gutes Spiel, das leider viel zu wenig gespielt wird.

Andreas

Bild von Saldek

hm ich finde in den Videos kommt das feeling des Vorgängers 1a rüber.

Oh! Ein Eichhörnchen!

Warum sollten Waffen und getötete Gegner zufällig verschwinden? Noch dazu in einem TFPS wo Realismus zählt und die Beschaffung von Waffen und Munition spielentscheidend sein kann!? Es würde ja reichen, die Leichen nach einer bestimmten Zeit oder Entfernung vom Spielgeschehen aus der Karte zu entfernen - vielleicht um dann 1% mehr Rechenpower zu haben... Aber so, ohne jede Regel? Sorry, aber das macht keinen Sinn.

@ Maniac Redaktion

Vielleicht fragt mal jemand aus der Redaktion, z.B. der Herr Ehrle, bei Codemasters nach dem Sinn oder Unsinn solcher Designentscheidungen, d.h. wenn es denn solche sind.

@Uli: also wenn ich eins noch nicht hatte, dann Munitionsprobleme. Ärgerlich wird's dann, wenn der getöte Gegner grad eine Waffe hat, die man selber gern hätte, z. B. ein (viel zu starkes) Scharfschützengewehr.

So oder so ist es in der Tat eine fragwürdige Designentscheidung.

Überhaupt das Scharfschützengewehr... Ein Schuß, und der Gegner liegt kampfunfähig auf dem Boden. Kommt ihm die KI zur Hilfe, kann man seelenruhig einen nach dem anderen ausknipsen und abwarten, bis sie sich nicht mehr bewegen. Das hat mir so manche Stelle erleichtert.

Für Farcry 2 wurde ja auch eine KI versprochen, die verletzten KI-Kameraden hilft. Im Gegensatz zu OF hab ich bei FC2 davon aber nichts gemerkt.

Andreas

Bild von Oliver Ehrle

@Uli: Die Bugs/Mängel sind mir natürlich bekannt und sowohl auf 360 als auch PS3 vorhanden. Es passiert aber nur selten etwas, das den Spielverlauf tatsächlich entscheidend stört - dann muss man halt eine der 11 Missionen doppelt spielen. Wer die Bonus-Trophäen abstauben und taktisch experimentieren will, macht das jedoch sowieso vielfach.

Über die KI lässt sich streiten: Dass man mit ihr Geduld haben muss und im Einzelfall schon mal Chaos herrscht, habe ich erläutert - das gilt natürlich für Freunde wie Feinde. Mich wundert warum noch keiner bemängelt hat, dass die KI-Soldaten beim Stürmen von Häusern manchmal Feinde übersehen (also "gesichert!" melden) und zudem nicht schwimmen können. Paddelt mal in der ersten Mission zur kleinen Insel rechts und beobachtet die Kameraden am Strand gegenüber mit dem Fernglas - die totale Verwirrung. Aber alle Beispiele lassen sich auf einer Seite leider nicht aufzählen. Ich hätte gern einen Doppelseiter mit großem KI-Kasten gemacht. :o)

Den Leichenschwund gibt's ab einer gewissen Menge in allen Open-World-Shootern für Konsole. Zumindest eine nachvollziehbare Logik beim Löschen von Leichen wäre wünschenswert, da hast Du natürlich Recht. Sobald sich dieser Umstand ändert und wir uns der Simulation nähern, werde ich in dem entsprechenden Test darauf hinweisen.

Zur Frage der Design-Entscheidung, ob Leichen verschwinden: Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um Gewalt in Videospielen wollen Ego-Shooter-Entwickler Euch vielleicht erst gar nicht die Möglichkeit geben, in 'ihrem' Spiel riesige Leichenberge anzuhäufen - soll ja Zocker geben, die sowas dann tatsächlich machen und diese Schreckensbilder überall im Internet posten. Man will ja kein Öl ins Feuer gießen.

Gruß,
"der Herr Ehrle" :o)

Bild von captain carot

Erinnert mich etwas an Crysis ohne Patch, wo manche koreanischen Soldaten RÜCKWÄRTS auf einen zurennen.
Aber im Ernst, Operation Flashpoint ist ziemlich komplex und ehrgeizig, dass es da zu einer Menge Problemen kommen kann ist mir klar. Und auch wenn mir eine etwas längere Entwicklungszeit mit folglich weniger Käfern lieber gewesen wäre, kann Codemasters den ein oder anderen Bug sicher per Patch beseitigen.
An dieser Stelle mal einen Blick auf´s Computerenglisch: Man beseitigt einen Käfer mit einem Flicken bzw. Pflaster!

Zum Leichenschwund: Open World Spiele ohne Leichenschwund gibt es meines Wissens nicht mal am PC. Selbst bei Crysis oder STALKER findet man die Leichen später nicht mehr wieder.

Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.

Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

@ captain carot

Es geht nicht um späteren Leichensschwund, es geht um praktisch unmittelbaren Leichen, Waffen- und Munitionsschwund - das ist spieltechnisch ein Unterschied. Wenn ich einen Gegner töte und mir seine Waffe samt Munition aneignen möchte, ich dann auf die Stelle lossprinte und weder Leiche noch Ausrüstung vorfinde, dann ist das in einem TFPS schon mehr als peinlich!

@ Oliver Ehrle

Ich finde, Bugs in dem Ausmaß wie hier gehören im Test erwähnt. Aber vielleicht ist dir ja tatsächlich einiges entgangen. Anyway, danke für die Stellungnahme, auch wenn sie etwas spät kommt ;-)

Kontakt | Anzeigen-Kontakt | Impressum | Team | Radio
Copyright 2012, Cybermedia GmbH und TURBO D3 GmbH