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12.08.2011 11:05 — Sebastian Essner

Der Film kommt zwar erst am 14. September 2012 in die Kinos, aber schon jetzt sind einige Details zu Resident Evil: Retribution durchgesickert. So wird Paul W.S. Anderson – wie schon in den vier Teilen zuvor – Regie führen. Gegenüber MCV UK gab Anderson zu Protokoll, dass er schon immer ein Fan der Serie gewesen sei und sich darauf freue, wenn in neun Wochen die Dreharbeiten begännen. Desweiteren wird seine Ehefrau Milla Jovovich natürlich erneut die Rolle von Alice innehaben. Für Serienveteranen gibt es außerdem gerüchteweise ein Wiedersehen mit Barry Burton, Leon S. Kennedy und Jill Valentine – letztere tauchte schon in Resident Evil: Apocalypse wieder auf, wird aber diesmal von einer anderen Schauspielerin verkörpert.

Ob der Film mehr wird als routinierte Fließband-Arbeit und Fans der Spiele mehr fesseln kann als bisher, halten wir für eher unwahrscheinlich. Anderson selbst hält sich jedenfalls für die Idealbesetzung, in besagtem Interview haut er darum auch ganz ordentlich um sich und erklärt, dass die meisten anderen Regisseure keine Ahnung von der Material hätten und deshalb ihre Spiele-Verfilmungen oft nichts taugen würden. Ein wenig hat er ja sogar recht, verglichen mit etwa einem Street Fighter: The Legend of Chun-Li sind seine Resident Evil-Werke tatsächlich beinahe schon Hochkultur.

Neben den Resident Evil-Filmen mit Schauspielern aus Fleisch und Blut erschien übrigens 2008 auch der computeranimierte Film Resident Evil: Degeneration. In diesem Machwerk wird im Jahr 2005 ein Flughafen von der Zombie-Pest befallen, was Leon S. Kennedy und Claire Redfield auf den Plan ruft. Ein Sequel ist mit Resident Evil: Damnation ebenfalls für 2012 angekündigt.

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Kommentare

Bild von JillV2001

der letzte teil hat mich jedenfalls nicht vom stuhl gerissen.
allerdings sind die filme jetzt auch nicht über schlecht. einmal gucken und gut ist ^^

event horizon fand ich von anderson am besten.

almost a jill sandwich ........ :/

Bild von metrognome

Hatt den diese schrott verfilmung nie ein ende?
Vor allem vom Anderson....kotz!

Bild von Beeberman

ganz ehrlich ich steh auf die Resi Filme :).
Bin großer Fan der Serie und man muss sich eben damit abfinden, dass die Resifilme nur bedingt mit den Spielen verwand sind.
Wie schon im Artikel erwähnt, die Resifilmen sind vermutlich die besten Videospielverfilmungen ;)

@Beeberman:Schon mal Silent Hill gesehen? ;-)

Bild von Kevin Flynn

@ kay1978

Da ist mir wohl jemand zuvorgekommen! ;-)

"Silent Hill" ist wohl so ziemlich die beste Verfilmung eines Spiels, die es gibt! Natürlich ist auch diese nicht perfekt, aber sie hält sich ziemlich nahe ans Vorbild, schafft es über weite Strecken eine gelungene Atmosphäre aufzubauen, bietet jede Menge Momente, die Fans der Serie sofort an die Spiele erinnern, gelungene Effekte und so weiter...

Bei Resident Evil, hat man es von Anfang an verhauen!
Aus dem ersten Resident Evil Spiel, hätte man einen richtig guten, düsteren Horrorfilm machen können!

Und dann kam dieser seltsame quatsch dabei raus. Meiner Meinung nach, sollte man die Serie noch mal neu Starten (in Filmform). Wie gesagt, könnte man gerade aus dem Stoff des ersten Resident Evil einen richtig guten Horrorfilm machen, Anderson hat leider das genaue Gegenteil getan...

Bild von Opalauge

Paul W.S. Andersons filmerische Gehirnfäule ankündigen und RE: Degeneration als Machwerk bezeichnen finde ich fast schon lustig. Der Film hat mehr RE-Flair als alle Anderson Streifen zusammen.
Der Typ ist so eine untalentierte Flasche...nicht mehr zu fassen sowas.

Meine Signatur kann Ridge Racer nicht das Wasser reichen!

Bild von metrognome

@Beeberman:
"die Resifilmen sind vermutlich die besten Videospielverfilmungen"

Muha und Justin bieberman ist einer der besten sänger/künstler in der musikbranche......xD

Schau dir mal Jacobs Ladder an (ist zwar keine Videospielverfilmung) aber auch ein Horrorfilm, dann weißt du wie ein intelligenter Horror/Thrillerfilm auszusehen hat, übrigens, passiert Silent Hill teilweise auf diesem film - weshalb ich ihn auch hier erwähne.

Bild von Dr. Mario

Vielleicht gibt es dann, wie seinerzeit bei Street Fighter auch das Spiel zum Film: die M! kann schon einmal eine einstellige Wertung reservieren.

M! D.Kong 5157-4079-6419

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Bild von spectreid

warum tut der typ uns das nur an?
hat er die RE reihe mit seinen schrottfilmen nicht schon genug ausgeschlachtet und vergewaltigt?
Die sollten mal richitge Fans die arbeit an den Spielverfilmungen überlassen und nicht so geld geile schweine denn die Fans wissen woraufs ankommt.
Bestes beispiel hierfür ist meiner meinung nach der Fan-Film "Metal Gear Solid philantrophy", denn der ist besser als das was diese dekadenten Ä***** bis jetzt verbrochen haben

Ich guck die Resi Filme nur wegen der schmucken Mila Juvovich.
Und zum Schmunzeln über die immer wieder besser werdenden schlechten Twists am ende eines Films die "freude"auf den nächsten Teil machen sollen.Und ich wette Wesker hat überlebt.

also fand den degeneration am besten. die real dinger sind ganz ansehnlich, aber haben mit den spielen net viel zu tun. wünsche mir ne umsetzung der ersten beiden spiele.

Bild von dr.jones

Die filme sind Okay. Aber kein Resident Evil!
Also der Regisseur hält sich ja in scheinbar all seinen Filmen an die Perfekte Zeitvorgabe von 1,5 Stunden.
Das war schon bei dem ersten AVP ein großer Fehler. Als der Film anfing war er vorbei. Keine gute Idee wenn im Titel das Wort „Alien“ vorkommt. Bei RE sollte man einfach das Spiel spielen, vielleicht auch noch das Buch lesen und ein altes großes Haus mit Kameras an abgefahrenen stellen und Winkeln bestücken. Aber nein die Zielgruppe braucht Models und den ganzen Müll der viel Kohle kostet. Einen großen Teil von RE machen die Zombies aus die irgendwie viel zu glatt aussehen (wenn man sie dann mal sieht!) damit der Film eine Jugendfreigabe bekommt und so mehr Kohle einspielt. Klar wollen alle Geld machen aber wenn ein Film unter dem ganzen Mist leidet und nix mehr mit der Vorlage gemeinsam hat ist das irgendwie Sinnfrei. Da hatte „28 Tage später“ mehr von RE als alle Filme zusammen.
Ich finde seine Filme nicht schlecht aber sie erinnern mich immer an Lieder die für das Radio gemacht werden. 3 Minuten lang, eingängig, leichte kost für jedermann und dann geh ich aus dem Kino und kann nix darüber erzählen. Wie gesagt „Die Filme sind okay.“

Bild von Morolas

Ich persönlich finde den ersten Resi Film am besten...
denn dieser hate 2-3 Schockmomente.
Die anderen sehen zwar besser aus, sind aber nur action Filme mehr nicht...
Ehm... Event horizon finde ich Weltklasse von Anderson, besser als spehre
Die 2. Beste Videospielverfilmung nach Silent Hill ist
Mortal Kombat 1 von Anderson.
Ich fand es genial das er Reptile mit einbezogen hat und das noch auf eine coole Art.

@metrognome
Wills du lieber das der Uwe die Filme dreht :o)

Alkohol: Der Ursprung und die Lösung all unserer Lebensprobleme

Bild von Oliver Grüner

Hey, Degeneration als Machwerk zu bezeichnen ist ja wohl mal dreist! Der Film ist wirklich gut!

Aber ich mag auch die Resi Spielfilme ziemlich gerne, selbst wenn insbesondere der letzte objektiv doch ziemlich schlecht war.

Und PS: Ich habe mir den Silent Hill Film wegen des ganzen Lobes damals unbesehen gekauft und fand den total langweilig. Einzig der Stil war gut. Aber insgesamt total überbewertet.

Meine Spiele-Blog: http://rpcg.blogspot.com/

Bild von pwndius_pilatus

Die Resi-Filme sucken ultra. Ich meine...Wesker im letzten Teil...oder ganz zum Schluss "macht euch bereit...denn ist der Kampf eures Lebens..." WTF?!?!?! Selbst Trash-Filme haben bessere Dialoge..oh..moment, da haben wirs ja!

Der erste war gut, der Rest furchtbar.Der fünfte Teil der Videospiel-Reihe hatte langsam schon ähnliche Ansätze...

Bis jetzt konnten mich nur Postal und SH als Verfilmung überzeugen. Und wird es mit dem nächsten Teil wieder tun.

*SQUEEEEEEEEEEEEEEEE*
"Omega has no titled ruler and only one rule.....dont f**k with Aria."
PSN: MaveraUS

Tatsächlich hat Anderson nur beim 1. und 4. Teil Regie geführt. Die anderen hat er allerdings alle produziert und das Drehbuch geschrieben.
Ich hatte für den fünften auf einen richtigen Reboot gehofft. Mit neuem Autor und einem frischen Regisseur hätte das zumindest interessant werden können. Mit den Spielen haben die Filme, bis auf den Namen, doch schon lange nichts mehr zu tun. Deshalb fand ich auch Degeneration guckbar, der ist wenigstens halbwegs Kanon.

Bild von cloud1429

Für einen angeblichen Serienfan sind seine Resi Filme aber absoluter Schrott. Habe mir zum Glück kein einzigen im Kino angesehen.
Das Einzige was mir bisher an seinen Filmen gefällt ist, dass Umbrella nicht drauf geht, weil sie Pleite gemacht haben.

Ansonsten lese ich lieber die Romane, die sind schön Detailgetreu und sogar gruselig, also genau das Gegenteil der Filme.
Für mich sind die Resi real Verfilmungen nichts weiter als teure B-Movie Ware.

Ich freue mich mehr auf die Fortsetzung des Animationsfilm, den würde ich mir sogar im Kino anschauen!

Bild von spike

SCHEISSE! Nicht noch ein Resi-Film. Ich kotze........

Bild von Kaoru zero one

wenn er den wieder mit der fusion cam dreht werd ich mir den im kino ganz sicher geben...und mich dann wochenlang aufregen...aber hey, besser als gar keine beschäfftigung haben :)

Bild von Xtremo

Während ich Teil 1 und 3 als recht gute Actionfilme empfinde, der Zweier hingegen etwas schwächelt, aber noch okay ist, kann ich den bis dato letzten Film (Afterlife) nur als absoluten Dreck betiteln. So unfassbar viele Logikfehler/-lücken*, unglaublich dämliche Dialoge und schrecklich aufgezwungene "Anspielungen" und Gemeinsamkeiten mit Resident Evil 4 und dessen Nachfolger.

Eins hat der Film jedoch trotzdem sehr gut gemacht: Die 3D-Effekte sind größtenteils richtig gut und zeigen, wie man 3D im Film einsetzen sollte - das Bild wirkt einfach realistischer und hat Tiefe. Trotzdem gibt's auch hier einige dumme und aufgesetzte "da fliegt was aus dem Bildschirm"-Szenen, welche mich persönlich extrem nerven, da sie viel zu oft verwendet werden und komplett unrealistisch wirken. Bei 'nem CGI-Film kann man sowas gerne machen, aber nicht in einer Realverfilmung.

Ach ja, noch zum eigentlichen Thema: Nach dem Unheil, welches Afterlife mit der Story der Filmreihe angerichtet hat, glaube ich kaum, dass der Fünfer gut wird. Für mich hört die Serie demnach einfach nach dem dritten Teil auf.

*Ein gutes Beispiel direkt zu Anfang: Wesker spritzt Alice ein "Serum", welches sie ihrer übermenschlichen Kräfte ("Telekinese", Stärke, etc.) beraubt. Sofort danach stürzen die beiden mit einem Flugzeug ab, Alice ist natürlich komplett unverletzt und kickt trotzdem noch the shit out of everyone...

Resident Evil: Degeneration ist übrigens ein schlechter Witz, was die Animationen angeht. Da hab' ich die Rendersequenzen aus den alten RE-Spielen besser animiert in Erinnerungen. Besonders Leon hat scheinbar einen Stock geschluckt. Herrlich, dass man sich traut, sowas zu veröffentlichen. Ansonsten finde ich den Film aber ganz ordentlich.

cloud1492 schrieb:
Für einen angeblichen Serienfan sind seine Resi Filme aber absoluter Schrott.
Ich find den Ansatz eigentlich ziemlich gut. Die Filme sind im selben Universum angesiedelt, kopieren aber nicht die Spiele - warum auch? Die Story gibt's bereits in den Spielen und ohnehin hätten die "Fans" wieder das typische "Das Spiel/Buch ist besser"-Gejammer rausgehauen.

Man muss das Ganze halt auch mal realistisch sehen: Ich als Metal Gear Solid-Fan mache mir da auch nichts vor. Sollte es jemals einen oder mehrere MGS-Filme geben, müsste auch dort die Story angepasst/vereinfacht werden, weil man in einem Spiel einfach viel mehr Zeit und andere Erzählmittel zur Hand hat. Eine originalgetreue Umsetzung komplexer/langer Spielestorys kann ich mir nur als Serie vorstellen.

Bild von Kevin Flynn

@ Xtremo

Also ganz ehrlich, die Resident Evil Verfilmungen von Anderson sind durch die Bank schlecht!
Mit ihnen wird so gut wie kein Resident Evil Fan (zu denen ich mich auch zähle) glücklich, und auch der "Normale" Kinogänger, wird in den allermeisten Fällen nur den Kopf schütteln! Die Filme sind ein unsagbar schlechter Matsch aus billigen Actionsequenzen, dümmlichen Dialogen, und einer jeweils bestenfalls lachhaften "Handlung"! Das ganze wird stets miserabel Inszeniert dargeboten, und Resident Evil Atmosphäre, bieten sie nicht mal im Ansatz!

Die ersten drei Teile habe ich mir noch (ziemlich genervt) angesehen, dann aber aufgegeben - das ist einfach ganz großer, Filmischer Murks sondergleichen. Ich werde mir davon keinen weiteren mehr antun - da ist mir meine Zeit einfach zu schade für!
Besonders bedauerlich finde ich es halt, da man aus der Vorlage in Filmform durchaus etwas hätte machen können...

Was "Degeneration" angeht, war ich ebenfalls verblüfft, das der größte Zombie den man im Film zu Gesicht bekommt, Leon S. Kennedy heißt! :-)

Warum man gerade ihn mit solch schlechten, beziehungsweise in vielen Szenen (in denen er einfach komplett unbeweglich herumsteht) gänzlich durch mit Abwesenheit glänzenden Animationen bedacht hat, ist mir wirklich ein Rätsel. Hinzu kommt noch die Mimik - die
ebenfalls so gut wie den ganzen Film über quasi nicht vorhanden ist...

Ansonsten fand ich Degeneration zwar nicht übermäßig toll, aber immer noch ganz OK.

Bild von Xtremo

Kevin Flynn schrieb:
Also ganz ehrlich, die Resident Evil Verfilmungen von Anderson sind durch die Bank schlecht!
Mit ihnen wird so gut wie kein Resident Evil Fan (zu denen ich mich auch zähle) glücklich, und auch der "Normale" Kinogänger, wird in den allermeisten Fällen nur den Kopf schütteln!
Kann ich so nicht unterschreiben. Ich würde natürlich nicht so weit gehen, sie als großartige Filme zu beschreiben, aber ich würde auch nicht sagen, dass ein Kinogang rausgeschmissenes Geld wäre.

Wenn man seinen Anspruch etwas zurücknimmt und nicht nur die intelligentesten Superfilme schauen will - solche Leute soll es ja geben - und damit klarkommt, dass es halt keine 1:1-Verfilmungen der Spiele sind, dann kann man sich die Streifen durchaus "antun", finde ich. Wie gesagt: Teil 2 hat deutliche Schwächen und der Vierte ist ein Totalausfall, aber die anderen beiden finde ich durchaus solide.

Ganz von aller Diskussion ab: Die Geschmäcker sind natürlich verschieden und man setzt andere Prioritäten. Für viele reicht es ja bereits, wenn viel geballert wird - Handlung oder Dialoge braucht es da gar nicht. Ich bin nun wirklich nicht der typische Hirnlos-Film-Schauer, aber ich kann durchaus auch an Stirb Langsam 4, Armageddon oder halt Resident Evil meinen Spaß haben. Tut doch auch gut, wenn man nicht nur Filme schaut, die einen danach noch stunden- oder gar tagelang beschäftigen.

Bild von Kevin Flynn

@ Xtremo

Wie du schon sagtest, ist es natürlich im Endeffekt alles Geschmackssache. Für mich ist es halt schon raus geschmissenes Geld, mir die Resi Filme von Anderson im Kino anzusehen, beziehungsweise verschwendete Zeit, sie mir überhaupt an zugucken!

Ich bin ein absoluter Filmfan, und kann als solcher genauso mit anspruchsvollen, wie auch mit Actionfilmen meinen Spaß haben - kommt halt immer darauf an, wonach mir der Sinn steht, beziehungsweise in was für einer Stimmung ich bin.
Es muss nicht immer die ganz große, intellektuell anspruchsvolle Kost sein, ganz sicher nicht, da bin ich ganz deiner Meinung.

Beispielsweise die Stirb Langsam Filme, finden sich auch in meinem DVD, beziehungsweise Blu Ray Regal wieder, und ich sehe sie immer wieder gerne. Diese sind aber von der Qualität her in einer ganz anderen Liga anzusiedeln, als die Resident Evil Gurken von Anderson...

Es gibt halt in jedem Filmgenre gute, und schlechte Vertreter des selbigen, und die besagten Resident Evil Filme, gehören für mich persönlich halt ganz klar zu den schlechten...

Mich haben sie unglaublich genervt, und ich finde sie hundsmiserabel, und bräuchte mir in sofern auch keinen weiteren mehr davon anschauen - gleichwohl, gönne ich natürlich jedem der sie gut findet seinen Spaß damit, ist ja völlig legitim...

Bild von Oliver Grüner

Wie gut, das ich kein Resi "Fan" bin und deswegen an den Filmen sehr viel Spaß hatte, sogar am zweiten und selbst den vierten, wenn ich den auch als schlecht empfand, so fand ich ihn dennoch keine Zeitverschwendung.

Da hat mich das hochgelobte Silent Hill weitaus mehr enttäuscht und vor allem gelangweilt, wohl auch, weil ich seit über zehn Jahren öfters Asien-Horrorfilme im Stil von The Ring schaue. Und ja, ich bin auch großer Filmfan und schaue mir manchmal sogar Kultur bzw Art-Filme wie Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling von Kim Ki-duk mal ganz gerne an. Aber ich genieße auch Popcornkino und verlange nicht von jedem Film 100 Prozent logisch zu sein oder eine Nobelpreis würdige Story zu haben, solange der Spaß und die Action stimmt.

Und ich schalte auch mal ab, wenn mir ein Film zu schlecht ist, ich bin da schon anspruchsvoll was den Inhalt angeht. Garfield habe ich z.B. nach 10 Minuten ausgemacht. Da habe ich nur gedacht, WTF haben die aus dem coolen Kater gemacht? Oder diesen Einbrecherfilm mit Tom Hanks, dessen Name ich verdrängt habe, wo der sich bei so einen Omi einnistet und im Keller vortäuscht mit seiner Band zu üben während die einen Tunnel graben. Das war nicht erträglich! Aber als Actionfilm Fan, der auch gerne Horror, Action-Horror und ähnliches schaut, da hatte ich mit allen vier Resi Filmen meinen Spaß! Wenn wie gesagt 4 auch meiner Ansicht nach stark abfiel.

Dabei muss die Handlung nicht zu sehr am Original angelehnt sein. Nehmen wir die TV Serie Legend of the Seeker, die weicht ziemlich von den Schwert der Wahrheit Büchern ab, sodass man sowohl als Kenner der Serie als auch der Bücher beim konsumieren des jeweils anderen Mediums genug neues entdeckt oder denkt "okay, das war ein wenig anders". Jedenfalls langweilt man sich nicht. Anders z.B. Game of Thrones, das hält sich meiner Ansicht ziemlich an Ein Lied aus Eis und Feuer, sodass mir zumindest etwas die Überraschungen und die Abwechslung gefehlt haben. Insbesondere wenn man die Serie dann zuerst sieht, dann ist das Buch danach schlicht langweilig.

Meine Spiele-Blog: http://rpcg.blogspot.com/

Bild von Bravopunk

Hm, gebe ich auch mal kurz meine Meinung ab:
Ich finde Degeneration mindestens so "solala" wie die Realverfilmungen. Wobei ich Teil 3 dank dem Setting gar nicht so übel fand.

Bild von metrognome

@Morolas;
xD als würde das ein unterschied machen, die beiden knallerbsen
stecken doch unter einer decke...

Der erste teil war schon der anfang vom ende.
Das fängt schon bei der musik an und hört bei den selten
dämlichen dialogen samt 0815 darstellern
(sorry mila, du rettest den film auch nicht) und unspannenden
story auf.
Vor allem diese pseudo matrix action zur pseudo cooler metal/techno musik O_o
Sowas hatte es im ersten teil doch überhaupt nicht gegeben.
Da gabs beklemmende streicher musik die die atmosphäre
perfekt untermalt hat und nicht diese aufgesetzte coole musik.
Wie spannend und beklemmend hätte das herrenhaus doch werden können.
Und nochmal zur frage ob ich wollen würde das Boll ihn verfilmt.
Zum glück sind das nicht die einzigsten regisseure auf dieser welt
Vielleicht hätte z.b. Tobe Hooper den ersten teil machen sollen.
Der hatte zumindest in 70/80ern ein paar echt gute kultige filme.

Bild von cloud1429

Was mir schlicht und weg nicht an den Realverfilmungen gefällt ist schon die Aufmachung.

Wenn ich an Resident Evil denke will ich sowas haben wie in den Filmen Alien. Normale Menschen die ein Geheimnis aufdecken und sich gegen scheinbar übermenschlichen Gegner stellen müssen. Das ist auch der geniale Ansatz der Spiele und Romane.

Der Film macht schon alles mit dem Charakter Alice falsch, die erst zum Superwesen mutiert und dann wieder zurück. Es stecken nur die Namen und das Thema im Film aber nicht von der Genialität der Spiele.
Ich hätte lieber eine 1 zu 1 Übernahme. Wie S.T.A.R.S. Mitglieder diesen Albtraum aufdecken und bekämpfen und nicht wie ein Supergirl so gut wie unverwundbar alles niedermacht. Da kann ich mir ja gleich Uwe Boll geben und das ist schon ein Todesurteil.

Degeneration fand ich klasse. Ich achte nicht so auf die Animation sonder eher darauf was mir Präsentiert wird. Und da ich von den real Verfilmungen so enttäuscht bin, macht mich der Animationsfilm wieder glücklich.
Vor allem bin ich froh, dass man im Film nicht diese alberne Wesen aus dem 4ten Teil genommen hat, sondern noch die original Horrorfiguren.
Freu mich schon auf ne Fortsetzung. Ein wiedersehen mit Rebecca würde mich mal freuen^^

Bild von metrognome

cloud1429 schrieb:

Wenn ich an Resident Evil denke will ich sowas haben wie in den Filmen Alien. Normale Menschen die ein Geheimnis aufdecken und sich gegen scheinbar übermenschlichen Gegner stellen müssen. Das ist auch der geniale Ansatz der Spiele und Roman

Genau so hätte Resi 1 sein sollen!

Ich finde, die leute die den ersten teil feiern sollten sich lieber nochmal Aliens oder Predator1 anschauen und dannach nochmal Resi1, bin gespannt ob dieser dann immer noch als toll empfunden wird.

Mich kotzt es eh so langsam an das videospiele fast ständig von solchen 0815 regisseuren verfilmt werden.
Dabei bieten einige spiele eine echt gute grundlage bzw setting.
Vor allem heißt es dann das videospiele nicht gut verfilmbar wären......lach, bei diesem regiemüllhaufen wundert es mich auch nicht.

@Morolas:
Noch eine sache, Event Horizont war wohl der erste und der einzigste der einigermaßen gut war vom Paul "müll" Anderson.

Bild von Oliver Grüner

"ich finde, die leute die den ersten teil feiern sollten sich lieber nochmal Aliens oder Predator1 anschauen und dannach nochmal Resi1, bin gespannt ob dieser dann immer noch als toll empfunden wird."

Ja!

Man sollte auch mal ein wenig darauf schauen, welche Budgets Filme zur Verfügung haben.

Ich schaue mir z.B. lieber die alte, absolut schrottige BBC Serie vom "Per Anhalter durch die Galaxie" an als den Hollywood-Film, einfach weil viel spaßiger obwohl das aussieht als hätten ein paar Fünftklässler im Kunstunterricht die Kostüme und Ausstattung verbrochen.

Resident Evil (1) mit Aliens zu vergleichen verbietet sich alleine deswegen schon.

Und was Paul W.S. Anderson angeht, er macht zwar B-Movies aber einige wirklich gute, die ich zu meinen Lieblingen zähle:
Mortal Kombat, Event Horizon, Death Race - fand ich alle gut!

Wo ihr euch drüber aufregt ist nicht, dass die Resi Filme schlecht sind, sondern das sie eigenständig von den Spielen sind und den Fokus auf Action ausrichten!

Das ein Konzept wie bei Alien oder Event Horizon auch schief gehen kann zeigt z.B. Pandorum hervorragend. Nur weil es "thrill" und "suspense" ist, muss es nicht auch spannend sein. Dann lieber gute Action ohne Anspruch.

Meine Spiele-Blog: http://rpcg.blogspot.com/

Bild von cloud1429

Hast schon Recht Grüner, dass wir vor allem Enttäuscht sind, dass die Filme was eigenes sind.

Aber wenn man schon das gesamte Spiel als Vorlage nimmt, sollte man auch das Niveau halten können. Resident Evil steht nunmal , zumindest Teil 1 - 3, Für Horror, Rätsel, Spannung und Action.
Die Filme konzentrieren sich nur auf letzteres und das ist Verschwendung am Material. Als Fan bin ich halt deswegen ziemlich enttäuscht und auch nicht besonders glücklich darüber, dass so etwas Fortgesetzt wird und dann auch noch das Niveau gesengt wird.

Aber die anderen haben auch recht. Die Filme sind halt in der Qualität verdammt schlecht. Sei es die Spannung die nicht zustande kommt oder die Dialoge die so kurz gefasst sind das sie eigentlich keine Daseinsberechtigung haben.
Aber dieses Problem haben fast alle Filme in der heutigen Zeit. Viele Filmemacher scheinen immer mehr zu denken, dass man keine Story braucht, sondern einfach nur bombastische Actioneinlagen. Ein trauriger Zustand, der zum Glück nicht von allen gemacht wird.

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