
Immer wieder erreichen mich und meine Frau Nina Zuschriften, wie man denn jetzt am besten nach Japan kommt, worauf man achten soll und wo man am besten unterkommt. Da wird es Zeit, Tacheles zu reden! Hier also unser bereits seit langem in Planung befindliches Projekt eines allumfassenden Ratgebers – geeignet für Anfänger sowie für Leute, die bereits mehrfach vor Ort waren.
Schließlich ist Japan ein gelebtes Stück Videospielkultur – grell, bunt, laut...und definitiv anders als alles, was wir hierzulande kennen.
Aufgrund der Länge (und den vielen Fragen, die uns eingefallen sind) haben wir den Beitrag übrigens in mehrere Teile gegliedert. Freut Euch also schonmal auf die nächsten Beiträge.
Los geht's!
Für Japan (wie für jeden Urlaub) gilt immer: Je länger, desto besser. Wenn Ihr Euch dafür entscheidet, einmal quer über den Globus zu fliegen, sollten zwei Wochen Zeit das Mindeste sein. Vor allem in Hinsicht auf die doch recht teuren Flugkosten.
Hierbei kommt es auf die Länge des Urlaubs an:
- Bei zwei Wochen: Lieber nur Tokyo ansteuern und Tagesflüge von dort aus planen. Nikko, Kamakura und Yokohama liegen in unmittelbarer Nähe und sind schnell (und einfach) per Zug erreichbar. Die zwei Wochen vergehen ohnehin schneller, als Ihr "domo arigato mr. robotto" sagen könnt!

Chinatown in Yokohama gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen von Tokyoter Familien.
- Bei drei Wochen dürft Ihr Euch ruhigen Gewissens und ohne Stress bis nach Kyoto, Nara, Osaka oder gar Hiroshima wagen – den schnellen, zuverlässigen dafür nicht ganz billigen Zugverbindungen sei Dank. Für Osaka und Kyoto bieten sich drei bis fünf Tage vor Ort in einem extra gebuchten Hotel an.
- Bei vier Wochen stehen Euch praktisch alle Inseln offen. Unsere Empehlung: Ab in den (hierzulande wenig bekannten) Süd-Westen! Auf Kyushu geht's dann nach Beppu (heiße Quellen), Nagasaki (Atombomben-Museum) und in die westliche Hauptstadt Fukuoka.

Über den Resten dieser Kirche explodierte die Atombombe in Mitten von Nagasaki. Heute steht hier ein Museum und erklärt die Schrecken von "Fat Man".
Flug: Ca. 650-750 Euro kostet Euch der Flug nach Japan – wenn man clever abwartet und auf Angebote achtet, auch schonmal nur zwischen 500 und 600 Euro. Studententickets sind nicht immer günstiger als normale, erkundigt Euch einfach bei mehreren Anbietern, seid im Zeitraum ein wenig flexibel und achtet auf Flug-Schnäppchen von mydealz.de.
Übernachtung Gut 30 Euro pro Nacht und pro Person, je nachdem wie der Yen grade steht und ob man nur in Tokyo bleibt. Wer ganz spartanisch nächtigen möchte, natürlich auch günstiger. Unser Tipp für Tokyo-Urlauber ohne große Ansprüche: Das Kimi Ryokan in Ikebukuro bietet nicht viel, ist dafür blitzsauber, gepflegt...und günstig!

Kleiner (und von außen äußerst unspektakulärer) Ort der Ruhe,
in einer Seitenstraße von Ikebukuro: das Kimi-Ryokoan!
Verpflegung ...ist gar nicht mal so teuer, wie man erwarten könnte. Wenn man sparsam lebt, reichen durchaus 10 bis 15 Euro pro Tag, in den richtigen Läden kann man aber speisen wie Gott in Frankreich. Typische Anlaufstellen für Asia-Fast-Food-Touristen sind die Filialen von Matsuya und Yoshinoya.

Zwei der wichtigsten Fast-Food-Ketten in Japan: Matsuya und Yoshinoya.
Bahnfahren Den Japan Rail Pass gibt es für ein bis drei Wochen. Die Anschaffung lohnt sich aber nur, wenn man zumindest den Weg nach Kyoto antritt – innerhalb von Tokyo kommt Ihr ziemlich günstig rum. Dort gibt es Tageskarten (man sollte sich aber vorher ausrechnen, ob man die wirklich braucht) für 700 bis 1000 Yen, also knapp 10 Euro. Die günstigsten Tickets der Yamanote-Linie (die einen praktischen Rundkurs in Tokyo abfährt) kosten 160 Yen. Wenn man an einem Tag nur ein einziges Ziel in Tokyo ansteuert (zum Beispiel ein Fußmarsch von Ueno nach Akihabara), rate ich eher zu zwei Einzeltickets als zu einer Tageskarte.
Eintrittspreise ...sind meist recht moderat, bei Tagesausflügen sollte man natürlich mehr für die Tempel einrechnen. Es gibt viele sehenswerte Museen und Tempel ab ca. 300 bis 1000 Yen; als Student sollte man versuchen, überall den ermässigten Preis herauszuschlagen. Einfach darauf bestehen – hat bei uns immer gewirkt :-)
Einkaufen ...kann teuer werden, aber hier muss jeder für sich entscheiden, wieviel er investieren möchte. Klamottenkauf für "dicke" Europäer ist sowieso ein Ding der Unmöglichkeit, schmale Style-Käufer müssen teils tief ins Portemonnaie greifen.

Wer bei den japanischen Größen nichts für sich selbst findet,
der greift einfach zu schicken Style-Klamotten für seinen..Hund!?
Direktflüge gibt es innerhalb Deutschlands nur ab München oder Frankfurt. Da dort Lufthansa und Japan Airlines den Himmel für sich beanspruchen, werden die Flüge dementsprechend teuer. Doch auch bei Lufthansa gibt es ab und an Sonderangebote – aufpassen und zuschlagen! Die Direkt-Flugdauer beträgt ca. 11 bis 12 Stunden pro Flug, die Kosten liegen bei (mindestens) 900 Euro (bis weit aufwärts). Vor dem Flug eine Aspirin schlucken, um das Blut flüssig zu halten – das beugt Trombosen vor.
Für die meisten Japan-Touristen wird es wohl der Flug mit Zwischenstopp werden – zum Beispiel mit British Airways über London, Air France über Paris, Sas über Kopenhagen oder KLM über Amsterdam. Die Flugzeit ist so natürlich länger und die 2 bis 3 Stunden Umsteigezeit können an den Nerven zehren. Insgesamt ist man dann schon um die 15 bis 18 Stunden unterwegs.
Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, mit der Fluggesellschaft Emirates über Dubai zu fliegen. Der Flug bis nach Dubai dauert etwas über sechs Stunden, nach Narita fliegt man dann nochmal neun Stunden. Alternativ kann man aber auch schon in Osaka landen, dann verkürzt sich die Flugzeit ein wenig. Hier ist vor allem die lange Wartezeit auf den nächsten Flug zu beachten. Einige Flugangebote findet man auf diesem Weg ab 22 Stunden aufwärts...keine gute Alternative.
Die Kosten für beide Varianten mit Zwischenstopps können gering gehalten werden, man muss zeitlich flexibel ist und auf Angebote achtet. Oft fliegt man an bestimmten Wochentagen günstiger, diverse Webseiten bieten Euch mittlerweile aber auch eine flexible Suche an.
Wollte man Tokyo ansteuern, kam lange Zeit nur der Flughafen in Narita in Frage. Dieser befindet sich weit außerhalt der Stadt – Ihr braucht mindestens eine Stunde, um vom Flughafen bis nach Tokyo zu kommen und zahlt dafür auch um die 30 Euro. Die günstigere Variante mit der Keisei Line im Limited Express kostet 1160 Yen, also gut 10 Euro – damit benötigt Ihr rund zwei Stunden und fühlt Euch dabei wie in einer Bummelbahn. Vorteil: So bekommt Ihr bereits einen guten Eindruck vom Umland der Millionen-Metropole.

Seltener Anblick: Wer am Narita Airport in die Keisei Line einsteigt,
der findet eine vollkommen leere Bahn vor. Gewöhnt Euch besser nicht an diesen Luxus.
Seit einiger Zeit bietet auch der zweite Flughafen Haneda (direkt in Tokyo gelegen) Auslandsflüge an. Diese sind jedoch begrenzt und es gibt nicht ganz so gute Angebote. Außerdem sind die Flugzeiten ein rechtes Unding und verlangen Euch unmögliche Zeitplanungen ab: "Wie zum Geier soll ich denn um sechs Uhr morgens abfliegen, wenn die erste Bahn innerhalb Tokyos um halb fünf fährt...?"
Natürlich kann man auch andere japanische Flughäfen ansteuern, zum Beispiel den Flughaften in Osaka. Die Stadt bietet mit Den-Den-Town (vergleichbar mit Akihabara), dem größten Riesenrad in Japan und einem gigantischen Aquarium Unterhaltung für mehrere Tage. Die Zugreise bis nach Tokyo dauert mit dem Shinkansen-Schnellzug ca. drei Stunden.
Hauptsache nicht im Sommer! Der Sommer ist in Japan nahezu unerträglich, da die Regenzeit einsetzt. Die Luftfeuchtigkeit ist schweißtreibend hoch und es ist so schwül, dass man mit Schwimmflügeln durch die Straßen treiben kann – definitiv keine schöne Reisezeit.
Gegen Ende des japanischen Sommers setzt der Regen dann meistens aus und es ist einfach nur noch tierisch heiß. Der japanische Sommer startet ungefähr im Juni und geht bis Mitte September. Wer nicht plant, ein vollkommen überfülltes, japanisches Schwimmbad aufzusuchen, oder irgendwo tief im Süden surfen gehen will, sollte sich diese Jahreszeit also vielleicht aus dem Kopf schlagen.
Der Herbst dagegen ist wunderschön, die Blätter färben sich rot. Das ist die perfekte Zeit für Ausflüge und um in den zahlreichen Parks Fotos zu schießen. Zeitlich gesehen startet der japanische Herbst Mitte bis Ende September und versiegt im November. Herbst und Frühling konkurrieren um die beste Jahreszeit – es gibt viele Fans der japanischen Laubfärbung, aber die Kirschblüte im Frühling sollte trotzdem jeder mal gesehen haben.

Tempelstätte in Kamakura - so schön ist der Herbst in Japan.
Der Winter (Dezember bis Februar) ist zumindest in Tokyo sehr moderat. Die japanischen Alpen fangen den meisten Schnee ab – dort wurden übrigens auch diese irren Schnee-Dokumentationen gedreht, die ab und zu bei uns im deutschen Fernsehen laufen. In Tokyo fällt nur wenig bis kein Schnee, der Winter dort ist sehr trocken und normalerweise friert es auch nicht.

Die Affen von Jigokudani sind einer der wohl am weitesten im Abseits gelegenen Touristen-Spots Japans.
Den Winter kann man natürlich auch perfekt nutzen, um Wintersport zu betreiben, oder um sich die Schneeaffen in den heißen Quellen von Jigokudani anzusehen. Für Schneefans also durchaus eine Überlegung wert – man muss nur beachten, dass manche Einrichtungen im Winter nicht geöffnet haben, oder ziemlich kurze Öffnungszeiten haben. Zudem wiegen Winterklamotten deutlich mehr (Stichwort Reisegepäck) und hindern Technik- und Souvenir-Fans am eifrigen Einkauf.
Der japanische Frühling ist immer noch die beliebteste Zeit, um nach Japan zu reisen. Wie schon erwähnt, ist der Herbst zwar auch klasse, aber einmal in seinem Leben sollte jeder, der auch nur entfernt an Nippon interessiert ist, ein japanisches Hanami feiern. Der Himmel ist strahlend blau, die Temperaturen sind angenehm – das ist ideal, um einen Tag zu investieren, an dem man sich in einen Park setzt und sich von Kirschblüten berieseln lässt.

Der Frühling setzt in Japan im März ein und reicht bis Mai bzw. Mitte Juni. Beachtet unbedingt, dass Japaner im Mai ihre Golden Week feiern! Das heißt für Touristen: An vier bis fünf Feiertage hintereinander steht das ganze Land komplett still. Zu dieser Zeit hat so ziemlich alles geschlossen, während die Japaner endlich mal Zeit für Urlaub finden. Tokyo ist währenddessen regelrecht vereinsamt - beachtet dies auf Eurer Terminsuche UNBEDINGT und erkundigt Euch vorher, wann die Golden Week stattfindet.
Deutsche Touristen brauchen bei der Einreise kein besonderes Visum. Es reicht der Reisepass, wenn die Reisedauer 90 Tage nicht überschreitet.
Seit 2007 wurden die Einreiseformalitäten verschärft. Mittlerweile wird man dabei abgelichtet und die Fingerabdrücke werden eingescannt.
Vor der Einreise muss man die sogenannte Disembarkation Card for Foreigner ausfüllen. Diese bekommt man zusammen mit der Embarkation Card for Foreigner im Flugzeug kurz vor der Landung. Alternativ liegen die vorgedruckten Karten vor dem japanischen Zoll am Flughafen aus, dort findet man auch Hinweise in mehreren Sprachen, wie man das Ganze auszufüllen hat. Wer sich die Karte bereits im Voraus ansehen möchte, schaut sich das folgende Bild einfach etwas genauer an (Rechtsklick -> Grafik anzeigen).

Die meisten günstigen Fluggesellschaften erlauben einem 20 bis 23 Kilo, in seltenen und großzügigen Fällen (z.B. bei Emirates) darf man auch 30 Kilo mit nach Japan nehmen.
Ein Koffertrolli oder ein Reiserucksack bieten sich an, immerhin sollte man daran denken, dass man sein Gepäck manchmal über weite Strecken durch Tokyo befördern muss. Dazu gehören Fahrten in vollkommen überfüllten Bahnen, der Transport durch vollkommen überfüllte Fußgängerzonen und tückische (weil ungewohnt lange) Rolltreppenfahrten (natürlich auch vollkommen überfüllt). Wenn man dazu noch mit einer Rundreise plant, sollte einen das Gepäck so wenig behindern wie möglich – am besten, es passt in ein Schließfach hinein.
Beim Gepäck für Japan gilt folgende Grundregel: Nicht zu viel mitnehmen, es wird genug gekauft! Schleppt also lieber alte Unterwäsche, Handtücher, löchrige Jeans und Schuhe mit nach Japan und lasst im Zweifelsfall alles Überflüssige dort. Das heißt jetzt nicht, dass Ihr herumlaufen sollt wie der letzte Straßenpunk – aber wenn Ihr Sachen entbehren könnt, schadet es sicher nicht. Auf dem Rückflug hat man generell IMMER Übergepäck und es macht wirklich keinen Spaß, am Flughafen nochmal alles umzupacken.

Zwar schon länger her, aber definitiv ein gutes Beispiel dafür,
was kauflustige Touristen in einem Japan-Urlaub alles erwerben können.
Absolut No Go: Löchrige Socken. In Japan zieht Ihr oft die Schuhe aus, innerhalb von Wohnungen, Burgen oder Tempelanlagen läuft man immer auf Socken oder in Hausschuhen herum. Da kommt der Stinky-Pinky nicht ganz so gut.
Unbedingt solltet Ihr auch an folgende Dinge denken: Eine Auslandskrankenversicherung (zum Beispiel vom ADAC) und Kopien vom Reisepass, sowie den Flug- und Bahntickets. Richtig praktisch und für alle, die im Kopfrechnen nicht ganz so fit sind, ein absolutes Muss: Ein Taschenrechner mit Währungsumrechner, am besten zum selbst programmieren. Yen-Preise können auf Dauer durchaus anstrengend sein.
Wer schon einige Japaner kennt (oder kennenlernen möchte), der sollte typisch deutsche Gastgeschenke nicht vergessen. Perfekt einschleimen könnt Ihr Euch mit deutschem Bier, Schokolade, Haribo, Parmesan oder Salami – letztere ist natürlich nur mit Hindernissen durch den Zoll zu bekommen. Weniger gut kommt Lakritz an. Als Scherz ("Ui, guckt mal, wie ekelig!") ist eine Packung Lakritzschnecken sicher nett (Japaner probieren gerne neue Sachen aus), allerdings können nur ganz wenige Japaner etwas mit dem Geschmack von Salmiak anfangen. Sehr witzig sind immer wieder ein paar Brausepäckchen – sehet und staunet :-)
Soviel zum ersten Teil unseres Japan-Ratgebers! Im nächsten Teil widmen wir uns japanischen Futter-Tempeln... und was Ihr unbedingt mal probieren solltet (beziehungsweise wovon Ihr besser die Finger lassen solltet). Nebenbei erläutern wir die diversen Fortbewegungsmöglichkeiten in Japan (Bahn, Bus und Auto), verraten einige, persönliche Tipps für preiswerte Unterkunfte und geben einen kleinen Überblick über die wichtigsten japanischen Phrasen.
Kommentare
Sauber Daniel, sehr geiler Ratgeber. Vielen Dank dafür !
It only ends once. Everything else that happens before that is just progress.
yup, sehr nett gemacht!
Ich hatte schon immer die Überlegung nach Japan zu Reisen...
Leider lässt sich nicht wirklich viel mit dem Gehalt eines Studenten anfangen
Auf jedenfall sehr interessant. Wollt schon immer mal dahin... ist aber als armer Student wohl kaum realisierbar^^
Außer vielleicht Samurai Champloo Style,mit einem Schwert, von Dorf zu Dorf reisen, work and travel mäsig. Aber dafür bin ich wohl 500 Jahre zu spät geboren..
Ein böser Mann fiel vom Himmel!
Ich Mumbo, bester Schamane in ganz Spiel!
Super geschrieben und informativ ! Respekt !
1A und interesant ! thumbs up! ..danke herr hecht !
>> > > > > > > > > > > > >> >> >> >>> >>>> GTM_COM
Hey ihr alle verdient ja schon was als Student :D
Ich als Schüler muss noch warten :P
Aber der Blog ist genial geschrieben. Danke !
Richtig nett und interessant.
Zockt:Akai Katana,The Witcher 2,Persona 3 Portable,Treasure of the Rydras
@speedrunner
student = schüler ;)
prinzipiell verdient man als student mal garnichts ;)
BOAH! AUFM LETZTEN BILD IST BERSERK FÜR DIE PS2 ZU SEHEN!!!!!!!! man ich bin sooo neidisch ey....ich will das game unbedingt wieder haben!!!!!!!!!!
Super, vielen Dank!! Zufällig überlegen wir schon seit ein paar Wochen, nächstes Jahr nach Japan zu fliegen.
Das Leben ist zu kurz für Casual Games.
Spielt gerade Dark Souls, Battlefield 3, Xenoblade Chronicles, Final Fantasy IV The Complete Collection
Toller Bericht ! - Vielen Dank dafür ! Mehr davon !
Ganz toller Bericht. Ich wollte schon immer mal nach Japan fahren war aber von den Preisen bisher sehr abgeschreckt. So wie ich es hier gelesen habe geht es aber durchaus auch günstiger...
"I come in peace - But you go in pieces" ;)
Genau wegen solcher Beiträge surfe ich jeden Tag eure site an und bin seit seligen Maniac+DVD-Tagen auch Abonnent.Punkt.
"Ein Stock im Arsch ergibt noch lange kein Rückgrat"
Super Daniel! Ich freue mich schon auf die nächsten...und vielleicht wirds ja mal was...mit der Japan-Reise.
Wirklich toll und kann ich aus eigene Erfahrung auch alles bestätigen ... abgesehen von dem Übergewicht des Gepäcks auf dem Rückflug, aber ich bin eh ein Knauser was Mitbringsel angeht ... naja, das nächste Mal schlag ich wohl auch mehr zu ... ;)
Noch was, was mir dazu einfällt:
Die Sakura Hotels in Tokyo sind auch sehr gut und sauber und mit damals ca. 35-40 € pro Nacht je Einzelzimmer (Dusche WC, TV) auch bezahlbar.
Empfehlenswert kann es auch sein den Flug über ein Reisebüro zu buchen. Kostet dann zwar einen kleinen Obulus, aber das zahlt sich aus.
Als wichtige Nahrungsquellen in Japan kann man die 24h-Shops nennen. Hier findet jeder was. Es gibt sogar frisches(-waren zumindest immer andere Boxen/Inhalte) Fertigsushi bis hin zur Familienpackung.
Von Ulrich zu einem Schurken des M! Games Forums ernannt ... und stolz drauf!
http://www.youtube.com/user/NightwatcherReview
Tolle Idee.
I LOVE ZOMBIES
@Hunk: xD...das Bild trifft es echt ganz gut!
Blaulicht? Blaulicht!

Klasse dank dir Daniel. Ich werde mich im 7 Semester bestimmt mit sehr viel davon auseinandersetzen müssen. Dennoch werde ich mein Auslandsemester mit Sicherheit nicht in Tokyo verbringen, ich mag keine Großstädte, dann doch lieber auf dem Land. Abgesehen davon ist Tokyo auch nunmal mit das teuerste Fleckchen in Japan. Dennoch werde ich mit Sicherheit einen kleinen Ausflug nach Japan durchführen, alleine schon auf Grund des Stadtteils Akihabara.
Danke dir auf jeden Fall Daniel, freue mich immer was von dir zu lesen :>
In Soviet Russia, Tager Crushes you!
Zeldas Wiegenlied...so schöne Version ;_;
hey leute , ich hab mal eine frage (passt nicht zum thema aber egal) : da ich es langsam satt bin , dass hier in deutschland jedes zweite spiel geschnitten kommt oder erst gar nicht erscheint,wollte ich meine spiele in zukunft bei irgendeiner österreichischen online-games seite bestellen. könnt ihr mir irgendeine empfehlen ??
http://www.uncut-games.at/ (manchmal teuer aber gut)
http://www.virtuaworld.at/
"I come in peace - But you go in pieces" ;)
danke ;)
Cool, ich freu mich schon auf den nächsten Teil!
Hach Japan... irgendwann muss es bei mir auch noch klappen...
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
@ Zoccer111 / Lord Raptor / Speedrunner und alle "armen" Studenten: Genau die gleiche Einstellung hatte ich vor sieben - acht Jahren auch. "Japan??? Ja klar, und danach zum Mond!"
Bis ich meine heutige Frau kennengelernt habe. Nur zur Info: Wir haben beide KEIN GELD. NADA. Sind immer wieder nahe der Pleitegrenze und ebenfalls Studenten.
...trotzdem war ich mittlerweile dreimal in Japan, Nina sogar viermal - jedes Mal länger als 3 Wochen (Rekord hält Nina mit 8 Monaten Auslandssemester). Also: Irgendwie geht's immer - jedenfalls wenn Euch ein Urlaub in Japan so wichtig ist, wie uns :-)
Plündert Euer Sparschwein, haltet Euch mal drei bis sechs Monate in Sachen Videospiele etwas zurück, erpresst Eure Verwandten oder gar Eltern - es lohnt sich, denn DIESE Reise werdet Ihr sicher nicht vergessen (bis heute hat Japan meine ganze Welt auf den Kopf gestellt).
@Black Swordsman Guts: Ja, das gute Berserk :-) Obwohl an die Manga-Serie kommt auch das Spiel nicht dran! In Tokyo gibt es diesbezüglich übrigens einige SEHR GEILE Statuen zu kaufen - bin immer wieder mit großen Augen dran vorbei gelaufen. War dann aber doch zu teuer... und zu groß zum Transport!
@DonCurrywurst: Ui, japanisches Landleben ist nochmal 'ne ganze Spur "anders", als das Leben in Tokyo. Übrigens kann ich dir die Angst vor Großstädten zwar nicht nehmen, aber lass dir gesagt sein: Nirgendwo in der Welt geht es so friedlich zu wie in Tokyo. Rempeln? Boxen? Auf die Füße treten? Trotz vollkommen überfüllter Straßen: Fehlanzeige!
www.gameware.at <- Mein Favo = )
Echt interessant. Super das du dir die Mühe gemacht hast :D
Deathcore ist eine Musikrichtung, die sich anhört als schlüge man ein sterbendes Schwein mit wahnsinniger Geschwindigkeit auf eine Mülltonne.
Ein sehr schöner und informativer Bericht, der mit seinen weiteren Teilen auch gerne in gedruckter Form vorliegen dürfte!
Kommt auch noch etwas zum Thema "Sprachbarriere"? Obwohl mir ein guter Freund, der während seines Studiums erstmals nach Japan gereist ist, erzählte, dass er während dieser Zeit fast nur deutsch gesprochen habe. Der Grund: Dort traf er eine Germanistikstudentin, die ihn im Gegenzug zu Stadtführungen und ähnlichen bat, sich mit ihr auf deutsch zu unterhalten, so dass sie üben konnte. (Irgendwie habe ich da auch den Verdacht, dass da vielleicht doch noch "mehr" war - schließlich ist er seitdem sehr oft ins Land der Kirschblüte gereist...)
Mario Kart Wii-Renntage: Donnerstag und Sonntag 21.30 Uhr
Guter Bericht, danke. b(^^)d
Von meiner Seite auch noch zwei, drei Anmerkungen:
Von etwa Ende August bis etwa Anfang November (je nach Region) ist die Taifun-Saison. Das wäre nicht wirklich schön, wenn man da was anschauen will und dann nicht aus dem Hotel rauskommt, weil Wind und Regen einen zurückdrängen (ist mir in Nagasaki fast mal passiert). Im September ist aber auch üblicherweise die Tokyo Game Show...
Hotelmäßig kann ich auch noch zu Toyoko-Inn raten. Westlich orientierte Business Hotels, Zimmer mit ordentlichem Bett, Klimaanlage, kostenlosem Internet für ca. 5000 - 6000 Yen/Nacht im EZ; in Tokio etwas teurer, ca. 7000 Yen. Leider ist der Euro grad sehr schwach, als ich zuletzt drüben war, waren das umgerechnet um die 40€/Nacht.
Essensmäßig: Ja, man kann mit Matsuya, Yoshinoya, Bikkuri Donkey, Skylark Gusto, Cup Noodles und Nigiri aus dem 24h-Laden, Bento-Boxen und dem komischerweise in Japan besser schmeckendem McDonalds tatsächlich relativ billig überleben und das gar nicht mal schlecht!
@tetsuo
du hast gamesonly.com vergessen oder hast du mit denen negative erfahrungen
@daniel
bitte mehr von sowas kann gar nicht genug bekommen von dem land besonders von tokyo
ps was sind das für games neben dem genialen berserk schönen gruß an guts ;-))) nebenbei gesagt
www.fightersgeneration.com
Bulletstorm Rockt !!!!!