Neben Resident Evil 2 für PSone und Resident Evil Code: Veronica für Dreamcast führt Euch eine neue, dritte Episode mit Leon S. Kennedy und Jack Krauser nach Südamerika, wo Ihr zwischen bekannten und neuen Monstern auch unverbrauchte Schurken trefft. Jede der drei Episoden dauert zwei bis drei Stunden, los geht‘s mit Resident Evil 2. Schlagt Euch auf vorgegebenen Bahnen zum nahegelegenen Waffenladen durch, rüstet Euch mit Maschinenpistole und Schrotflinte und erkundet schließlich das Polizeirevier von Raccoon City samt unterirdischer Laboranlage.
Zwischen den rund 20-minütigen Abschnitten verbessert Ihr Eure Waffen. Schusskraftverstärker und größere Magazine sind extrem teuer und das nötige Gold ist spärlich im Spiel verteilt. Praktisch, dass auch das Abschießen zerstörbarer Gegenstände Euren Kontostand verbessert. Den teilt Ihr Euch im Koop-Modus mit einem Mitspieler ebenso wie den Munitionsvorrat, der sich nach jedem Abschnitt auf ein spielerfreundliches Minimalniveau füllt. Leider darf der Partner nur zwischen den Levels ein- und aussteigen – schade, denn in Dead Space Extraction geht das jederzeit. Belegt noch schnell den Nunchuk-Stick oder das Steuerkreuz der Remote mit vier Waffen und treibt sodann die Kopfschuss-Punktecombo mit blutigen Treffern in die Höhe, feuert taumelnden Untoten in die Kniescheibe und bringt sie zu Fall, um Euch eine Atempause zum Nachladen zu verschaffen.
Eine ständig wackelnde Kamera steigert dabei leider eher die Dramatik als Eure Treffsicherheit, zumal die Kalibrierungsmöglichkeit für Lightgun-Peripherie dürftig ausgefallen ist. Zwischen den dramatischen Szenen lässt sich Darkside Chronicles Zeit für geruhsames Survival-Horror-Flair. Schleicht im Schein der Taschenlampe durch leere Flure und finstere Katakomben und sammelt nebenbei Munition, Gold und Heilkräuter. Dass sich die meist linearen Pfade mehrmals teilen, erhöht mit dem langwierigen Aufrüsten der Waffen und vier Schwierigkeitsstufen den Wiederspielwert enorm.
+ tolle, detaillierte Grafik
+ Zweispieler-Modus
+ viele bekannte Szenen für Serienfans
+ unterstützt Wii Zapper
– Ein- und Ausstieg für zweiten Spieler nur zwischen den Abschnitten
– teils langatmige Zwischensequenzen
– schwache Kalibrierungsmöglichkeiten
– die drei Kapitel sind nicht einzeln anwählbar
Michael Herde meint: Die Lightgun-Action ist leider nicht zu jeder Zeit so spannend, wie ich es mir gewünscht hätte. Quälend lange Kamerafahrten zeigen mir blutige Leichen, von denen ich schon längst weiß, dass sie in einer halben Minute aufstehen werden. Doch selbst drei Magazine in den Kopf reichen nicht, um sie schon vorab auszuschalten. Das ist albern und öde. Davon abgesehen strengt die wackelnde Kamera zwar an, sorgt aber für Nervenkitzel. Leider darf ich die drei Episoden nicht separat anwählen, sondern muss sie nacheinander freispielen. Ansonsten ist Resident Evil: The Darkside Chronicles unterhaltsam, Resi-Veteranen profitieren von den bekannten Szenarien. Umgebungsgrafiken und Gegner sind auf hohem Niveau, die Dialoge gewohnt trashig und die Action ist hart und dreckig, wenn auch auf Dauer eintöniger als bei Dead Space Extraction – dafür warten nach jedem Level Charaktermodelle und Daten mit zusätzlichen Infos zum Spiel.
80 |
Harte Lightgun-Kost mit Nostalgie-Flair im ”Resident Evil”-Universum, die zwar unterhält, auf Dauer aber eintönig ist. |
Kommentare
Find das spiel eigentlich ganz gut aber das , das spiel ein zum wiederspielen einlädt finde ich nur wenn man das mit freunden spielt.Die berichte oder die waffen die man aufrüsten kann bzw. berichte die man freischalten kann ist zwar ganz nett, aber net doll. Rail-shooter sind für mich sowieso kein "lange-zocken-Spiel" aber das liegt daran das mein arm nach einer zeit schwächelt wenn ich die knarre halte ,ich denke dafür braucht man kondition, ....und die hab ich net ^^
LG SithLordNimaack
PS gekauft hab ichs trotzdem ^^