Sorry, aber weitgehend hat er schon recht. Die hadcoretechnokratischen Tests werden immer uninteressanter, das geht mir mittlerweile sogar bei Grafik und Sound so. Musik ist eh oft Geschmacksache, Soundeffekte sind praktisch nie schlecht, bleibt das Voiceacting. Gleiches bei der Grafik. Persönliches Gefallen ist mittlerweile meist wichtiger als Technikwahn, immer seltenere echte Grafikfehler oder Ruckeleinlagen mal außen vor gelassen.
Das wird sich in den nächsten Jahren mit neuer Technik sicher noch weiter verstärken.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Ich lese die Tests auch mehr pro forma. Wichtiger sind die Meinungskästen und am liebsten sind mir eh die Reportagen. Wertungskästen sind, meiner Meinung nach, für den Arsch. Die zwei geilsten Zeitschriften sind für mich auch die GEE und die Elektrospieler (Sorry Maniacs) weil es eben nicht um den ganzen Technikmist geht. So hat z. B. die GEE (glaube ich) geschrieben das die schlechte Technik von "Alice Madness returns" völlig egal ist weil es schlicht und ergreifend nicht drauf ankommt und das Spiel einfach wirkt. Höchst subjektiv und deshalb mag ich das.
So hat z. B. die GEE (glaube ich) geschrieben das die schlechte Technik von "Alice Madness returns" völlig egal ist weil es schlicht und ergreifend nicht drauf ankommt und das Spiel einfach wirkt.
abführtabletten wirken auch.
Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o
Die M! Games Redakteure bewerte Spiele die trotz nicht guten Grafik gute Bewertung. Wie sagt man schön, es hängt nicht noch vom äußeren Schönheit, sondern auch von Innen.
Bei Modern Warfare 2 war leider so, das mengere Redakteure so geil fand und nur leider wissen nicht, dass das Spiel auch ein paar Kritik haben und der die zwei Leute aus der M! Games haben das erkannt.
Spielfreak? Wo ist das Problem?
Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.
Die M! Games Redakteure bewerte Spiele die trotz nicht guten Grafik gute Bewertung. Wie sagt man schön, es hängt nicht noch vom äußeren Schönheit, sondern auch von Innen.
brilliant...
Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o
@ Vreen Nier sieht nicht so toll aus und es dauert lange bis es im Fahrt kommt. Doch dafür bekommt man eine super Soundtrack, tolle Bosskampf und Emotionen.
Bei Duke Nukem Forever sieht einfach häßlich aus, aber später macht es laune. Ich muss mal bald das Spiel kaufen.
edit. Es macht mir sorgen, wenn Battlefield 3 kommt wie es dann mit dem Test aus? Wollen die Presse eine Traum - Wertung nur weil es schön aus sieht? Was ist wenn der Singelplayer nicht so toll ist und der Multiplayer paar macken hat? Nicht falsch verstehen.
Spielfreak? Wo ist das Problem?
Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.
So hat z. B. die GEE (glaube ich) geschrieben das die schlechte Technik von "Alice Madness returns" völlig egal ist weil es schlicht und ergreifend nicht drauf ankommt und das Spiel einfach wirkt.
abführtabletten wirken auch.
Lol.
Also ich persönlich bin für einen gesunden Mix aus dem Ganzen. Eine völlig subjektive Berichterstattung könnte Sachen verschweigen, die mir dann sauer aufstoßen und vllt. das ganze Spiel für mich kaputt machen.
Ein gutes und polarisierendes Beispiel finde ich hier auch Alice: Madness Returns. Während der Grundton in der M! eher negativ ausfiel und die Schwächen klar benannte, kam mir der Bericht der GEE (hatte zufällig das kleine Heft an einem Bahnhofskiosk gesehen und es mitgenommen - meine erste GEE, die mir insgesamt doch recht gut gefiel) von alledem gar nichts erwähnte und damit wären wir beim oben genannten. Auch bei einem "1 Stunde mit..." von GameOne kann sowas nicht herauskommen, weil das ganze noch weitaus subjektiver ist, da Ersteindruck.
Auf die Wertung gebe ich auch nicht allzu viel, aber der Kasten an sich als Metadaten-Lieferant ist mir doch sehr lieb (Entwickler, System, etc.)
Ein gutes und polarisierendes Beispiel finde ich hier auch Alice: Madness Returns. Während der Grundton in der M! eher negativ ausfiel und die Schwächen klar benannte, kam mir der Bericht der GEE (hatte zufällig das kleine Heft an einem Bahnhofskiosk gesehen und es mitgenommen - meine erste GEE, die mir insgesamt doch recht gut gefiel) von alledem gar nichts erwähnte und damit wären wir beim oben genannten. Auch bei einem "1 Stunde mit..." von GameOne kann sowas nicht herauskommen, weil das ganze noch weitaus subjektiver ist, da Ersteindruck.
Auf die Wertung gebe ich auch nicht allzu viel, aber der Kasten an sich als Metadaten-Lieferant ist mir doch sehr lieb (Entwickler, System, etc.)
jo, aber in dem zusammenhang muss man auch erwähnen, wie sich hinterher einige aufgeregt haben über die wertung von alice. viele leute nehmens absolut persönlich, wenn meinungen "objektiver" tester von der eigenen abweichen. man identifiziert sich damit und motzt rum.
letztendlich sind kritiken immer nur richtlinien, und bei etwas künstlerischem wie videospielen oder (noch schlimmer) filmen, nur aussagekräftig, wenn man genau weiss, was der betrachter erwartet. sich stark auf aspekte zu konzentrieren, die objektiv bewertbar sind (wie eben technische mängel, bugs, gering aufgelöste texturen etc) macht für einen kritiker eines videospiel daher absolut sinn. und das heisst natürlich nicht, dass man mit dem produkt keinen spaß haben kann. sonst hätte tetris auf dem gameboy auch vor 20 jahren schon miserable kritiken bekommen.
ich persönlich halte alice allerdings für nen klassischen blender. ich hatte jedenfalls keinen spaß damit, auch wenn die atmosphäre anfangs stimmig war.
Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o
Also ich persönlich bin für einen gesunden Mix aus dem Ganzen. Eine völlig subjektive Berichterstattung könnte Sachen verschweigen, die mir dann sauer aufstoßen und vllt. das ganze Spiel für mich kaputt machen.
Deshalb lese ich ja auch 4 Magazine und schaue Game One. Aber rein vom persönlichen Geschmack her ist mir die Art der GEE halt am liebsten auch wenn ich das neue Format (vorher wars normales DIN A 4) nicht mag.
Die Redaktionen irren, wenn sie diese Ultras als ihre Kernklientel verstehen. Aber sie lassen sich von ihnen vor sich hertreiben.
Was dabei rauskommt, wenn man für Casualgamer schreibt, konnte man jahrelang mit Grauen bei der Bravo Screenfun sehen...
Spiegel schrieb:
Wie der deutsche Fachjournalismus einer Milliardenindustrie auf Augenhöhe begegnen will, wenn er sein Personal aus Amateuren rekrutiert, bleibt unklar
Stimmt. Ulrich Steppberger, Oliver Schultes und Co. arbeiten ja auch erst seit 2 Wochen in der Branche...
Sorry, aber dieser Bericht hat mich einige Male zum Lachen gebracht, weil der Schreiberling offenbar nicht versteht, wozu Videospiele gemacht werden: Zum Geldverdienen auf Seiten der Entwickler und zum Spaß haben auf Seiten der Zocker. Mir persönlich ist es völlig egal, ob ein Spiel nen intellektuellen Anspruch hat. Wenn es keinen Spaß macht, taugt es nix.
Diese "Abrechnung" dient nur der Selbstprofilierung und kann von mir kaum ernst genommen werden.
@GrimMonolith: Dass die meisten Mags aber auf ein Heer freier Mitarbeiter zurückgreift, auch die Maniac hat welche, für´s Heft aber immerhin wohl alles gestandene Journalisten, ist dir schon klar, oder?
Und es gibt einen Trend zu Laien, etwa in Form von Lesertests, Leserpreviews usw.
@Vreen: Auffällig ist, dass sich bei Sound praktisch nur noch über langweilige Musik oder schlechtes Voiceacting beschwert wird. Die Technik interessiert da längst nicht mehr. Die bis Mitte der 90er recht häufige Bewertung der Steuerung ist auch eine Sache. Gab´s auf der PS2 noch so einige Spiele, die sic nicht besonders steuern ließen ist das mittlerweile weitgehend Geschichte. Auf Steuerung wird höchstens noch eingegangen, wenn sie ganz besonders gut, ungewöhnlich komplex oder sehr einfach ist.
Auf die Dauer wird auch die Grafikbewertung immer unnötiger, weil außer bei technisch besonders schwachen Titeln Stil und Design immer wichtiger werden, während der Grad technischer Perfektion immer nebensächlicher wird.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
@captain carot
Genau aus diesem Grund unterscheide ich auch strikt zwischen Heft und Webseite, denn was die Freien hier teilweise abliefern, ist echt schauderlich. Abgesehen davon: Was ist denn bitte ein professioneller Spielejournalist? Keiner der gestandenen Recken bei der Maniac hat eine Ausbildung in diesem Bereich. Das, was diese Herren dazu befähigt, halbwegs kompetent über Spiele zu berichten, ist in erster Linie ihre umfangreiche Erfahrung als Gamer. Soweit ich mich erinnere, hat der Herr Steppberger während seiner ersten Jahre bei der Maniac sein BWL-Studium beendet. Michael Herde ist Medienpädagoge usw... Insofern sind das ja auch Laien, wenn man sie mit gut ausgebildeten Journalisten vergleichen will. Trotzdem weisen alleine diese beiden Herren mehr Kompetenz in Sachen Videospiele auf, als die komplette Spiegel-Redaktion...
Gerade für die kompetente Berichterstattung sind ein gewisses Maß an Objektivität und die Fähigkeiten, gute Texte zu schreiben sowie sauber zu recherchieren mindestens ebenso wichtig. All das beherrschen die Heftschreiberlinge definitiv, die Newssammler der Seite eher weniger, bis auf ein, zwei Ausnahmen und gerade beim Spiegel scheinen solche Fähigeiten eher untergeordnet, wenn ich mir manche Artikel da ansehe.
Fakt ist aber auch, dass die Prozentwertung eher technische Aspekte des Gameplays berücksichtigt, früher völlig richtig, heute immer langweiliger, Stichwort Wertungsinflation. Ist da ein Rresistance 3 ein 90% Spiel oder ein technisch sehr guter Shooter, aber spielerisch prinzipiell das, was wir eh schon kennen und daher höchstens bei Präsentation und Setting besonders?
Übrigens, gerade mit Bezug auf das schreiberische Niveau: Zwei Ausgaben ohen Max Wildgruber. Stimmt da was nicht?
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Soweit ich die versteckte Andeutung in einem der letzten Podcasts richtig deute, ist Max wohl vertraglich an eine andere Seite/anderes Heft usw. gebunden.
Der Typ scheint wohl noch nie eins der offiziellen Nintendo-Magazine in der Hand gehabt zu haben die immer kostenlos irgendwo im Kaufhaus rumlagen. Darin wurde nämlich sogar der größte digitale Durchfall mit Lobhuldigungen verziert.
Davon abgesehen sollten Tests ja auch nur als Orientierungshilfe gesehen werden, schließlich sollte jeder am besten wissen welche Art von Spiel ihm am meisten Spass macht.
Das ist mir wohl bewusst. Allerdings rechtfertigt das noch lange nicht Spielspassgurken anzupreisen. Ich könnte es ja verstehen wenn das damals nur bei Nintendo-exklusiven Games gemacht worden wäre... dem war aber nicht so.
Wie auch immer - zum Glück gibts das Ding ja nichtmehr...
Also ich habe mir ein paar mal die play3 gegönnt und die gehn auch mit ihren Spielen und auch dem eigenen System (PS3) manchmal hart ins Gericht. Z.b erwähnten sie beim Test zu Fallout 3, dass die PS3 Version eindeutig die schwächste wäre und sich zum Teil sogar auf den Spielspaß auswirken würde (durch Ruckler usw). Wie das bei anderen Fachmagazinen für ein System aussieht weiß ich nicht aber die dürften das wohl auch so ähnlich machen. Und im Gegensatz zu den Stammtischphilosophen bei 4players, finde ich das man Spiele schon mit einer gewissen Objektivität testen könnte und auch sollte ;).
Hängt auch mit dem Alter der Kundschaft zusammen. Zu PSX- und N64-Zeiten hätte ich mir nie ein Spiel gekauft, welches nicht in Punkten o.ä. bewertet wurde.
Is ja auch wurscht, wie das Produkt benotet wird. Ein Punkte- oder Sonstwassystem ist abstrakt, wird aber so gut wie überall angewandt.
Auto Motor Sport? Sterne
Auto Straßenverkehr? Punktemassaker
Computer Bild Spiele? Punktevölkermord
Amazon Kundenbewertung? Sterne
Filmbesprechung? Sterne
Der Autor des Spiegel-Artikels hatte sich mit der GameStar auch DAS deutsche Gaming-Schwergewicht rausgesucht. Zumal im PC-Sektor noch mehr Frameratezähler unterwegs sind als bei uns Konsoleros.
Ich kann nachvollziehen, dass dann verlangt wird, das Gameplay etc. genauso akribisch zu analysieren wie die Technik.
Die Verantwortlichen des Magazins sind der Meinung "Wenn wir's nicht machen, macht's ein Anderer."
Zu Recht.
Meiner Ansicht nach wird sich dieser Zustand eher verschlimmern, da ja Magazine umfassender und tiefgründiger sein müssen als Internetinhalte.
Problem sind nicht die Magazine, sondern die Leser.
(Account auf ausdrücklichen Wunsch des Besitzers gesperrt - M!)
Ich denke auch, dass eine generelle Wertung schon nötig ist und auch weiter sein wird. Die Frage ist eher, passt das alte Prozentsystem wirklich noch und braucht es auf mittlere Sicht wirklich noch klassische Grafikwertung oder eher Kommentare zu Design, technischen Problemen u.ä.
Selbiges entsprechend für Sound wäre natürlich auch angebracht.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Es will wohl jeder ein P. Lahm sein ...
Von Ulrich zu einem Schurken des M! Games Forums ernannt ... und stolz drauf!
http://www.youtube.com/user/NightwatcherReview
dazu würde mich eine meinung der maniac-redakteure sehr interessieren ;-)
Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o
Sorry, aber weitgehend hat er schon recht. Die hadcoretechnokratischen Tests werden immer uninteressanter, das geht mir mittlerweile sogar bei Grafik und Sound so. Musik ist eh oft Geschmacksache, Soundeffekte sind praktisch nie schlecht, bleibt das Voiceacting. Gleiches bei der Grafik. Persönliches Gefallen ist mittlerweile meist wichtiger als Technikwahn, immer seltenere echte Grafikfehler oder Ruckeleinlagen mal außen vor gelassen.
Das wird sich in den nächsten Jahren mit neuer Technik sicher noch weiter verstärken.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Ich lese die Tests auch mehr pro forma. Wichtiger sind die Meinungskästen und am liebsten sind mir eh die Reportagen. Wertungskästen sind, meiner Meinung nach, für den Arsch. Die zwei geilsten Zeitschriften sind für mich auch die GEE und die Elektrospieler (Sorry Maniacs) weil es eben nicht um den ganzen Technikmist geht. So hat z. B. die GEE (glaube ich) geschrieben das die schlechte Technik von "Alice Madness returns" völlig egal ist weil es schlicht und ergreifend nicht drauf ankommt und das Spiel einfach wirkt. Höchst subjektiv und deshalb mag ich das.
abführtabletten wirken auch.
Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o
Die M! Games Redakteure bewerte Spiele die trotz nicht guten Grafik gute Bewertung. Wie sagt man schön, es hängt nicht noch vom äußeren Schönheit, sondern auch von Innen.
Bei Modern Warfare 2 war leider so, das mengere Redakteure so geil fand und nur leider wissen nicht, dass das Spiel auch ein paar Kritik haben und der die zwei Leute aus der M! Games haben das erkannt.
Spielfreak? Wo ist das Problem?
Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.
brilliant...
Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o
@ Vreen Nier sieht nicht so toll aus und es dauert lange bis es im Fahrt kommt. Doch dafür bekommt man eine super Soundtrack, tolle Bosskampf und Emotionen.
Bei Duke Nukem Forever sieht einfach häßlich aus, aber später macht es laune. Ich muss mal bald das Spiel kaufen.
edit. Es macht mir sorgen, wenn Battlefield 3 kommt wie es dann mit dem Test aus? Wollen die Presse eine Traum - Wertung nur weil es schön aus sieht? Was ist wenn der Singelplayer nicht so toll ist und der Multiplayer paar macken hat? Nicht falsch verstehen.
Spielfreak? Wo ist das Problem?
Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.
abführtabletten wirken auch.
Lol.
Also ich persönlich bin für einen gesunden Mix aus dem Ganzen. Eine völlig subjektive Berichterstattung könnte Sachen verschweigen, die mir dann sauer aufstoßen und vllt. das ganze Spiel für mich kaputt machen.
Ein gutes und polarisierendes Beispiel finde ich hier auch Alice: Madness Returns. Während der Grundton in der M! eher negativ ausfiel und die Schwächen klar benannte, kam mir der Bericht der GEE (hatte zufällig das kleine Heft an einem Bahnhofskiosk gesehen und es mitgenommen - meine erste GEE, die mir insgesamt doch recht gut gefiel) von alledem gar nichts erwähnte und damit wären wir beim oben genannten. Auch bei einem "1 Stunde mit..." von GameOne kann sowas nicht herauskommen, weil das ganze noch weitaus subjektiver ist, da Ersteindruck.
Auf die Wertung gebe ich auch nicht allzu viel, aber der Kasten an sich als Metadaten-Lieferant ist mir doch sehr lieb (Entwickler, System, etc.)
http://ichweissnich.wordpress.com/
und das ist auch scheinbar alles. für die anderen hier hast du nur dümmliche sarkastische kommentare übrig.
almost a jill sandwich ........ :/
^ *clap clap*^^
Meine Signatur kann Ridge Racer nicht das Wasser reichen!
und das ist auch scheinbar alles. für die anderen hier hast du nur dümmliche sarkastische kommentare übrig.
und für dich noch nichtmal das...
Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o
Ein gutes und polarisierendes Beispiel finde ich hier auch Alice: Madness Returns. Während der Grundton in der M! eher negativ ausfiel und die Schwächen klar benannte, kam mir der Bericht der GEE (hatte zufällig das kleine Heft an einem Bahnhofskiosk gesehen und es mitgenommen - meine erste GEE, die mir insgesamt doch recht gut gefiel) von alledem gar nichts erwähnte und damit wären wir beim oben genannten. Auch bei einem "1 Stunde mit..." von GameOne kann sowas nicht herauskommen, weil das ganze noch weitaus subjektiver ist, da Ersteindruck.
Auf die Wertung gebe ich auch nicht allzu viel, aber der Kasten an sich als Metadaten-Lieferant ist mir doch sehr lieb (Entwickler, System, etc.)
jo, aber in dem zusammenhang muss man auch erwähnen, wie sich hinterher einige aufgeregt haben über die wertung von alice. viele leute nehmens absolut persönlich, wenn meinungen "objektiver" tester von der eigenen abweichen. man identifiziert sich damit und motzt rum.
letztendlich sind kritiken immer nur richtlinien, und bei etwas künstlerischem wie videospielen oder (noch schlimmer) filmen, nur aussagekräftig, wenn man genau weiss, was der betrachter erwartet. sich stark auf aspekte zu konzentrieren, die objektiv bewertbar sind (wie eben technische mängel, bugs, gering aufgelöste texturen etc) macht für einen kritiker eines videospiel daher absolut sinn. und das heisst natürlich nicht, dass man mit dem produkt keinen spaß haben kann. sonst hätte tetris auf dem gameboy auch vor 20 jahren schon miserable kritiken bekommen.
ich persönlich halte alice allerdings für nen klassischen blender. ich hatte jedenfalls keinen spaß damit, auch wenn die atmosphäre anfangs stimmig war.
Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o
Deshalb lese ich ja auch 4 Magazine und schaue Game One. Aber rein vom persönlichen Geschmack her ist mir die Art der GEE halt am liebsten auch wenn ich das neue Format (vorher wars normales DIN A 4) nicht mag.
Was dabei rauskommt, wenn man für Casualgamer schreibt, konnte man jahrelang mit Grauen bei der Bravo Screenfun sehen...
Stimmt. Ulrich Steppberger, Oliver Schultes und Co. arbeiten ja auch erst seit 2 Wochen in der Branche...
Sorry, aber dieser Bericht hat mich einige Male zum Lachen gebracht, weil der Schreiberling offenbar nicht versteht, wozu Videospiele gemacht werden: Zum Geldverdienen auf Seiten der Entwickler und zum Spaß haben auf Seiten der Zocker. Mir persönlich ist es völlig egal, ob ein Spiel nen intellektuellen Anspruch hat. Wenn es keinen Spaß macht, taugt es nix.
Diese "Abrechnung" dient nur der Selbstprofilierung und kann von mir kaum ernst genommen werden.
@GrimMonolith: Dass die meisten Mags aber auf ein Heer freier Mitarbeiter zurückgreift, auch die Maniac hat welche, für´s Heft aber immerhin wohl alles gestandene Journalisten, ist dir schon klar, oder?
Und es gibt einen Trend zu Laien, etwa in Form von Lesertests, Leserpreviews usw.
@Vreen: Auffällig ist, dass sich bei Sound praktisch nur noch über langweilige Musik oder schlechtes Voiceacting beschwert wird. Die Technik interessiert da längst nicht mehr. Die bis Mitte der 90er recht häufige Bewertung der Steuerung ist auch eine Sache. Gab´s auf der PS2 noch so einige Spiele, die sic nicht besonders steuern ließen ist das mittlerweile weitgehend Geschichte. Auf Steuerung wird höchstens noch eingegangen, wenn sie ganz besonders gut, ungewöhnlich komplex oder sehr einfach ist.
Auf die Dauer wird auch die Grafikbewertung immer unnötiger, weil außer bei technisch besonders schwachen Titeln Stil und Design immer wichtiger werden, während der Grad technischer Perfektion immer nebensächlicher wird.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
@captain carot
Genau aus diesem Grund unterscheide ich auch strikt zwischen Heft und Webseite, denn was die Freien hier teilweise abliefern, ist echt schauderlich. Abgesehen davon: Was ist denn bitte ein professioneller Spielejournalist? Keiner der gestandenen Recken bei der Maniac hat eine Ausbildung in diesem Bereich. Das, was diese Herren dazu befähigt, halbwegs kompetent über Spiele zu berichten, ist in erster Linie ihre umfangreiche Erfahrung als Gamer. Soweit ich mich erinnere, hat der Herr Steppberger während seiner ersten Jahre bei der Maniac sein BWL-Studium beendet. Michael Herde ist Medienpädagoge usw... Insofern sind das ja auch Laien, wenn man sie mit gut ausgebildeten Journalisten vergleichen will. Trotzdem weisen alleine diese beiden Herren mehr Kompetenz in Sachen Videospiele auf, als die komplette Spiegel-Redaktion...
Gerade für die kompetente Berichterstattung sind ein gewisses Maß an Objektivität und die Fähigkeiten, gute Texte zu schreiben sowie sauber zu recherchieren mindestens ebenso wichtig. All das beherrschen die Heftschreiberlinge definitiv, die Newssammler der Seite eher weniger, bis auf ein, zwei Ausnahmen und gerade beim Spiegel scheinen solche Fähigeiten eher untergeordnet, wenn ich mir manche Artikel da ansehe.
Fakt ist aber auch, dass die Prozentwertung eher technische Aspekte des Gameplays berücksichtigt, früher völlig richtig, heute immer langweiliger, Stichwort Wertungsinflation. Ist da ein Rresistance 3 ein 90% Spiel oder ein technisch sehr guter Shooter, aber spielerisch prinzipiell das, was wir eh schon kennen und daher höchstens bei Präsentation und Setting besonders?
Übrigens, gerade mit Bezug auf das schreiberische Niveau: Zwei Ausgaben ohen Max Wildgruber. Stimmt da was nicht?
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Soweit ich die versteckte Andeutung in einem der letzten Podcasts richtig deute, ist Max wohl vertraglich an eine andere Seite/anderes Heft usw. gebunden.
Max schreibt auch für die Elektrospieler.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Der Typ scheint wohl noch nie eins der offiziellen Nintendo-Magazine in der Hand gehabt zu haben die immer kostenlos irgendwo im Kaufhaus rumlagen. Darin wurde nämlich sogar der größte digitale Durchfall mit Lobhuldigungen verziert.
Davon abgesehen sollten Tests ja auch nur als Orientierungshilfe gesehen werden, schließlich sollte jeder am besten wissen welche Art von Spiel ihm am meisten Spass macht.
Immer das selbe, alte, leidige Thema...
"The Deadly Feast, Baby!"
Da geht die Post ab,der ungekürzte Artikel von Christian Schmidt,nebst höchst interessanter Diskussion...inclusive Mick Schnelle.
http://kaliban.de/2011/09/zum-zustand-der-deutschen-spielekritik/
"Das größte Problem für meine Spieler war in den letzten Wochen der Ausfall vom Sony Playstation Network..." - Jürgen Klopp
@Most Evil Spell: Die Nintendomags waren nunmal Eigenwerbung, keine kostenpflichtigen Fachmagazine.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Das ist mir wohl bewusst. Allerdings rechtfertigt das noch lange nicht Spielspassgurken anzupreisen. Ich könnte es ja verstehen wenn das damals nur bei Nintendo-exklusiven Games gemacht worden wäre... dem war aber nicht so.
Wie auch immer - zum Glück gibts das Ding ja nichtmehr...
"The Deadly Feast, Baby!"
Das ist halt so wie mit den kostenlosen Heftchen im Kino oder in der Videothek. Die sind mittlerweile aber auch weitgehend Geschichte.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Was ist denn mit den ganzen Magazinen die sich nur um eine Konsole kümmern? Die kenne ich eigentlich nur als Werbeplattform.
Hängt davon ab, wofür. Die eigene Plattform wird natürlich immer maßlos beweihräuchert, die Spieletests sind schon mehr oder weniger objektiv.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Also ich habe mir ein paar mal die play3 gegönnt und die gehn auch mit ihren Spielen und auch dem eigenen System (PS3) manchmal hart ins Gericht. Z.b erwähnten sie beim Test zu Fallout 3, dass die PS3 Version eindeutig die schwächste wäre und sich zum Teil sogar auf den Spielspaß auswirken würde (durch Ruckler usw). Wie das bei anderen Fachmagazinen für ein System aussieht weiß ich nicht aber die dürften das wohl auch so ähnlich machen. Und im Gegensatz zu den Stammtischphilosophen bei 4players, finde ich das man Spiele schon mit einer gewissen Objektivität testen könnte und auch sollte ;).
Hängt auch mit dem Alter der Kundschaft zusammen. Zu PSX- und N64-Zeiten hätte ich mir nie ein Spiel gekauft, welches nicht in Punkten o.ä. bewertet wurde.
Is ja auch wurscht, wie das Produkt benotet wird. Ein Punkte- oder Sonstwassystem ist abstrakt, wird aber so gut wie überall angewandt.
Auto Motor Sport? Sterne
Auto Straßenverkehr? Punktemassaker
Computer Bild Spiele? Punktevölkermord
Amazon Kundenbewertung? Sterne
Filmbesprechung? Sterne
Der Autor des Spiegel-Artikels hatte sich mit der GameStar auch DAS deutsche Gaming-Schwergewicht rausgesucht. Zumal im PC-Sektor noch mehr Frameratezähler unterwegs sind als bei uns Konsoleros.
Ich kann nachvollziehen, dass dann verlangt wird, das Gameplay etc. genauso akribisch zu analysieren wie die Technik.
Die Verantwortlichen des Magazins sind der Meinung "Wenn wir's nicht machen, macht's ein Anderer."
Zu Recht.
Meiner Ansicht nach wird sich dieser Zustand eher verschlimmern, da ja Magazine umfassender und tiefgründiger sein müssen als Internetinhalte.
Problem sind nicht die Magazine, sondern die Leser.
(Account auf ausdrücklichen Wunsch des Besitzers gesperrt - M!)
Ich denke auch, dass eine generelle Wertung schon nötig ist und auch weiter sein wird. Die Frage ist eher, passt das alte Prozentsystem wirklich noch und braucht es auf mittlere Sicht wirklich noch klassische Grafikwertung oder eher Kommentare zu Design, technischen Problemen u.ä.
Selbiges entsprechend für Sound wäre natürlich auch angebracht.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen