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Test - Kerstin Mayer - 20. April 2017 - 14:00

Silence – im Test für PS4

System PS4     Genre Adventure     Entwickler Daedalic Entertainment     Hersteller Daedalic Entertainment     USK 12

Zeitgleich mit Deponia erschien Mitte November auch Silence, der Nachfolger zum sieben Jahre alten PC-Adventure The Whispered World. Namensgebend ist die Spielwelt Silence, eine Art Übergangsebene zwischen Leben und Tod. Der Jüngling Noah (bzw. sein Alter Ego Sadwick) hat sie bereits einmal besucht (im PC-Vorgänger), infolge eines Luftangriffs auf seine Heimat befindet er sich erneut dort – doch diesmal ist seine kleine Schwester Renie dabei. Noah weiß, dass ihre Anwesenheit in Silence nur bedeuten kann, dass sie auf der Schwelle des Todes stehen – folglich ­möchte er diese Welt unbedingt wieder verlassen. Daher begebt Ihr Euch auf eine recht kurze Reise durch ein sehr hübsches, aber auch ­kitschiges Märchenland – mit fliegenden Krabben, pupsenden ­Pilzen und singenden Steinen.

Ihr steuert abwechselnd Noah, Renie und eine grüne Raupe ­namens Spot. Letztere hat die Fähigkeit, sich kugelrund aufzublasen (um Dinge zu sprengen) oder sich dünn zu machen (um sich dünnzumachen). Ein klassisches Adventure wie Deponia ist ­Silence nicht: Ihr sammelt zwar ab und an Gegenstände – ein Inventar mit auswähl- und kombinierbaren Items gibt es aber nicht. Um voranzukommen, müsst Ihr in räumlich kleinen Schauplätzen nach interaktiven Objekten suchen und ein bisschen herumrätseln, in welcher Reihenfolge Ihr die Dinge verwendet; dabei ist im Menü einstellbar, ob Ihr Euch auf Tastendruck Objekte oder Tipps anzeigen lasst. Um zum Beispiel einen bitteren Beerensud zu kochen, sammelt Ihr zunächst Früchte, entzündet dann ein Feuer und erwärmt Wasser. Wirklich schwierig ist Silence damit nicht, oft ist die Raupe mit ihren Verwandlungstricks die Lösung. So stecken ein paar nette Spielansätze in Silence, doch werden sie unzureichend ausgeschöpft. Auch werden zu Beginn mehrere Personen aufwendig eingeführt, ­gehen dann aber im Verlauf der ­Geschichte völlig unter. Sicher hilft die Kenntnis des PC-Vorgängers, damit Ihr bereits zum Start eine größere Beziehung zur Welt und ihren Bewohnern habt. Denn obwohl die Handlung des Konsolen­nach­folgers ohne Probleme auch ­alleine verstanden werden kann, merkt man, dass vieles auf den Vorläufer anspielt.

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