
Zum 20. Jubiläum schickte Square Enix die prominentesten Final Fantasy-Helden und -Schurken in den Dissidia-Ring, fünf Jahre später bekommt die Musik ihre Huldigung: Auf eine schwerfällige Rahmenhandlung wird zum Glück ebenso verzichtet wie auf bedeutungsschwangere Dialoge und endlose Tutorials. Letztere sind ohnehin kaum vonnöten, denn TheatÂrhythm ist ein Musikspiel, dass sich lose an Nintendos exzellentem Elite Beat Agents orientiert und dessen Stylus-Spielsystem mit klassischen Rollenspiel-Elementen kombiniert.
Ihr bildet eine vierköpfige Party aus Helden der 13 Final Fantasy-Episoden und wählt aus, welche Ihr nachspielen wollt. Ein Abenteuer besteht aus Vorspann, Storysequenz, Reise, Kampf und Abspann: Jeder Teil bietet ein prominentes Musikstück aus der entsprechenden Folge, zu dem Ihr im richtigen Rhythmus die Anweisungen auf dem oberen 3D-Bildschirm befolgt. Die drei Grundbewegungen sind Tippen, Halten und Wischen – mit denen bestreitet Ihr das ganze Spiel.
Erfolgreich abgeschlossene Sequenzen bringen Gegenstände, Erfahrung und Rhythmia-Punkte. Erstere verschaffen Euch in den Rhythmus-Passagen Vorteile, Erfahrungspunkte leveln Eure Figur klassisch auf und mit den Rhythmia-Zählern spielt Ihr neue Figuren und andere Extras frei.
Euer Level bestimmt auch, wie erfolgreich Ihr Euch im Kampf schlagt und wie viele Fehler erlaubt sind. Ihr lernt zudem regelmäßig neue Skills, die Eure Performance beeinflussen. All das sorgt für Langzeitmotivation: Eine hochstufige Gruppe greift in den Kampfsequenzen weit effektiver an und bringt auch einen mächtigen Boss wie Gilgamesh zu Fall.
Grafisch und musikalisch wird meist Vertrautes geboten: Während Ihr im Kampf und beim Marsch durch die verschiedenen Szenarien knuffige Helden und Gegner betrachtet, setzen die Story-Sequenzen auf Sprites oder Renderszenen der Originalspiele – auch auf neue Arrangements wird außerhalb der Menüs verzichtet. Da hier die musikalische Tradition der Final Fantasy-Reihe gefeiert wird, erklingen die Stücke der ersten drei Teile entsprechend im klassischen NES-Sound – der moderne Spieler ist irritiert, der Kenner freut sich dagegen über die Treue zu den 8-Bit-Originalen.
Kommentare
13.03.2009 - 17:58
vor 3 Monate 3 Wochen
Ist ne lustige Idee. Dennoch würde ich mir eher den Soundtrack kaufen als das Spiel.
09.03.2010 - 21:12
vor 4 Wochen 1 Tag
Hab die demo gespielt und war überrascht das es so viel spass gemacht hat !
PSN : magusandozzie
WiiU - ID : Dan-JJ
3DS Friendcode : 2020 - 0909 - 8455
09.10.2008 - 23:06
vor 7 Stunden 16 Minuten
Das Spiel macht echt spaß für zwischendurch. Man möchte immer noch einmal eine Runde spielen um sich zu verbessern. Mit der Songauswahl bin ich sehr zufrieden. Nur der Chaos Shrine ist etwas misslungen. Ich habe nun 5 Darknotes, wobei die letzte die ich bekommen hab, schon auf level 90 ist. Die bekomme ich einfach nicht hin. Und erst wenn ich die schaffe bekomme ich wieder eine neue. Über das Onlinespiel ist es wohl auch möglich Darknotes von Spielern zu bekommen. Ich hab aber noch nicht einmal eine Party gefunden. Schade eigentlich denn das Spiel macht echt laune.
zocke zurzeit: Ocarina of Time 3D
27.12.2011 - 22:27
vor 22 Stunden 35 Minuten
macht echt Laune für zwischendurch und wird in den höheren Stufen auch extrem anspruchsvoll :)
zumal der Soundtrack vieler Final Fantasy-Episoden, besonders VI VII und IX, imo echt schön ist :)