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18.09.2011 14:30 — Franz Zwerschina

Covers! Wer liebt sie nicht? Als Zierde für sein Regal. Als entscheidender Kaufanreiz! Als Argumentationshilfe bei stockenden Gesprächen: "Kennst das Spiel mit den Eutern vorn drauf! … Harvest Moon? … Nein, das andere … Xtreme Beach Volleyball? … Wir verstehen uns!

Es ist ja so: Der Musikliebhaber kauft sich gerne eine schön große Vinyl-Platte. Ein hübsches Bild kommt auf dem großen Format besonders gut zur Geltung. Er stellt sie ins Regal, zieht sie beizeiten heraus und sinniert über etwaige Metaebenen, die da zu schlummern scheinen. Die erste Velvet Underground-Schallplatte etwa kam damals im feinen Siebdruck daher, inklusive abschälbarer Banane. In die Rolling Stones-LP Sticky Fingers war ein funktionstüchtiger Reißverschluss eingearbeitet, der den Blick auf eine weiße Unterhose freigab. Die CDs von Tool geizen ebenfalls nicht mit optischen Reizen, während man sich in den Plattencovers von Pink Floyd auch ohne LSD herrlich verlieren kann. Es gibt viele Beispiele aus der Musik, in denen sich die kreativen Eigentümer für ihre Cover selbst verantwortlich zeigen.

Bei den Spielen herrschen andere Regeln: Hinter jedem erfolgreichen Videospiel steht eine Marketing-Abteilung, die ganz genau auf das Kundenverhalten schaut, Statistiken führt und das Endprodukt den Absatzzahlen anpasst. Cover-Artworks sind prekär kalkulierte Entscheidungen, die von ganz oben abgesegnet werden. Liebhaber-Wünsche und Sammler-Träume kommen in dieser Rechnung nicht vor. Mit einer kleinen Anzahl (von meist teureren) limitierten Pressungen befriedigen die Entwickler aber auch eingefleischte Zocker, die ein Videospiel als Gesamtkunstwerk verstanden wissen wollen. Ein massentaugliches 08/15-Cover für breite Massen also, sowie ein – wenn man so will – wertvolleres Pendant für Ästheten, Kritiker und Liebhaber. Mit dieser einfachen Milchmädchenrechnung schlagen Firmen zwei Fliegen mit einer Klappe und verdienen sich nebenher eine goldene Nase.

Seit Mitte der 90er-Jahre ist die Fertigung kommerzieller Computerspiele einer überschaubaren Anzahl an Firmen vorbehalten. Der Grund ist einfach: Waren die ersten massentauglichen Spiele Ende der siebziger Jahren noch relativ günstig herzustellen, stiegen die Entwicklungskosten mit jeder neuen Hardware-Generation um ein vielfaches. Wer heute für ein Spiel ordentlich die Werbetrommel rührt, findet sich schneller in den roten Zahlen wieder, als man Black Ops sagen kann.

Keine Frage, ohne wirtschaftlich starke Labels, Vertriebe etc. würden Videospiele heute nicht da sein, wo sie sind. Dennoch darf man nicht vergessen, dass hinter jedem Spiel einzelne Personen stehen, deren Ideen ein Spiel erst ermöglichen. Trotzdem leuchten bei Videospielen zu aller erst Entwicklerlogo, Vertrieb und entsprechende Hardware vom Cover. Die kreativen Köpfe bleiben im Dunkeln. Ein Konzern hat die Fäden in der Hand.

Modern Warfare 2

Modern Warfare 2-Cover für Xbox 360. Hardware, Entwickler, Vertrieb und Jugendschutz-Logo buhlen gemeinsam um Aufmerksamkeit. Die kreativen Köpfe bleiben im Dunkeln.

Selbst bei großen Hollywood-Filmen steht die Arbeit einzelner Menschen im Vordergrund. Wer denkt etwa bei GoodFellas an Warner Bros., die sich halt 'nur' für den Vertrieb verantwortlich zeichnen. Martin Scorsese, die Steadycam-Fahrt von Michael Ballhaus, der grandiose Schnitt von Thelma Schonmaker, Robert de Niro auf seinem Zenit, Ray Liotta und ein überragend aufspielender Joy Pesci – das sind die Ingredienzien des Mafia-Epos. Niemals wird in einem Gespräch über Filme der Name irgendeines Produzenten genannt.

Metallica - and justice for all

Symbolisch und zeitlos. Niemand würde bei CDs das Label auf die Front kleistern. Bei Metallicasand Justice for All zieren nur zwei Schriftzüge das Cover - Bandname und Titel. Erst die Rückseite verrät Produktionsinfos.

Videospiele stecken gemessen an anderen analogen Unterhaltungsmedien in den Kinderschuhen. Erst langsam emanzipieren sich Independent-Spiele, fanorientierte soziale Netzwerke und Nischen-Entwickler. Metal Gear Solid-Erfinder Hideo Kojima bleibt da eine Ausnahme. Heute gilt er als eine der führenden Persönlichkeiten und Identifikationsfigur im Videospiel-Sektor.

 

Stalker

S.T.A.L.K.E.R.-Cover für den PC: Düster und plakativ. Der Schriftzug bröckelt wie das lepröse Antlitz des Mutierten. Der gelbe Farbton strahlt wie verseuchtes Terrain. Das Gesicht des Soldaten ist unkenntlich - in diesem kontaminierten Gebiet ist der Mensch der Fremde. Der Untertitel spielt mit europäischen Urängsten.


RE 2

Resident Evil 2. Ein scheinbar hässliches Cover. In drei Farben gehalten, wobei das satte Rot unangenehm ins Auge fällt. Tatsächlich ist es eines der bis heute grausigsten Artworks. Kein prolliges A-Team-Gedächtniscover wie bei Teil 1 – hier regiert das nackte Grauen. Der romero'sche Inbegriff eines Zombies, der rechts als knochige Fratze zu sehen ist. Keine geistig gesunden Eltern würden das Teil ihrem Sproß unter den Weihnachtsbaum legen. Gerade dafür gebührt Capcom Respekt.

Was in den 80er-Jahren aufgrund technischer Restriktion an Realismus fehlte, wurde manchmal kurzerhand durch handgezeichnete Artworks ausgeglichen. 1987 hatten die Amerikaner mit Mega Man zwar das selbe richtungsweisende Jump n‘ Shoot am Start. Beim Cover-Artwork ging aber etwas gehörig schief. Wir Europäer lachten uns ins Fäustchen, gehört doch das europäische Pendant zu einem der besten Cover auf dem NES und war damals seiner Zeit weit voraus.

Mega Man

Gezeichnetes europäisches Mega Man-Cover, dass die späteren Alex Ross-Meisterwerke vorwegnimmt. Die Amerikaner wurden mit einem der absurdesten Covers abgespeist und platzieren ihr Pendant zu Recht ganz hinten im Regal.


Whispered World

Das komplett handgezeichnete The Whispered World von Deadalic Entertainment. Das Cover versprüht Charme mit jedem Pinselstrich. Kinder, Terry-Pratchett-Fans und Liebhaber klassischer Fantasy werden gleichsam in die magische Welt gezogen.

Alan Wake

Gehaltvolles Cover für das Xbox 360-exklusive Alan Wake. Eine Reminiszenz an TAKEN und Mystery-Serien à la Twin Peaks. Hier liegt der Fokus auf dem Namen des Protagonisten.

Ob man ihn hasst oder liebt – fehlen darf er auf keinen Fall. Meist präsentiert sich der schnauzbärtige Klemptner mit neuem Anzug – sprich neuer Fähigkeit - am Cover. Hier sein NES-Einstand im Feuerblumen-Outfit. Groteskes Detail: Mario, der bekannteste Pixelhaufen (neben dem langen Tetris-Klotz) – er, der langlebigste Videospielheld unter der Sonne – ausgerechnet er stirbt auf seinem ersten Heimspiel. Das Bild beweist es.

 

Mario dies

 

Hobby-Programmierer stellen heute ihre Spiele kostenlos ins Netz. Jede Wochen kommen zigtausende Browsergames hinzu. Indie-Entwickler mit ein wenig mehr Glück können auf eine Umsetzung für eine der Konsolen hoffen. Davon leben können sie jedoch selten, auch wenn es einige glorreiche Ausnahmen wie diese gibt.

Limbo

Phantastisches Cover in wunderbar komponierten Grautönen, dass man sich allerdings nicht ins Regal stellen kann. Limbo vom dänischen Playdead Studios rund um Arnt Jensen und Dino Patti. Der gruselige 2D-Scroller wurde allein als Download-Spiel vermarktet, verkaufte sich dort aber hervorragend.


Ico

ICO bedient sich der atmosphärischen Gemälde des italienischen Malers Giorgio de Chirico (1888 - 1978). Kaum ein anderes Videospielcover vereint statische Melancholie so treffend mit kindhafter Phantasie. Das Leitmotiv spiegelt eine surreale Welt wider. Hohe konturlose Steinbauten beherrschen den Raum. Ein nutzloses Windrad thront im Hintergrund. Rechts führt eine Leiter ins scheinbare Nichts. Die Sonne wird durch die langen Schatten angedeutet - zwei Gestalten laufen ihr entgegen. Man ist gewillt, die beiden Charaktere zu begleiten, die Welt zu erkunden oder einfach nur träge auf der Steintreppe im Hintergrund zu dösen. Ein Meisterwerk!


Secret of Mana

Geniales Spiel, verhunzte (XXL)-Verpackung. Auf dem Cover des SNES-Hits Secret of Mana regiert der Kitsch. Der Fokus auf die drei Gestalten im Vordergrund ist zu schwach. Der Hintergrund wirkt überladen und leblos, was durch die geometrisch steifen Pflanzen verstärkt wird. Der Schriftzug wurde lieblos über die Bildmitte montiert. Die Nintendo-Schriftzüge, Square Soft und Informationen an den Rändern berauben dem Cover aller Atmosphäre.


Evil twins

Eines der letzten Dreamcast-Spiele. Boshaft inszeniertes Cover-Kleinod. Der Schatten des kleinen Jungen wird zur bösen Ausgeburt. Der Junge selbst – eine Mischung aus Dennis, Chucky und Satansbraten – schielt verstohlen nach hinten. Wetten, dass er gerade einen Streich ausheckt? Vor weißem Hintergrund bricht der ausdrucksstarke Schriftzug hervor. Die Sense symbolisiert niemanden geringeren als Gevatter Tod höchstpersönlich.

Heute verkaufen sich martialische Cover gepaart mit über 85%-Bewertungen wie warme Semmeln. Jedes zweite Ballerspiel setzt auf bullige Draufgänger, zwielichtige Söldner und patriotische Soldaten. Eine Modeerscheinung? Mitnichten! Das war vor zwanzig Jahren nicht anders. Selbstlose Helden haben seit Menschengedenken ihren festen Bestandteil in der Kunst.

Schon mal was von Swords and Serpents gehört? Aufgrund seiner optischen Aufmachung das Spiel meiner Adoleszenz. Als es Anfang der Neunziger rauskam, durfte es in keinem Regal fehlen. Klar, dass es Wasti - der coolste Junge der Schule - in der Pause aus der Schultasche kramte, jeden mal dran schnuppern ließ und ebenso schnell versteckte, wenn der D-Rex um die Ecke bog. Das Cover war purer Sex. Zumindest für mich Knirps, der damals noch peinlich berührt auf die Brunzbuschn [für die nicht des Österreichischen mächtigen: "Schamhaare" - Anm. d. Red.] in der Bravo schielte. Ein Wunder, dass Nintendo das Cover durchgewunken hat. Ich verwette meinen originalverpackten Game Boy, dass die braunhaarige Amazone im Red-Sonja Gedächtnis-Outfit mehr Jungs um den Schlaf gebracht hat als die langbeinigen Stuten auf dem Palmersplakat [für die nicht mit Österreich-Insiderwissen gesegnet: Palmers ist ein dort ansässiges Texttilunternehmen, das gerne mit schicken Models für seine Schlüpfer wirbt - Anm. d. Red.]. Das Spiel selbst war – wie damals eigentlich alles, was ich süchtelte – bockschwer und zeitintensiv. Man benötigt allein 20 Minuten, um die verdammten Passwörter einzutippen.

Swords and serpents

Ist es Zufall, dass Wasti später ein leidenschaftlichere Manowar-Fan wurde?


Another World

Das kauzige Original Cover-Artwork von Another World. Trotz limitierter Hardware-Power trifft es den Flair des Spiels erstaunlich gut. Ein Beispiel, wie die restriktiven Möglichkeiten von damals mittels phantastischer Zeichnungen aufgewiegt wurden. Der Himmel droht im wahrsten Sinnes des Wortes vom Himmel zu fallen. Ein Mensch steht an der Klippe und kommuniziert über die Bergschlucht hinweg. Eine Art Golem kniet schützend davor. Ein schwarzes Ungeheuer stiert bedrohlich auf das Geschehen.

Wie Fumito "ICO“ Ueda zeichnet dabei der Erfinder selbst für das Cover-Artwork verantwortlich. Hier plaudert der Franzose Eric Chahi über den Entstehungsprozess und wir werden Zeuge, wie aus einem Zwei-Mann-Projekt ein internationales Geschäft wurde. Bei der Portierung auf SNES und Mega Drive kam Interplay mit ständig neuen Auflagen. Andere Musik wurde verlangt, Grafiken abgeändert, neue Hindernisse eingefügt:

"Das Spiel war schwieriger auf den Konsolen als auf den Computern, weil Interplay den Spielern wirklich einen Gegenwert für ihr Geld bieten wollte (ein Konsolenspiel ist teurer), was bedeutete, das dass Spiel eine längere Spielzeit brauchte. Das ist der Grund, warum die Wache im Keller beim Lift im Gefängnis hinzugefügt wurde und die tödlichen Dampf-Strahlen im Irrgarten-artigen Ventilisationssystem auftauchten.“

Nintendos forderte schließlich alles, was rot war, neu zu zeichnen. Das kleinste rötlichste Bildchen wurde unterdrückt, der rosarote Geifer der Bestien grün. Tatsächlich wurde eine Arschfalte um drei Pixel reduziert. Die SNES-Version wurde schließlich mit einem armseligen Motiv abgespeist, das dem Spiel per se nicht würdig ist. Details lest ihr hier.

Loco Roco

Ein Cover wie das pausbäckige Nachbarmädchen mit den langen Zöpfen. Bunt, niedlich, verspielt. Das Bild verspricht herzallerliebsten Knobelspaß. Auch das Retro-Flair ist ein nicht zu unterschätzender Kaufanreiz. Bei LocoRoco muss man keine langen Tutorials befürchten – Handheld einschalten und los geht’s.


Seaman

Legendäres Cover eines durchgeknallten Spiels. Preisfrage: Was verbirgt sich hintem dem rätselhaften Cover? Ein Anglerspiel - eine Minispielsammlung von Sega! (Ok, der war schlecht.) - Frogger mit aufgemotzter Grafik? Oder ein Aquariumsbewohner mit Menschenkopf, der Raumschiff Enterptrise-Enthusiasten tagelang vor die Glotze versammelte? Richtig! Es ist der sprechende Fisch mit Mr. Spocks Stimme.


Ki no Kuni

Wunderschönes DS-Cover von Ni No Kuni (Second Country) im entsprechend großen Format. Wie von Level 5 und Studio Ghibli nicht anders zu erwarten, wurde hier ein einmaliger optischer Leckerbissen erschaffen. Das 2009 nur in Japan erschienene Spiel enthält außerdem ein 352 Seiten starkes Buch.

Red Alert

Red Alert 3 für PC. Könnte auch ein Propaganda-Spiel irgendeines Kim Jong-Ils sein. Der typische absatzgeteilte Command & Conquer-Schriftzug fehlt. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man es als Ableger der bekannten Strategie-Serie. Bewusster Neuanfang oder übler Marketing-Schnitzer?

Die Zukunft sieht für ambitionierte Cover-Künstler nicht gerade rosig aus. Sicher, noch ist es undenkbar, ein neues Zelda ohne entsprechende Verpackung in den Regalen vorzufinden. Dennoch - Download-Spiele, Piratebay und wirtschaftliches Denken fordern ihren Tribut. Und Leidtragender wird die 80er-Generation sein, die damals alle Cover aus dem Gedächtnis hätte nachzeichnen können - so vernarrt waren wir in jeden Pixel unserer geliebten Spiele. Ice Climber, Faxanadu, RoboWarrior, Hexen, Shining Force, Parodius, Super Probotector und wie sie alle hießen ...

 

Alith

Atmosphärische Covers müssen nicht kitschig sein. Hier eine Kohlezeichnung von Shaun Tan. Ein vom Verfasser in wenigen Minuten gebasteltes Cover-Artwork des nicht existenten Spiels Alith im Land der Argonauten.

Es bleibt zu sagen, dass schöne Covers immer ihre Berechtigung haben werden. Auch in Zeiten von Download-Spielen und Wegwerf-Mentalität. Denn nichts geht über die Liebe auf den ersten Blick ...

Abschließend kann nur auf ein einziges Bild verwiesen werden, dass in seiner Machart sicher einzigartig ist. Man verneige sich:

Zelda Art

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Kommentare

Bild von Max Snake

Geiles Bild von Legend of Zelda

Spielfreak? Wo ist das Problem?

Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.

Bild von Lord Raptor

Das Zelda Artwork ist krass, ohne Scheiß. Hut ab!

Ein böser Mann fiel vom Himmel!

Ich Mumbo, bester Schamane in ganz Spiel!

Franz, wer zum Geier ist eigentlich auf deinem Profilbild zu sehen?
Cool, dass du unser Nerdleben mit dem Zelda-Artwork bereichert hast, alter Tomahawk-Magnet :D

(Account auf ausdrücklichen Wunsch des Besitzers gesperrt - M!)

Bild von Triforce-Finder

YES! So muss ein Blog sein. Interessant, nachdenklich, ästhetisch, mit Vorder- und Hintergrund. Wenn ich noch rauchen würde, bräuchte ich jetzt die Kippe danach...

Death was intrigued. They thought they wanted to be taken out of themselves, and every art humans dreamt up took them further in. He was fascinated.

Ich bin nicht wirklich online. Ich bin nur zu faul, mich abzumelden.

Bild von crazymashine

Netter Blog^^

Passend zum Thema:
hässliche Cover VS schöne Cover -FIGHT!- presented by Kuro!

PS. Das Zelda Artwork hätte ich gern als XXL Poster^^

Ein wahrer Künstler vor dem man sich verneigen muss!

Bild von BrickTop

schliesse mich an.ein interessanter Blog.

“Bitte bringen Sie Ihre Sitzlehnen in eine aufrechte Position…”

“Wir haben Druckabfall in der Kabine…”

Bild von DaOriginalHerb

Yap, super Blog und fantastisches Zelda Artwork.
Und das US Mega Man Cover, gnihihihiii :)

Bild von Franz Zwerschina

@Kuro

Das ist Rimbaud, seines Zeichens französischer Poet. "Enfance" würde man von ihm kennen wollen ....lg

Bild von The Dead Ishimura

Ach ja, wenn ich da an die Mastersystem und Mega Drive Zeiten zurück denk...
Was mich da schon die Spielecover in den Vitrinen der Kaufhäuser gefesselt haben. Oft reichten die Cover und ihr Versprechen auf eine tolle neue Spielwelt schon aus um mir wieder 100 Mark aus der Tasche zu ziehen.
Ich glaub ich war damals böse süchtig^^.
Schließ mich auch an, schöner Beitrag.

Bild von Vreen

@triforce: freut mich das es dir gefällt...

Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o

Bild von SoAD_fanatX

Ich mag Sarkasmus.

Deathcore ist eine Musikrichtung, die sich anhört als schlüge man ein sterbendes Schwein mit wahnsinniger Geschwindigkeit auf eine Mülltonne.

Bild von Tobias Kujawa

Ach ja, früher hat man sich ja noch aufgrund vom Cover und den 2 Screenshots auf der Rückseite der Packung zum Kauf animieren lassen. Heute kennt man dank Internet schon das Ende, bevor man die Disc einlegt. Eigentlich schade.

Bild von Franz Zwerschina

Vom Cover her wollt ich immer "Yound Merlin" und "King Arthurs World" auf dem SNES.
"Faxanadu" hat mich auch um den Schlaf gebracht...

Bild von captain carot

Schöner Artikel. Gerade so manche Boxart zu Heimcomputerzeiten war herausragend, bisweilen um Längen besser als das Spiel.

Zwar die PC-Fassung, aber eines meiner liebsten Cover aus der aktuellen Generation:

Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.

Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Bild von Saldek

Tja das ist ein Problem bei Videospielen. Andere Medien werden viel mehr als Gesamtkunstwerk betrachtet. Die Kreativen stehen im Mittelpunkt, nicht die Geldgeber. Cover und Booklet sind oft auf den Inhalt und zusammen mit den Künstlern abgestimmt.

Bei Spielen steht nur noch der Quellcode im Fokus. Die Cover haben keinen (oder nur selten) künstlerischen Anspruch. Die Anleitungen sind 5-seitige s/w Lappen mit belanglosen Infos.Und selbst der Spielecode wird nach dem Launch gnadenlos gepatched und gefixt. Man kann ja kein PS3-Spiel mehr starten ohne ein Update ziehen zu müssen.

Auch wenn es in den 80ern und 90ern auch hässliche Cover gab, so sorgten doch zumindest die Module für einen "abgeschlossenen" Entwicklungsstand und ein haptisches Erlebnis aufgrund des robusten, physischen Mediums. Deshalb ist mir die Vertriebsform mittlerweile auch egal: ob ich jetzt ne Disc habe mit 08/15 Heftchen, die eh 50x nachgepatched wird oder konsequenterweise gleich einen Download auf HDD macht kaum noch einen Unterschied.

Und zu den Limited Editions: das ist ja der neue Trend. Jedes Game bekommt heute eine Limited-Edition. Wer Aufmachung will muss halt doppelt so viel hinlegen. Leider geht dieser Trend aber in die falsche Richtung. Neben einem hochwertigen Cover wäre ein toll gestaltetes Booklet gut, mit vielen ergänzenden Infos zu Charakteren, Welt und Story. Und natürlich mit Entwickler-Meinungen usw. Stattdessen bekommt man dann einen 50cm hohen Masterchief-Helm, ein Nachtsicht-Gerät Spielzeug, diverse Kunststoff-Figuren und anderen Krempel mitgeliefert. Die eigentliche Aufmachung ist dagegen nur selten hochwertiger.

Ich denke eines Tages wird sich auch die Spielebranche zumindest ein bisschen weiterentwickeln. Wir brauchen denke ich mehr Indie-Entwicklungen. Als Beispiel fällt mir zum Beispiel Machinarium ein:

Oh! Ein Eichhörnchen!

Bild von pwndius_pilatus

Du solltest dich schämen, das jap. Cover von Bloody Roar 1 nicht erwähnt zu haben:

Außerdem hatten die Expansion zu FF11 sehr schöne Cover:

[img]http://www.ninretro.de/img/boxarts/psx/Bloody_Roar_-_Hyper_Beast_Duel_(Front_JAP-NTSC).jpg[/img]

Oh man....das Spiel ist so genial. Schade dass es so viel Zeit raubt und es noch keine Private-Server gibt... -.-

Und auch das CE-Cover zu FFXIV sieht sehr toll aus:

Desweitern sind als häßliche Cover die US-Versionen von vielen japanischen Rollenspielen bekannt (Suikoden 1, Final Fantasy...etc),
aber auch von anderen Spielen (Dino Crisis 2 oder ICO.....).
Schon traurig, dass man Cover in den USA verunstalten muss, damit mehr Leute ein Spiel kaufen...

*SQUEEEEEEEEEEEEEEEE*
"Omega has no titled ruler and only one rule.....dont f**k with Aria."
PSN: MaveraUS

Bild von Vreen

die psygnosissachen fand ich als kind vom cover her immer höchst eindrucksvoll. die cover von ork, shadow of the
beast oder wie hier agony waren allesamt irgendwie
völlig eigen in ihrem stil. düster, verrückt und irgendwie
trotzdem "romantisch". ich musste mir dazu immer die
welten ausmahlen, in denen diese spiele gespielt haben,
und ich muss sagen, die storys die mir dazu eingefallen
sind waren oft besser als die spiele selbst.

secret of monkey island ist für mich in mehrerer hinsicht
eines der besten spiele aller zeiten. damals habe ich, nur
weil ich im allkauf das spiel gesehen habe und mir das
cover angeguckt habe, meinen vater genötigt einen
amiga 500 mit 1 mb ram erweiterung zu kaufen. ich wollte
monkey island UNBEDINGT spielen, und das lag zum
größten teil an dem cover, dass stilistisch in die gleiche
kerbe haut, wie die grossartigen indiana jones filmcover
(lucas halt), und ganz große abenteuer versprechen.

interessanter als die besten cover sind aber eigentlich eher
die schlechtesten. dieses babariancover bsw, wäre
manowar selbst zu ihren schlechtesten zeiten peinlich
gewesen.

Mein Hang zum Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert... :-o

Bild von Max Snake

Das beste Cover die ich kenne ist die Pal und Japanischer Version von Castlevania Symphony of the Night. Wenn ich doch wüsste wie euch das Cover zeigen kann.

Spielfreak? Wo ist das Problem?

Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.

Bild von Matthias Schmid

schöner artikel :-) also ich mag ja auch dieses cover sehr:

Bild von ManicMoe

Toller Artikel.
Einige meiner All-Time-Favorite-Cover sind Landstalker und Shining Force auf Sega Mega Drive. Was war ich als P&P-Spieler davon berauscht, die Cover zusammen mit den Bildern hinten drauf - der pure Porn. Genauso World of Illusion. So zum Kauf animiert haben mich seitdem nur wenige Cover...

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers!

Bild von crazymashine

Generell liebe ich die ganzen Square Cover-Arts (Threads of Fate, Final Fantasy's, Saga Frontier, Legend of Mana, Vagrant Story etc) sowie sämtliche Datasetten Cover (C64)^^

@Max
Du hast Geschmack, Symphony of the Night gehört zu eines der besten Aktion/Adventure überhaupt!^^

Mir persönlich gefällt das Saturn, sowie das PSone Cover art!

Bitte schön:
PSone

Sega Saturn

*sorry, die beiden Bilder sind ein wenig groß geraten :(

Bild von Matthias Schmid

@castlevania-fanboys: das ist aber auch nicht schlecht...

Bild von Franz Zwerschina

@Vreen

Nein :)

Manowar

Bild von captain carot

Wie heißt´s so schön? Schlimmer geht immer.

Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.

Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Bild von Max Snake

@ Crazymachine Danke.

Spielfreak? Wo ist das Problem?

Ich will lieber in ein Spiel Punkte bekommen als beim einem echten Verkehr.

Bild von Beeberman

ich geb dem Autor ja in fast allen Punkten recht aber Secret of Mana empfand ich als Junge immer als riesen gutes Artwork :).
Weiß auch gar nicht was daran jetzt so kitschig sein soll, so waren eben die Zeiten damals

Bild von mobby

Wirklich interessant, auf diese Art und Weise habe ich Spiele-Cover bisher nie betrachtet.

Weiter so, Franz :)

Bild von metrognome

Das zelda bild ist schon episch, fängt im himmel und endet in der hölle. - cool
Aber die covers Alith, Limbo und Ico gefallen mir besser, vor allem dieses Alith im land der argonauten hat es mir angetan. Sieht echt beklemmend genial aus.
Machinarium ist auch toll.
Auch ein bischen kult

Nach dem cover zu urteilen könnte das spiel im körper eines aliens spielen.

Nicht super aber geht schon, besser als die jpn version

Ansonsten fällt mir iwie im moment kein so wirklich gutes cover ein.

P.s. angnehmer blog.

Bild von Jan Amstutz

Cooler Artikel! Dein selbst gebasteltes Cover hat es mir ebenfalls angetan, vielleicht aber auch einfach weil ich The Arrival mag.^^

Bild von Disco Victim

Wen ich erwähnenswert finde : Designers Rebublic
haben maßgeblich an der Verschmelzung zweier Kulturen beigetragen, die der Videospiele und der Electronica. WipEout war das erste Kind.
Das Cover war damals für mich voll future.
Die unzähligen Plattencover, Flyer- wegweisend. So wegweisend, daß H&M dreist das Art- Design für eigene T-Shirts verwendet hat.
Danach gabs in der Electronica Szene hier in Deutschland einen Japan- Boom. Künstler wie z.B. Ken Ishii oder Takkyu Ishino waren hier heiß begehrt, Mangas und Videospiele waren in aller Munde.
Mijk van Dijk z.B. steuerte Ghost in the Shell, Ridge Racer 5 u. Armored Core 2, Trax bei. Heute hat jede gute Techno- Zeitschrift eine Rubrik für Videospiele.
http://www.pho-ku.com/

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