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01.03.2010 10:18 — Daniel Hecht

Für ständige Internet-Nutzer wie meinereiner verkommt eine Shopping-Tour in der Stadt meist zu einer Reise des Grauens. Erst kürzlich war ich wieder unterwegs in Media Markt, Saturn und Co. – immer auf der Suche nach neuer Software für Xbox 360, Wii, PlayStation 3 oder PC. Besonders heiß begehrt: BioShock 2. Das Ergebnis: ernüchternd! Egal in welche Filiale ich gehe, die Preise sind scheinbar festgetackert auf  "Wenn du mich kaufst, bist du von allen guten Geistern verlassen", oder anders gesagt: 69 Euro.

69 ist dabei eine Zahl, welche ich allerhöchstens als sexuelle Praktik schätze – verbunden mit Videospielen steht die 69 jedoch auf meiner roten Liste. Ich meine – ernsthaft! – das Hintergrundwissen, welches sich durch Internetportale wie "mydealz.de", oder durch einen einfachen Blick auf Internet-Großhändler wie "amazon.de" und "amazon.co.uk" gebildet hat, macht solche Einkaufstouren zur persönlichen Tortur.

Bioshock 2 CoverHier ist das Spiel, auf welches ich mehrere Monate (manchmal Jahre!) gewartet habe, ich halte es in meinen Händen, lese mir die Rückseite der Spielepackung mit feuchter Vorfreude durch... aber ich kann es einfach nicht kaufen! Nicht mit dem Hintergrundwissen, dass ich es bereits einen oder zwei Tage später für mindestens 20 Euro weniger aus dem Internet erhalten kann!

Am aktuellen Beispiel BioShock 2 bedeutet das: Bei Media Markt gibt's das Spiel für 69 Euro, bei amazon.de für 45 Euro, bei amazon.co.uk gar für (umgerechnet) ca. 38 Euro. Das wären 31 Euro, welche ich gespart hätte – von dem Weg in die Stadt, Parkgebühren und nervigen Anstellschlangen ganz abgesehen. 31 Euro, für die ich beinahe ein weiteres, fast neues Spiel bekommen könnte!

Bleibt die Frage: Wer kauft ein Spiel in der heutigen Zeit für 69 Euro... und warum? Unwissen über andere Angebote? Gewohnheit? Schlicht Dummheit?

Wer sich mit dem Preisverfall bei Spielen auskennt, greift sowieso nicht unbedingt in der ersten Verkaufswoche zu seinem Lieblingstitel. Besonders anfällig für fallende Preise sind unter anderem Titel von Sega oder Ubisoft.

Ein gutes Beispiel: Valkyria Chronicles hat vor einigen Monaten noch 69 Euro gekostet, jetzt liegt es für 20 Euro im örtlichen Saturn. So ist auch Sonic & Sega All-Stars Racing bei mir ein heißer Kandidat für einen späteren Kauf, denn sparen kann man durchschnittlich 30 Prozent bei nur wenigen Wochen Wartezeit.

Ganz im Gegensatz zu Nintendo: Hier sind die Spiele zwar allesamt etwas billiger abzustauben, dafür fällt der Preis praktisch NIE. Bestes, aktuelles Beispiel sind die Professor Layton-Titel für Nintendo DS: Sowohl Teil 1 als auch Teil 2 liegen meist zum gleichen Preis im Regal – trotz zeitlicher Differenz von mindestens einem Jahr. Und die Suche nach einem preiswerten Mario Party 8 habe ich mittlerweile ganz aufgegeben.

Kizuna Encounter CoverBleiben noch die sogenannten Perlen der Videospiel-Geschichte: Besonders seltene Spiele oder Special Editions, welche nur an die Presse und besondere Personen gegangen sind. Hier ist es erstaunlicherweise genau umgekehrt: Diese Spiele können gar nicht teuer genug sein, schließlich entwickelt sich ein Großteil des Hypes um diese Spiele gerade WEGEN des Preises.

Eines der bekanntesten Spiele dieser Gattung ist wohl der Neo-Geo-Prügler Kizuna Encounter, von dem es weltweit nur 5 (in Worten: FÜNF!) Module geben soll. Mitte 2007 ist eines dieser Spiele aufgetaucht und wurde für 10.000 Euro verkauft – da können Elektronikmärkte mit ihrer 69 nur doof aus der Wäsche schauen.

Mein persönlicher Rekord liegt übrigens bei 160 bis 170 Euro für diverse Import-Rollenspiele aus PSone- und PS2-Zeiten. Heute dagegen wird jeder Euro doppelt umgedreht.

Die wilden Einkaufszeiten in Importshops oder Elektronikmärkten scheinen jedenfalls vorbei – die Freude, mit einer vollgepackten Einkaufstüte im Zug nach Hause zu fahren, hat den Platz getauscht mit der Vorfreude, zur Packstation zu stapfen und ein dickes Paket von diversen Internethändlern in Empfang zu nehmen.

Einen vollkommen anderen Ansatz bietet der Direktkauf (alias Digitaler Download) im Internet. Auch hier scheinen sich die Hersteller an den extravaganten Preisen großer Handelsketten zu orientieren: "Lasst uns das Spiel möglichst teuer anbieten, obwohl... he, es ist eigentlich schon uralt, aber DIESEN Preis ist es definitiv noch wert!"

Den wirklichen Nutzen dieser Downloads habe zumindest ich noch immer nicht verstanden: 29 Euro für den ersten Teil von skate., welches ich gebraucht oder auf einem Wühltisch meiner Wahl im einwandfreien Zustand für 10 Euro bekomme? Kann ein digitaler Download überhaupt in neuwertigem Zustand sein? Fragen über Fragen!

Ein wohltuend anderes Konzept verfolgen die Xbox Indies, welche mit nicht mehr als maximal 3 Euro zu Buche schlagen – einige der coolsten Titel sind sogar für nicht mehr als 1 Euro erhältlich. Da muss man selbst als Sparfuchs auf seine Xbox-Punkte aufpassen.

Oder, um noch ein letztes, aktuelles Beispiel zu nennen: Der geniale Lumines-(Light)-Klon Chime spendet schlicht 60 Prozent des Kaufpreises für einen guten Zweck. Dazu bekommt man noch 50 Gamerpoints zur virtuellen Ego-Befriedigung – wenn das kein Value for Money ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

Wie seht Ihr das? Was war Euer teuerstes Spiel? Und wie viel sollten Spiele generell kosten?

PS: Übrigens, wer es noch nicht kennt: Hinter diesem Link findet sich eine praktische Auflistung so ziemlich aller, großer Importshops bei "mydealz.de". Etwas trockener, dafür übersichtlicher und mit vielen Zusatzinfos gespickt: die !mport-Liste aus dem MAN!AC-Klassik-Forum. Und abschließend noch ein Shopping-Tipp von mir, der zwar nicht besonders billig, dafür aber extrem kultig ist: www.toysnjoys.com – wann bestellt man sonst schon einmal Spiele aus Hawaii?

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Kommentare

super dass das mal "groß" als artikel angesprochen wird!

kein plan was die firmen sich da ausgedacht (oder abgemacht?) haben.

meiner meinung nach ist dass noch nicht lange so.

auch seltsam das der activision chef vor kurzem noch meinte dass er finde das spiele viel teurer sein könnten....

mir aber ehrlich gesagt egal, ich ünterstütze dass einfach nicht.

entweder internet oder einfach warten. hab viel zu viele gute games am start und da zock ich lieber die in aller ruhe zu ende und lasse die gierhälse auf ihren 69,99 sitzen!

aber dann bitte noch dlc für 15 € hinterher kaufen!

ich denke die wollen halt ausreizen wieviel die leute bereit sind zu zahlen.....

ps:

biosock 2 gab es bei MÜLLER neu für 49,99 (beide systeme).

achso mal eine frage:

könnt ihr als öffentliches magazin nicht einfach mal eine stellungnahme von EA und konsorten fordern?

oder kommen dann auf einmal keine testmuster mehr vor release? :p

Bild von captain carot

Die letzte Frage direkt beantwortet: Mein teuerstes Spiel war eines für´s SNES, 139,-DM. Und zwar war das entweder Donkey Kong Country oder Stunt Race FX, das andere war damals mit 129,-DM kaum weniger gefräßig beim Biss in meinen Geldbeutel.

Das ist für mich bis heute auch die absolute Obergrenze geblieben. Entsprechend schwer tu ich mir damit, ein noch so seltenes PS1 Spiel gebraucht für 70 oder mehr Taler zu erwerben. Statt dessen wird eher ewig lange auf Trödelmärkten gesucht, Ebay in Kleinstarbeit nach falsch geschriebenen Titeln durchforstet und so weiter.

Bei Neuspielen sieht´s kaum anders aus, vllt. hätte ich für Mass Effect 2 70,-€ hingelegt, aber warum sollte ich? Bei Amazon bekomm ich´s für 56,-€, also gekauft.
Tomb Raider Underworld? Etwas gewartet und unter 20,-€ bekommen.
NfS SHIFT? Mitte November für 25,-€ gekrallt, neu und verschweißt.
Vieles wird sogar erst nach ein, zwei Jahren günstig gebraucht gekauft.
Denn ein Goldesel bin ich nicht, ergo kann ich auch keine Dukaten scheißen. Will ich viel spielen, bleibt mir kaum etwas anderes übrig, denn mindestens 20 Spiele in einem Jahr würden zum Neupreis 1400,-€ verschlingen, was in meinem Fall mehr als mein monatliches Nettogehalt wäre, ist einfach nicht drin.

Bei Gebrauchtspielen und Retrotiteln kommt obendrein noch der Schnäppchenjägerinstinkt hoch, da wird liebend gern eine Ewigkeit nach dem günstisten Preis gesucht, am Besten noch der bestmögliche Zustand bei geringen Kosten angepeilt. Mit etwas Glück gibt´s da gut erhaltenes eben auch sehr günstig.

Dann wären da noch die Last Gen Titel, hier sieht´s bei mir nicht anders aus, im Gegenteil: Metal Slug Anthology für nur 10,-€, da verzichte ich ehrlich gesagt gern auf´s Neo Geo, Jade Empire für 7,-€ statt 1200 MS-Points, daür mit Anleitung, Disc und Hülle.

Und bei den Direktkaufpreisen auf Konsole fällt einem doch nun wirklich nix mehr ein. Sicher, mancher XBL-Titel ist sein Geld alle Mal wert, die Indyspiele ohnehin, aber warum soll ich bitte für Titel, die gebraucht keine 10,-€ kosten und neu teils schon für einen Zwanni zu haben sind, als Download auf einmal 30,- Euronen bezahlen?

Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.

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Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Bild von Seppatoni

Ich persönlich warte bei Titeln wie dem genannten Sonic & Sega All-Stars Racing oder auch beispielsweise Smackdown vs. Raw ab und schnappe sie mir ein paar Wochen, bzw. Monate später zum Schnäppchenpreis. Vorbestellt werden in der Regel nur noch Nintendo-Titel, da sich deren Level wie beschrieben nie, bzw. nur ganz selten (Advance Wars - Dark Conflict) senkt.

Mein teuerstes Spiel war bislang Virtual Space Invaders für den Virtual Boy, für das ich um die USD 400.- ausgegeben habe. Dafür habe ich wiederum andere Schätze wie ein Prototyp des nie erschienenen Sunman (NES) für ein paar Euro erstanden, der Wert hingegen liegt irgendwo im vierstelligen Bereich.

Aber wenn man sich anschaut, dass letzte Woche ein originalverschweisstes NTSC-Stadium Events bei Ebay für US$ 41'300 den Besitzer wechselte (siehe hier ), dann wirkt selbst das oder auch ein Kizuna Encounter schon beinahe wie ein Schnäppchen dagegen.

69 für ein spiel is zu teuer, 69 euro für bioshock 2 is VIEL zu teuer:D

würd ick mir nie kaufen und wenn dann nur bei amazon, die preise sind immerhin noch okay:)

Die Preise von Saturn und Co. sind wirklich lächerlich. Diese würde ich nur bezahlen wenn meine absolute Lieblingsserie im Regal stünde und ich die Vorbestellung anderswo aus irgendeinem Grund verpasst haben sollte. Besonders geht mir dabei auf die Nerven, dass z.B. Saturn es schafft den Leuten einzutrichtern, der Laden sei preiswert...

Mein teuerstes Spiel war wohl ein Import von Ultima III für damals 220,- DM. Für einen etwa 16jährigen in den 80ern verdammt viel Geld. Auch teuer die Final Fantasy-Importe auf dem SNES.

Was Download-Only-Games angeht: Den Deal "Burnout Paradise mit alles Erweiterungen für 29,90 Euro" im PSN fand ich ok und da habe ich auch zugeschlagen. Ich gehöre aber auch zu der Sorte Mensch, die nicht immer so viel wert auf Packung und Anleitung legen.

Bild von Klinnik

Mir ist dieser Preis-Wahn in den Elektronikmärkten
(vor allem bei Saturn-MediaMarkt, die ja beide zur Metrogruppe gehören
und ihre Preise abstimmen) schon länger ein Dorn im AUge.
Es macht einfach keinen Spaß mehr Spiele zu shoppen!

Mein teuerstes Spiel war FFVI (Import SNES) für 159 Deutsche Mark.
Mehr würde ich nie für ein Spiel bezahlen. Es sei denn, die Spiele
werden umfangreicher, aber da geht der Trend ja eher in die andere
Richtung.

Bild von Dr. Mario

Mein teuerstes Spiel? Rein preislich sicher Perfect Dark für seinerzeit 190 Mark. Auch das Import-Dragon Quest 7 schlug ordentlich zu Buche...
Den Titel des Teuersten im Sinne von "viel Geld ausgegeben und ewig bereut" teilen sich Conker (180 Mark für hakelige Steuerung und außer ein paar Fäkalwitzen recht wenig Umfang) und Metal Gear Solid (gut 100 Mark für endlose Zwischensequenzen und gefühlte drei Minuten Spielzeit - und ich konnte es anschließend nicht mal weiterverkaufen, da sich beim Händler die CDs anderer enttäuschter Spieler stapelten...).

Allerdings stehe ich dem Import mittlerweile sehr kritisch gegenüber: Denn wer fleißig im Königreich oder in Übersee einkauft, darf dann nicht lamentieren, dass die deutsche Wirtschaft nicht angekurbelt wird.
Ansonsten lohnt es sich aber, ruhig etwas zu warten und sich das Spiel erst mit gut drei oder fünf Monaten Verzögerung zuzulegen - der Preis ist dann meist sehr moderat.

M! D.Kong 5157-4079-6419

Mario Kart Wii-Renntage: Donnerstag und Sonntag 21.30 Uhr

Bild von Turrican

Also zumindest Bioshock 2 gibts in allen Müller Filialen für 49 Euro... aber ist mir prinzipiell wurscht... hole meine Games fast ausschließlich aus UK...

69 Euro gehen einfach gar nicht für einen aktuellen Titel... und das ist bei mir keine Frage des "sich leisten können" sondern des "sich leisten wollen"!

Natürlich liegt es im Auge des Betrachters... für ein original Klassiker mit Anleitung und Verpackung bin ich auch bereit weit aus mehr Kohlen liegen zu lassen...

Mein teuerstes Game dürfte "Viewpoint" Modul für das Neo Geo gewesen sein... schlappe 680,- DM.

Bild von nod_2

Guter Artikel, kaufe schon lange keine Games mehr im Laden.
Im Inet bekommt man die besten Sachen zu guten Preisen und es lohnt sich auch immer 3 bis 4 Monate zu warten.

Mein Teuerstes Game war Virtua Racing für den Mega Drive, das hat damals 199,95DM gekostet! Hab das mit meinen Bruder zusammen gekauft, denn zur Schulzeit war das verdammt viel Geld! (ist es heute immer noch)

Bild von Kakyo

ok ich bin auch so ein "dummer" 69 euro käufer ich gebs ja zu. Ich bezahle damit meine häufige unentschlossenheit (bin leider einer von denen die wenn sie es dann wollen es halt sofort wollen ;P)

ok ist für mich auch gar nicht das thema seh ich ned so wild.

ärgerlich werd ich aber dann wenn ich für die 69 euro mittlerweile nicht mal mehr ein komplettes spiel bekomme (ACII und div andere prominente beispiele in letzter zeit) jaja ich mein das leidige thema DLC.... (vor allem offensichtlicher aus dem spiel geschnittener und First Day DLC (z.B. DAO)).

Naja, ich gebe in der Regel nie den vollen Preis für Games aus, aber bei FFXIII werde ich dies tun. Und ich werde es auch normal im Laden kaufen, weil ich einfach das Gefühl der Vorfreude auf dem Heimweg haben will. Einfach zum Briefkasten laufen ist mir da nicht genug.

Aber ansonsten finde ich, dass sich die Leute an dieser Stelle künstlich aufregen. Anno 1994 hat man auch 150 Mark für ein SNES-Modul gelöhnt.

Bild von Segabasti

Gute rArtikel, mein teuerstes Spiel war Shenmue auf Dreamcast für 110 D Mark. Insofern sind die Preise eigentlich gleich geblieben. N64 Module haben im Schnitt auch 100 bis 130 Mark gekostet, genauso Mega Drive Module.

Davon abgesehn, das Bioshock mich nicht die Bohne Interessiert, kaufe ich aber nur MUST Have Titel am Releasetag, wie damals Shenmue. Sonst warte ich 2, 3 Wochen.

Ich finde auch, das die Inhalte eines Spiels manchmal einfach zu schlecht sind, um es dann 50, 60 oder 70 Euro kosten zu lassen, siehe Sonic 06 oder Ned for Speed Undercover.

Und bei media Markt und Saturn kauf ich schon gar keine Spiele, wenn dann Online oder bei gamestop, die haben nämlich meistens gebrauchte in TOp Zustand.

Atari brought Videogames to Life, Nintendo brought them back from hell and Sony Killed them.

Bild von Bravopunk

Ich zahl eigentlich maximal 40€ für Spiele in der Standard Version.

Mein teuerstes Spiel...kA. Zuletzt Tekken in der Arcade Stick Edition für 109. War vor Start mal 2 Tage oder so bei Amazon.de für den Preis zu haben...war billiger als in UK.

Bild von BlackHGT

Mein teuerstes Spiel wahr Raygar fürs NES damals für ca. CHF 129.-. Ok es wahr nicht das Teuerste, aber im Verhältnis zum dazumaligen einkommen (CHF 1.- pro Woche) doch sau viel Kohle!

Zum Thema Preis stehe ich gespalten.
Wenn es heute ein Konsole gäbe, welche der Konkurrenz technisch so Überlegen währe wie dazumal der NEO GEO. Dann würde ich für gute Spiele auch gerne 200 oder 300 Bezahlen.
Doch bei der Menge und Lieblosigkeit von heute ist meine Schmerzgrenze viel weiter unten. :)

Bild von captain carot

@ShinjiTao: Siehe oben, mehr als die 139,-DM hab ich nie bezahlt, meistens weniger. Yoshi´s Island 99,-DM, Alien 3 99,-DM, jeweils zur Veröffentlichung.
Andere Spiele hab ich wenige Monate nach Erscheinen bereits für 29-49,- Märker neu bekommen, etwa Street Fighter 2 Turbo. Und das waren Preise bei Karstadt, Allkauf oder Extra.

Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.

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Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Bild von Swiss WildOne

Mein teuerstes Game war Steel Battalion (inkl. Controller) für die Xbox für 290 Schweizer Franken (ca. 200 Euro).
Für ein Sammlerstück oder sonst aussergewöhnliches Game bin ich schon bereit, mehr zu bezahlen.
Aber für ein normales Game (Hülle, Handbuch und Disc) zahle ich nicht mehr als 100 Schweizer Franken (ca. 65 Euro). Im Normalfall, weil ich nicht warten kann, zahle ich für ein Game 60 Euro. Alle meine Games bestelle ich über das Internet. In Fachmärkten kaufe ich praktisch keine Games, da diese zwischen 5 und 10 Euro teurer sind.
DLCs, Arcade-Games oder sonstige Downloads beziehe ich praktisch nie. Seit meinen gut 4 Jahren Gold-Mitgliedschaft auf Xbox Live habe ich noch keine 30 Euro ausgegeben. Für mich sind die meisten Angebote auf Xbox Live nur Abzocke (über die Indie-Games kann ich kein Urteil abgeben, da wir in der Schweiz dieses Angebot nicht besitzen).

Ein Spiel ist kein Spiel, wenn es nicht gespielt wird.

Bild von Jab

Alleine schon Aufgrund der USK Siegel kann man sich doch in Deutschland kein Spiel mehr holen. Daher kommt nur bestellen in Frage. Und günstiger und bequemer ist es ja auch noch. Habe alle letzen Games um 30€ neu gekauft am Erscheinungstag. Mit schönem Pegi Cover.

Bild von Napalus

Deswegen kaufe Ich seit Jahren nur aus dem Ausland.

Das letzte Spiel das Ich aus Deutschland gekauft habe war Bioshock 2 als Rapture Edition.Das hat mich 68,99€ gekostet.War aber nur,weil die US Fassung keine deutsche Tonspur hat,und Ichs zu spät erfuhr.Naja.

Meine teruersten Spiele.

Final Fantasy 3 Super Nintendo US Import - 179DM

Chrono Trigger Super Nintendo US Import - 165DM

Donkey Kong Country - US Import - 160DM

Illusion of Gaia Limited Edition Super Nintendo US Import - 189 DM

Killer Instinct Gold Nintendo 64 EU Import - 199DM

Final Fantay VII Playstation US Import - 210DM,hatte es dafür 10 Tage vor offiziellem US Release

Shenmue 1 Limited Edition Dreamcast Japan Import - 225DM

Seit € Zeiten sind die Kosten viel kleiner und überschaubar.

Nur ein richtig teures Spiel habe Ich mir in letzter Zeit geholt.
Das war Mushishimesama für die PS 2 als Japan Import.Hat knappe 100€ gekostet.

War noch nie ein billiges Hobby,aber da müssen wir NERDS halt durch.Wobei es sich wie gesagt heutzutage ja durch das leichte Importieren ja Kostenmässig stark in Grenzen hält.Sind ja fast nur noch Liebhaber und Sammlerstücke die extreme Preise bekommen können.

:-)

Lache und die ganze Welt lacht mit dir,weine und du weinst allein!

Schon mal was von Real-Life gehört? - Nö, schick mal Link!!!!!

Bild von ManicMoe

Denke auch, dass die Preise heute gar nicht teurer sind im Vergleich zur Ära von Sega Mega Drive und SNES.
Ich habe damals 149,- DM gelöhnt für World of Illusion (SMD), Aladdin hat 129 DM gekostet...War sehr viel damals, meine Grenze lag damals bei 109€, außer eben für die beiden genannten Titel...

Rechne ich das heute um, dann war mein teuerstes Spiel also ca. 75€ teuer. Da das damals die Regel war, und man eigentlich kein neues Spiel unter 89 DM bekam, finde ich die heutigen Preise relativ schlüssig, aber eben im direkten Importvergleich zu teuer. Man vergisst als fleissiger Importeur leider allzu oft, dass solche Preise am Lohnniveau des jeweiligen Landes angepasst werden. Und da sind eben 50$ oder 40 Pfund normal. Dass wir davon profitieren, hinterlässt bei mir gemischte Gefühle, wenn ich mir vorstelle, dass dadurch viele Deutsche den Job verlieren..
Nichtsdestotrotz ist meine Grenze heute (Verdienstgeschuldet! Bin nur Student...) bei 50€. Aaußer für Special Editions wie die AC2 Black Box, da waren's 91€. Eigentlich nur 30€, weil ich 2 gekauft habe und eine gut auf Amazon verkaufen konnte... ;)

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers!

Bild von dmhvader

Ich weiß es noch genau: Habe Ende 1997 für "Silvereye" auf dem N64 etwa 150,- DM hingeblättert! Außerdem schon davor für die Importe von Alien Trilogy und Resident Evil 2 je ca 140,- ! Allerdings war man da auch noch richtig scharf drauf, und wenn es einem das Wert ist, warum nicht?
Heute gibt es allerdings kaum noch Spiele, die man sehnlichst erwartet, da es alles im Überfluss gibt und man meist schon vieles irgendwo anders schon mal so ähnlich gespielt hat!
Deswegen bin ich auch heute kaum noch bereit, 50 Euro aufwärts für ein Game hinzublättern! Habe mir zuletzt AvP bei Amazon UK und Mass Effect 2 gebraucht für jeweils 40,- Euro geholt!
Aber knapp 70,- Euro für ein Spiel, das zudem nur auf einer Plastikscheibe und mit Sparanleitung erhältlich ist, ist schlicht Wucher!

My Daddel- History: 1983:Atari2600 • 1985:C64 • 1988:AtariST* • 1992:Mega Drive • 1994:MD32X • 1995:Atari Jaguar & PS1* • 1997:N64* • 1999:Dreamcast* • 2000:PS2* • 2003:XBox* • 2004:Gamecube • 2005:XBox360* • 2006:Wii* • 2007:PS3*
(* noch im Besitz)

Bild von Napalus

@dmhvader

Das Spiel hies "GOLDEN EYE"!!!!

;-)

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ich kenne die preise in deutschland nicht aber was ich finde ist das spiele wie Beat em Up s , eigendlich billiger sein müssten als ein Final Fantasy

Bild von Nipponichi

Mein teuersten Spiele waren:

Shenmue - Limited Edition (Dreamcast - JAP) mit 210 DM
"Mord und Totschlag" 3 (SNES - PAL) mit 200 DM
Donkey Kong Country 3 (SNES - PAL) mit 170 DM
Conker´s bad Fur Days (N64 - PAL) mit 180 DM
Final Fantasy Chronicles (PSX - US) mit 220 DM
Dino Crisis (PSX - US) mit 180 DM
Lunar Silverstar Story (PSX - US) mit 170 DM
Resident Evil "Tante Veronica" (Dreamcast - US) mit 170 DM
King of Fighters 99 (Dreamcast - US) mit 180 DM
"Goldenes Auge" (N64 - PAL) mit 180 DM
Killer "Prügler" 64 (N64 - PAL) mit 180 DM
House of the Dead II (Dreamcast - PAL) und Gun mit 190 DM

Das ist nur eine kleine List von früher. Heutzutage zahle ich für ein nagelneues Spiel im Schnitt ca. maximal 45 Euro direkt aus Amiland.

Wo wir gerade dabei sind. Ein Spiel für eine große Konsole dürfte meiner Meinung nach nicht mehr als 50 Euro kosten. Für Wii maximal 40 Euro. Bei Handheldspielen sage ich für 20 Euro. Für stationäre Konsolen hat man einen großen Bildschirm, da sind 50 Euro gut angemessen. Aber bei Handheldspielen, die man sowieso nur auf so einem Popelbildschirm spielt, sind einfach 20 bis maximal 30 Euro drin. Deswegen sage ich auch, daß alles andere bei uns einfach zu teuer ist. Wer 70 Euro hinlegt, hat sie meiner Meinung nach nicht mehr alle. Das kann man mal ausnahmsweise machen, aber es gibt Leute, die machen das ständig. Und das ist kein Spiel wirklich wert. Vor allem deswegen nicht, weil sie in einem halben Jahr hinterhergeschmissen werden.

Bild von Esorb Red

Mmh... mein teuerstes Spiel bisher war die Special Edition von "Bioshock 2" für 80 Euro. Das wollte ich unbedingt haben, deswegen habe ich nicht gewartet.

Das letzte Spiel, das ich im Media Markt gekauft, habe war "Dead Space". Das war aber auch ein Impulsivkauf, den ich aber auch nicht bereut habe.

Ansonsten beziehe ich meine Spiele über amazon.co.uk wenn die Spiele eine dt. Tonspur haben. Wenn mal eine AT Version her muss, gibt es hier in Hamburg einen guten Laden dafür, der meist sogar viel billiger ist als die großen Ketten. Wenn ich recht überlege sind die USK Versionen da meist sogar teurer.

Bei Retro Spielen bin ich sehr geizig. Ich würde niemals für eine gut erhaltene Special edition von irgendwas eine riesen Stange Geld ausgeben. Das Besondere ist da doch ein wertvolles Spiel für weniger zu bekommen (ich hoffe ja immer noch, dass mein für 3 Euro erstandenes "Shaq Fu" für SNES mal viel wert ist :D ).

Der Vergleich zwischen alten DM Preisen und den aktuellen Euro Preisen hinkt aber gewaltig. Zum einen dürfte der grobe Umrechnungspreis 1 € = 2 DM durch Inflation in inzwischen acht Jahren schon ziemlich überholt sein. Zum anderen glaube ich, dass heute mehr Leute eine Videospielkonsole besitzen als früher, da die ganze Branche mehr in den Mainstream gerutscht ist und die Zocker von früher mittlerweile erwachsen sind und die nächste Generation Videospiele Kinder herangewachsen ist. Die Videospielindustrie fährt immernoch Rekordumsätze ein, das sollte den Preis eigentlich mal drücken.

Hi,

ich sehe das auch gemischt.
Vorweg ich habe auch ein Neo Geo mit Metal Slug 3,Samurai Spirits 4,Last Blade usw.
Für exotische Dinge gebe ich gerne auch schon mal mehr aus.
Allerdings finde ich es schon extrem traurig das gerade in den Geiz ist geil Märkten die Spiele am teuersten sind.
Dicht gefolgt von den Game Stop Fillialen.
Besonders bei Game Stop fällt es auf das da teilweise gebrauchte Spiele teurer sind als in neu.
Da macht stöbern beim Shopping Ausflug keinen Spaß weil man eh nie einen Schnapper ergattert.
Ich habe das große Glück das die Spielegrotte auf meinem Heimweg liegt.Kann also dort meine Spiele abholen.
Mein zweiter Stammladen ist Gameland in Ratingen,die haben auch recht oft und viele günstige gebrauchte Games da.
Ich kann bei vielen Games abwarten bis sie etwas im Preis fallen und bin dann Gelegenheitskäufer.
Eine handvoll Games kaufe ich mir jedoch direkt z.B. CoD,Fifa,GTA da ist dann auch der Preis fast egal.
Ab und zu wird auch direkt in England bestellt oder etwas mitgebracht.

Bild von Jab

@Napalus
Ich denke er hat dies absichtlich falsch geschrieben da das Spiel indiziert ist. Manche Befürchten ja, das sie sich strafbar machen durch die Nennung solch eines Titels.

Bild von Saldek

Wären alle Spiele 69 Euro würde ich das Hobby aufgeben, denn so viel würde ich nie für ein Spiel ausgeben.

49 Euro sind meine oberste Grenze und diese auch nur für persönliche Megahits wie Ico 3, Super Mario Galaxy, ein neues Zelda, Dragon Quest usw. Ich gebe aber zu, durch die aktuelle DLC Problematik diese Grenze auch schon überschritten zu haben. Nach 1-2 Monaten sind die 50€ halt vergessen und man kauft sich doch noch die ein oder andere Mission nach.

Derzeit kaufe ich günstiger als 49€:
a) Amazon uk
b) ältere Spiele (also geschätzt frühestens 6 Monate nach Release)

Ausnahme hier war Assassins Creed 2, aber das war ein Sonderangebot.

Teure Spiele? Habe ich keine. Marktwert interessiert mich nicht. Spiele die 10€ kosten können mir mehr bedeuten als Spiele die 300€ kosten. Ich hatte mal SF3 3rd Strike (DC) für Normalpreis gekauft und später für 130€ oder so verkauft.

Oh! Ein Eichhörnchen!

Bild von Beeberman

Neulich auch wieder im Saturn gestanden und konnte nur den Kopf schütteln wegen diesen Preisen...ne mit mir nicht sorry...ich bin kein Raubkopierer und war es nie aber bevor ich 70 Euro für ein Spiel auf den Tisch legen höre ich entweder auf zu zocken oder hol es mir aus dem Netz...
Ich meine das ganze in einer Zeit in dem der Mittelstand immer mehr verarmt und die obere Klasse immer reicher wird...wer soll sich so was leisten können, wenn er wie ich Student ist ?

Guter Artikel, gutes Thema!

Aber komisch das hier noch niemand Wörter wie "Classics" und "Platinium" benutzt hat : )

@Berberman

Dafür machst dann nacher Kohle bis zum abwinken ; )

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