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Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth (Test)
System DS    Genre Adventure    Entwickler Capcom    Hersteller Capcom    USK 0

Neun Monate hat sich Capcom mit der PAL-Version des fünften Teils der ”Ace Attorney”-Serie Zeit gelassen – jetzt werden auch westliche Handheld-Juristen mit neuen Point’n’Click-Abenteuern beglückt. Dass wir zeitgleich mit den USA in den Genuss der Veröffent­lichung kommen, hat einen Haken: Es wurde keine deutsche Übersetzung auf das Modul gepackt, sämtliche Charaktere parlieren in Englisch – da der Großteil des Spiels aus geschriebenen Dialogen besteht, müsst Ihr die entsprechenden Sprachkenntnisse mitbringen. Inhaltlich hat sich einiges geändert: Erstmals schlüpft Ihr nicht in die Rolle eines Verteidigers, sondern spielt einen Staatsanwalt – den Titelhelden Miles Edgeworth kennen ­Serienfans als Antagonisten von Phoenix Wright. Zudem findet Ihr Euch nicht mehr im Gerichtssaal wieder, Miles löst seine Fälle vor Ort.

Die Schauplätze besucht Ihr in Form eines Sprites, das Ihr durch die Umgebung lenkt. Plaudert auf Knopfdruck mit Zeugen oder untersucht Objekte. Spielerisch gleicht das den Vorgängern, nur die Inszenierung fällt anders aus. Ähnlich verhält es sich mit den restlichen Spielabläufen: Statt Kreuzverhöre führt Ihr Befragungen durch, forensische Hilfsmittel kommen ab und an zum Einsatz; die einzige spielerische Neuerung ist eine trockene ’Logik’-Denkprüfung – verknüpft hier die gefundenen Hinweise! Damit steht und fällt der Charme von ”Ace ­Attorney Investigations“ mit der ­Qualität der Geschichte: Die enttäuscht auch dieses Mal nicht, alte Serien-Hau­degen verschlingen sie mit Begeisterung – neue Fans gewinnt der Staatsanwalt so aber nicht.

+ Fälle sind gewohnt umfangreich und unterhaltsam inszeniert
+ viele alte Bekannte tauchen auf
+ freies Herumlaufen sorgt für ein wenig frischen Wind...

- ...spielerisch wirkt sich's aber kaum aus
- Speicherfunktion immer noch so unkomfortabel wie bei ersten Teil
- keine deutschen Texte

Ulrich meint: Obwohl sich auf den ersten Blick viel geändert zu haben scheint, spielt sich das Justizabenteuer fast wie die Vorgänger. Dass Ihr nun ein Miles-Sprite durch die Umgebung lenkt, statt wie früher nur Objekte anzuklicken, oder dass sich die Geschichte außerhalb des Gerichtssaals abspielt, ändert den Spiel­ablauf nur unwesentlich: Wie gehabt lest Ihr Euch durch lange, humorvolle Dialoge und grübelt, wie Ihr Zeugenaussagen aushebeln könnt. Das ist auch diesmal spaßig, spannend und mit sympathischen Charakteren gepflastert, etwas mehr Ideenreichtum hätte ich mir trotzdem gewünscht. Dass bei so einem textlastigen Spiel eine deutsche Übersetzung fehlt, ist ein ziemlich peinlicher Fauxpas von Capcom.

76
M Die Inszenierung ist neu, der Rest fast wie bei den Vorgängern: fesselnd erzähltes Justiz-Abenteuer mit kniffligen Fällen. M
M!-Rating 76 von 100       Grafik 6 von 10       Sound 6 von 10       Singleplayer 8 von 10       Multiplayer 0 von 10
Jahr 2010      Region PAL      Test erschienen in der M! Games 4 / 2010      Seite 74      Redakteur us
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Kommentare

Bild von Deku Man X

Nicht auf deutsch... echt schaede für viele Leute :-/
ich hols mir trotzdem ^^

freu mich auf: Lolliopop Chainsaw (Suda!), Silent Hill HD Collect. (?)
Dark Soul´s (Ps3) und Catherine =P
Zock momentan: Deus Ex H.R.(360), 3DS (Mario, Sonic Gen, M.S.Force), Aliens Infestation (DS)

Mega Man Legend 3 (Bwaahh)& MM Universe R.I.P.

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