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God of War III (Test)
System PS3    Genre Action    Entwickler Sony    Hersteller Sony    USK 18

Auf PS2 und PSP zählt God of War zu den spektakulärsten Titeln, jetzt kommt die göttliche Serie endlich auf die PS3. Die Handlung spielt erneut im alten Griechenland und knüpft an die Vorgänger an: Spartaner Kratos will den Olymp stürmen und an Göttervater Zeus Rache nehmen. Dieser hat jedoch ein Ass im Ärmel: Mit einem mächtigen Blitz verdonnert er Kratos in Hades’ Reich der Toten – seine berühmten Chaosklingen gehen dabei verloren. Dumm gelaufen: Jetzt muss der rabiate Held noch einmal von ganz unten anfangen, die Welten der Götter durchstreifen und diesen ihre mächtigen Waffen abknöpfen. Denn nur mit dem rechten Werkzeug lässt sich Zeus vom Thron stoßen.

Auf dem Weg durch mystische Schauplätze wie die Stadt Olympia, die Götterschmiede und den Palast der Aphrodite muss sich Kratos zahlreicher Monster erwehren: Untote, Minotauren und Zyklopen mischt Ihr mit nur drei Tasten (leichter Schlag, harter Schlag und Griff) auf. Trotzdem sind die Kämpfe alles andere als simpel: Im Laufe des Abenteuers entdeckt Ihr die vier aufrüstbaren Waffen Verbannungsklinge, Nemesis-Peitsche, Hadesklaue und Nemëische Löwen (Steinfäuste). Sämtliche Instrumente verfügen über individuelle Spezialmanöver, die Ihr mit Tastenkombinationen und -folgen auslöst. Jede Waffe eignet sich für bestimmte Gegnertypen: Scharen von Zombies wirbelt Ihr die ­Kettenklingen um die Ohren, gepanzerte Soldaten rempelt Ihr besser mit den Löwenfäusten aus dem Weg – der clevere Krieger setzt sein Werkzeug taktisch ein. Zudem dürft Ihr diverse Relikte und Zauber sammeln, die sich ebenfalls im Kampf einsetzen lassen: Mit dem Bogen des Apoll nehmt Ihr entfernte Gegner ins Visier und der Kopf von Helios blendet Eure Widersacher mit einem Blitz. Ihr dürft auch die Geister erlegter Monster beschwören und Kratos’ Spartanerfreunde zu einem Spezialangriff herbeipfeifen. Obendrein lassen sich größere Monster benommen schlagen, dann könnt Ihr spektakuläre Todescombos ansetzen: Wenn Ihr je nach Situation die eingeblendeten Tasten flink drückt oder vorgegebene Analogstick-Bewegungen korrekt ausführt, bespringt Kratos die Riesen und beschert ihnen mit spektakulären Schnitten ein blutiges Ende. Alternativ bringt Kratos allerlei Monstrositäten unter seine Kontrolle und reitet auf ihnen: Dann dürft Ihr etwa mit den Keulen mächtiger Berserker durch die feindlichen Reihen wüten.

Ähnliche Reaktionstests bringen Schwung in die zahlreichen Obermotzkämpfe, in denen Ihr die Götter der griechischen Mythologie zum Zweikampf fordert: So kann Kratos wild um und über seine Gegner springen, ohne dass Ihr die Kontrolle verliert – sobald die Kamera in eine der vielen ausgefallenen Perspektiven schwenkt, gilt es lediglich Buttonabfolgen zu tippen. Und das reicht auch, denn angesichts der aufwändig inszenierten Grafik ist es in manchen Kämpfen gar nicht so leicht, die Orientierung zu behalten. Da wirbelt die Kamera nur so um Kratos, während er im Zickzack durch die Arena springt, an Ketten zum Obermotz schwingt oder im Sturzflug wilde Luftkämpfe austrägt. Die Kameraperspektive ist während des gesamten Abenteuers vorgegeben, was gleichermaßen Vor- und Nachteile mit sich bringt: Dank der Kameraführung wisst Ihr immer, wo es langgeht – sie weist Euch den Weg, speziell bei Scheidewegen. Dagegen kann man mangels Übersicht schon einmal Schätze oder Feinde übersehen.
   
Neben den vielen Kämpfen warten noch andere Aufgaben auf Kratos: Der Weg zum Olymp führt kreuz und quer durch die Götterwelt, einige Lokalitäten werdet Ihr mehrfach besuchen – schließlich lassen sich manche Rätsel und Geschicklichkeitsprüfungen erst mit den gesammelten Relikten meistern. Wer mit Helios’ Kopf leuchtet, entdeckt versteckte Mechanismen und Geheimgänge. Mit dem Bogen verschießt Ihr Feuerpfeile, um etwa störendes Gestrüpp abzubrennen oder explosive Tonnen zu entzünden. Und Ihr sammelt die Hermesstiefel, mit denen Ihr über Wände eilt: So könnt Ihr auch in älteren Abschnitten neue Pfade finden. Trotz der verzweigten Abenteuerwelt müsst Ihr aber nur selten Wege mehrfach ablaufen: Zahlreiche Teleporter und Abkürzungen sorgen für einen straffen Spielablauf. Neben der sammelbaren Ausrüstung entdeckt Ihr allerlei bewegliche Elemente wie etwa Steinschlitten, mit denen man Platten beschwert und Zahnräder blockiert. Damit löst Ihr allerhand Rätsel, bei denen mal Schalter, mal Kurbeln und Ketten sowie Drehräder zum Einsatz kommen. Einsteigertipps haben sich die Entwickler weitgehend gespart, deshalb müsst Ihr oftmals genau hinsehen und auf entscheidende Details achten, um den verzwickten Mechanismen auf die Schliche zu kommen. Zwischen den Knobeleien und Kämpfen erwarten Euch Hüpfabschnitte, in denen Kratos Festungswände und Türme erklimmt: Hier nutzt Ihr vor allem Gleitflügel und Schwungkette, um Abgründe, Feuer und andere Gefahren zu überwinden. Einige Sprünge sind richtig knifflig, zum Glück gibt es massig Checkpoints. So entdeckt Ihr auch versteckte Schätze, von denen es in God of War III nur so wimmelt. Es locken die üblichen Upgrades für ­Gesundheit und Magie, aber auch Sammelstücke für die Galerie.
 
Am Rande des Rachefeldzugs warten einige Minispiel-artige Aufgaben: Ihr spielt etwa auf einer magischen Orgel die Tastenfolgen vom Notenblatt nach, um Statuen Leben einzuhauchen. Ihr donnert mit Karacho durch einstürzende Tunnel und erweist Aphrodite Liebesdienste – die ­Ã„rmste fühlt sich mächtig einsam! Zu­dem entdeckt Ihr Steintafeln, die als Aussichtspunkt dienen und in diesem Modus die Wahl der Blickrichtung erlauben. Hier könnt Ihr einen Moment verschnaufen, den Ausblick genießen und Euch dabei gleich orientieren: Die riesigen Levels erstrecken sich schon mal bis zum Horizont, da gibt es einiges zu bestaunen!

Zum spektakulärsten HD-Abenteuer macht God of War III die gelungene Präsentation: Die jetzt deutlich größeren Levels, gewaltigen Gott-Obermotze und leuchtenden Special-FX stellen nur eine Zutat des Rezepts dar – oftmals sind es zum Beispiel Details wie eine originelle Perspektive, die Euch faszinieren. Da erlebt man schon einmal die letzten Sekunden eines Widersachers durch dessen Augen – alle paar Minuten erwartet Euch eine originelle Überraschung! Die ständig wechselnden Kampf-, Rätsel- und Hüpfaufgaben bringen Abwechslung ins Abenteuer und auch auf Vielfalt hat man geachtet: Kein Gegnertyp läuft Euch zu oft über den Weg, jede Kraxelei überrascht mit einem neuen Element – mal sind die Plattformen brüchig, mal bewegen sie sich oder müssen korrekt angeordnet werden. Die Handlung kommt glücklicherweise nicht zu kurz, schließlich begegnet Kratos einigen Helfern: Er muss für sie mystische Gegenstände suchen, Personen eskortieren oder sie im Stich lassen – wie in früheren Episoden gilt es einige Entscheidungen zu treffen, welche Kratos’ Geschichte beeinflussen.

 

+ mitreißende Präsentation
+ erneut makellose Steuerung
+ brüllender Sound
+ neckische Minispiele (u.a. Beischlaf, Orgelspiel)
+ mehr Waffen-Abwechslung als z.B. in Dante's Inferno
+ locker-flockige, kurzweilige Mischung aus Metzeln, Klettern, Rätseln & Bossen
+ furios inszeniertes Finale
+ zusammen mit Uncharted 2 die aktuelle PS3-Grafikspeerspitze

- auf 'Easy' einfach viel zu leicht
- Kratos ist stellenweise übertrieben fies und brutal
- in puncto Spielablauf und Abwechslung nicht besser als Teil 1 und 2
- Waffen spielen sich teilweise arg ähnlich


Oliver Ehrle meint: God of War III ist ein Action-Paket, das sich gewaschen hat: Kaum ein anderes Aben­teuer bietet ein ähnlich dichtes Geschehen, ohne sich dabei zu wiederholen. Bei all der Dramatik kommt die Taktik nicht zu kurz: Jeder Feind erfordert eine individuelle Kampftechnik, einfach nur die Standard-Combo vom Stapel lassen funktioniert hier nicht! Obwohl ich sonst kein Freund ständiger Reak­tionstests bin, finde ich sie hier passend: So kann man alle paar Minuten ein neues Spezialmanöver bestaunen, ohne dass die Steuerung überfrachtet wirkt. Und die übrigen Aufgaben bringen auch einen Profi ins Schwitzen: Für die Rätsel muss man schon einmal eine Grübelpause einlegen und die Hüpfabschnitte erfordern wegen der verzwickten Schikanen höchste Konzen­tration – die Spannung bleibt immer auf dem Siedepunkt!

89
M Sony lässt es richtig krachen: dramatisches Finale der Kratos-Saga mit atemberaubender Präsentation. M
M!-Rating 89 von 100       Grafik 9 von 10       Sound 10 von 10       Singleplayer 9 von 10       Multiplayer 0 von 10
Jahr 2010      Region PAL      Test erschienen in der M! Games 04 / 2010      Seite 76      Redakteur ms
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Kommentare

Bild von Threepwood

So ein hübsches Titelbild!
Irgendwie bekomm ich gerade Hunger auf Pommes, bei so viel Ketchup.

Zitat:
zusammen mit Uncharted 2 die aktuelle PS3-Grafikspeerspitze

Aha. Und warum bekommt es dann nur 9/10, während Final Fantasy XIII 10/10 bekommt? Macht irgendwie keinen Sinn.

Bild von ManicMoe

Weil nicht jeder so eine Grafikhure ist wie Du! ;)

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers!

Bild von Konsolfan

Nicht streiten :-)

Grafik ist doch nicht alles :-)

ich freue mich jedenfalls tierisch auf das Game :-)

Muss mir nur mehr eine PS3 kaufen!!

Bis jetzt habe ich mich erfolgreich gewehrt!!
Aber nun lässt es sich nicht mehr umgehen :-)

Bild von erko

Gei! Geil! Geil!

Bin voll auf Mario Kart 7.^^

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was für ein brett! kann's kaum erwarten. schade, dass die ULTIMATE EDITION preismäßig langsam in für mich unereichbare höhen abdriftet......wär cool gewesen......

Spielt: MICKY EPIC (wii); SONIC 4 (ps3)

Liest: Bukowski- Notes Of A Dirty Old Man; Karl & Furkan-Comics

Hört: Amon Tobin; Bomb The Bass- Into The Dragon

Sieht: Midnight Meat Train

Bild von chief wiggum

knapp daneben ist auch vorbei...

Der Atem meiner Katze riecht nach Katzenfutter!

Bild von Jab

"- Kratos ist stellenweise übertrieben fies und brutal"

Wieso gilt das als Minus-Punkt? Die Griechische Mythologie war fies und brutal. Der Charakter ist nur getrieben von grenzenloser Wut und Rachegelüsten. Soll er da "Cumbaja My lord" singen?! Außerdem ist Kratos der Gott des Krieges! Und Krieg ist übertrieben fies und brutal.

Bild von Dennis86

Da kann ich mich Jab nur anschliessen. Ein guter Test, aber das als Minus zu werten versteh ich absolut nicht.

"My common sense is tingling"
"Are you talking to yourself, or do you see little yellow boxes too?"

die demo war schon geil, ich freu mich drauf

Zitat:
Weil nicht jeder so eine Grafikhure ist wie Du! ;)

Grafik geht mir als SNES-Liebhaber und Röhren-TV-Besitzer am Arsch vorbei. Nur: Wenn "Uncharted 2" 10/10 Grafikpunkten bekommt und "God Of WAr III" gleichauf ist, muss es ja zwangsläufig ebenfalls 10/10 Punkten bekommen, ansonsten kann man solche Aussagen absolut nicht mehr ernstnehmen. Offenbar ist die Zeit, in der die Wertungen von der ganzen Redaktion besprochen wurde, nun endgültig vorbei...

naja final fantasy hat bessere bzw gleich gute grafik wie z.b. uncharted 2 :-)

Bild von Turrican

ich finde die grafik von uncharted 2 eigentlich gar nicht sooo super wie immer geschrieben/beworben wird... das gesamtpaket ist rund und schön anzusehen... passt einfach alles gut zusammen... aber mehr als 7-8 von 10 ist das in meinen augen nicht... aber gut das grafik nicht für spielspass steht! puh grad noch mal die kurve bekommen ;)

Bild von Matthias Schmid

@jab & dennis:
kratos schlachtet manche bossgegner in teil III dermaßen fies ab. das ist einfach ein bissel zu viel des guten und macht ihn - und das ist der entscheidende punkt - unsympathisch. aus dem coolen antihelden wird (imo) ein gnadenloser schlächter, der ob der todesqualen seiner feinde nur höhnisch lacht. übrigens lacht kratos sicher auch über die usk, die bei der wertungsvergabe mehr als 2 augen zugedrückt hat.

Bild von Sinthoras

nun schließlich ist es doch das finale.
und da kratos von den göttern doch ziemlich übel mitgespielt wurde, ist es doch nur verständlich das er sie auf brutalste weise fertig macht und dann vor genugtuung lacht.
alles andere wäre doch unglaubwürdig.
schließlich ging er ja im warsten sinne des wortes durch die hölle um die götter platt zu machen.
soetwas als kritikpunkt anzukreiden, was dann wohl auch noch die 90 prozent verhindert finde ich einen fehler!

hab GOW 3 grad durchgezockt! für mich das beste spiel aller zeiten!!!

hab es gestern bei "heimspiel" in münchen gekauft und heut nach 9 std. auf normal das erste mal durch!!

Bild von erko

@alle die sich über Gewalt minus ergern:
Naja aber ihr habt das Game ja auch noch nicht Gespielt,
von daher könt ihr den Gewalt grad auch nicht beurteilen.

Bin voll auf Mario Kart 7.^^

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Bild von ottovonbismarck

ich will ne ps3+den bald kommenden dildo controller.

-In diesem Sinne! Macht's gut, euer Ottovonbismarck.

jo finde es auch recht seltsam ein minuspunkt wegen der gewalt zu geben!

so spielt man den "spielekillern" eben gut einen zu!

ich finde auch das kratos die gegner umhauen und dann mit einem handschlag wieder aufhelfen sollte und dann muss eine sequenz eingeblendet werden die zeigt wie kratos den gegner wieder gesund pflegt und heilt! :P

Bild von Saldek

ich kann das ab einem bestimmten Gewaltlevel auf jeden Fall nachvollziehen.
Kratos war immer ein mies gelaunter Typ aber ich finde man konnte sich immer noch gut mit der Figur identifizieren (Rache etc). Zu übertriebene Gewalt bzw Spaß an der Gewalt kann einen Chara flach machen und entfremden.

Oh! Ein Eichhörnchen!

Bild von Michael Herde

1. Kratos lacht nie.
2. Er war mal Kriegsgott.
3. Die Gewalt wirkt mitunter aufgesetzt und selbstzweckhaft, was der Glaubwürdigkeit des Charakters abträglich ist. Und das sage ich als Spielegewaltmöger!
4. Es liegt nicht an der Gewalt, dass es keine 90% bekommt. Wie absurd. Das Spiel ist insgesamt einfach schwächer als die Vorgänger. Kaum Rätsel, unübersichtliche Sprungpassagen und wenig abwechslungsreiche Waffen sind da schon eher ein Grund.

Bild von Dennis86

@Matthias, Michael, u.a.

Ok, überzeugt. ^^

Ich warte mit meiner Bewertung bis ich das Spiel selber durchgezockt habe.

Das mit den Sprungpassagen hab ich nun schon öfter gelesen und finde es wirklich schade. Gerade weil diese fast schon perfekte Spielmechanik damit einen guten Dämpfer abbekommt. 1 u. 2 hatten schon ne Menge unfaire Stellen. Mal sehen wie oft ich den Bildschirm sehe wo mir der Easy-Mode angeboten wird. O_o

"My common sense is tingling"
"Are you talking to yourself, or do you see little yellow boxes too?"

jo dennoch!

gewalt ist geschmackssache!

das kann man ja vielleicht in zukunft in das fazit des jeweiligen redakteurs schreiben aber nicht bei den negativpunkten aufzählen!

wem es gefällt ok, ist erwachsenen unterhaltung und über geschmack lässt sich ja streiten!

es gibt auch leute denen clockwork orange gefällt, jedem das seine!

um mal wieder ontopic zu kommen,

ich hoffe nicht dass sich besagte sprungpassagen mit den rotierenden stacheltürmen (flucht aus hades todesreich im vorgänger) vergleichen lassen!

was habe ich diese spielfluss/spaß bremse gehasst :D

Bild von Saldek

Der Hadesturm ist Kult. Wer ist daran nicht verzweifelt? ^^

Also Sprungpassagen, Hangeln usw brauche ich nicht. Das hat sich mir sowieso immer zu undynamisch gesteuert. Aber kaum Rätsel? Das ist für mich ein herber Dämpfer. Ich mag Hack'n Slays eigentlich überhaupt nicht (DMC, Sword of the Berserk usw) aber GoW zockte ich immer wegen der tollen Präsentation, dem Setting und den eingestreuten Rätseln sehr gerne.

Oh! Ein Eichhörnchen!

Bild von Jab

@Saldek @Matthias
"ich kann das ab einem bestimmten Gewaltlevel auf jeden Fall nachvollziehen.
Kratos war immer ein mies gelaunter Typ aber ich finde man konnte sich immer noch gut mit der Figur identifizieren (Rache etc)"

Kratos hat in Teil 1 ein ganzes Dorf und seine eigene Familie brutal abgeschlachtet und ist dadurch zum "Ghost of Sparta" geworden. Zudem wird in den Zwischensequenzen von GoW 1 und 2 gezeigt das er aus purer Lust am Töten und Erobern mit den Spartanern in den Krieg zieht und Städte niederbrennt und plündert. Das ist der Grund wieso er wieder zum Sterblichen gemacht wird in Teil 2, wer erinnert sich? Wie konnte man sich damit vorher identifizieren? Ich konnte mich mit Kratos noch nie identifizieren. Ihr macht mir Sorgen wenn ihr das könnt ;-) Wer sich mit Kratos identifizieren kann, der kann es auch mit Hitler oder Bush :-)

@SuperBrot007
"es gibt auch leute denen clockwork orange gefällt, >> jedem das seine!"<<

Der Spruch kommt in Deutschland nicht so gut... Weißt du aber warscheinlich nicht.

Bild von Sinthoras

ok, mag sein das kratos nicht lacht, habe es ja auch nicht unbedingt bildlich gemeint.
Und da ich teil 3 ja noch nicht habe, kann ich es natürlich erst beurteilen wenn ichs selbst gezockt hab.
Trotzdem wage ich im vorfeld zu behaupten, dass mich die gewalt (ob nun übertrieben oder nicht), in keinster weise stören wird.
Habe ja schon in videos gesehen was kratos mit poseidon und apollon so anstellt!
Das mit der gewalt als minuspunkt und den nicht gegebenen 90 prozent finde ich aber überhaupt nicht absurd!!
Wenn es die wertung nämlich nicht beeinträchtigt,sondern nur eine anmerkung ist, sollte man es auch dazuschreiben.
So musste ich wohl davon ausgehen, dass es die wertung negativ mitbeeinflusst wenn es bei den contra punkten steht!

Bild von Matthias Schmid

nochmal zur gewalt-diskussion:
wie michael gesagt hat – bei der hinrichtung der endgegner wird die gewalt zumeist selbstzweckhaft eingesetzt. so nach dem motto: der ist zwar schon 3mal tot aber ich schlag jetzt noch 20mal mit der faust ins gesicht, damit nur noch blutiger brei bleibt... das ist ein ganz anderes niveau als z.B. das stilisierte köpfe zermatschen in den sequenzen von teil 1...
und warum man mit dem minuspunkt "zu brutal" den killerspiele-gegner in die hände spielen soll, leuchtet mir auch nicht ein. es schadet einfach dem spielcharakter kratos. und wie auch michael gesagt hat – das mehr an gewalt hat die 90% nicht verhindert.
müssen michael und ich jetzt noch 3mal erwähnen, dass wir große fans der mortal-kombat-serie sind, mad world lieben, usw?? mal ehrlich, für haltlose "die maniac ist doof, weil sie meine brutalo-spiele nicht mag"-äußerungen sind wir doch zu alt...

Bild von Kamek

Finde es absolut in Ordnung die übertriebene Gewalt zu kritisieren.
Die M! Games beweist damit wieder einmal, daß sie ein kritisches Magazin für Erwachsene ist. Es gibt zu viele Kids die Hurra schreien wenn irgendwo Gedärme zu sehen sind.
Bedenklich finde ich auch im Sinne der Öffentlichkeitswirkung unseres Hobbys, wenn man sich für diese Kritik entschuldigen muß.
Zum Spiel:
An den Scrennshots kann ich die tolle Grafik nicht immer erkennen. Einige (Z. B. die Frau) leider doch unter erbärmlicher Polygonarmut.

Bild von SoAD_fanatX

He was habtn ihr gegen Clockwork Orange?

Deathcore ist eine Musikrichtung, die sich anhört als schlüge man ein sterbendes Schwein mit wahnsinniger Geschwindigkeit auf eine Mülltonne.

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