
Immer, wenn man sich heutzutage als... ich nenne diese Menschen mal vorsichtig "Sammler"... ein neues Videospiel besorgt, stellt sich unweigerlich die Frage, ob überhaupt noch die Zeit dazu bleibt, das auch ordentlich zu spielen. Und damit meine ich nicht mal kurz beim Endgegner auf Kaffee und Kuchen vorbeizuschauen, sondern das Werk in seiner ganzen Form so zu respektieren, dass man es nicht gleich nach einmaligem Durchspielen in die Ecke feuert.
Ein zweiter Durchgang auf "Hard", das zeitraubende Vervollständigen von Trophäen und Gamerscores, das Sammeln bestimmter Gegenstände, das Hochleveln auf astronomische Zahlen (99.999 HP FTW!) – heutzutage dürfen sich bereits Leute, welche sich etwas länger mit einem Spiel befassen, mit dem Titel "Profi" schmücken. Obwohl wir alle immer "Mehr! Mehr!" schreien, ist eines doch gewiss: Es gibt zu viele Spiele auf dem Markt, als dass man als Multi-Konsolero die Chance hätte, in JEDEM Profi zu werden.
Das Problem kenne ich selbst sehr gut: 20 Stunden für ein Spiel sind die Ausnahme, das Regal quillt mittlerweile über mit Titeln, welche ich mir billig gekauft, aber nie angefasst habe.
Darunter Namen wie Deadly Creatures für Wii (verkommt mittlerweile auf Grabbeltischen), das epische Sakura Wars, Bioshock 2, Batman Arkham Asylum, zahlreiche JRPGs wie Star Ocean: The Last Hope, Lost Odyssey, Blue Dragon... die Reihe hört nie auf und setzt sich über mehrere Generationen hinweg. Teilweise wäre ich froh, wenn ich überhaupt mal einen Endgegner zu Gesicht bekäme.
Denn um Profi zu werden, muss man sich auf ein Spiel fokussieren. Punkt.
Dazu kommt sicher auch, dass der Highscore als solches vom Aussterben bedroht ist und höchstens durch Online-Kram wie Xbox Live, PSN oder diverse andere Abkömmlinge kurzzeitig wiederbelebt wird – Leaderboards sei Dank entfachen sich hier noch immer wilde Schlachten um Punkte und Bestzeiten.
Den Gamerscore-Sammler als solchen (bzw. die Trophäen-Jäger) sollte man getrennt betrachten: Wer viel spielt, spielt nicht zwangsläufig wie ein Profi. Und ein Profi hat sicher nicht so viele Spiele, dass sein Gamerscore sich mit den Vielspielern und Sammlern messen könnte.
Gottlob die alten Zeiten, in denen sich weltweit speckige Nerds mit Hornbrillen und Hawaii-Hemden um den Highscore bei Donkey Kong, Asteroids oder Pac-Man prügelten. Über Steve Wiebe, einen Algebra-Lehrer aus Washington und Billy Mitchell (alias "greatest arcade-video-game player of all time") wurde deswegen sogar ein eigener Film gedreht: The King of Kong – A Fistful of Quarters beschreibt den langen und schweren Gang an die Spitze der Highscore-Charts.
Aber selbst ohne diesen Film genießen die Highscore-Anführer von Asteroids und Co. unter Videospiel-Maniacs in etwa den gleichen Rang wie bekannte Sport-Heroen.
Der Aussage dieses Blogs, der ich verzweifelt versuche hinterher zu rennen: Können Profis in einer schnelllebigen Zeit wie heute (und ich meine schnelllebig im Sinne von turbo-ultra-mega-schnelllebig) überhaupt noch an so etwas wie Ruhm und Ehre unter Gamern denken? Und darf man sich als "Profi" bezeichnen, wenn man in der hundertsten Iteration ein und desselben Stoffes (siehe diverse Sportspiele, aber auch Ego-Shooter) noch immer die gleichen einstudierten Bewegungsabläufe abfeiert?
Wofür plagen wir uns noch mit schnellsten Rundenzeiten ("Die 0,026 Sekunden pack' ich auch noch!"), mit astronomisch hohen Highscores ("Sorry, aber ich liege bei über 45.000.000 Millionen Punkten bei Geometry Wars epileptisch zuckend im Staub vor meiner Couch!") und professionellen Street Fighter-Profis, welche uns im Sekundentakt gegen die nicht vorhandene Wand prügeln und mit wilden bis unmöglichen Kombos die Luft aus der virtuellen Lunge pressen?
Ruhm und Ehre erreichen nur die Zocker, welche die Online-Listen anführen – leider wird die Glorie durch "Du cheatest doch!"- oder "Du bist ein verrückter Nerd!"-Vorwürfe schnell verwässert. Ruhm und Neid stehen bei solchen extravaganten Leistungen immer nah beieinander. Wohlgemerkt liegt der Unterschied an der Spitze meist nur in wenigen Punkten und Millisekunden – die Spitze des Eisberges ist extrem dünn und piekst ihren Bezwingern gerne ins Hinterteil.
Außerdem schmilzt die Spitze schnell weg – spätestens bei Teil 54 des liebgewonnenen Highscore-Games werden die Karten neu gemischt (und sei es nur, weil die ehemaligen Profis mittlerweile Kinder haben und sich nur noch peripher mit dem guten Jugendstoff befassen).
Über Jahre hinweg nimmt der Großteil der Spieler nun bereitwillig Spiele an, die nicht mehr wirklich "schwer" sind, bzw. keinen besonderen "Skill" erfordern. Schlauchlevel in Rollenspielen (Final Fantasy 13), Zielhilfen in Ego-Shootern, von der K.I. zu Ende geführte Jump'n'run Level... auch diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Hersteller reagieren auf die akute Zeitknappheit der Zocker... und öffnen neuen Zielgruppen die goldig glänzenden Tore.

Kein Wunder, dass bockschwere Genre-Vertreter wie beispielsweise das PS3-Action-RPG Demon's Souls oder japanische Shooter-Orgien mit mehr als 100.000 Schüssen auf dem Bildschirm in der untersten Ebene des Gamer-Undergrounds gefeiert werden, als gäbe es kein Morgen – sie sind die letzte Bastion vor der Ver"casualisierung".
Hier sind sie: Die wenigen Videospieler, die noch was auf sich halten, wenn sie den Boss auf ultra-schwer niederstrecken ohne einen Hauch Lebensenergie zu verlieren. Die Hardcore-Fraktion, welche sich tagelang unrasiert auf der Couch fläzt und die Milben auf ihren Unterarmen mittlerweile beim Vornamen kennt. Aber sind sie wirkliche Profis?
Seit Jahren herausgebildet haben sich leere Worthülsen wie "Casual" und "Hardcore", welche sich jedoch mehr auf das Spieldesign und weniger auf die Spieler selbst konzentrieren. So kommen Menschen, die in Wii Fit über 100 Liegestütze stemmen oder in Wii Sports Resort mit nur zwei Schlägen das Golfloch punktgenau treffen, eher selten in den Genuss des Titels "Profi" oder "Hardcore-Gamer" – diese Auszeichnungen bleiben den oben genannten Kollegen vorbehalten.
Der Graben zwischen den beiden Fraktionen wächst beständig – auch die E3 2010 hat dem Trend der Vereinfachung von Konzepten, Steuerung und Nutzerfreundlichkeit alles andere als einen Riegel vorgeschoben. Und so schrumpft das kleine Asterix-Dörfchen, welches noch den "Hardcore-Zockern" gehört, weiter.
Meine persönliche Antwort auf die Frage nach dem "Warum tust du dir das an?" ist erstaunlich simpel: Ich fahre voll darauf ab zu sehen, dass es jede Menge Leute gibt, die besser sind als meiner einer – und selten einen wirklichen Idioten, den sogar ich mit einer (ausnahmsweise) funktionierenden Ultra-Combo auf die Bretter schicken kann.
Es ist also nicht das Streben zur Spitze, sondern eher der masochistisch geprägte Voyeurismus, der mich auf die Jagd zum Profitum (meist online) schickt: Wer ist noch da draußen? Und wer verdammt nochmal kann meinem Shoryuken, grünen Panzer, Raketenwerfer oder meiner großen, roten Kugel mal nichts entgegensetzen?
Oder, um den irischen Schriftsteller Samuel Beckett zu zitieren: "Go on failing. Go on. Only next time, try to fail better!"
Eine weitere Art von Profis sind E-Sportler, welche dank ihrer seltsam bis befremdlich wirkenden Spielefokussierung selbst so manchen Hardcore-Gamer irritieren. E-Sport ist zwar als Begriff bekannt, die Präsenz in den Videospiel-Medien (selbst in Videospielzeitschriften) dank starker PC-Fokussierung jedoch verschwindend gering – von einigen Super Street Fighter IV-Turnieren und diversen Sportspielen mal abgesehen, interessiert das Thema "uns Konsoleros" kaum.
Wir haben einen entsprechenden Ersatz dafür in Speedruns gefunden. Wenn es einen Weg gibt, ein Spiel so zu respektieren, wie es wahrscheinlich nicht mal die Programmierer getan haben, dann führt dieser über Speedruns: Hier muss jedes Element des Spiels bekannt sein, damit die Rekordzeit gewährleistet bleibt. Und ja – davor SOLLTE man Respekt haben.
Bleibt noch die Wahl des Schwierigkeitsgrades: Auf "Easy" starten Luschen wie ich, welche schnell sämtliche Inhalte des Spiels sehen wollen. Oder die Leute, die von der Spielmechanik früher oder später dazu gezwungen werden (dieser Boss ist auf diesem Schwierigkeitsgrad unmöglich!). Wer dagegen auf "Hard" einsteigt, will sich gleich beweisen und der Spielmechanik mit dem Presslufthammer auf den Grund gehen.
Erstaunlicherweise gibt es sogar Spiele, welche für letztere Zocker-Spezies wie geschaffen wurden: Bayonetta und die Ninja Gaiden-Spiele sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich das Spielgefühl komplett verändern kann – wohlgemerkt zum positiven – wenn man sich an die harten Modi traut.
Was man als Spieler letztendlich bevorzugt, steht natürlich jedem frei – der Einstieg in die Pro-Liga funktioniert jedoch garantiert nicht über Nacht.
Jetzt seid Ihr dran! Wie und mit welchen Hintergrundgedanken steigt Ihr in aktuelle Spiele ein? Habt Ihr noch immer den Drang dazu sämtliche Leaderboards, Highscore- und Freundeslisten im Sturm zu erobern? Oder seid Ihr überhaupt froh, wenn Ihr mal ein Spiel bis zum Abspann durchzocken könnt? Auf welche Heldentaten in Videospielen seid Ihr ganz besonders stolz?
Kommentare
Also ich kann zu den meisten angesprochenen Themen nur zustimmen. Habe Jahre Lang Quake 3 im Netz in diversen Clans gespielt und ich muss sagen Quake 3 war eine der wenigen Ausnahmen die echt ewig lange stark gezockt wurden, was aber auch sicherlich an der perfekten Spielebalance liegt (gibts in kaum einem anderen Spiel).
Allerdings kann ich mit der Schnelllebigkeit nicht ganz so viel anfangen. Ich picke mir schon echt nur einzelne Perlen für meine Ps3 und Wii raus und dennoch habe ich hier unzählige Spiele nicht komplett mit allem beendet.
Der Artikel spricht mir aus der Seele. Woher die Zeit nehmen, all die guten Spiele akribisch durchzuspielen. Also sind wir doch gezwungen entweder sich auf wenige Spiele zu konzentrieren, dafuer aber andere gute Spiele gar nicht zu sehen. Oder aber man spurtet durch die Spiele, evtl auf leichten Schwierigkeitsstufen, um schnell durchzukommen und dadurch so viele Spiele wie moeglich durchzuzocken. Es ist also eine Gradwanderung.
Es kommt, finde ich, immer auch auf das Genre an. Ein Rollenspiel wie z.B. Fallout 3 habe ich intensivst ueber 100 Stunden gespielt. Es waere einfach zu schade gewesen, dieses Spiel nur schnell mit den Hauptmissionen durchzuspielen. Auch ein Speedrun funktioniert bei solch einem Spiel nicht.
Andere Spiele, die eine stringente Story erzahlen, wie z.b. Silent Hill, die ist erzaehlt, wenn das Spiel zu Ende ist. Da muss ich es nicht unbedingt erneut durchspielen. Das kann eine einmalige Sache sein, Hauptsache, das Spiel hat in der Spielphase Freude gemacht.
Andere Spiele widerum sind fuer's mehrmalige Durchspielen wie geschaffen. Mein persoenlicher Favorit Mirror's Edge. Ich habe tagelang "gegrindet" um die Speedrun Trials zu packen. Es hat zwar enormes Frustpotenzial, weil bockschwer, doch auch enorm hohen Befriedigungsfaktor, wenn man den Speedrun dann endlich geschafft hat. Da war ich auch sehr stolz, bei einem Speedrun eine recht ordentliche Platzierung in den Leaderboards erzielt zu haben.
Auch die anderen Achievements haben mich gepackt: aber es haette ein zusaetzliches Achievement geben muessen, wenn man gleichzeitig auf Hart UND ohne eimal einen Gegner mit der Waffe niederzustrecken. Da war ich auch sehr stolz drauf, das geschafft zu haben.
Zu dem Thema Schwierigkeitsgraden: Ich fange meist auf Normal an. Leicht ist mir zu simpel, denn etwas Herausforderung brauche ich schon. Doch gerade das angesprochene Bayonetta war fuer mich auf Hart einfach zu hart. Oder auch God of War ist auf den harten Modi fuer mich nicht zu schaffen. Ich finde es daher wichtig, dass Spiele diese Option mehrerer Schwierigkeitsstufen anbieten, damit jeder nach seinem Gusto entscheiden kann, und auf einem Level spielt, der Freude bereitet. Denn das ist es doch am Ende des Tages, was Gaming ausmacht: Freude am Zocken!
Zitat: billig gekauft, nie angefasst (?)
Da hab ich aber auch so einige. Oder zumindstens mal kurz angespielt nur um danach zum nächsten Titel zu greifen. Da wären:
God of War 1+2 (PS2), Tomb Raider Legend (PC), FarCry Instincts (Xbox), Assassin´s Creed (PS3) und Street Fighter 4 (PS3)
Die Masse an (richtig) guten Spielen ist enorm und stärker als zur guten alten NES/SNES-Zeit. Da bleibt wenig Zeit.
Für mich ist es wichtig, erstmal ein gutes Game durchzuzocken und nebenbei möglichs viele Trophäen einzusacken.
Zurzeit bin ich (immer noch) an RDR dran. Danach GTA5 Episodes und dann muss ich noch den 2. Durchgang von FarCry 2 beenden.
Zuviel des Guten muss nicht umbedingt gut sein. Aber ein gutes Spiel möchte ich mir auch nicht entgehen lassen.
spiele gerade:
Metroid II
Ich machs immer gleich.Wenns ein Spiel wählbare Schwierigkeitsgrade hat,dann fange Ich immer auf normal an.Beim ersten Mal möchte Ich das Spiel nur geniessen und nur eine normale Hreuasforderung haben.Nach dem durchspielen bin Ich aber immer angeregt auf Hard weiter zu machen.Aus diesem Grund mag Ich auch zum Beispiel die Erfolge bei der Xbox 360.Für mich oft eine absolute Motivation.
Im obrien Artikel wird gefragt auf was man besonders stolz sei.Ich beschränke mich hier mal auf die aktuellen Konsolen.
Besonders stolz bin Ich auf folgende Games:
Shadow Complex auf Wahnsinnig
Gears of War 1+2 auf Wahnsinnig alleine durchgespielt.
Call of Duty 2+3 auf Veteran
Call of Duty World at War auf Veteran
CoD Modern Warfare 1+2 auf Veteran
Alle Erfolge bei Left 4 Dead 1+2 zu haben
und zu guter letzt:
Den Apollo Zwerg Erfolg bei Half - Life 2 Episode 2.
Wer den Erfolg kennt weis warum.
Mein momentanes Ziel:Alle Erfolge bei Mushihimesama erspielen.
;-)
Lache und die ganze Welt lacht mit dir,weine und du weinst allein!
Schon mal was von Real-Life gehört? - Nö, schick mal Link!!!!!
was ich noch festgestellt habe, gefällt mir ein Game richtig gut hol ich mir auch die Trophies.
Zb hab ich in Resistance alle Singleplayer Achievments und auch fast alle Online (aber da gibts ja welche bei denen man 100te Stunden online zocken muss, was ein schwachsinn), bei Uncharted ging es mir genau so, spielt hat so unglaublich laune gemacht, habs schon 4 mal durchgespielt und mir fehlen auch nur noch 2 oder 3 Trophies.
@Beeberman:
Uncharted fand ich auch genial. Hab es aber auch nur ein zweitesmal durchgespielt, weil es nach dem ersten Durchgang noch keine Trophies gab. Bei GTA 4 das gleiche: Durchgespielt, aber keine Trophies. Nach dem Update hatte ich aber auch keinen Bock auf einen zweiten Durchgang gehabt.
Die Idee mit den Trophies hat sich Sony übrigens von Microsoft abgeschaut. Eigentlich eine nette Sache, nur Schade das man für die Trophäen-Sammlung nicht belohnt wird.
spiele gerade:
Metroid II
Ja ist wirklich so. mabn kommt kaum hinterher. hbe jetzt angefangen spiele mit trophies zu spielen und die spiele gewinnen so nochml um 40% an umfaang. zu den billig spielen: stimmt. jhe mir letztens bionic commndo für 20 euro geholt und komme auch noch nicht dazu weiterzuspielen.
@Naplus:
hier meine "stolz sein " liste:
Cod WaW durch auf veterean mit folgenden trophies:
-45 zero's abgeschossen
-general mit der pistole eerwischt
-und gestern juHUUUUU "BIG BALLER" trophie gekriegt (allein in einer runde 75.ooo punkte erreicht. ich war level 34 bei solo)
FEIERT MIT!!!
und midnight club uff der ps3 aauch platin
Also, ich bin ja nun schon jenseits der 40 und muss sagen, dass ich gar nicht mehr so den Ehrgeiz habe, der Beste zu sein - z.B. online bei MW2! Wahrscheinlich liegt's auch am fortschreitenden Alter, dass man auf Hektik und Stress nicht mehr so viel Bock hat!
Ich möchte in meinem Spiel einfach nur der Realität ein wenig entfliehen und ein tolles Abenteuer mit möglichst toller Grafik - also möglichst realistisch - erleben (z.B. Uncharted 1+2, Mass Effect 1+2 oder auch R.D.Redemption)! Ab und zu hab ich aber auch noch mal das Bedürfnis, alte Klassiker, die mir lieb sind, zu zocken, so z.B. hat mir Doom 2 auf der Box wieder richtig Laune gemacht und mich an gute alte Zeiten erinnert! Habe bei dem Spiel sogar fast alle Erfolge eingeheimst, außer den mit den 100 Online-Frags - man findet man einfach zu wenig Spieler! Aber immerhin hab ich das Spiel auf Ultra Violence komplett durch und nen Cyperdemon mit der Faust plattgemacht - mit der richtigen Strategie geht alles ;-)
Ab und zu schiel ich somit schon noch mal auf die Erfolge, aber verbeiß mich jetzt nicht so sehr dran, denn viele sind meiner Meinung nach nur mit viel Glück und Ehrgeiz zu schaffen!
My Daddel- History: 1983:Atari2600 • 1985:C64 • 1988:AtariST* • 1992:Mega Drive • 1994:MD32X • 1995:Atari Jaguar & PS1* • 1997:N64* • 1999:Dreamcast* • 2000:PS2* • 2003:XBox* • 2004:Gamecube • 2005:XBox360* • 2006:Wii* • 2007:PS3*
(* noch im Besitz)
ws im beitrag vergessen wurde ist:
limits für continues gibt es auch schon lange nichrt mehr wie früher auf snes und mega drive. schade. man musste sich früher wirklich konzentrieren um wieter zu kommen. heute ist j alles mit unendlich continues und so. habe früher immer finl fight auf platine gezockt und jmir selber immer ein limit von 10 credits gegeben. schffste es damit -gut- wenn nicht habe ich von vorn angefangen . sonst haätte ich ja immer den münz knopf drücken können und ds wäre doof.
@Napalus:
Too much time?...or simply insane?
@Topic:
Meine besten Jahre sind vorbei! Bin mitlerweile 30, die Reflexe lassen nach und irgendwie überkommt mich immer öfter das Gefühl alles schonmal gesehen zu haben...darunter leidet der innere Trieb "Alles" zu wollen.
Wenn mich ein Spiel packt dann gebe ich keine Ruhe bis ich wirklich alles gesehen und erreicht habe, aber das kommt nur noch selten vor.
Bei guten RPG´s erreiche ich diesen Zustand am ehesten. Bei Oblivion habe ich absolut alles erreicht was man so erreichen kann...ohne das elendige ausnutzen von Glitches etc.
Spiele die meinen Ehrgeiz wecken gibt es nicht sehr häufig...das liegt aber auch am Zeitmangel.
Gamescores interessieren mich nur wenn mich das Spiel packt, sonst sind mir die wumpe.
Nochmal @ Napalus:
Ziehe Frage zurück...weiß ja, das Du nicht alle Nadeln an der Tanne hast xD
Ein interessanter Beitrag von Daniel Hecht: Es stimmt, die meisten der "Alles-Käufer" scheinen ihre Spiele nur kurz anzuspielen und dann sofort wieder die Lust daran zu verlieren, da es ja scheinbar noch soviele andere gibt. Für mich stellt sich da immer die Frage, wo denn da der eigene Spielspaß eigentlich liegt: wirklich nur in der riesigen Spielesammlung?
Ich bin da eher Genußmensch und konzentriere mich lieber auf ausgewählte Spiele (daher konnte ich auch das Wii-Gejammere, dass zu wenig Spiele erscheinen würden, nie nachvollziehen: Ich will die Spiele schließlich durchspielen und nicht nur kurz antippen). Die Playstation-Trophäen sind mir völlig gleichgültig, da habe ich mich nie bewusst drum gekümmert. Für einige vielleicht eine nette Dreingabe, aber mich motivieren diese nicht.
Da ist anderes interessant für mich, etwa bei jedem "Fire Emblem"-Spiel den höchsten Schwierigkeitsgrad wählen und alle Figuren lebend aus dem Finale führen (das ist teils unmenschlich von der Herausforderung, besonders wenn die Gegner einen kritischen Treffer erzielen - was hat mich meine Frau schon geschimpft, weil ich da losgeflucht habe...).
Zur Zeit bin ich intensiv mit Mario Galaxy 2 beschäftigt, noch sind nicht alle 242 Sterne mein, aber bald ist es soweit! Da habe ich auch nichts gegen die im Artikel genannte Hilfefunktion: Für Neuspieler ist das sicher eine echte Hilfe, den Spaß am Spiel zu erhalten, und für mich ist es eine Genugtuung zu wissen, dass ich darauf zwar zurückgreifen könnte, es aber nicht tue. Das Hochgefühl, etwa die Herausforderung der 100 lila Münzen auf den Verschwindeplattformen mit gefühlten 50 Schattenmarios im Nacken allein gemeistert zu haben, ist herrlich.
Demnächst wird Dragon Quest 9 ausführlich gespielt, was brauche ich da noch ein anderes Spiel in den nächsten Monaten? Da wird nämlich dann wirklich jedes Geheimnis aufgestöbert und die Charaktere auf die höchste Stufe gebracht, das muss sein.
Mario Kart Wii-Renntage: Donnerstag und Sonntag 21.30 Uhr
"mitlerweile 30, die Reflexe lassen nach"
ich bin auch über 30 und gegen meinen 14 Jahre jüngeren Bruder Street Fighter zu spielen ist schlimm....sehr schlimm...
edit:
zur Hilfefunktion bei den Mario Spielen:
Ich hab das neue Galaxy NOCH nicht aber schon bei NSMB hat mich es tierisch gefuchst, wenn plötzlich die Hilfe aufgeblinkt ist. das ist als ob man völlig gesund die frage bekommt, ob einem über die Strasse geholfen werden soll. so gesehen ist die hilfe jedesmal eine zusätzliche "jetzt erst recht, euch zeig ichs" motivation. ich würd mir wohl eher den linken Arm abhacken als luigi spielen zu lassen
Ich bräucht ne Civ 5 Selbsthilfegruppe...
Ich habe zb gerade Fracture durchgespielt. Für viele Jüngere ist das sicher knackschwer, ich hab es als anspruchsvoll empfunden. Aber es ist die Art von Spiel die ich gerne habe. Umkomplizierte gesalzen schwere Aktionkost. Es sind oft Spiele die es Wertungsmässig nicht bis ganz nach oben schaffen. Mir bleiben solche Spiele oft im Gedächniss, zb Ninja blade war auch so ein Fall.
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@ LaLaLand: Genauso geht es mir da auch - das wäre unverzeihlich. Aber wie gesagt, für Neueinsteiger, die ansonsten total überfordert wären (und da soll es ja einige geben), ist es sicher lohenswert.
Allerdings habe ich mir gestern mal den Spaß erlaubt, die Galaxy-DVD anzuschauen: Sicher, da wird viel, sehr vieles erklärt, was sich unsereins noch selbst zusammenreimen musste vor ein paar Jahren. Aber dass man rückwärts Eislaufen kann, das hätte ich so nicht herausgefunden - und der Schnelldurchlauf durch den Klappstadt-Level mit den wagemutigen Sprüngen, der hat mich beeindruckt. Mein eigener Versuch daraufhin dahingehend... tja, da sind wir wieder beim Thema vom Alter und den nachlassenden Reflexen... (Street Fighter zeigt mir da auch immer, dass ich nicht mehr so flott reagiere...)
Disgaea gehört übrigens auch zu den Spielserien, in die ich mch vergraben kann: als der Erstling erschien, brauchte ich ein halbes Jahr kein anderes Spiel...
Mario Kart Wii-Renntage: Donnerstag und Sonntag 21.30 Uhr
Netter Artikel. Ich bin ein Mensch, der einfach das auskostet was ein Spiel für mich ausmachen soll. Trotz dessen ich unglaublich viel Spass an Darksiders hatte, habe ich es nach dem durchspielen nicht mehr angerührt. Ähnlich verhält es sich mit Brütal Legends, Fable II und Halo ODST. Auch GoW einmal auf Wahnsinnig mit nem Freund durch gezockt und dann war auch gut (naja, gut, hin und wieder noch ne Multiplayer Runde). Bei Street Fighter IV hatte ich beispielsweise weder Seth noch Gouken freigespielt, weil mich diese Charaktere einfach nicht interessiert haben. Bei Blazblue habe ich mich auch nur auf Tager konzentriert und nicht auf anderen. Bei Super Street Fighter zocke ich jetzt auch nur mit einem gewissen Spektrum an Kämpfern (bei Kämpferwechseln zwischen Blazblue und Street Fighter sind ja Welten vorhanden, deswegen kann man bei Street Fighter noch besser wechseln). Ich konzentriere mich bei Spielen auf gewisse Aspekte, denen ich nahezu komplett nachgehe, deswegen kann ich lange mit einzelnen Spielen auskommen. Beispielsweise PSO, habe ich erst auf der DC und danach 2 Jahre auf den Gamecube gezockt. Dazwischen kamen kaum andere Spiele.
Ich habe nunmal neben dem Hobby Videospiele auch noch andere Hobbys/ Verpflichtungen und daher spiele ich Videospiele so, wie ich sie für mich am Besten erachte. Leider führt diese Art von Zocken leider immer noch dazu, dass ich nicht in den Genuss vieler Titel komme. Trotzdessen ich mich tierisch auf Bayonetta, Fragile, Tatsunoko vs. Capcom (um nur einen sehr geringen Teil zu nennen) gefreut habe, habe ich mir diese Spiele bis heute nicht gekauft, weil mir einfach die Zeit dafür fehlt.
In Soviet Russia, Tager Crushes you!
Zeldas Wiegenlied...so schöne Version ;_;
@ DonCurrywurst, du sprichst mir aus der Seele...
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Die durch Arbeit, Familie und andere Verpflichtungen sowie Hobbies eingeschränkte Zeit ist doch gerade ein Grund, sich sehr genau zu überlegen, welches Spiel es wirklich wert ist, gekauft zu werden. Denn 30 bis 60 Euro pro Spiel müssen schon gerechtfertigt werden.
Mario Kart Wii-Renntage: Donnerstag und Sonntag 21.30 Uhr
Ich zock einfach die ganze Zeit Team Fortress 2 xP
Bei mir gibts auch solche Dauerbrenner. Eine Runde Crazy Taxi geht immer...
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Kennt ihr das auch? Da lässt man ein gutes Spiel im Regal liegen, nur um es sich später zu einem günstigeren Preis zu besorgen, und dann das: "Nicht mehr verfügbar".
So erging es mir bei "Need for Speed: Hot Persuit 2" oder "Silent Hill 3". Silent Hill 3 ist mittlerweile wieder (mit einem fetten USK auf dem Front-Cover) verfügbar.
Das gleiche bei den Filmen: An der gelungenen DVD-Auflage von "König der Löwen" komm ich einfach nicht mehr dran. Und die verfügbaren Restposten liegen mittlerweile im 3-stelligen Bereich. Seit 6 Jahren jage ich den Titel schon hinterher. Hätte ich es mir doch anno 2002 für 25 Euros besorgt. Andere Titel wiederum bekommen Ihre x-te Auflage hinterher geschmissen. Vielleicht ist es bei den Games nicht ganz so krass, aber bei den Filmchen merke ich es schon.
Manchmal weis ich eben nicht, ob ich abwarten, oder gleich kaufen soll.
spiele gerade:
Metroid II
Sammelaktionen willkürlicher Art? Gibt´s bei mir bestenfalls noch bei Retrotiteln, da spiele ich tatsächlich nicht alles, besser gesagt nicht alles nochmal.
Bei den aktuelleren Titeln hatte ich bisher nur einen solchen Fall, bei dem die Luft schneller als gedacht: Viva Pinata, ein paar Stunden gespielt und das war´s dann, es hatte sich für mich ausgereizt. Alle anderen Spiele, die ich für die 360 bisher habe hab ich auch durchgespielt. Allerdings juckt mich die Achievementjagd nicht sehr, Zwar hab ich bei NfS SHIFT oder Mass Effect 2 die meisten, die, welche mir fehlen brauch ich aber nicht. Spaß gemacht hat´s bei Mirror´s Edge, auf Bestzeitenjagd zu gehen und das, obwohl die Profis nun wirklich viel zu gut für mich waren. Warum?, hier ist ein neuer Weg, da ist was drin, dort eine Abkürzung, das könnte ich besser machen und hey, das hab ich gar nicht ausprobiert.
Um aber wie früher mal der beste Street Fighter in der Schule zu sein, der ungeschlagene (fast) King of the Iron Fist Tournament 3, dafür fehlt mit Familie und Co einfach die Zeit, da dürfte ich wirklich nichts anderes spielen. Außerdem, es sind ja "nur" Spiele, zwar ganz nett, wenn man gut bei Tekken ist aber man hat nicht wirklich was davon.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Ich mir letztens die special edition vin THE WITCHER für PC gegönnt. 7,99 für Spiel+ Roman+ Soundtrack+ Karte+ Bonus DVD. Da kann ich nicht wiederstehen. Auch wenn ich es wrascheinlich niemals durchspielen werde...
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@ schnitzel78: Dieses Problem ist mir nur allzu bekannt, gerade wollte ich bei einem Internet-Versandhändler für CDs aus Georgsmarienhü... hupps, keine Werbung, etwas bestellen und siehe da: nicht mehr lieferbar. Manche Dinge werden teils irrsinnig oft neuaufgelegt, während anderes offenbar nur für zwei Wochen auf dem Markt ist...
Mario Kart Wii-Renntage: Donnerstag und Sonntag 21.30 Uhr
Nur kurz angespielte Schnäppchen? Die verfolgen mich schon im Schlaf...da kann das Hobby schon mal in Freizeit-Stress ausarten. Allein für die PS2 sind das noch einige Perlen, die hier rumliegen. Und ein Dark Chronicle zieht sich einfach...
Und trotzdem musste ich mir BlazBlue einfach holen, auch wenn ich niemals genug Zeit haben werde, es richtig zu erlernen. Aber stilvoll online verprügelt zu werden hat auch was ;-)
Immerhin habe ich die meisten Marios zu 100% gespielt. Alle Welten beim ersten Yoshi's Island perfekt zu spielen ( inkl. jeden Endgegner ohne getroffen zu werden ) für die 6 Sterne fand ich schon recht hart. Aber bei SM Galaxy werde ich die Zeit wahrscheinlich nicht mehr aufbringen können...
Das Leben ist zu kurz für Casual Games.
Spielt gerade Dark Souls, Battlefield 3, Xenoblade Chronicles, Final Fantasy IV The Complete Collection
Es tut mir fast leid das ich streetfighter 4 bis heute so vernachlässigt habe. Früher hätte es sowas nicht gegeben. Kaum gespielt liegt es im Regal, und das obwohl ich unheimlich geil seinerzeit drauf war...
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Da ich viel Abwechslung brauche, spiele ich selten ein Spiel mehrmals durch, dafür lass ich mir währenddessen viel Zeit, außer sie sind darauf ausgelegt, wie z.b. Bayonetta. Nur Trophy rush is nicht mein Ding.
Erfolge hol ich mir nur wenn es nicht in stressige Arbeit ausartet. Ich schau mir alle an, denn es gibt teilweise Aufgaben, das hätte man nie im Leben daran gedacht, das dieses oder jenes im Spiel möglich ist. Machbar sollten (fast) alle sein( WipeOutHD Platin jemand?).
Wenn ich in einer Online/ Hi-score bin, geb ich auch Gas, sofern mir das Spiel denn auch länger zusagt.
Ego-Pushing und freundschaftliche Rivalität halt. Sonst seh ich auch keinen Mehrwert.
So Disgaea 3 wartet...
We are the people our parents warned us about.
Also das Thema "gekauft und immer noch nicht gespielt" zieht sich leider bei mir wie ein roter Faden durch meine Spielerkarriere, seit den GC-Tagen.
Hab nun auch in dieser Generation öfter Spiele-Schnäppchen mitgenommen, die noch darauf warten, gespielt zu werden...
Das "normale Leben" durchkreuzt meine Zockerpläne leider nur allzuoft, so a lá "das spiel ich, wenn ich wieder mal richtig viel Zeit habe, nach dem Abschluss, im Urlaub,...
Wenn ich ein Spiel anfange, dann meist auf Normal. Auf Easy geh ich nur zurück, wenn's gar nicht anders geht.
Durchgespielt hab ich schon viele Titel, anfangs auch noch durch die Trophäen motiviert (Uncharted). Wenn ich aber nach dem Durchspielen (und ich spiel immer sehr gründlich, um ja nix zu verpassen) sehe, dass ich nur 50% erreicht habe, dann fehlt mir meist die Lust und die Zeit, es nochmal durchzuspielen...
Es gibt so ein paar mentale Meilensteine, die ich mir aber gemerkt habe in meiner Zockerkarriere:
Super Mario Land 1 + 2 auf GB
Zelda-Titel (beide DS-Episoden, das erste GB-Zelda, Wind Waker auf GC)
Dead Space, Uncharted 1 + 2, The Force Unleashed, Monkey Island auf PS3
FF 7, GoW auf PSP
GTA Chinatown Wars, Advance Wars: Dual Strike auf DS
Ridge Racer-Teile, Twisted Metal, Abe-Teile, Tomb Raider 1 auf PSX
fallen mir spontan ein. Das waren alles auf Ihre Art besondere Erlebnisse für mich.
Hoffentlich lässt mich in Zukunft das Arbeitsleben noch ein paar solch schöne erleben...
Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers!
Hmm, doch, mehrfach durchspielen gibt´s bei mir auch noch, aber diese Perfektion, die man früher allzu oft erreicht hat, da hapert´s einfach oft dran. Und nein, das hat nix mit meinen dreißig Lenzen zu tun, Frau, Kind und Arbeit sind einfach was anderes als Schule. Früher hatte ich halt regelmäßig die Zeit für 12 Stunden Sessions, in der Oberstufe gab´s seit FF VII immer ein RPG und Tomb Raider in den Weihnachtsferien, war ja genug Zeit, auch, um nebenbei bei Tekken und Soul Blade "fit" zu bleiben oder neue Rekorde bei Wave Race aufszustellen. Oder auch noch in der Abiphase, um GT2 gleich zwei mal 100% durchzuspielen.
Dagegen hab ich 2005 bis zum Ende des Jahres bei GT4 nur 54% geschaftt, obwohl ich genau in dem Jahr gar nicht so viele andere Spiele gekauft hab.
Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.
Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen
Ich muss wohl etwas ausschweifen...
Hätte ich alle meine Spiele, die ich je besaß durchgezockt, ich hätte wohl 3 Leben gebraucht.
Leider musste ich meine Sammlung 2002 auf Grund von Krankheit und daraus resultierender Arbeitslosigkeit enorm ausdünnen und mich auf einige Lieblinge konzentrieren. Jaguar, GameCube, Gameboy, Vectrex, NES und MasterSystem um nur einige zu nennen musste ich komplett verkaufen.
All diese Titel zusammen genommen, wäre ich bestimmt weit über 1000 Stück gekommen. Im Moment habe ich noch ca. 700 Spiele. Davon allein ca. 160 für die Xbox360. Günstige Importhändler sei Dank.
Warum ich das schreibe?
Nun, ich habe viel Zeit in den guten alten Arcades verbracht. In verrauchten Kneipen, in Kinos (mein Donkey Kong Automat) und manchen Kaufhäusern, Bowlingcentern jedenfalls oft da, wo eben diese Daddelkisten waren.
Und wie es eben als Jugendlicher so war, war das Budget stark beschränkt. Da mussten 5 Mark eben für den ganzen Tag reichen wenn nötig. Oft von mehreren Kids belagert, reichte das Geld durchaus. Doch wenn man an der Reihe war, wollte man schliesslich zeigen, was man "gelernt" hat beim zukucken und vll einen besonders schnellen oder coolen Move machen.
Jedenfalls war es immer das Ziel, so viel Spiel wie möglich mit so wenig DM wie möglich zu erhalten.
Dieses Art des Spielens hielt sich bis zur Dreamcast Ära. Dort gab es noch einige wenige Titel, bei denen es richtig Spass machte so zu spielen. Lernkurve sei Dank. Doch heutzutage hat kaum ein Spieler noch Lust und Laune mal ein "altes" Spiel rauszukramen oder mal andere Strategien auszuprobieren. Wohl weil es eben schon etwas neues gibt, oder das alte Spiel keine Herausforderung mehr darstellt.
Ich finde diese Entwicklung sehr schade. Doch auch ich verfalle Ihr immer mehr. Generell spiele ich spiele immer auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Doch wenn die Gegner KI, oder bei Koop die Mitspieler-KI dermassen DUMM ist (z.b Mass Effect2, Army of Two, uva) schnellt das Frustpotential schnell in die Höhe und der Titel landet eben schneller in der Versenkung oder auf der "probier ich ein anderesmal-Liste". Eigentlich möchte ich das nicht... :( wo ist nur meine Ausdauer hin?