
Nach etwa drei Stunden habt Ihr das Finale erreicht. Solange unterhält die Kampagne trotz ihrer Schwächen akzeptabel, zumal Ihr auf Wunsch auch mit einem Kumpel losziehen dürft. Doch zum Glück steckt in Kinect Star Wars noch eine Menge mehr: Vier ’Nebentätigkeiten’ schlummern im Archiv, von denen jede für sich das Gesamtpaket ordentlich aufwertet. So nehmt Ihr bei Podrennen auf einem Schwebevehikel Platz und startet in der galaktischen Meisterschaft: 15 Fahrer und sechs Strecken stehen zur Auswahl, außerdem könnt Ihr durch Rennerfolge Euren Pod aufmotzen. Die Steuerung macht von den Kinect-Möglichkeiten gut Gebrauch, so gebt Ihr mit beiden Armen getrennt Schub – um das zu beherrschen, braucht es etwas Übung, dann kommt Laune auf. Allerdings haben die Entwickler noch diverse Aktionen wie Extra-Einsatz, Rempler mit Gestenerkennung integriert, was während der actiongeladenen Rennen auch mal für unnötige Konfusion sorgt.
Die Rancor-Zerstörungsorgie versetzt das klassische Rampage-Konzept in die 3D-Welt: Als ausgebrochener Monstergrobian macht Ihr mehrere Siedlungen dem Erdboden gleich. Mit passenden Bewegungen stampft Ihr Leute platt, werft sie durch die Gegend oder futtert sie kurzerhand. Pulverisiert Gebäude, indem Ihr auf sie springt, mit Schlägen Schockwellen auslöst oder einfach im Sturmlauf durchpflügt – erfüllt Ihr stetig wechselne Vorgaben, gibt es Bonuspunkte. Das hat zwar kaum Tiefgang, ist aber wunderbar unkompliziert und kurzweilig.
Bei den ”Duellen des Schicksals” geht Ihr in Lichtschwert-Zweikämpfe, die etwas vielschichtiger ausfallen als das hektische Standard-Gehacke der Kampagne: Ihr steht klügeren Kontrahenten gegenüber und müsst deren Angriffe geschickt blocken, indem Ihr die Ausholbewegungen richtig deutet, bevor Ihr selbst Konter anbringt.
Beim Tanzwettbewerb schließlich ist Sinn für Humor gefragt, denn natürlich ist es reichlich albern, wenn ein Han Solo als Sci-Fi-Travolta die Hüften schwingt. Doch wer nicht zu streng mit dem heiligen ”Star Wars”-Gral umgeht, erlebt ein launiges Musikspiel mit Witz und Partytauglichkeit: Das erreicht trotz ähnlicher Inszenierung freilich nicht den Tiefgang eines Dance Central, mit bloßem Rumzappeln kommt Ihr aber auch nicht weit.
Kommentare
11.12.2008 - 10:31
vor 3 Tage 2 Stunden
Naja, kann man 1x durchzocken als Fan, ist aber auch nicht das wirklich wahre SW-Spiel dieser Generation!
Habe gestern mal wieder JK - Jedi Academy für die alte XBox aus dem Schrank gekramt und muss sagen, dass dieses Game trotz veralteter Grafik einfach immer noch der absolute Hammer ist! Die Mischung aus 3.Person Hack'n'Slay und Ego Shooter macht einfach heute noch tierisch Laune! Im Nachhinein kommt mMn auch Force Unleashed trotz besserer Grafik nicht an das Gameplay ran!
Warum es kein neues Jedi Knight gibt bzw. bisher gab, bleibt mir daher ein Rätsel!
My Daddel-History: 1983:Atari2600 • 1985:C64 • 1988:AtariST • 1992:Mega Drive • 1994:MD32X • 1995:Atari Jaguar & PS1 • 1997:N64 • 1999:Dreamcast • 2000:PS2 • 2002:Gamecube • 2003:XBox • 2005:XBox360 • 2006:Wii • 2007:PS3 • 2012: PSVita & WiiU
06.02.2010 - 06:27
vor 30 Minuten 31 Sekunden
Passend dazu :D
28.02.2010 - 14:31
vor 7 Monate 4 Wochen
Dieses Spiel hatte doch als *das* Zugpferd fuer das Kinn-Eckt fungieren sollen. Als ultimativer Beleg seiner Core-Kompatibilitaet.
"Kinect -- Du bist der Clown!"
Gründer der Initiativen
ZERO STORY -- Denn das Spiel ist die Story!
RETRO IST RÜCKSCHRITT -- Denn Retro ist Opium fuer den Coregamer!
22.12.2009 - 14:23
vor 4 Monate 3 Wochen
booooahhh... selbst in der demo funktioniert die steuerung nicht.!!! ... hat es überhaupt schon jemals ein kinect spiel in der m!games geschafft über 75% zu kommen? ...ausser kinect adventures und fruits hab ich bisher nur MULL ( demos ) runter geladen