
Ist die Ghost Recon-Reihe, Ubisofts alter StrategieÂbrocken, das nächste Opfer der um sich greifenden Vershooterisierung? An der wiederum hat natürlich Call of Duty Schuld. Hat Bobby Kotick also Ghost Recon getötet?
Moment – Ubisoft hat bereits ein Jahr vor dem Mega-Erfolg von CoD: ÂModern Warfare seine Taktik-ÂShooter-Serie Rainbow Six zu Âeiner flotten Ballerei umfunktioÂniert. AußerÂdem finden sich in Ghost ÂRecon: Future Soldier gleich mehrere Elemente aus dem famosen Splinter Cell Conviction. Wenn also überhaupt jemand die Ghost Recon-Serie Âgetötet hat, dann war das dieser Tom Clancy selber...
Lange Rede, kein Sinn: Denn Future Soldier hat zwar viel vom Taktikballast seiner Advanced Warfighter-Vorgänger abgeworfen, Euch erwartet aber weder ein tumber Run&Gun-Shooter noch eine nach US-Patriotismus Âmüffelnde Kriegsklamotte. Stattdessen regiert die gute alte Tom-Clancy-SpieletradiÂtion, die uns schon Story-Schmankerl wie die ersten Splinter Cell-Episoden beschert hat: Soll heißen, die Geschichte verdient diesen Namen nicht, ist sie doch lediglich eine Rechtfertigung, Euch anfangs kreuz und quer über den Globus und später verstärkt ins russische Riesenreich zu schicken. Afrikanischer Waffenhändler hier, russischer Putschversuch da. Und wo wir schon mal dabei sind: Natürlich geht es wieder mal in georgische Grenzgebiete, wo die Namen mürrischer Männer auf -adze enden. Kurzum: Wer die Storysequenzen überspringt, tut gut daran; und wo Ihr schon mal dabei seid, drückt ruhig auch die genretypisch aus Cyber-Karten, Störfiltern und hektischen Zooms bestehenden Einsatzbesprechungen weg.
Geht es anschließend an die Ausrüstung für den nächsten Einsatz, solltet Ihr aber aufpassen: Im ’Gunsmith’-Knarren-Editor konfiguÂriert Ihr Eure Schießeisen, danach werden Euch neue ÂAusrüstungsgegenstände sowie die Funktion technischer Gimmicks erklärt. Wer acht gibt, wird auf den Schlachtfeldern zu Mike Krüger, er hat die Nase vorn.
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Kommentare
07.11.2009 - 11:52
vor 2 Stunden 46 Minuten
Soweit der beste Shooter dieses Jahr. Ich bezweifel auch, dass
mich die noch ausstehenden noch einmal so erfrischen werden
wie GRFS. Der Drohneneinsatz und die damit verbundenen
taktischen Finessen sind klasse. Die drei Mittstreiter sind einfach
zu delegieren und die Szenarien fast ausnahmslos schön und
fordernd. Da ich nicht so der Ego-Shooter-Multiplayer bin, stört
mich der fehlenede Splittscreen-Koop sehr. Die uPlay-Code
Geschichte betrifft mich zwar nicht, empfinde derartige
Gängelung aber immer noch als extreme Dreistigkeit und Gier.
Mir ist auch nach Lektüre des Tests nicht klar, warum hier ganze
7% weniger Spielspaß vergeben wurden als bei den CoDs?! Ich
würde eher 3% drauflegen.
31.05.2012 - 10:42
vor 2 Wochen 2 Tage
Schließe mich Klinnik vorbehaltlos an!!!
In a world of compromise, some don´t.
16.11.2010 - 16:39
vor 2 Stunden 33 Minuten
Einziger Kritikpunkt ist die 08/15 Story. Das das aktuell auch anders geht zeigt Spec Ops The Line. Aber der Multiplayer ist der Hammer. Die Grafik ist an manchen Stellen auch extrem beeindruckend. Allerdings fallen hier die Zwischensequenzen zwischen den Missionen negativ auf. Dort sehen die Charaktere schon arg billig aus. Nach der Max Payne 3 Enttäuschung war es echt ein Lichtblick. Bin mal auf die Wertung von Spec Ops gespannt. Mich hat die Story und die teils groben Szenen echt vom Hocker gehauen.