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Test - admin
1. März 2006 - 0:00

Black

System Xbox     Genre Ego-Shooter     Entwickler Criterion     Hersteller Electronic Arts     USK 18
Popkornkino zum Mitspielen: Ich könnte jetzt über die nicht vorhandene Story, die optisch identischen Gegner und das immer gleiche Spielprinzip ablästern. Aber Criterions Brachial-Shooter macht einfach zu viel Spaß. ”Black” will keine tiefgehende Spielerfahrung anbieten, sondern schnell und unkomplizert unterhalten – und das auf spektakuläre Art und Weise. Davon zeugt besonders die Steuerung, die sich nicht mit unnützen Funktionen belastet, sondern mit minimaler Padbelegung auskommt. Anspruchslos ist die Ego-Knallerei deswegen noch lange nicht: Clevere und robuste Gegner halten Euch auf Trab und sorgen für die ­richtige Herausforderung. Durch die spärlich gesetzten Checkpoints und den generell hohen Schwierigkeitsgrad ist ”Black” allerdings nicht für Ego-Anfänger geeignet. Profis kommen aber voll auf ihre Kosten, schon allein weil Ihr in bester Rambo-Manier die Levels Stück für Stück auseinander nehmen könnt. Nach acht Abschnitten und fünf bis sieben Stunden Spielzeit ist jedoch Schluss. Eine Fortsetzung scheint allerdings ­wahrscheinlich, und so freuen wir uns auf ein zweites ”Burnout” mit Waffen.
M Krachiges Shooter-Festival mit toller Grafik und Inszenierung, aber wenig Tiefgang. M
Xbox
88
Singleplayer 9 / 10
Grafik 8 / 10
Sound 8 / 10
Gesamtwertung von 1 bis 100 Punkten.
Region PAL      Test erschienen in der M! 3 / 2006      Seite 68      Redakteur jw
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