In ”Beijing 2008” steckt so viel Potenzial drin, das aber nur vereinzelt abgerufen wird: Für jede gute Steuerungsidee gibt es eine Disziplin, die Euch in den Wahnsinn treibt – teilweise einfach, weil Ihr die Sportart erst gar nicht richtig erklärt bekommt. Und wieso gibt es keine wählbaren Schwierigkeitsstufen? Stattdessen hauen Euch die lieblos nur ’CPU Nationalität’ genannten Gegner öfters in die Pfanne. Dass die Grafik technisch gelungen, aber völlig charmefrei daherkommt, verschmerze ich schon eher. Auf Solorunden oder die selten problemlos funktionierenden Online-Duelle habe ich indes nur noch wenig Lust – im Kampf mit Sofa-Kumpels hält die Laune dagegen länger.