+ äußerst intensive Schlachten
+ Gegner agieren verflucht clever
+ steigert sich kontinuierlich bis zum beinharten Ende
+ erscheint ungeschnitten in Deutschland
+ 8 toll designte Karten für bis 32 Online-Krieger
+ fantastische Nachladeanimationen
+ Waffen haben ordentlich Bumms
+ das bisher schickste Videospiel
+ Gegner- und Welt-Design wie aus einem Guss
- recht kurze Spielzeit von knapp 10 Stunden
- lässt sich während der ersten Stunden etwas viel Zeit
- grafisch nicht sonderlich abwechslungsreich
- träge Steuerung nervt anfangs
- Story fast nicht vorhanden
Matthias meint:
Flüssige, geile Grafik hebt den Spielspaß, clevere Gegner auch – dieser Ego-Shooter hat beides. Spielerisch gefällt mir ”Call of Duty 4” wegen der abwechslungsreicheren Szenarien und genaueren Steuerung besser, doch ”Killzone 2” setze ich die Grafikkrone auf – die Entwickler haben Wort gehalten, dafür verdienen sie großes Lob. Nur während der ersten Spielstunden war ich etwas enttäuscht – die Anfangs-Levels sind sich zu ähnlich. Nicht glücklich bin ich mit der Visualisierung der gegnerischen Treffer – oft blicke ich mich planlos um, von wo ich beschossen werde. Sekunden später versöhnt mich eine akribische Nachlade-Animation, entzückt mich eine bombastische Schlacht oder zieht mich das Helghast-Design in seinen Bann. Enttäuschend, dass eine Story quasi nicht vorhanden ist. Gerne hätte ich mehr über die finsteren Machthaber erfahren oder Seite an Seite mit Rebellen gefochten.
Oliver meint:
Dreckig, kompromisslos, knallhart: Der Krieg gegen die Helghast läuft in einer Intensität ab, die mir regelmäßig den Atem raubte. Die Gefechte fesseln mit herausragenden Kämpfen auf engem Raum, die so nur ansatzweise in ”Half-Life 2“ und ”Call of Duty 4“ zu sehen waren. Vorstürmen, das Magazin leerballern, in Deckung gehen, nachladen, aus der Deckung heraus feuern und ein paar Meter weiter das gleiche Prozedere noch einmal, bis die Maskenträger schließlich röchelnd am Boden liegen – das geht an die Substanz und lässt den Adrenalinpegel steigen. Die zweite Stärke von ”Killzone 2“ ist die Grafik: Kein PS3-Spiel sieht derzeit gleichzeitig so gut und so stimmig aus. Ob Detailgrad, Design oder Animationen – die Optik begeistert auf ganzer Linie. Für die Auszeichnung ’Ego-Shooter-Referenz’ reicht es dennoch nicht ganz. ”Call of Duty 4“ hat mehr Tempowechsel, ”BioShock“ das spannendere Szenario samt einfallsreicher Story und ”Half-Life 2“ mit seinen Erweiterungen das insgesamt etwa dreimal so umfangreiche Action-Paket. Das dämpft meine Begeisterung allerdings nur wenig: ”Killzone 2“ ist ein Kaufgrund für die PS3!
Michael meint:
Ich halte das erste ”Killzone” für einen Grafikblender mit mäßigen spielerischen Qualitäten. Dementsprechend skeptisch war ich bei Teil 2. Doch der übertrifft meine Erwartungen bei Weitem: Die dreckige Atmosphäre ist top und endlich steckt auch ein gutes Spiel hinter der schicken Fassade. Die Helghast verhalten sich überraschend clever und sorgen für packende Gefechte, bei denen mich die geschmeidigen Animationen immer wieder verblüffen. Die spärlichen Sixaxis-Einlagen sind hingegen überflüssig, die behäbige Steuerung erschwert präzises Zielen zumindest in den ersten Stunden. Nach langer Eingewöhnungsphase erlaubt sie jedoch ein einzigartiges Spielgefühl, obwohl das Deckungsfeature hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Schade auch, dass die Entwickler auf eine Story verzichten, was inmitten der intensiven Kämpfe zum Glück kaum ins Gewicht fällt. Eher stören mich teils lahme Waffen, Fruststellen mit unzähligen Gegnerwellen und Kameraden, die mir in engen Passagen den Weg versperren.
88 |
Sonys Exklusiv-Shooter protzt mit Bombast-Optik, ebenso klugen wie coolen Feinden und den härtesten Konsolen-Kämpfen. |
Kommentare
Schade, hatte mich so auf das Spiel gefreut, und jetzt ist es doch nur "besserer Standart". Ich kanns aber verstehen, wenn die Steuerung versaut wurde bringt auch die beste Grafik nix. Da ich wenig Zeit habe, kauf ich nur Spiele mit ner 90er Wertung und da siehts (bei meiner Vorliebe für Ego-Shooter) auf der PS3 düster aus. Allerdings hab ich mir damit schon einige Enttäuschungen erspart wenn ich an Far Cry 2 oder CoD5 denke. Killzone2 scheint sich da ja gut einzureihen, wenn vllt auch etwas besser. Resistance 2 hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber wenn Killzone2 nicht besser ist, dann soll es im Laden bleiben. Also deutet jetzt wohl alles auf Bioshock hin.
Auf jeden Fall mal Danke an dieser Stelle, dass Ihr euch dem Hype nicht beugt und Euren Leser die vielen Schwächen des Spiels aufzeigt.
Was, wie ich finde, unbedingt in Tests erwähnt werden sollte, ist die Möglichkeit zu viert an einer Konsole via Splitscreen zu spielen. Die ist hier auch nicht gegeben und für mich sonst der Kaufgrund schlechthin. Ich habe zwar die Möglichkeit online zu spielen und tue das auch sehr gerne, aber mit Freunden zu viert auf der Couch zu sitzen, durch entsprechend kleine maps zu rennen und sich gegenseitig zu verfluchen toppt seit Goldeneye einfach alles.
Der Atem meiner Katze riecht nach Katzenfutter!
des spiel ist der hammer alle wo noch keine ps3 haben müssen sich jetzt eine kaufen
HAHAHAHA!
der dlc kostet doch was!
also mal voll im ernst.
sony is echt raffgierig, denen is der erfolg einfach zu kopf gestiegen.
die glauben echt das die marke "playstation" und alles damit verbundene n selbstläufer ist!
wenn man bedenkt das der survival mode von left 4 dead vollkommen umsonst ist, erscheinen die 2 popeligen maps mehr als mager und vor allem dreist!
2 maps machen, 2 maps mit den tools erstellen die man schon für die ganze produktion verwendet hat, 2 maps die man bestimmt nicht in monatelanger arbeit erstellt hat. 2 schläge ins gesicht aller gutgläubigen gamer!
einfach nur assi und gierig!
der begriff "paystation" passt leider extrem.
kennt ihr noch das symbol bei "die sims" wenn man sympathie punkte verliert?
das schwebt das letzte 3/4 jahr in puncto sony über meinem kopf.......
........24/7!