ARMS – im Test (Switch)

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Nintendo hat sich kräftig beim hauseigenen Überraschungshit ­Splatoon bedient: ARMS ist zwar ein Beat’em-Up mit ausfahrbaren ­Feder-Fäusten, es erinnert aber in vielen Aspekten an den fischigen Farb-Shooter. Dafür sorgt in ­erster Linie der sehr spezielle, sehr bunte (und sehr saubere) Cartoon-Look. Doch auch das Konzept, ein von Gewalthandlungen geprägtes Genre entschärft und familienfreundlich zu präsentieren, ist beiden Produkten gemein. Schließlich setzten beide Games auf simple, dezent chaotische Mehrspieler-Scharmützel, legen eine makellose Online-Performance hin und werden nach Release gratis mit Inhalten versorgt; im Falle von ARMS sollen das logischerweise zusätzliche Kämpfer, Stages und Fäustlinge sein.
Apropos Fäustlinge: Eure mit Teleskop-Armen ausgestatteten Haudegen können vor dem Kampf wählen, ob am dem Gegner zugewandten Ende der Arme Boxhandschuhe, Laserspucker, Bumerangs, Bombenfäuste oder Ähnliches sitzen soll – das hat durchaus Auswirkung auf die Kampfdynamik, weil sich Wirkung, Stärke und Geschwindigkeit unterscheiden. Ähnliches gilt für die Figuren selbst: Roboter-Mädchen, Turbo-Ninja, Blech-Cop, Haar-Dompteurin, Mumienmons­ter & Co. sind nicht nur unterschiedlich flink und schlagkräftig – sondern erfreuen sich diverser Boni, das reicht vom Doppelsprung über den Teleport bis hin zur Lebensenergie-Aufladung im Blockzustand.

Egal ob Ihr mit zwei Joy-Cons in den Händen in Boxerpose auf Bewegungssteuerung setzt oder klassisch an den Pro Controller fasst – Ihr seht die Kampfhandlung aus einer für das Genre unüblichen Sicht, nämlich nicht von der Seite, sondern über Euren Rabauken hinweg. So springt und ­dasht Ihr, blockt, boxt mit links wie rechts (wobei Ihr Schwingern Drall verleihen könnt), setzt zu mächtigen Würfen an oder lasst ein Spezial­attacke-Schlagstakkato auf den Feind prasseln.

Freispielen könnt Ihr leider nur Faust-Aufsätze, die zehn Fighter sind vom Start weg verfügbar. Wer zu zweit, dritt oder viert an einer Konsole kloppt, muss aufgrund der Spielperspektive mit vertikal geteiltem Bild leben. Das gilt auch für zwei simple, aber launige Sportspiel-Modi: Beim Basketball stopft Ihr den Gegner in den Korb, beim Volleyball schmettert Ihr ­explosive Geschosse.

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