Blue Toad Murder Files – im Test (PS3)

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Die Buzz!-Experten Relentless Games wagen sich an ein neues Projekt: Bei den Blue Toad Murder Files, die in sechs einzeln erhältliche Download-Kapitel aufgeteilt sind, löst Ihr verschiedene Kriminalfälle im Örtchen Little Riddle mit Grips und Knobelei. Sowohl Umgebung, Charaktere als auch Sprachausgabe entpuppen sich als launige und liebevolle Parodie des britischen Landlebens und seiner skurrilen Stereotypen. Dies wird technisch unspektakulär, aber ansehnlich in Szene gesetzt. Einziger Haken: Alles ist zwingend Englisch, es gibt nicht einmal deutsche Untertitel – sprachunkundige Zocker werden mit den bewusst schnörkeligen Sätzen Probleme haben. Der Spielablauf entpuppt sich als eine Art Professor Layton Light, denn weder die simpel gestrickte Ortserkundung noch die Rätselaufgaben können dem Vorbild das Wasser reichen. Die überwiegend schlichten Bilder- und Verschieberätsel sowie Logik- und Mathefragen sind meist schnell gelöst und nur einmal interessant. Wenige knackige Ausnahmen nerven hingegen dadurch, dass es nach falschen Antworten keine hilfreichen Hinweise gibt. Die größte Schwäche der Blue Toad Murder Files ist ihre Kürze: Nur ein Dutzend Aufgaben pro Kapitel sind für 7 Euro arg wenig, denn Ihr braucht kaum mehr eine Stunde bis zum Ende. Die Fälle sind zudem so eindeutig inszeniert, dass es kaum möglich ist, beim Tippen auf den gesuchten Täter daneben zu liegen. So bekommt Ihr ein leicht verdauliches Rätselhäppchen, von dem Ihr aber kaum satt werdet.

Nette episodische Detektiv-Rätselei, aber viel zu kurz und ohne Wiederspielwert.

Singleplayer5
Multiplayer
Grafik
Sound
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