Lego Worlds – im Test (PS4/XOne/Switch)

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Wenn ein Lego-Spiel mal von der Standard-Formel abweicht, ist das doch einen Blick wert: Lego Worlds folgt nämlich nicht dem altbekannten Levels-abklappern-und-alles-zerkloppen-Konzept der gewohnten Lizenz-Versoftungen – vielmehr hat TT Games sich hier unübersehbar Mine­craft als ­Hauptinspiration auserkoren und würzt dies mit einer Prise Abenteuerwelten, wie man sie aus Lego Dimensions kennt.

Im Rahmen einer sehr knappen Einführung stürzt Euer Astronaut mit seinem Raumschiff auf einer von nur drei vorgegebenen kleinen Welten ab und lernt dort den Einsatz der Grundwerkzeuge kennen. Mit denen könnt Ihr alle möglichen Objekte scannen und dann Kopien überall platzieren, die Umgebungen mit Erhebungen und Löchern formen, Farbe versprühen und natürlich auch steinchenweise neue Kreationen entwerfen. Habt Ihr das anhand einer Handvoll Mini-Aufgaben einmal absolviert, lässt Euch Lego Worlds danach weitgehend freie Hand: Einen richtigen Story-Modus gibt es nicht, lediglich das Ziel, durch das Ergattern von 100 Goldsteinen den Rang eines ”Meister-Bauers” zu erreichen, ist vorgegeben. Bis dahin besucht Ihr per Zufallsgenerator erstellte Planeten, die mit steigendem Fortschritt immer größer ausfallen und aus zahlreichen Regionstypen bestehen können – wer sich gerne bei Erkundungstouren überraschen lässt, kann hier eine Menge erleben. An Goldsteine kommt Ihr auf verschiedene Arten: Buddelt in verwinkelten Höhlensystemen versteckte Schatzkisten aus oder stellt ab und zu auftauchenden grünen ”Taugenichtsen” nach – allerdings liefern beide oft auch nur normale Steine ab.

In jeder Welt tummeln sich einige Einwohner, die für ­kleine Quests (baue mir dieses Objekt, fotografiere mich mit jedem Fahrzeug und so weiter) ebenfalls Belohnungen herausrücken – sonderlich komplex ist das nicht und neigt leider auch bald zu Wiederholungen. Spannender sind vereinzelt zu findende Städte und vor allem Dungeons, in denen sogar etwas Adventure-Flair aufkommt. An einer Konsole erkundet Ihr die Welten solo oder via Splitscreen mit einem Mitstreiter. Lego Worlds lässt Euch auch online ran – allerdings müsst Ihr mit den Besitzern potenzieller Besuchsziele befreundet sein, ano­nyme Treffen sind nicht möglich.

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