Spintires: MudRunner – im Test (PS4)

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Provokant: Handelt es sich hier um das schönste Drecksspiel der Welt? Gut möglich, schließlich geht es darum, Trucks sicher durch Moor und Morast zu manövrieren. Seit 2014 ackern sich PC-Spieler in Spintires bereits durch das schlammige Hinterland, nun sind Konsoleros mit dem überarbeiteten MudRunner dran. Auf sechs Wildnis-Arealen geht es darum, Werkstätten und Sägewerke freizuschalten. Zu diesem Zweck holt Ihr Fracht und bringt sie zu den Zielorten. Doch um Eure Routen auf der 3D-Karte zu planen, solltet Ihr zunächst schwarz maskierte Bereiche aufdecken. Auf dem Weg findet Ihr zudem neue Vehikel, die Ihr für weitere Transporte nutzen könnt. In Werkstätten rüstet Ihr Euer Fahrzeug mit Auflieger oder Anhänger aus, dank montiertem Kran ladet Ihr zudem einzelne Stämme auf.

Doch Mutter Natur gibt sich widerspenstig, jeder gefahrene Meter wird zur Herausforderung. Wege und Schneisen überraschen mit schlammiger Oberfläche, in die Ihr Euch eingrabt. Vergesst nicht, Allradantrieb und Differentialsperre zu aktivieren! Stückchenweise ebnet Ihr Euch den Weg zwischen Baumreihen, Matsch und durch Flüsse. Bricht die Nacht herein, erkennt Ihr Hindernisse manchmal zu spät. Das ist auch der nervigen Kamera geschuldet, die standardmäßig schräg hinter dem Truck positioniert ist. Obendrein verbraucht der russische Fuhrpark irre viel Treibstoff: Wenn Ihr es nicht bis zu einer Tankstelle schafft, wechselt Ihr zum nächsten Truck, montiert einen Tank dran und rettet Euer Fahrzeug. Die gleiche Verfahrensweise gilt, wenn Ihr steckenbleibt. Per Seilwinde zieht Ihr Euch aus dem Dreck. Dieses Element sorgt gerade im Mehrspieler-Modus für ein spaßiges Miteinander.

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Lofwyr
I, MANIAC
Lofwyr

Lenkrad Support soll noch kommen. Und irgendwann auch Mod Support.

amigafreak
I, MANIAC
amigafreak

Hab ich gestern angefangen zu daddeln. Erster Eindruck: Geil! 🙂
Habs noch nicht sehr lange gespielt, aber die im 1. Moment eigenwillig anmutende Kamera hat im engen Gelände tatsächlich Vorteile. Lenkrad-Support wäre dafür allerdings richtig genial. Die Lenkbewegungen erinnern mich von der Art an Need for Speed Shift. Sprich, die Stick-Bewegung wird nicht direkt 1:1 auf die Lenkung übertragen, sondern je länger (stärker) man in eine Richtung lenkt, desto mehr dreht der virtuelle Fahrer am Lenkrad. (So wie damals bei Test-Drive auf dem C-64 😉 )
Ist auch erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber verstärkt den Eindruck, es nicht mit Rennwagen, sondern mit tonnenschweren Zugmaschinen zu tun zu haben.