X-Men Destiny – im Test (360)

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Das X-Men-Universum ist groß – so groß, dass darin sogar Platz für ein Spiel mit bislang völlig unbekannten Charakteren ist. In X-Men Destiny habt Ihr die Wahl zwischen drei jungen Mutanten, von denen jeder eine andere Geschichte zu erzählen hat, welche als Intro fungiert. Anfangs entscheidet Ihr Euch für eine von drei Mutantenkräften, später trefft Ihr immer wieder die Wahl zwischen zwei Fähigkeiten, die sich an der ursprünglichen Entscheidung orientieren. Einfluss auf den Verlauf der Geschichte habt Ihr nicht, wenngleich häufiger zwei Wege aufgezeigt werden – den der X-Men und den der Bruderschaft. Nach kurzen Abschnitten kehrt Ihr aber auf den vorgegebenen Pfad zurück. Mit der Zeit entscheidet Ihr Euch so für eine der Fraktionen.
Das Spielprinzip besteht hauptsächlich darin, alle Gegner innerhalb eines Abschnittes zu besiegen, dann wartet schon der nächste diese Formel wird durch gelegentliche Boss-Kämpfe aufgelockert. Leider fehlt ein Mehrspieler-Modus, zumindest ein Splitscreen hätte sich angeboten.
Die Grafik ist gelungen, was vor allem die Zwischensequenzen immer wieder zeigen – leider ist sie nicht an allen Stellen ausgearbeitet. Im Boden verschwindende Gegenstände sind schließlich keine bekannte Mutantenkraft, oder? Die Musik ist durchweg angenehm, ohne in nerviges Gedudel zu verfallen.

+ X-Men-Universum mit neuen Charakteren
+ zwei Fraktionen zur Wahl – X-Men/Bruderschaft

– kein Mehrspielermodus
– wenig Abwechslung im Spiel
– beschränkte Langzeitmotivation (wenig freispielbares)

Filip Kaczor meint: Obwohl ich die X-Men-Filme gerne mag, sind die bisherigen Spiele eher magere Kost für mich. Die Versionen für PS3 und Xbox 360 von X-Men Destiny sehen zwar hübsch aus und beschäftigen spielerisch ein bis zwei Abende, doch dann legt man sie bald zur Seite. Selbst ein zweiter Durchgang der Levels, um alternative Abschnitte zu erforschen, erhöht den Spielspaß nicht. Vom eintönigen Gekloppe ganz zu schweigen, denn das kennt man bereits besser aus der God of War-Reihe oder Bayonetta. Die DS-Fassung war sogar in weniger als sechs Stunden ohne Probleme durchgespielt. X-Men Destiny hat mich leider nur kurz unterhalten, wobei ich mir zumindest einen Koop-Modus gewünscht hätte. So ist es mir zu wenig für ein X-Men-Spiel.

Kurzweiliger Spaß für Fans der X-Men mit eigenständiger Story und vielen bekannten sowie neuen Mutanten.

Singleplayer69
Multiplayer
Grafik
Sound
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Morolas
I, MANIAC
Maniac (Mark II)

wusste nicht dass das Spiel von Silicon Knights ist.hmmm… ich dachte die gibts nicht mehr.Das gleiche Schicksal wire Rare…!?ok ich muss zugeben ich kenne nur MGS Twin Snakes und Eternal Darkness, aber die zwei waren genial.Schade um die Firma.

Vedek Sve
I, MANIAC
Intermediate (Level 2)

Schade, schade was ist nur aus Silicon Knights geworden.

Dennis86
I, MANIAC
Intermediate (Level 2)

Nicht mal als Fan kann ich das Spiel gut finden……

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