Tops & Flops – Speed Limit

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Der ultimativ schnelle Wochenrückblick der limitierten Redaktion – aber bitte nicht zu schnell durchblättern!
Hier die Themen:

Speed Limit • Nintendo Direct • Amazon UK • Summer Catchers • Aleste • Famicom Detective Club • Black Myth Wukong • David Jaffe • Typhoon • Dream Theater • Eisbaden • Six Days in Fallujah • The Vault • GTA IV • RE Retribution • Weil es dich gibt • Serious Sam 4 • Valheim • Metro Exodus Enhanced • Potentia • Neon Genesis Evangelion • Into the Spider-verse • Der Schrecken vom Amazonas

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Warp Zone:
UlrichThomasOlliFabiolaSebastianSteffenLennard

 

Ulrich ist kurz und (sehr) knackig – aber ein Knaller.

 


Ulrichs Top #1: Speed Limit
Pixel-Action pur – “Speed Limit” ist kurz und (sehr) knackig, aber ein Knaller – eben ein feiner Retro-Rabatz, der sich richtig gut sehen und spielen lassen kann.

 


Ulrichs Top #2: Miitopia
Also für mich hat das neue Nintendo Direct jede Menge Sachen gebracht, auf die ich mich freuen kann. Ganz vorne mit dabei ist dabei “Miitopia”, denn zum einen muss man nicht allzu lange drauf warten und zum anderen fand ich das 3DS-Original so spaßig, dass ich es gerne noch einmal spiele. Zumal die ersten Eindrücke vom Trailer für mich so aussehen, als ob der Charme perfekt auf TV-Dimension gebracht wurde.

 

Ulrichs Top/Flop: Amazon UK
Spontan habe ich vergangene Woche einen Testkauf bei der Insel-Filiale gewagt, auch um zu sehen, wie das in der Nach-Brexit-Äre noch hinhaut. Gut: Im Prinzip wie immer – Mehrwertssteuer wird korrekt verangschlagt und die Lieferzeit mit 2-3 Werktagen war auch im gewohnten Rahmen. Schlecht: Dafür kam ein leerer Umschlag an, der so aussah, als ob die Ware gar nicht erst eingepackt wurde. Gut: Rückerstattung über Chat-Support war stressfrei und sofort erledigt. Schlecht: Auf einmal lassen sich vor allem im Spielesortiment wieder die meisten Sachen nicht mehr bestellen, wenn z.B. nach Deutschland geliefert werden sollte – hoffentlich wird das bald wieder behoben.

 


Ulrichs Flop #1: Summer Catchers
Dabei sah der Trailer so hübsch aus… ich fordere jeden heraus, die Demo-Fassung im eShop ein bisschen zu spielen und mir dann zu erklären, was daran Spaß machen soll. Wirklich schade, dass aus dem eigentlich sehr schicken Fundament so ein Katastrophe geworden ist.

 

Ulrichs Flop #2: Sprach-Wirrwarr
Wenn YouTube am User Interface etwas ändert, beginnt immer das große Kribbeln: Wird es besser oder schlechter als zuvor. Vor ein paar Tagen war es mal wieder soweit und ich bin geneigt, eher letzteres zu sagen: Trendwort-Filter für ähnliche Videos interessieren mich null, aber dafür muss ich jetzt bei einigen Videos jedes Mal die Untertitelsprache neu einstellen, zumindest bei der TV-App. Natürlich ein klassiches “First World Problem”, aber trotzdem braucht es solchen Sachen doch eigentlich nicht, wenn es vorher vernünftig funktioniert hat.

 

Thomas hat sehr dumme Sachen gemacht.

 

Thomas’ Top #1: Aleste
Ich liebe Aleste Branch und so hab ich ein paar sehr dumme Sachen gemacht um das hier zu bekommen. Die Mock-Up-Hülle der Game-Gear-Version. Ein Modul existiert nicht. Es hat lang gedauert, war kompliziert und nicht billig. Aber ich würde es immer wieder tun.

 


Thomas’ Top #2: Triangel-Taktik
Highlight Nummer 1 des gestrigen Directs: Tactics Ogre trifft auf Octopath Traveller – damit hätte ich nicht gerechnet. So ÜBERhauptnicht. Während ich das hier schreibe lädt die Demo noch runter und ich kanns kaum erwarten, das gleich auszuprobieren. Und wenn man sich den Trailer ansieht, dann dürfte dieses Spiel auch den größten Kritikpunkt den viele an Octopath Traveller hatten angehen. Das hier sieht nach SEHR viel Story aus.

 


Thomas’ Top #3: Famicom Detective Club
Die größte Überraschung im Direct war ohne jeden Zweifel Famicom Detective Club. Eine Art Kriminal-Adventure, das zuerst auf Famicom, dann auf Super Famicom und niemals im Westen erschien. Sehr, sehr spannend. Da hab ich massiv Lust drauf.

 


Thomas’ Top/Flop #1: Shin-Chan
Typisch. Das Potenziel beste Spiel des Directs wurde nur in der japanischen Ausgabe gezeigt – vermutlich in dem Slot, in dem wir Trash wie dieses Fortniteball-Dings von EA hatten? Pffft. Schaut euch diesen Trailer an. Das ist einfach nur wunder, wunderschön. Ich hoffe SO SEHR, dass es zu uns kommt und nicht irgendwie durch eine unnötig komplizierte Lizenzsituation in Japan bleiben musst. Schaut euch den Trailer an. Das Ding ist von Kaz Ayabe, von dem bisher nur ein Spiel hier erschienen ist – Attack of the Friday Monsters. Und auch das war ein verdammtes Meisterwerk. BRINGT. DIESES. SPIEL.

 


Thomas’ Top/Flop #2: SaGa Frontier
Ich freue mich immer noch auf SaGa Frontier – vor allem wegen der wieder eingefügten Elemente, die Square damals auf der PlayStation aus Zeitgründen streichen musste. Aber irgendwie sah das auf den Standbildern besser aus. Im Trailer wirkt das eher nach dem üblichen Schmierfilter über den Hintergründen und Sprites…

 

Erst fehlt er einige Wochen unentschuldigt. Dann taucht er letzten Freitag kurz auf – und schaltet das Internet ab. Aber hier ist er wieder, unser Olli.

 


Ollis Top #1: Neues vom chinesischen “Sekiro”…
…auch bekannt als “Black Myth Wukong” – uns es sieht immer noch äußerst vielversprechend aus!

 


Ollis Top #2: Und weil es so schön war…
…kommt der Trailer hier noch mal, allerdings mit einem Twist. David Jaffe, seines Zeichens maßgeblich an den ersten beiden Teilen von “God of War” beteiligt, schmiert sich blauen Pudding beim Anschauen des Videos ins Gesicht – zum Schmunzeln, aber auch irgendwie traurig.

 


Ollis Top #3: Rick Beato…
…hört sich die Top 10 Rock Songs auf Spotify an und kommentiert/analysiert sie. Interessante 20 Minuten, denn…

 


Ollis Top #4: …ich bin dabei auf einen sehr coolen Track gestoßen…
…von dem Duo Royal Blood – “Typhoon”. Nur zwei Leute (und noch dazu ein Bassist!), die so einen Sound machen ¬– Respekt! Das kommende Album werde ich mir auf jeden Fall mal anhören.

 


Ollis Top #5: Wie schreibt man einen Dream-Theater-Song?
Dieses Video des “Gear Gods”-YouTube-Kanals erklärt’s – ist gar nicht so schwer ;-)!

 

Fabiola geht baden.

 


Fabiolas Top #1: Eisbaden
Trendsportart, Gesundheitsvorsorge oder schlichtweg Irrsinn? Was wirklich hinter der Thematik “Eisbaden” steckt, seht Ihr aus Sicht von Harry G hier…

 


Fabiolas Top #2: Six Days in Fallujah
Natürlich kann man “Six Days in Fallujah” kontrovers sehen (was ich definitiv nicht verkehrt finde!), weshalb ich gespannt bin, was uns am Ende mit dem Spiel wirklich erwartet.

 


Fabiolas Top #3: Burger to go
Wenn Husky Meeka im McDrive Essen bestellt, dann könnte ich das im Extrem-Hunger-Fall fast ich sein…

 


Fabiolas Top #4: Pizza at work
Und wenn es in der Arbeit gratis Pizza gibt, dann sieht das wohl nicht nur bei der “Viva La Dirt League” so aus…

 


Fabiolas Top #5: The Vault
Der Trailer zu “The Vault” macht Lust auf Kino!

 

Open World, Horror und Liebesfilm – bei Sebastian gibt es in dieser Woche das volle Programm.

 


Sebastians Top #1: Grand Theft Auto IV
War letzte Woche vergünstigt im Microsoft Store erhältlich und wanderte gleich mal in meinen Besitz. Irgendwie hatte ich den vierten GTA-Teil zwar dezent bunter und weniger grau in Erinnerung, aber spielerisch funktioniert alles noch tadellos.

 


Sebastians Top #2: Resident Evil 2: Original vs. Remake
Da unser Sohn Felix sich dafür interessiert (wahrscheinlich färbt mein Job dezent auf ihn ab), habe ich in den vergangenen Tagen mal Orignal und Remake von „Resident Evil 2“ miteinander verglichen. Optisch liegen natürlich mehrere Welten dazwischen (muss es hardwarebedingt ja auch), aber beim Gameplay hatte man schon 1998 mitunter sehr gute Ideen.

 


Sebastians Top #3: Resident Evil: Retribution
Keine Ahnung warum, aber am letzten Wochenende hatte ich mal wieder den Drang die zugehörige Blu-ray einzuwerfen, nachdem ich sie, wenn ich mich richtig erinnere, im Jahr 2013 zuletzt konsumiert hatte. Der zugehörige Streifen ist sicher kein Werk für die Ewigkeit, aber immerhin kurzweiliges Actionkino für Fans der Reihe.

 


Sebastians Top #4: Weil es dich gibt
Die Story der Liebeskomödie ist zwar dezent umständlich und doch sehr unrealistisch, sorgt aber gleichzeitig für einige Lacher („Es hat nicht geheiratet? Das ist ja furchtbar!“) und das Ende ist natürlich unbezahlbar. Trotz der Macken einer meiner Lieblingsfilme.

 


Sebastians Flop: The Medium
Sorry, aber nach drei bis vier Stunden Spielzeit war bei mir der Ofen aus. Die Story von „The Medium“ beginnt stark und dümpelt dann vor sich hin. Dazu werde ich mit einigen Spielmechaniken konfrontiert, die total unsinnig und schlecht durchdacht wirken. Ach ja, und die Rätsel sind ebenfalls fummelig und /oder unlogisch. Schade, da hätte man viel mehr draus machen können.

 

Serious Steffen ballert flott und unkompliziert.

 


Steffens Top #1: Serious Sam 4
In meiner Kindheit mochte ich Serious Sam für seine flotten und unkomplizierten Ballereien. Der dritte Teil war ziemlich lahm, weswegen ich für den vierten Teil eigentlich keine große Hoffnung hatte. Am Wochenende habe ich die ersten Missionen gespielt und war im Großen und Ganzen sehr angetan. Es ballert sich so flink wie eh und je und der Humor ist angenehm doof wie bei Duke Nukem. Für den Konsolenport wünsche ich mir jedoch, dass die Controllersteuerung besser angepasst wird und auch die Balance empfand ich im Singleplayer als nicht optimal. Die oft schon viel zu großen Kampfareale und Gegnermassen gaben mir ständig das Gefühl, dass ich eigentlich meine Freude hätte mitbringen sollen. Auch die Level sagten mir optisch nicht ganz so zu, so vermisse ich in den bisherigen Abschnitte coole Tempelanlagen.

 


Steffens Top #2: Überraschungshit Valheim
Als ich das Wikinger-Survival-Spiel bei nur 40 Steam-Reviews auf Steam kaufen wollte, um es mit Freunden zu spielen, da hieß es: „Lass mal abwarten bis sie da mehr Updates rausgehauen haben.“ Kaum hat es nur ein paar Tage später 40.000 Reviews, weil die Streamer-Plattform Twitch wieder zugeschlagen hat: „Lass mal spielen!“ Ehrlich gesagt, nervt es mich ziemlich an, dass erst das Massengütesiegel nötig war, um gemeinsam riesige Seeschlangen zu bekämpfen, aber das ändert nichts daran, dass die bisherigen Spielstunden recht spaßig waren. Besonders gefällt mir das Level-System, bei dem sich alle Fähigkeiten verbessern, die man nutzt. Das ist zwar keine neue Mechanik, aber die findet sich in viel zu wenigen Spielen wieder.

 


Steffens Top #3: Metro Exodus Enhanced
Die Vorgänger waren klasse, jedoch habe ich bisher noch keine Zeit gefunden in Exodus reinzuschauen. Das scheint sich immerhin nun auszuzahlen, denn im Laufe des Jahres erscheint das Next-Gen-Upgrade. Manchmal zahlt es sich aus, einen Pile of Shame zu haben.

 


Steffens Top/Flop: Nintendo Direct
Insgesamt empfand ich die Veranstaltung als ziemlich zäh. Haufenweise Wiederverwurstung und Neuauflagen sorgten dafür, dass die eigentlich interessanten Neuheiten ein wenig untergingen oder ich fast verpasst hätte, weil ich aus dem Augenrollen gar nicht mehr heraus kam. Obwohl ich über die vielen Ports und Wiederversoftungen meckere: Über Zelda Skyward Sword freue ich mich dann sogar, denn das ist der einzige Teil der Reihe, den ich bisher noch keine Sekunde gespielt habe.

 


Steffens Flop: Last of Us-Klon
Wer The Last of Us 2 gespielt hat und den Trailer zu Potentia sieht, der wird vermutlich das Gefühl haben, dass ihm das Ganze irgendwie bekannt vorkommt. Der Indie-Titel von vier türkischen Entwicklern soll später vermutlich auch auf PS5 und XSX erscheinen. In den bisherigen Reviews kommt der Titel nicht mal ganz so mies weg, wie man erwarten würde. Daher habe ich mir die Zeit genommen und die im Steam-Store angebotene Demo gespielt. Im ersten Moment wirkt das ganze dann tatsächlich nicht mal so mies, aber sobald die Charaktere anfangen zu reden und es ans Schleichen und Kämpfen geht, suchen meine Finger verzweifelt die Alt+F4-Tasten. Die vier Stunden, die das Abenteuer bieten soll, können mir da gestohlen bleiben.

 

Bei Lennard gibt’s kein Speed Limit. Dafür schreibt er zu viel.

 


Lennards Top #1: Rein in den Roboter, Shinji!
Absolutes Highlight diese Woche war eine Anime-Neuentdeckung meinerseits, wobei man bei “Neon Genesis Evangelion” wohl kaum noch von Neuentdeckung reden kann, denn der Anime gehört quasi seit Release im Jahre 1995 zu den bekanntesten und beliebtesten Produktionen, die Japan je hervorgebracht hat. Aber nun kann auch ich sagen: Zurecht!

Auf den ersten Blick ist “Evangelion” ein typischer Mecha-Anime in dem Teenager gigantische Roboter-Anzüge pilotieren, um damit gegen riesenhafte Aliens anzutreten. Doch mit jeder weiteren Folge offenbart sich, dass unter dieser simplen Prämisse ein ganzes Wirrwarr an philosophischen Metaphern, freudschem Mutterkomplexen und psychologischen Einblicken steckt.

Noch immer bin ich mir nicht sicher, ob die Serie dieses Konstrukt für mich am Ende zufriedenstellend auflöst, aber mich juckt es jetzt schon wieder in den Fingern, sie ein zweites Mal zu schauen. “Evangelion” beweist, das Anime mehr sein kann als nur sexuelle Anspielungen und Shonen-Actionhelden. Und die Titelmelodie geht mir seither nicht mehr aus dem Kopf!

 


Lennards Top #2: Hinein ins Spinn-versum!
Und auch diese Woche darf ich Euch natürlich nicht ohne ein Update zu meinem Spider-Man Marathon davonkommen lassen, das dieses Mal ebenfalls animiert ausfällt.

Chronologisch war nämlich “Spider-Man: Into the Spider-verse” dran. Der ist der erste Kino-Zeichentrick-Ableger der beliebten Spinne und rückt einen neuen Helden als Arachniden-Mann ins Rampenlicht: Miles Morales ist ein schwarzer Teenager aus Brooklyn mit spanischem Migrationshintergrund und eine willkommene Abwechslung zum altbekannten Peter Parker.

Miles liebt Hip-Hop und Street-Art, sprüht Graffitis und findet sich, obwohl er eigentlich aus einfachen Verhältnissen stammt, aufgrund seiner großen Intelligenz an einer High School für reiche Oberschichtler wieder. Seine Herkunft und seine Leidenschaften informieren die Art wie er denkt und setzen an die Stelle Peter Parkers einen einfühlsameren Protagonsiten, der weit mehr “down to earth” ist. Außerdem beschert Miles’ Hip-Hop-Faible dem Film einen verdammt coolen Soundtrack!

Die Story um ein Multiversum an Spinnenmännern mit verschiedenen Iterationen des bekannten Superhelden macht Spaß und überschattet dabei nie Miles als den wahren Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Nichtsdestotrotz würde ich mich bei der schon angekündigten Fortsetzung darüber freuen, wenn diese noch mehr ganz und gar ihn zum Protagonisten macht. In jedem Fall hat mich der Film motiviert, jetzt doch endlich das nach Miles benannte PS5-Spiel durchzuspielen.

 


Lennards Top #3: Bloß weg vom Amazonas!
Außerdem war diese Woche klassischer Horror bei mir angesagt. Während sich die Zeiten der Spinne langsam dem Ende neigen, habe ich mit einem anderen Freund begonnen, gemeinsam ein paar Horror-Lücken in meinem Filmkanon zu schließen. Dank dem praktischen kleinen Chrome-Plugin Teleparty, sind solche gemeinsamen Filmabende auch in der Pandemie und mit tausend Kilometer Luftlinie zwischen uns noch möglich.

Gestern Abend stand “Der Schrecken vom Amazonas” auf dem Programm. Der charmant schauerliche Schwarzweiß-Streifen gehört zu den großen Universal Horrofilmen und entstand 1954 auf der Höhe des damaligen 3D-Hypes. Auch in nur zwei Dimensionen schockt der Film bisweilen immer noch recht gut, wenn man sich auf das langsame Erzähltempo einlassen kann. Vor allem der erste Angriff des Monsters auf ein Zelt zweier Hilfsarbeiter zu Beginn versprüht angenehmen Grusel. Später wird die Handlung konstruiert und repetitiver, wenn aufeinanderfolgende Attacken des Ungeheuers dem immergleichen Muster folgen.

Trotzdem auf jeden Fall einen Blick wert, allein für seine historische Bedeutung für die Filme die nach ihm kamen, nicht zuletzt Guillermo del Toros Romanze mit dem Schrecken vom Amazonas “The Shape Of Water”.

 


Lennards Top #4: Her mit den neuen Titeln!
Sonst habe ich mir vorgestern Abend natürlich auch die neueste Nintendo Direct angesehen. Da war einiges dabei, was mich schon mal freudig mit den Ohren schlackern lässt. Besonders gespannt bin ich auf den “Famicom Detective Club”. Die ehemals Japan-exklusive Visual Novel gilt unter Liebhabern des Genres als Geheimtipp und ich freue mich, wenn man sich dann ab dem 14. Mai in verspukten Dörfern und düsteren Klassenzimmern auf Spurensuche begeben kann.

Ebenfalls neugierig bin ich auf den neuen Titel der “Octopath Traveler”-Macher “Project Triangle Strategy”. Die hat es für ihr neues Spiel nun ins Rundentaktik-RPG-Genre verschlagen und ihr könnt Euch sicher sein, dass die zur Direct veröffentlichte Demo schon auf meiner Switch bereitliegt, um am Wochenende ausgiebig gespielt zu werden.

Zusätzlich freue ich mich auch über ein Remaster von “Stubbs the Zombie” und auch das neue “Mario Golf” sah ja ganz witzig aus

 


Lennards Top #5: Rein mit dem Wurm ins Ohr!
Und als Rausschmeißer, damit Euch dieses Wochenende auch der selbe Ohrwurm wie mich plagen kann: Die “Neon Genesis Evangelion” Titelmelodie auf deutsch. Das Cover ist echt gelungen und in der eigenen Muttersprache setzt er sich sicher noch viel besser fest, der Ohrwurm 🙂 Gern geschehen!

 

Wir wünschen ein schönes Wochenende, ganz ohne Ohrwurm-Plage!

neuste älteste
captain carot
I, MANIAC
Epic MAN!AC
captain carot

Hmm, die Rätsel bei The Medium sind vor allem super simpel. Was da jetzt groß unlogisch ist, wenn man sowieso nie nachdenken muss?

Anonymous
Gast
Anonymous

Ulrich SteppbergerUlrich Steppberger
Bei Summer Catchers war ich schon nach der ersten Fahrsequenz wieder raus, obwohl ich den Einstieg ins Spiel, inklusive des unverständlichen Gebrabbel der Charaktere ganz putzig fand.
Die Speed Limit Demo macht aber gut Laune und das Spiel werde ich mir demnächst mal zu Gemüte führen.

Tokyo_shinjuu
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Tokyo_shinjuu

Lennard WillmsLennard Willms
Die neue deutsche Synchro kenn ich noch nicht, nur die alte und die war… solide.
Ich finde deutsche Synchros immer schwierig, nicht nur wegen den Sprechern. Japanische Betonung und Art und Weise zu reden ist sehr unterschiedlich gegenüber deutsch (und auch englisch), auch wenn oft versucht wird dem japanischen gerecht zu werden und vieles beizubehalten, hört es sich schlicht nicht richtig an, weil niemand auf deutsch so reden würde.
Deswegen bin ich wenn deutsch dafür das man einen umganssprachlichen Ton wählt, auch wenn der vom Original abweicht.

Die Themen die Evangelion aufgreift sind wirklich sehr schwere Kost, verleiten aber sehr zum grübeln “was bedeutet es Mensch zu sein” “Was ist die Seele” “Wo ist die Grenze zu Gut und Böse”, das reflektiert sich ja in fast allen Charakteren, wo im Grunde jeder Dreck am stecken hat, und seine Berechtigung definiert. Bis heute hat mich glaub ich kein Anime so beschäftigt wie Evangelion.
Die neuen Filme haben leider nicht mehr so die Emotionale Ebene, und kommen mir etwas zu Popcorn like vor.

Das Hideaki Anno, mehrere Visionen hatte wie es zu Ende gehen soll, merkt man ja auch an den verschiedenen Formaten. Die alten Filme End of Evangelion und Death and Rebirth bieten andere Enden, wobei End of Evangelion glaub ich mehr aus Druck entstand, weil viele mit dem Ende der Serie nicht klar kamen.
Der Manga hat ebenfalls ein anderes Ende und Evangelion 4.44 wird wohl auch vollkommen anders enden.

Siridean SloanSiridean Sloan Unbedingt mal nachholen. Lohnt sich auf jeden Fall! 😉

Siridean Sloan
I, MANIAC
Profi (Level 1)
Siridean Sloan

JSSJSS Ok danke nochmal für die Info! Lang lebe maniac.de 🙂

JSS
Admin
Epic MAN!AC

Siridean SloanSiridean Sloan die Benutzerverwaltungsmodule bekommen demnächst eine Überabeitung und Updates. Wir bereiten das schon länger vor – es soll möglichst nichts auseinanderfallen sondern hinterher besser funktionieren. Nach meinen Infos soll das gegen Ende Februar über die Bühne gehen.
Ich hoffe, dass dann auch dieser nervige Profilseiten-Bug verschwindet (der merkwürdigerweise nur einige User betrifft)

Dir auch schönes WE!

Siridean Sloan
I, MANIAC
Profi (Level 1)
Siridean Sloan

JSSJSS Etwas OT, aber hab im Feedback-Forum sowie an eure Feedback-Mail einige Bugs etc. berichtet. Arbeitet ihr da dran und gibts ungefähr ein Datum, bis wann hier Dinge wie Registrierung wieder funzen oder Fehler wie das ich nach Login immer auf der Profilseite lande (wo ich atm weder Avatar, Titelbild noch Signatur anpassen kann) behoben werden? Würde mich über Antwort sehr freuen! Schönes Wochenende dir und allen Maniacs an der Stelle 🙂

JSS
Admin
Epic MAN!AC

Lennard WillmsLennard Willms haha, nee — all good! Ich muss es ja nicht abtippen 🙂

Siridean Sloan
I, MANIAC
Profi (Level 1)
Siridean Sloan

Lennard WillmsLennard Willms Tokyo_shinjuuTokyo_shinjuu Von einem befreundeten Otaku habe ich dieselben Eindrücke zur Serie vernommen. Wird endlich Zeit, das ich sie jetzt auch mal nachhole und diese Bildungslücke schließe. Dank deinem Beitrag nebst Ohrwurm werde ich das mal auf die Watchlist setzen 🙂

SteppbergerUlrich Steppberger Speed Limit sieht ja genial aus und klingt auch so, allein schon die Super Scaler Afterburner Passage ist großartig. Für mich als Berufspendler obendrein das perfekte Spiel. Bin schon auf deine Eindrücke gespannt, hoffe das landet in der kommenden M!

Lennard Willms
Redakteur
Intermediate (Level 1)

Tokyo_shinjuuTokyo_shinjuu Ich schaue die Original-Serie in der deutschen Neusynchronisation auf Netflix. Die Filme will ich mir danach auch nochmal ansehen, um aus dem Ende vielleicht etwas mehr Sinn zu schöpfen ^^ Da geht’s mir glaube ich ganz ähnlich wie Dir. Normalerweise bin ich bei Anime auch für Japanisch mit Untertiteln, aber hier hab ich einfach mal bei deutscher Synchro die Untertitel mitlaufen lassen und fand teilweise die sprachlichen Entscheidungen, die die Synchro getroffen hat besser als die deutsche Übersetzung im Untertitel. Vielleicht schau ich beim zweiten Mal jetzt auf japanisch, denn noch einmal gucken will ich auf jeden Fall.

Was das Ende angeht: Ich habe gelesen, dass das unter anderem wohl von der Depression des Regisseurs Hideaki Anno inspiriert war, der wohl auf der Hälfte der Serie von einem Freund ein Buch über Psychologie geschenkt bekam und davon inspieriert die Handlung angepasst hat. Es fühlt sich ja tatsächlich sehr an, als würde man ab der zweiten Hälfte eine völlig andere Serie schauen. Im Kern geht es dann um die ganz großen Themen: Was heißt es ein Mensch zu sein? Zu lieben und geliebt zu werden? (Besonders interessant im Aufeinandertreffen von Shinji und Kaworu Nagisa). Dabei bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich diese letzten zwei Folgen, die ja quasi ein reiner Assoziationsstrom von Shinjis psychischem Innenleben sind, jetzt schwerfällig und dick aufgetragen oder doch vollkommen genial finden soll. Die letzten zwei Folgen “Evangelion” sind auf jeden Fall die “2001 – Odyssee im Weltraum”-Wurmloch-Sequenz des Anime! 😀

Tokyo_shinjuu
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Tokyo_shinjuu

Lennard WillmsLennard Willms
Uff da hast du dir ja gleich mal ein Anime Schwergewicht ausgesucht.😅
Guckst du die Original Serie oder die neuen Filme 1.11, 2.22 etc.?
Wenn du die Serie schaust lass uns wissen wie du das Ende fandest.
Geht die Serie bis zur Hälfte noch recht gewöhnlich ab, wird es danach ja ziemlich wirr und kompliziert, so richtig durchgeblickt hab ich bis heute noch nicht und ich hab die Serie mit Sicherheit 3 mal gesehen.
Schaust du auf deutsch oder japanisch mit Untertiteln? Ich find hier geht nix über die japanischen Sprecher. Funfact, Shinji wird von einer Frau gesprochen.^^

Lennard Willms
Redakteur
Intermediate (Level 1)

JSSJSS Schreibe ich nicht immer zu viel? 😀