11-11: Memories Retold – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Matthias Schmid meint: 11-11: Memories Retold ist eines der visuell bemerkenswertesten Videospiele der letzen Jahre – der an impressionistische Gemälde erinnernde Flatter- und Verwisch-Look rechtfertigt schon den Kauf, zumal die Entwickler auch bei Szenengestaltung und Bildkomposition ganze Arbeit geleis­tet haben. Wichtiger, und daher mindestens ebenso lobenswert, ist freilich die Annäherung an das Thema Krieg. Anders als etwa die Schießbude ­Battlefield 1 zeigt 11-11 das hässliche Gesicht des Ersten Weltkriegs – Soldaten langweilen sich, verlieren die Hoffnung, sehnen sich zu ihren Liebsten zurück. Außerdem liegen Tote herum – so viele Tote, die eigentlich zu Hause ein gutes Leben führen sollten. Spielerisch haben wir es mit einem simplen Adventure ohne Kopfnüsse zu tun. Ihr kommt stets voran, habt einige Notizen zum Sammeln und dürft manchmal in den Körper einer Taube oder Katze schlüpfen – eine spielerisch banale, aber schön inszenierte Abwechslung. Auch der Sound verdient Lob – die Musik ist verträumt-melancholisch, die Sprecher sind klasse.

Kaufempfehlung: betörend inszeniertes Antikriegsspiel mit leicht kitschiger, aber spannender Geschichte.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound
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3 Kommentatoren
Rudi Ratlosalex-1975Max Snake Letzte Kommentartoren
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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Klingt ziemlich gut! Valiant Hearts war seinerzeit auch sehr mitreißend (wenn auch spielerisch eher simpel)

alex-1975
I, MANIAC
Anfänger (Level 2)
alex-1975

Bisher gefällt es mir sehr gut. Mal wieder ein Spiel auf das ich mich richtig gefreut habe.

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Neben Valiant Hearts: The Great War, traut sich 11-11: Memories Retold über den Ereignis des 1. Weltkrieg. Ist gekauft.