Battlemorph – im Klassik-Test (Jaguar-CD)

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Meinung & Wertung

Oliver Ehrle meint: Vor eineinhalb Jahren konnte Cybermorph mit seiner flotten Polygongrafik überzeugen, heute muß der erfolgreiche Action-Entwickler schon mehr bieten als kahle Polygone und gerenderte FMV-Schnipsel. Auch spielerisch hätte frischer Wind nicht geschadet: Eure Gegner zielen mit einer Genauigkeit von ± 90° und erscheinen per Zufallsgenerator aus dem Hintergrund. Selbst wenn Ihr nur wenige Pixel vor dem Feind landet, wendet dieser oft in eine beliebige Richtung oder ballert un­beholfen weiterhin an Euch vorbei. Gerettet wird das Spiel durch die unterschiedlichen Aufträge und eine vorbildliche Steuerung: Rettungsmissionen und Raubzüge sorgen für Abwechslung, Euer Raumschiff läßt sich pixelgenau durch enge Gänge und verwinkelte Schluchten steuern. Die (im Notfall abschaltbaren) Synthie-Sounds von CD klingen zwar sauber, der letzte kompositorische Schliff fehlt jedoch. Wie schon für Hoverstrike CD gilt auch für Battle Morph CD: Stolze Besitzer des Modul-Vorgängers sind bereits ausreichend bedient.

Mit FMV-Schnipsel und Special-FX ausgeschmückte, jedoch spielerisch identische CD-Fortsetzung von ”Cybermorph”.

Singleplayer59
Multiplayer
Grafik
Sound
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