Constantine – im Test (PS2/Xbox)

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Es müsste noch nicht mal mit dem Teufel zugehen, um aus “Constantine” mehr als nur ein ordentliches Spiel zum Film zu machen. Statt dem Verpfänden der Seele hätte es auch ein bisschen mehr Zeit und Inspiration getan. Denn das Fundament für ein abwechslungsreiches und andersartiges Action-Abenteuer ist deutlich vorhanden: ein cooler Charakter, eine spannende, in den Zwischensequenzen flott erzählte Story und die zusätzliche Höllendimension. Wie viele andere Aspekte des Spiels ist die Parallelwelt aber nur eine Kulisse, die mehr schlecht als recht den gewöhnlichen Kern des Ganzen kaschiert. In den geradlinigen Levels ist jeder Schritt des Spielers vorgeplant, Freiheit bei der Erkundung gibt es nicht. Am deutlichsten fällt das bei den Zaubersprüchen auf – die sind entweder unnötig oder lassen sich, wie bei der Portalmagie, nicht nach Belieben verwenden. Das verschenkte Potenzial (und eine etwas hakelige Steuerung) außen vor gelassen, ist “Constantine” eine kurzweilige Dämonenjagd mit atmosphärischer Optik und Musik, die wohl ebenso schnell wieder in Vergessenheit geraten wird wie der zugehörige Kinofilm.

Hübsch inszenierte Dämonenjagd mit Mangel an spielerischer ­Abwechslung.

Singleplayer71
Multiplayer
Grafik
Sound