Dead or Alive Xtreme 2 – im Test (360)

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Eigentlich habe ich mich wie ein Schnitzel auf ”DoAX 2” gefreut – bis ich das fertige Spiel bekommen habe. Seitdem stellt sich mir eine Frage: Was hat Itagaki-san die letzten Jahre eigentlich getrieben? Mit Design-Feintuning war er jedenfalls nicht beschäftigt, denn an unnötigen Macken herrscht wahrlich kein Mangel: Fast alles, was beim ersten Teil auf die Nerven ging, ist in weitgehend unveränderter Form wieder ­vorhanden. Es macht z.B. wenig Spaß, anhand minimalistischer Hinweise raten zu müssen, welches Geschenk welches Mädel vielleicht annehmen würde. Okay, diesmal gibt’s ein paar neue Minispiele, aber bis auf den ”Wave Race”-Abklatsch haben sie allesamt keinen Tiefgang – und auch die Jetski-Jagd ist eher mager. Dass beim Volleyball erneut die ­Kamera Zicken macht, wundert kaum noch. Nicht mal die Technik überzeugt richtig, denn das serientypische Haar-Clipping macht sich besonders auffällig bemerkbar, während die Rundungen der Mädels völlig realitätsfremde Wasserball-Manieren annehmen. Schade drum, aber so ist ”DoAX 2” nur noch ein Fall für hartnäckige virtuelle Spanner, der Rest spart das Geld für einen echten Urlaub.

Der hübsch inszenierte Urlaubs­trip nervt mit vielen Macken und spielerischen Mängeln.

Singleplayer57
Multiplayer
Grafik
Sound