Devil May Cry 3: Dantes Erwachen – im Klassik-Test (PS2)

5
1360
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Irgendwie scheinen die japanischen Entwickler von Capcom ein Faible für die alten Römer zu ­haben: Musstet Ihr Euch im kürzlich erschienenen Shadow of Rome noch mit Julius Caeser, Augustus und Cicero herumschlagen, schickt man nun seinen Vorzeige-Dämonenjäger Dante ins dritte Abenteuer. Dass ­dieser den Namen eines berühmten italienischen Dichters und Politikers des 13. Jahrhunderts trägt, kann kaum Zufall sein. Als ob das noch nicht genug wäre, hört sein ver­hasster Bruder und Hauptgegenspieler dieser Episode auf den klangvollen Namen Vergil, der – Ihr erratet es sicher schon – ein bedeutender römischer Schriftsteller war.

Da eben dieser Bruder seine teuflischen Helfer und Helfershelfer aussendet, um in den Besitz eines mächtigen Amuletts zu gelangen, schultert Dante einmal mehr das legendäre Schwert seines Erzeugers und zieht in die Schlacht. Zeitlich ist Dantes ­Erwachen vor den ersten beiden ­Teilen angesiedelt. So kommt der tollkühne Monsterschlächter jünger daher und zeigt erheblich mehr Spaß am Metzel-Job – wovon etliche Freudenschreie und betont lässige Dialoge zeugen. Dass der Weißschopf aber nicht nicht nur ein loses Mundwerk, sondern auch mächtig dicke Oberarme und einen prall gefüllten Waffenschrank bitter nötig hat, wird Euch sehr schnell klar.

Um sich deutlich vom dezent enttäuschenden Vorgänger abzugrenzen, bringen sechs verschiedene Kampfstile frischen Wind in den Schlachter-Alltag. Zu Beginn jedes Levels und auch innerhalb der Welten an einigen ausgewählten Punkten, liegt es an Euch, Eurem Haudegen den Kampfstil Eurer Wahl aufzuzwingen. Steigert im ‘Trickster’-Style Dantes Akrobatik- und Ausweichfähigkeiten oder lasst ihn als Swordmaster sämtliche Nahkampfwaffen mit nie gekannter ­Geschwindigkeit und Eleganz führen. Während Freunde zünftiger Ballereien den furchtlosen Mantelträger zum virtuosen ‘Gunslinger’ trimmen, ­­werden defensive Zeitgenossen am ehesten als ‘Royal Guard’-Blockspezialisten glücklich.

Zurück
Nächste
neuste älteste
Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Steffen HellerSteffen Heller Hab mal flink geschaut: Der Backtracking-lastige Teil 4 hat immerhin 3 Prozentpünktchen mehr bekommen (klar, andere Zeit) und ist retrospektiv doch ein ganzes Stück schwächer als der 3er ;D

Zack1978
Mitglied
Maniac
Zack1978

Ninja Gaiden/Ninja Gaiden Black für Xbox hatte mir deutlich mehr Spaß gemacht, als jedes Devil May Cry.

Sir Lancelot
I, MANIAC
Profi (Level 3)
Sir Lancelot

Der erste Devil may Cry ist der beste.
Teil 3 übertreibt es ein bisschen mit der Coolness. Die ist eher zum fremschämen.

Steffen Heller
Redakteur
Anfänger (Level 3)

Rudi RatlosRudi Ratlos Naja, eine 83 ist ja jetzt nicht gerade niedrig.^^
Teil 3 ist auch mein persönlicher Favorit der Serie. Bei jedem späteren Teil gab es immer eine Sache, die mich irgendwie gestört hat.
Vielleicht war das bei DmC3 auch der Fall, aber da hab ich es zumindest verdrängt.^^

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Überraschend niedrig bewertet – imo mit DmC der beste Teil der Reihe.