F-Zero X – im Test (Wii)

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F-Zero X ist der Geizkragen unter den Rennspielen: Waffen gibt’s keine, mit Randbebauungen wird geknausert, Texturen machen sich rar und stilvolle Charaktere lassen sich serientypisch sowieso kaum blicken. Dafür zeigt sich der futuristische Raser in zwei anderen Bereichen umso großzügiger: Zum einen ist die Geschwindigkeit hoch, zum anderen tummeln sich bis zu 30 Fahrzeuge auf dem Bildschirm. Außerdem gesellt sich zu der puristischen Flitzerei ein Boost-System, das ein Quäntchen Strategie ins Spiel bringt. Sobald Ihr nämlich auf den Turbo drückt (und so schon mal die 1.000-km/h-Grenze überschreitet), sinkt Eure Schiffsenergie. Erreicht sie Null, geht Euer Gleiter in Flammen auf und das Rennen ist verloren. Ein dosierter Einsatz der Boost-Funktion ist also ratsam – zumal Ihr auch bei Kollisionen mit der Fahrbahnbegrenzung und bei Rammattacken der Gegner Energie verliert.

Zwar machen die Strecken optisch nicht viel her, spektakulär sind sie aber trotzdem: Korkenzieher-Kurven, Loopings, Beschleunigungsfelder, Schanzen, Buckelpisten – hier ist volle Konzentration gefragt. Spaßig sind auch die Fahrten auf oder in Röhren. Bei diesen Höllenritten geht schnell die Orientierung flöten, und Anfängern dreht es den Magen um. Die werden am hohen Schwierigkeitsgrad sowieso zu knabbern haben, denn wer die späteren Strecken nicht auswendig kennt, fliegt oft von der Strecke oder wird von seinen Gegnern abgehängt – zum Glück gibt’s einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad. Wenn das nicht hilft, kann im Vierspieler-Modus immer noch gegen menschliche Kontrahenten gezockt werden. Spielerisch ist F-Zero X immer noch klasse, allerdings lässt sich die karge Optik nur schwer verdauen. Und außerdem bekommt Ihr für ’nen Zehner auch eine gebrauchte Version des GameCube-Nachfolgers F-Zero GX – und der ist heute einfach schmackhafter.

Futuristischer Raser mit der Extraportion Geschwindigkeit – grafisch sehr nüchtern.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound