Fahrenheit – im Test (PS2/Xbox)

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So ausnehmend genial ”Fahrenheit” an manchen Stellen ist, so frus­tet es anderweitig! Wenn meine Spielfigur mindestens einmal pro ­Szene nicht dahin läuft, wo ich sie haben will. Wenn ich in nervigen ­Trial&Error-Sequenzen den vorzeitigen Abspann vermeiden muss. Oder wenn mich die überflüssig-unfairen Schleicheinlagen mit dem jungen Lucas Kane vor Wut in Trance versetzen. Aber sei’s drum! Was der digitale Regisseur David Cage an manchen Stellen auffährt, weckt in mir den Wunsch, ein neues Spielgenre auszurufen! Der wahrhaft interaktive Film ”Fahrenheit” könnte ein längst überfälliger Schritt auf dem Weg zur Wiederbelebung des Adventure-Genres sein. Natürlich bleibt Quantic Dreams ehrgeiziges Projekt ein Experiment, eine Gratwanderung. Denn ”Fahrenheit” legt den Schwerpunkt aufs Erzählen, nicht aufs Spielen. Anders ausgedrückt: Auch wenn Ihr motiviert immer weiterspielt und wissen wollt, wie die Geschichte von Lucas, Carla und Tyler ausgeht, ärgert Ihr Euch trotzdem über die oben genannten Kinderkrankheiten. Trotzdem überwiegt der positive Gesamteindruck und macht Lust auf mehr Spiele dieser Art!

Ein erfrischend eigenständiger Spiel-Film. Erzählerische Stärken gehen zu Lasten des Spiels.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound