FAR: Lone Sails – im Test (Xbox One)

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Meinung & Wertung

Matthias Schmid meint: Meine Sorge, dass das Managen des ”Innenlebens” meines Vehikels in Stress ausartet, war unbegründet. Nur das ständig notwendige Gasgeben fand ich mühselig. FAR: Lone Sails ist trotzdem eine entspannte Angelegenheit, mir war gelegentlich sogar etwas langweilig. Trotzdem verdienen die Entwickler Lob – sie stülpen ein überschaubares Spielprinzip über knapp drei Stunden und variieren dabei geschickt: Mal fliegt mir der Kessel um die Ohren, mal muss ich eine Brücke herablassen, mal eine sturmgepeitschte Nacht überstehen. Neben der sehr schönen Optik überzeugt der Sound – FAR klingt großartig, egal ob im Bauch einer gewaltigen Maschine oder im Hagelsturm. Wem spielerisch überschaubare Erlebnisse wie Journey oder Inside Spaß machen, der ist hier gut aufgehoben – vor allem das letzte Spieldrittel ist nämlich richtig toll.

Entspanntes Indie-Game mit netter Spielidee – ”FAR” ist kurz und simpel, aber sehr schön inszeniert.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
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I, MANIAC
Profi (Level 3)
NikeX

Diese melancholische Atmosphäre ist, was ich suche.
Inside war dies noch mehr, und vor allem “anders”. Andersartigkeit ist wirklich selten.
Bin bei FAR jetzt beim Gondelfahren. mich überkommt ein Gefühl wie beim Durchblättern des Bildbands “The Electric State” von Simon Stalenhag.
Ich bin traurig, dass FAR so kurz sein wird, das ahne ich.
Kompliment nach Zürich. Bitte seid kein One Hit Wonder.