flOw – im Test (PS3)

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Das mit Abstand ungewöhnlichste Spiel im Download-Angebot ist flOw. Eigentlich passt auch der Begriff ’Spiel’ nicht so ganz, denn unter den gängigen Konventionen betrachtet, habt Ihr nicht wirklich viel zu tun: Schwimmt mit einer abstrakten Kreatur durch symbolische Meere (gelenkt wird sie durch Neigen des Sixaxis-Controllers) und verspeist andere Lebewesen – kleine Portionen machen keine Probleme, große Brocken müsst Ihr machmal erst durch gezielte ’Bisse’ auseinander nehmen. Damit ist fast alles gesagt: Punkte gibt es keine, sterben könnt Ihr auch nicht, die sechs unterschiedlichen Formen Eurer Hauptfigur habt Ihr nach kurzer Zeit freigeschaltet.

Wer bei flOw ein normales Spiel sucht, der liegt gründlich daneben und sollte sich besser anderswo nach für ihn geeigneterer Kost umsehen. Um die ungewöhnliche Entwicklung wirklich zu genießen, müsst Ihr Euch schon auf die faszinierend gemachte audiovisuelle Präsentation einlassen: Das Zusammenspiel aus monochromatischen Hintergründen und den überwiegend abstrakt gestalteten Lebewesen mit der spartanischen und direkt von Euren Aktionen beeinflussten Klangkulisse ist in dieser Form einzigartig – auch wenn es durchaus an Nintendos nicht weniger experimentelles DS-Modul Electroplankton erinnert. Sträubt Ihr Euch nicht dagegen, ist es leicht, in die sphärischen flOw-Welten einzutauchen und eine Weile vor dem Fernseher zu entspannen. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall aller Ehren Wert – und allein für den Versuch und die originelle Aufmachung gebührt flOw schon ein großes Lob.

Sehr simple, aber durch die faszinierende Präsentation immens reizvolle ‘Lebens-Sim’.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
Umas
I, MANIAC
Umas

Die PSP Version hab ich damals als eines der besten “”Spiele”” (oder wie man es nennen will) empfunden, die ich auf der PSP gesehen hab…