Glover – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Thomas Szedlak meint: Dreiste Kopie: Die Glover-Entwickler haben unverblümt bei Mario 64 geklaut, ohne auch nur annähernd die Genialität des Miyamoto-Meisterwerks zu erreichen. Die Idee, einen Handschuh zu steuern, ist zwar witzig, doch die Umsetzung leidet an spielspaß­mindernden Mängeln. Der Schwierigkeitsgrad der Levels ist unausgegoren – mal ­kinderleicht, dann wieder höllisch schwer. Die unglückliche Kameraführung ist nicht ­unschuldig an Euren Problemen; oft müßt Ihr nachjustieren, um Euren Handschuhmann überhaupt zu sehen. Eure Gegner sind derart polygonarm und lächerlich animiert, daß man den Grafikern ein Praktikum bei Nintendo spendieren möchte. Nur absolute 3D-Hüpfspiel-Fans sollten Glover in den Schacht schieben, Otto-Normal-Spieler sind mit Mario 64 und Banjo Kazooie besser bedient.

Kindliches 3D-Jump’n’Run mit witzigem Handschuh-Helden: Schlechte Kameraführung, durchschnittliche Grafik – wenig Spaß.

Singleplayer55
Multiplayer
Grafik
Sound
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