Hitman: Blood Money – im Test (PS2)

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Mordsgaudi, aber leider keine Killer-Application: Ich hätte es dem ­alten Glatzkopf gegönnt, als strahlender Mustermörder auf die Spielebühne zurückzukehren. Doch zuviel steht dem perfekten Killerspiel im Weg: Angefangen von Schlampereien wie grotesken Clippingfehlern, mitunter komisch quäkenden Männerstimmen der deutschen Fassung und arg skriptlastiger KI gehen die gut gemeinten Neuerungen nur teilweise auf. Der Versuch, dem Spieler eine Welt zwischen den Missionen zu vermitteln, scheitert: Die Zeitungsartikel sind zwar witzig, aber dafür zu wenig. Teil 2 wirkte mit seinem Versteck im Kloster mehr aus einem Guss. Auch das Ruf-System ist im normalen Schwierigkeitsgrad kaum von Belang. Wer nicht ständig Amok läuft, kriegt kaum was davon mit. Trotzdem habe ich den vierten Teil gern durchgespielt: Herrlich schlüpfrige Szenarien voller abartiger Details, unzählige Möglichkeiten, die Aufträge zu erledigen und die Motivation, den perfekten Mord zu begehen, mildern die Schwachpunkte ab. Ein besonderes Lob auch diesmal für Jesper Kyd, ­dessen geniale Kompositionen zu Recht als Soundtrack käuflich zu erwerben sind. Bravo, Maestro!

Blutiges Mörderspiel für schwarze Tüftler-Seelen: ­­­­Begeht den perfekten Mord!

Singleplayer82
Multiplayer
Grafik
Sound