Jeremy McGrath Supercross 2000 – im Klassik-Test (DC)

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Meinung & Wertung

Simon Biedermann meint: Das trendige Full Motion Video ist leider die einzige echte Neuerung in Supercross 2000. Auf der Playstation wurde die Fahrphysik zwar geringfügig gegenüber der N64-Version verbessert, dafür bewegt sich Euer Motocross-Profi ruckelnd durch die pixeligen 3D-Kurse. Die Fassung für die Sega-Konsole kann dagegen mit sauberer Grafik aufwarten, die aber bei schnellen Drifts um die Kurven hin und wieder ins Stocken gerät. Am Fahrverhalten hat sich auf dem Dreamcast indes nichts getan: Immer noch habt Ihr das Gefühl, auf einem Gummiball durch die Gegend zu hoppeln – von Wirklichkeitsnähe keine Spur. Glänzte der N64-Vorläufer noch mit einem Vierspieler-Modus, dürft Ihr bei beiden Umsetzungen nur zu zweit und ohne CPU-Feld an den Start gehen. Die einzigen positiven Aspekte von Jeremy McGrath Supercross 2000 sind die insgesamt 16 abwechslungsreichen In- und Outdoor-Kurse sowie der Strecken-Editor. Zudem dürft Ihr zu den Klängen der Fun-Punker ‘The Offspring’ über die Kurse brettern. Doch der fehlende Realismus verleidet selbst Fahranfängern die Lust am Schlammspringen, echte Motocrossfans wenden sich von vornherein gelangweilt ab.

Motocross mit abwechslungsreichen Kursen und akzeptabler Optik, das an extrem unrealistischer Fahrphysik krankt.

Singleplayer53
Multiplayer
Grafik
Sound
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