Just Cause – im Test (PS2)

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Eines muss man den Skandinaviern von Avalanche lassen: Wie man ­eine Tropeninsel überzeugend in Szene setzt, das wissen die Jungs – ­zumindest auf der Xbox 360, wo das Actionspektakel optisch die Muskeln spielen lässt. Das hat ”Just Cause” mehr nötig als gedacht: Die bleihaltigen Aufgaben fallen meistens schlicht aus, sieht man von wenigen Ausnahmen gegen Ende ab, bei denen Ihr durch plötzlichen massiven Feindbeschuss schon mal Frust schiebt. Die Hauptstory ist rasch durchgespielt, während die Nebenaufgaben auf Dauer wenig Abwechslung bieten: Ein befreites Dorf ähnelt dem nächsten, auch die anfangs spaßigen Stunt-Gimmicks und der Fallschirm helfen da nur bedingt. Sieht man der Xbox-360-Fassung diese und einige andere Macken wie die wenig nützliche Karte und das Fehlen einer Routenweisung nach, hat die alte Konsolengeneration diesen Vorteil nur bedingt: Während die Xbox sich recht ordentlich schlägt, sieht Ricos Einsatz auf der PS2 nicht ­so hübsch aus, was spürbar die Motivation senkt. So bleibt ein spaßiger ­Actionknaller, der je nach Hardware mehr oder weniger lockt und der sich unter Wert verkauft.

Kernige Popcorn-Action, der es an Spieltiefe fehlt und das nur teils über die Grafik wettmacht.

Singleplayer77
Multiplayer
Grafik
Sound