Knockout Kings 2001 – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Simon Biedermann meint: Sieg nach Punkten: Im Vergleich zum PSone-Vorgänger hat EAs Box-Simulation nur bedingt zugelegt. Bei der Charakteranimation wird zwar dank überlegener Hardware viel Sehenswertes geboten, wer aber auf die Tribünen schielt, erblickt pixeliges 2D-Publikum. Ein weiteres Manko sind die miesen deutschen Kommentare: Die Sprüche haben nur selten mit dem Geschehen im Ring zu tun – zum Glück sind sie abschaltbar. Ansonsten ist die Sound­kulisse gelungen: Kampfgeräusche wie Publikumslautäußerungen sind realitätsnah in Szene gesetzt. Die Stärke von Knockout Kings 2001 liegt eindeutig in der Schlagvielfalt: Selten wart Ihr Herr über derart viele Manöver. Trotz der großen Palette an Angriffsstrategien ist die Pad-Belegung nicht unnötig kompliziert geraten – deftige Kombos gelingen ohne größere Verrenkungen. Bei der KI gibt’s ebenfalls nichts zu meckern: Wer seine Deckung nicht im Griff hat, geht gegen die smarte Konkurrrenz schon nach kurzer Zeit unter. Für Langzeit­motiviation sorgt der unterhaltsame Karriere-Modus, der Euch mit dem langsam ansteigenden Schwierigkeitsgrad und neuen Spezialschlägen bei Laune hält.

Prügel-Vergnügen mit dicker Schlagpalette: Trotz Präsen­tations-Schwächen für Simulations-Fans erste Wahl.

Singleplayer81
Multiplayer
Grafik
Sound
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