Splinter Cell Double Agent – im Test (360)

0
105
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Ich bin hin- und hergerissen: Einerseits gefällt es mir, auf der Xbox 360 am Tag zu spionieren und mich frei von Missionszwängen im Hauptquartier der Terroristen zu bewegen, andererseits vermisse ich ein wenig die klassische Struktur von ”Splinter Cell”. Das bekomme ich wiederum auf aktuellen Konsolen zur Genüge, leider nicht in der schicken Optik der NextGen-Variante. Xbox, PS2 und Gamecube bieten andere Vorzüge: Teamarbeit mit einem KI-Charakter beispielsweise. Die ist spielerisch zwar simpel, sorgt aber für Abwechslung. Auch das Vertrauensfeature finde ich auf den aktuellen Konsolen besser umgesetzt: Statt zweier Sympathiebalken auf der Xbox 360, die Ihr komplett füllen könnt, ohne Konsequenzen zu fürchten, darf der Vertrauenspegel hier nie zu sehr in eine Richtung ausschlagen. Welche Aufgaben Ihr erfüllt, will sorgfältig überlegt sein. Dafür ist die Präsentation der NextGen-Variante über jeden Zweifel erhaben und weckte bei mir ein ums andere Mal Gewissensbisse nach einer fatalen Entscheidung. ”Splinter Cell”-Fans rate ich deshalb zum Kauf beider Varianten, da sich diese spielerisch und inhaltlich deutlich voneinander unterscheiden.

Famose Schleich-Action, die auf NextGen verstärkt auf spielerische Freiheit setzt.

Singleplayer90
Multiplayer
Grafik
Sound