Stolen – im Test (Xbox)

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Die Stealth-Krankheit greift um sich und infiziert immer mehr kleine Spieleschmieden und Dritthersteller – mit oft verheerenden Auswirkungen für den unwissenden Zocker. Aktuell versucht das englische Studio blue52 mit ”Stolen” am Markt zu landen. Finanzielle Schwierigkeiten haben den Entwickler jedoch vor Veröffentlichung des Spiels dahingerafft. Keine Geldsorgen dagegen bei Anya Romanov: Die smarte Einbrecherin hält sich mit lukrativen Diebesjobs über Wasser. Ihr neuer Beutezug führt sie in ein Museum, Gefängnis, Firmengebäude und Satellitenanlage. Stealth-Tugenden wie Schleichen und Meiden von hellen Bereichen sowie technische Spielereien finden ebenso Verwendung wie ”Prince of Persia”-inspirierte Klettereinlagen. Gut geklaut ist halb gewonnen trifft allerdings nur auf die Protagonistin zu. Obschon sich ”Stolen” munter bei der Konkurrenz bedient, überzeugt das Produkt nicht. Wäre der unoriginelle Spielablauf noch zu verkraften, hört der Spaß bei kurzer Spieldauer, tumber Gegner-KI, stotteriger Optik und hakeliger Kampfsteuerung auf.

Extrem kurzes Schleich-Abenteuer mit groben Designschwächen – schade um die witzigen Gadgets.

Singleplayer64
Multiplayer
Grafik
Sound